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Vorsicht! Silber im Visier der Spekulanten

Silber ist der kleine, oft verschmähte Bruder von Gold. Manche sehen in dem Edelmeall auch das Gold der Arbeiterklasse. Die Gründe dafür sind schnell gefunden: Silber ist weitaus verbreiteter auf der Welt und dadurch deutlich billiger. Zudem hat es nicht den Nimbus des exklusiven Wertspeichers wie Gold. In der Folge war Silber bereits in der Vergangenheit des Öfteren Ziel von Spekulanten. So auch jetzt wieder.

Wallstreetbets mit neuem Ziel

Über Wallstreetbets hatten wir bereits kurz vergangene Woche berichtet (Gamestop: Bärendienst für die Aktienkultur). Der gewaltige Shortsqueeze rund um Gamestop (WKN: A0HGDX / ISIN: US36467W1099) und die zum Teil hilflose Reaktion der Billigbroker hat das Thema medial breit hochgekochen lassen.

Diese Öffentlichkeit nutzt Wallstreetbets offenbar nun, um mit der Silber-Attacke noch mehr Aufmerksamkeit zu erzielen und auf die Schwachpunkte der Wall Street hinzuweisen. Dazu bedient man sich der verfügbaren "Waffen", sprich gezielter Attacken, die das Internet und Billigbroker a la Robinhood und Trade Republic ermöglichen. Natürlich nimmt man gleichzeitig noch die daraus erzielbaren Gewinne mit Freuden mit.

Im Visier befinden sich erneut nun Shortseller, nun jene, die bei Silber aktiv sind und aufgrund der Aufwärtsbewegung der letzten Zeit bereits unter Druck geraten sind und nun weiter werden. Überraschend dürfte dabei die Tatsache sein, dass dort weitaus weniger Shorties unterwegs sind, als man aus historischen Daten vermuten könnte. Das liegt auch an der langfristigen Langeweile des Anlagegutes Silber an sich und der Relevanz von Silber als Industriemetall.

Ebenso überraschenderweise ist die Silberhausse längst nicht nur auf die Börsen beschränkt, sondern betrifft bereits genauso die Preise für Silbermünzen und Silberbarren. Ein Grund genauer hinzu sehen. Beginnen wir mit der Markttechnik.

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© 2021 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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