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Alibaba, Tencent, NetEase & Weibo: Die Woche der Wahrheit

In China versucht man die Coronavirus-Pandemie schnell hinter sich zu lassen. Die Delle für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt soll möglichst schnell ausgebügelt werden. Auch die Unternehmen wollen möglichst schnell zur Tagesordnung zurückkehren. Dabei betrifft die Krise nicht jede Firma in gleichem Maße.

Vielversprechende Kandidaten

Einige Technologieunternehmen könnten sogar Profiteure der Coronavirus-Pandemie sein. Schließlich werden einige Entwicklungen durch die Auswirkungen des Virus verstärkt. Im Fokus stehen unter anderem Konzerne, die sich der Digitalisierung verschrieben haben und Bereiche wie E-Commerce oder Cloud Computing abdecken.

Zumal es ja nich so ist, als ob die chinesischen Tech-Konzerne vor Corona nicht aussichtsreich gewesen wären. Besonders interessante Branchenvertreter wurden unlängst im WANT-Index zusammengefasst. Zu ihnen gehören die Internetunternehmen Weibo (WKN: A110V7 / ISIN: US9485961018), Alibaba (WKN: A117ME / ISIN: US01609W1027), Netease (WKN: 501822 / ISIN: US64110W1027) und Tencent (WKN: A1138D / ISIN: KYG875721634). Allerdings kommen auch sie nicht gleich gut mit Corona zurecht.

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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