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Wirecard: "Krimi - Schock-Erlebnis - reines Zocker-Papier - werden Banken retten?"

Die Staatsanwaltschaft München prüft: Wie kam es zur Bilanzfälschung bei Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060)? Der Vorstand gab am Montag bekannt, dass die Treuhandkonten "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit" nicht bestehen. 1,9 Milliarden Euro in den Büchern existierten also gar nicht. "Man hat Krimis an der Börse. Für mich ist es ein Schock-Erlebnis festzustellen, dass ein Vorstand einräumen muss, dass ein Viertel der Bilanzsumme gar nicht existieren. Da ist geschlampt worden", sagt Robert Halver. Der Experte der Baader Bank fragt: "Werden die Banken Wirecard retten? Werden sie das nicht tun, ist Wirecard nicht zu halten." Die Aktie ist die vergangenen Tage abgestürzt. Ist das jetzt ein Schnäppchen für Anleger? "Das ist ein reines Zocker-Papier. Man kann nicht sagen, was passiert. Ich glaube da ist Lotto spielen seriöser. Es kann sein, dass die Wirecard einen Verdoppler macht, wenn sie gerettet wird. Aber es ist auch möglich, dass sie sich weiter halbiert. Man kann keine Angaben dazu machen." Alle Infos im Interview mit Inside Wirtschaft.

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Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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