BERLIN (dpa-AFX) - CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer rechnet angesichts der Corona-Krise nicht mehr mit einem Sonderparteitag zur Wahl ihres Nachfolgers vor dem regulären Delegiertentreffen Anfang Dezember in Stuttgart. "Mein Eindruck ist, je weiter wir hinter die Sommerpause rücken mit einem möglichen Sonderparteitag, desto geringer ist der Bedarf nach einem Parteitag, der dann nur wenige Wochen vor dem regulären stattfindet", sagte Kramp-Karrenbauer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Ein für Ende April anvisierter Sonderparteitag war wegen der Krise abgesagt worden. In der Partei wird nicht damit gerechnet, dass es angesichts der Beschränkungen für Großveranstaltungen vor der Anfang Juli beginnenden Sommerpause einen Ersatztermin geben könnte. Auf dem Parteitag sollten 1001 Delegierte einen Nachfolger für Kramp-Karrenbauer wählen. Sie hatte nach internen Querelen und anhaltender Kritik an ihrer Amtsführung angekündigt, nicht mehr als Parteivorsitzende und mögliche Kanzlerkandidatin zur Verfügung zu stehen.
Als aussichtsreichste Kandidaten für den CDU-Vorsitz gelten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen./bk/rm/DP/zb
Ein für Ende April anvisierter Sonderparteitag war wegen der Krise abgesagt worden. In der Partei wird nicht damit gerechnet, dass es angesichts der Beschränkungen für Großveranstaltungen vor der Anfang Juli beginnenden Sommerpause einen Ersatztermin geben könnte. Auf dem Parteitag sollten 1001 Delegierte einen Nachfolger für Kramp-Karrenbauer wählen. Sie hatte nach internen Querelen und anhaltender Kritik an ihrer Amtsführung angekündigt, nicht mehr als Parteivorsitzende und mögliche Kanzlerkandidatin zur Verfügung zu stehen.
Als aussichtsreichste Kandidaten für den CDU-Vorsitz gelten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen./bk/rm/DP/zb
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