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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Intel hat im dritten Quartal mehr verdient als erwartet und auch die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Allerdings kann der Chiphersteller die Nachfrage der Kunden nicht schnell genug befriedigen, weshalb der Umsatz im dritten Quartal die Markterwartungen knapp verfehlte und voraussichtlich auch im laufenden vierten Quartal nicht erreichen wird. Genau das nahmen die Anleger dem Konzern jedoch übel. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel in einer ersten Reaktion um über 7 Prozent. Im Berichtszeitraum steigerte Intel den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 19,2 Milliarden Dollar. Netto verdiente das Unternehmen 6,8 Milliarden Dollar. Bereinigt um den Umsatz mit der südkoreanischen Hynix betrugen die Erlöse 18,1 Milliarden Dollar, während Analysten im Konsens 18,2 Milliarden Dollar erwartet hatten.

Für das laufende Quartal rechnet Intel mit einem Umsatz von 19,2 Milliarden Dollar, während der Konsens von 19,4 Milliarden Dollar ausgeht. Im Geschäftsjahr soll sich der Umsatz auf 77,7 Milliarden Dollar summieren.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:20 FR/Air Liquide SA, Umsatz 3Q

07:30 FR/Renault SA, Umsatz 3Q

08:00 GB/London Stock Exchange plc (LSE), Zwischenbericht 3Q

12:50 US/Honeywell International Inc, Ergebnis 3Q

13:00 US/American Express Co, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- FR 
  09:15 Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     Oktober (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 55,5 
     zuvor:  56,2 
 
  09:15 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe 
     Oktober (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 54,0 
     zuvor:  55,0 
- DE 
  09:30 Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     Oktober (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 55,0 
     zuvor:  56,2 
 
  09:30 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe 
     Oktober (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 57,0 
     zuvor:  58,4 
- EU 
  10:00 Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     Eurozone Oktober (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 55,5 
     zuvor:  56,4 
 
  10:00 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     Oktober (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 57,1 
     zuvor:  58,6 
     Einkaufsmanagerindex gesamt 
     PROGNOSE: 55,2 
     zuvor:  56,2 
- GB 
  10:30 Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     Oktober (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 55,0 
     zuvor:  55,4 
 
  10:30 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe 
     Oktober (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 56,0 
     zuvor:  57,1 
-US 
  15:45 Einkaufsmanagerindex Service Markit 
     Oktober (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 55,5 
     zuvor:  54,9 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Markit 
     Oktober (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 60,5 
     zuvor:  60,7 
 
  17:00 Fed-Chairman Powell, Teilnahme (via Webcast) an der 
     Podiumsdiskussion zur BIS-SARB Centenary Conference 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
INDEX            Stand  +/- 
DAX-Future        15.523,00 +0,2% 
E-Mini-Future S&P-500   4.538,75 -0,1% 
E-Mini-Future Nsdq-100  15.408,00 -0,5% 
Nikkei-225        28.928,41 +0,8% 
Schanghai-Composite    3.598,18 +0,1% 
            +/- Ticks 
Bund -Future        168,03   +9 
 
Vortag: 
INDEX        Schluss    +/- 
DAX        15.472,56   -0,3% 
DAX-Future     15.491,00   -0,1% 
XDAX        15.507,02   -0,1% 
MDAX        34.717,36   +0,5% 
TecDAX       3.780,26   +0,8% 
EuroStoxx50     4.155,73   -0,4% 
Stoxx50       3.616,29   -0,2% 
Dow-Jones     35.603,08   -0,0% 
S&P-500-Index    4.549,78   +0,3% 
Nasdaq-Comp.    15.215,70   +0,6% 
EUREX        zuletzt +/- Ticks 
Bund-Future      167,94    -67 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

AUSBLICK: Europas Börsen dürften am Freitag wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten. Für etwas Erleichterung sorgt die Nachricht, dass der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Evergrande eine Couponzahlung für eine im September fällig gewordene Dollar-Anleihe geleistet hat. Mehr als ein Atemholen in dem Drama um den Baukonzern dürfte dies aber nicht sein. Derweil geht die Berichtssaison weiter. Vor allem europäische Unternehmen berichten am Freitag über die Entwicklung im dritten Quartal. Am Vorabend haben bereits L'Oreal und Vivendi ihre Zahlen präsentiert.

Akzente könnte auch die Bekanntgabe der europäischen Einkaufsmanagerindizes am Vormittag für Oktober setzen. Sowohl für das verarbeitende wie auch das nicht-verarbeitende Gewerbe wird mit einem Rückgang gerechnet. Allerdings dürften sich die Indizes auch weiterhin klar über der Expansionsschwelle von 50 bewegen. Am Nachmittag werden dann Einkaufsmanagerindizes aus den USA veröffentlicht. Kurz vor Handelsschluss spricht dann Fed-Präsident Jerome Powell im Rahmen einer Podiumsdiskussion. Aussagen zur aktuellen Inflations- und Zinsdebatte könnten die Finanzmärkte bewegen.

RÜCKBLICK: Etwas leichter - Etwas belastend wirkten die Nachrichten aus China. Dort fürchtete man einen Dominoeffekt durch den überschuldeten Baukonzern Evergrande, der bei der Generierung frischer Liquidität einer Rückschlag erlitt. BBVA verloren 2,9 Prozent und fielen damit viel deutlicher als der Bankensektor (-0,4%). Der Druck auf die Aktie erhöhte sich nach Bekanntgabe der Zinssenkung der türkischen Notenbank. BBVA gilt als die europäische Bank mit dem höchsten Engagement in der Türkei. Die türkische Lira fiel nach der Zinsentscheidung auf Allzeittief. ABB stürzten nach Drittquartalsausweis um 6,2 Prozent ab. Der Konzern schraubte sein Wachstumsziel zurück. Der Kapitalmarkttag von Just Eat Takeaway kam nicht gut an. Die Titel fielen um 1,7 Prozent. Zur Rose (-7,7%) hatte die Prognose gesenkt. Unilever (+1,2%) hatte den Umsatz gesteigert.

DAX/MDAX/TECDAX

Etwas leichter - SAP büßten 3,1 Prozent ein. Im frühen Geschäft stützten noch gute Geschäftszahlen der Tochter Qualtrics. Am Nachmittag setzte aber Verkaufsdruck ein. SAP habe sich zurückhaltend zum Lizenzgeschäft geäußert, hieß es. Derweil ging es für Software AG nach Drittquartalszahlen um 2,2 Prozent nach oben - die Ergebnisseite blieb klar über den Erwartungen. Uniper reagierten mit Aufschlägen von 1,3 Prozent auf Neunmonatszahlen und die Anhebung der Unternehmensziele. Sartorius überwanden die jüngste Kursschwäche und gewannen 4,3 Prozent und waren damit DAX-Gewinner. Für Ernüchterung hatte am Vortag gesorgt, dass das Unternehmen nicht wie von vielen erwartet die Jahresziele angehoben hatte. Warburg glaubt, dass die Prognose zu übertreffen sei. Metro schlossen nach volatilem Handel 0,3 Prozent tiefer. Positiv vermerkten Analysten, dass Metro bei Umsatz und Ergebnis das obere Ende der prognostizierten Spanne erreicht habe. Der Umsatz in Deutschland ging aber zurück. Shop Apotheke fielen im Gefolge von Zur Rose um 4,2 Prozent. TLG stiegen um 15,5 Prozent. Aroundtown plant ein Delistingangebot. Im Fahrwasser stiegen WCM um 14,7 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Positive Vorgaben der US-Börsen haben am Donnerstag im nachbörslichen Handel gestützt. Die Musik spielte allerdings hauptsächlich in Nebenwerten: Logwin sprangen um gut 9 Prozent. Das Unternehmen hatte bei der Veröffentlichung vorläufiger Zahlen einen kräftigen Umsatz- und Ergebnisanstieg gemeldet, dabei aber auch mitgeteilt, dass Umsatz und EBITA im Jahr 2021 unter Berücksichtigung möglicher Einmaleffekte voraussichtlich unter den Vorjahreswerten liegen würden. Deutsche Beteiligungs AG gewannen 2,3 Prozent, nachdem das Unternehmen seinen Ausblick erhöht hatte. Südzucker reagierten nicht darauf, dass die Ratingagentur S&P den Ausblick auf stabil von negativ angehoben hatte. Petro Welt stiegen um rund 3 Prozent, nachdem das Unternehmen die Aufgabe seiner Expansionspläne in Rumänien mitgeteilt hatte.

USA - AKTIEN

Etwas fester - Die Bilanzsaison dominierte das Geschehen. Vereinzelt kam es zu Gewinnmitnahmen, nachdem die Quartalsausweise einiger wichtiger Unternehmen, darunter IBM, nicht in allen Punkten überzeugt hatten. Gleichwohl markierte der S&P-500 ein Rekordhoch. Beobachter verwiesen auf die Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, die in der vergangenen Woche das niedrigste Niveau seit Beginn der Pandemie erreicht hätten. Der unter den Erwartungen gebliebene Philadelphia-Fed-Index belastete nicht. Die Berichtsperiode läuft derweil trotz der Lieferkettenprobleme erstaunlich rund. Passend dazu hat der Elektroautobauer Tesla (+3,3%) zum dritten Mal in Folge einen Rekordquartalsgewinn verzeichnet und schlug zudem die Erwartungen. Bei IBM (-9,6%) entsprach das Ergebnis den Erwartungen des Marktes, doch lag der Umsatz unter dem Analystenkonsens. Der Chemiekonzern Dow (-1,1%) hat im dritten Quartal von massiven Preiserhöhungen profitiert. Der Telekom- und Mediengigant AT&T (-0,6%) hat in der dritten Periode bei Gewinn und Nutzerwachstum die Erwartungen übertroffen. American Airlines (+1,9%) hat es im dritten Quartal wieder in die schwarzen Zahlen geschafft. Qualtrics International (+4%) hat mit ihren Finanzzahlen für das dritte Quartal die Erwartungen übertroffen und den Ausblick für das Gesamtjahr erhöht. HP Inc (+6,9%) hatte einen besseren Ausblick als erwartet abgegeben und seine jährliche Dividende angehoben. CSX (+1,6%) hat Umsatz

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 22, 2021 01:31 ET (05:31 GMT)

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