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Dennis Austinat
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Aktien: EU-Klimapaket belastet Lufthansa - Aktie dennoch mit Hoffnung

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Die Lufthansa befürchtet durch die Klimaschutzgesetze der EU-Kommission enorme Wettbewerbsnachteile für europäische Airlines gegenüber Konkurrenten aus Nicht-EU-Ländern. Die Aktie startet eine zaghafte Erholung.

Die Lufthansa kritisiert die EU-Klimapolitik hart: Zubringerflüge zu Drehkreuzen innerhalb und außerhalb der EU müssten gleichbehandelt werden. Die Beimischungsquote von sauberem Flugbenzin dürfe sich nicht auf das Tanken in der EU beschränken, forderte die Lufthansa

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Nach Berechnung der Lufthansa führt das Klimapaket der EU allein für die Lufthansa Group zu kumulierten Mehrkosten von 15 bis 20 Mrd. Euro bis 2035. Mit den Vorschlägen der Kommission werde die Erholung der EU-Netzwerk-Airlines spürbar erschwert und ihre Kreditwürdigkeit geschwächt. Die nächste Bundesregierung müsse in den Verhandlungen auf eine wettbewerbsneutrale Ausgestaltung der Regeln pochen, forderte die Lufthansa.

Die EU-Kommission hat zum Erreichen der Klimaschutzziele vorgeschlagen, dass Airlines künftig mehr für Kohlendioxid-Zertifikate im europäischen Emissionshandelssystem zahlen müssen. Zudem soll eine Kerosinsteuer eingeführt werden sowie eine Pflicht, schrittweise mehr CO2-freien, aber viel teureren synthetischen Kraftstoff einzusetzen. Die Lufthansa erklärte, sie unterstütze zwar die ehrgeizigen Ambitionen der EU im Klimaschutz. Es müsse aber verhindert werden, dass sich Luftverkehr auf außereuropäische, nicht von Klimaschutzgesetzen betroffene Konkurrenten verlagert, die Flüge dann billiger anbieten können.

Kritisch sind aus Sicht der Airline Langstreckenflüge, die meist mit einem Zubringerflug zu einem Drehkreuz verbunden sind. Nach den geplanten Regeln würden die Klimaschutzauflagen etwa für einen Flug von Lissabon nach Bangkok über Frankfurt gelten, für den über Istanbul aber nicht. Konkurrenten wie die Golf-Carrier sollten über einen Aufschlag für Flüge nach und von Europa zahlen. Die Kerosinsteuer lehnt die Branche komplett ab. Vielmehr müsse es steuerliche Anreize geben, den teuren nachhaltigen Kraftstoff zu tanken.

Lufthansa-Aktie abgestürzt - was nun?

Die Aktie der Lufthansa ist nach der Kapitalerhöhung vor wenigen Tagen mit einem Gap abgestürzt und konsolidiert bei 6 Euro. Damit ist der Aktienkurs auf ein Mehrjahrestief gefallen und verliert allein in diesem Jahr bisher rund 45 Prozent. Positiv ist der ansteigende MACD (Momentum), der die Bodenbildung stützt. Der nächste Widerstand liegt bei rund 6,60 Euro.

Enthaltene Werte: FR0000031122,DE0005773303,DE0008232125,GB0031215220,IE00BYTBXV33

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