Bereits im ersten Quartal haben Amerikas größte Banken Rückstellungen für die Corona-Pandemie gebildet, da sie ein Szenario wie im Jahr 2008 befürchteten. Doch eine gute Diversifikation und die Politik der FED haben dem großen Teil der Investmentbanken dazu verholfen, das zweite Quartal mit einem überaus positiven Ergebnis zu beschließen. Dennoch gibt man sich seitens der Banken skeptisch.
Zwiespältige Erwartungshaltung im Vorfeld
Mit Spannung wurde seit Anfang dieser Woche die Veröffentlichung der Quartalszahlen der größten amerikanischen Banken erwartet. Im Vorfeld existierten verschiedenste Mutmaßungen über die Folgen des Coronavirus-Shutdowns auf das Geschäft der Geldhäuser. "Die Ergebnisse des zweiten Quartals werden chaotisch", schrieb ein Jefferies-Analyst in Erwartung der Zahlen der Monate April bis Juni. Bereits im ersten Quartal haben die Banken hohe Rückstellung gebildet, um für Kreditausfälle, bedingt durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, gewappnet zu sein.
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