Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Im Vorfeld der EZB-Ratssitzung am 10. Dezember betonten verschiedene Notenbanker die Absicht, weiterhin günstige Finanzierungsbedingungen für die Realwirtschaft sicherstellen zu wollen, so die Analysten der DekaBank.Dies gelte insbesondere für die Kreditvergabe der Banken, wo Umfragen auf eine bevorstehende Straffung der Konditionen hindeuten würden. Die Analysten der DekaBank würden deshalb mit einer neuen Serie längerfristiger Refinanzierungsgeschäfte (TLTROs) rechnen, mit denen die EZB die Banken animieren wolle, die Kreditvergabe auch im kommenden Jahr nicht einzuschränken. Das Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) dürfte sie um mehrere hundert Milliarden Euro aufstocken und über das Jahresende 2021 hinaus verlängern. Von einer erneuten Senkung des Einlagensatzes würden die Analysten der DekaBank demgegenüber nicht ausgehen und auch die in Geldmarkt-Futures zum Ausdruck kommenden Erwartungen über einen solchen Schritt hätten zuletzt nachgelassen. Die fehlende Reaktion der EURIBOR-Sätze hierauf belege, dass die hohe Überschussliquidität den Geldmarktsätzen auf Jahre hinaus den Weg nach oben versperren dürfte. (Ausgabe Dezember 2020) (04.12.2020/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2020 anleihencheck.de
