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Varta-Aktie schießt in die Höhe: Mikrobatterien-Spezialist zeigt sich von Coronavirus-Pandemie unbeeindruckt

Bei der Vorlage der Zahlen zum Geschäftsjahr 2019 hatte Varta (WKN: A0TGJ5 / ISIN: DE000A0TGXXX) bereits klargestellt, dass der Spezialist für Mikrobatterien trotz Corona nicht mit Einbußen rechnet, sondern im laufenden Geschäftsjahr das Umsatz- und Ergebniswachstum sogar steigern möchte. Nun legte das TecDAX- und MDAX-Unternehmen nach.

Beschleunigtes Wachstum

Marktteilnehmer zeigten sich begeistert angesichts dessen, was Varta zum ersten Quartal 2020 und zum Unternehmensausblick zu berichten hatte. Zwischen Januar und März wuchs der Konzernumsatz um 170,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 198,5 Mio. Euro. Bereinigt um die Akquisition von VARTA Consumer läge das Plus bei 68,2 Prozent.

Auch auf der Ergebnisseite gab es Positives zu berichten. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte in den ersten drei Monaten 2020 um 197,0 Prozent auf 51,7 Mio. Euro. (+135,0 Prozent ohne Akquisition VARTA Consumer). Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte einen Wert von 26,0 Prozent, nach 23,7 Prozent im Vorjahr.

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© 2020 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

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