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MÄRKTE ASIEN/Börsen nach Ölpreisabsturz mit Abschlägen

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien verzeichnen am Dienstag auf breiter Front Verluste. Belastet werden die Märkte von dem historischen Preisabsturz am Ölmarkt zu Wochenbeginn aufgrund eines massiven Überangebots. Die Börsen folgen damit den negativen Vorgaben der Wall Street. Zudem zeigen sich die Anleger zutiefst besorgt über die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die globale Wirtschaft.

In Tokio gibt der Nikkei-Index 2,2 Prozent nach auf 19.245 Punkte. Hongkong verzeichnet ein Minus von 2,3 Prozent, während es auf dem chinesischen Festland an der Börse in Schanghai um 1,4 Prozent abwärts geht. Der Kospi in Südkorea gibt 1,7 Prozent nach. Hier drücken auch vorläufige Exportdaten auf das Sentiment. Demnach sind die koreanischen Exporte in den ersten Wochen im April deutlich zurückgegangen. Für Verunsicherung sorgen zudem US-Medienberichte wonach die US-Regierung Informationen darüber hat, dass sich Nordkoreas Diktator Kim Jong Un nach einer Operation in einem kritischen Zustand befindet. In Sydney gibt der S&P/ASX-200 um 1,8 Prozent nach.

WTI-Ölpreis leicht im Plus-Bereich - Saudi-Arabien plant weitere Förderkürzungen 

Ein dramatischer Einbruch des Ölpreises für die US-Sorte WTI hat zu Wochenbeginn die Anleger massiv verunsichert. Der WTI-Preis fiel regelrecht ins Bodenlose und markierte ein Rekordtief im negativen Bereich. In der Spitze fiel der Preis auf minus 40,32 Dollar je Barrel. Ein Mangel an Lager-Kapazitäten für das Überangebot an Öl hatte dafür gesorgt, dass der Mai-Kontrakt, der am Dienstag ausläuft, massiv abverkauft wurde. Aktuell liegt der Preis für ein Barrel der Sorte WTI für die Lieferung im Mai wieder leicht im positiven Bereich bei 1,38 Dollar. Im Juni-Kontrakt legt der Preis um 5,1 Prozent zu auf 21,47 Dollar. Die europäische Sorte Brent gibt 0,6 Prozent nach auf 25,42 Dollar.

Ölwerte in der ganzen Region stehen wegen des Preisabsturzes unter Abgabedruck. Oil Search und Woodside verlieren in Sydney 5,8 bzw. 1,1 Prozent. Für Santos geht es um 1,9 Prozent abwärts. Die beiden Rohstoffriesen Rio Tinto und BHP geben 2,1 bzw. 2,3 Prozent nach. In Tokio geben Inpex 1,7 Prozent ab und in Hongkong liegen CNOOC 3,6 Prozent hinten.

Wegen des dramatischen Einbruchs des WTI-Ölpreises sollen Saudi-Arabien und andere Opec-Mitglieder nun erwägen, ihre Öl-Förderung so schnell wie möglich zu reduzieren, anstatt bis Mai zu warten, wenn das jüngst beschlossene Förderabkommen des Kartells mit den USA und Russland in Kraft treten soll, hieß es von mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Nach einem Vorschlag, der im Königreich geprüft werde, könnte Saudi-Arabien sofort mit den Kürzungen beginnen, hieß es weiter.

Saudi-Arabien, Russland und die USA hatten sich zuletzt darauf geeinigt, eine Koalition bei größeren Kürzungen der Erdölförderung anzuführen, nachdem die Ölpreise durch einen Nachfragerückgang infolge der Coronavirus-Pandemie und des Preiskriegs zwischen Saudi-Arabien und Russland deutlich gefallen waren.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD      Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    5.255,80     -1,82%   -21,37%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     19.245,06     -2,16%   -16,86%     08:00 
Kospi (Seoul)           1.866,65     -1,67%   -15,06%     08:00 
Schanghai-Comp.         2.813,95     -1,35%    -7,74%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     23.772,36     -2,29%   -13,55%     10:00 
Straits-Times (Sing.)   2.560,85     -1,42%   -18,87%     11:00 
KLCI (Malaysia)         1.390,50     -1,60%   -11,06%     11:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Mo, 9:53   % YTD 
EUR/USD                   1,0835      -0,3%    1,0869    1,0864   -3,4% 
EUR/JPY                   116,52      -0,4%    117,00    117,02   -4,4% 
EUR/GBP                   0,8736      +0,0%    0,8736    0,8714   +3,2% 
GBP/USD                   1,2404      -0,3%    1,2441    1,2469   -6,4% 
USD/JPY                   107,53      -0,1%    107,65    107,73   -1,1% 
USD/KRW                  1234,78      +1,2%   1220,68   1220,20   +6,9% 
USD/CNY                   7,0867      +0,2%    7,0736    7,0733   +1,8% 
USD/CNH                   7,0996      +0,1%    7,0923    7,0804   +1,9% 
USD/HKD                   7,7502      -0,0%    7,7506    7,7506   -0,5% 
AUD/USD                   0,6300      -0,5%    0,6331    0,6364  -10,1% 
NZD/USD                   0,5986      -0,8%    0,6034    0,6054  -11,1% 
Bitcoin 
BTC/USD                 6.843,51      -0,1%  6.853,01  7.185,26   -5,1% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.     +/- %   +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                   1,38     -37,63   +103,7%     39,01  -97,7% 
Brent/ICE                  25,42      25,57     -0,6%     -0,15  -60,4% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %   +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.687,60   1.694,20     -0,4%     -6,60  +11,2% 
Silber (Spot)              15,20      15,40     -1,3%     -0,20  -14,9% 
Platin (Spot)             769,80     774,35     -0,6%     -4,55  -20,2% 
Kupfer-Future               2,27       2,32     -2,1%     -0,05  -19,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/cln

(END) Dow Jones Newswires

April 21, 2020 01:00 ET (05:00 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.

© 2020 Dow Jones News
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