Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Im bisherigen Jahresverlauf führen die europäischen Finanzmärkte ein bemerkenswertes Eigenleben, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.Diese Aussage gelte nicht nur für die Aktienseite, wo sich beispielsweise der DAX 17% im Plus befinde, während der S&P 500 sogar "unter Wasser" notiere. Vielmehr manifestiere sich die Emanzipation unseres Heimatmarktes auch bei der Zinsentwicklung. Wohingegen die 10-jährige Rendite in den USA im bisherigen Jahresverlauf 2025 von 4,58% auf 4,42% zurückgegangen sei, sei es bei der 10-jährigen Rendite Deutschland zu einem bemerkenswerten Zinsanstieg von 2,36% auf 2,80% gekommen. Charttechnisch gehe diese Entwicklung mit einem nachhaltigen Bruch des seit 1997 bestehenden Abwärtstrends (akt. bei 2,34%) einher. Zuvor habe das Rentenbarometer im Dunstkreis des beschriebenen Trends zwei Jahre lang innegehalten. Doch nicht nur das: Die letzten beiden Sechs-Monats-Kerzen seien innerhalb der Ausverkaufskerze vom 2. Halbjahr 2023 verblieben. Neben dem diskutierten Trendbruch bringe der jüngste Zinsanstieg gleichzeitig die "bullishe" Auflösung der beschriebenen Innenstäbe. Der langfristige Sechs-Monats-Chart sende aktuell also zwei bemerkenswerte Ausbruchssignale. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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