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CORONA-BLOG/Bislang 6,8 Mrd EUR Bund-Ausgaben für Corona-Impfstoffe

DJ CORONA-BLOG/Bislang 6,8 Mrd EUR Bund-Ausgaben für Corona-Impfstoffe

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

Bundesregierung hat bisher 6,8 Milliarden Euro für Corona-Impfstoffe ausgegeben / Kosten für das Gesundheitswesen insgesamt bei 53 Milliarden Euro

Bislang 6,8 Mrd EUR Bund-Ausgaben für Corona-Impfstoffe 

Die Bundesregierung hat erstmals die Gesamtausgaben für die von ihr beschafften Corona-Impfstoffe beziffert. Seit Pandemiebeginn habe sie per 2. Juni rund 6,8 Milliarden Euro für Covid-19-Impfstoffe ausgegeben, teilte Gesundheitsstaatssekretär Edgar Franke (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage des CSU-Gesundheitspolitikers Stephan Pilsinger (CSU) mit. Die Antwort liegt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vor. Zusammen mit den Impfstoffkosten lässt sich nun beziffern, welche Ausgaben die Pandemie insgesamt im Bereich des Gesundheitswesens verursacht hat. Nach Angaben des Bundesamtes für soziale Sicherung, die dem RND vorliegen, wurden für die Vergütung von Impfungen, Impfzentren, Bürger- und PCR-Tests, Schutzmasken, Ausgleichszahlungen für Krankenhäuser sowie Corona-Arzneimittel bis Ende Juni insgesamt 46,4 Milliarden Euro ausgegeben. Zusammen mit den Impfstoffen ergibt sich so eine Gesamtsumme von 53,2 Milliarden Euro.

Jeder Zweite wünscht sich Verschärfung der Corona-Maßnahmen 

Angesichts steigender Infektionszahlen Omikron-Subvariante BA.5 spricht sich fast jeder zweite Bundesbürger für eine schelle Verschärfung der Corona-Maßnahmen aus. Laut einer einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrage der "Augsburger Allgemeinen" fordern 49 Prozent an, dass die Corona-Regeln umgehend verschärft werden sollten. Gegen strengere Vorschriften zum jetzigen Zeitpunkt sprechen sich 43 Prozent aus.

Kontakt zur Redaktion: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

July 03, 2022 05:12 ET (09:12 GMT)

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© 2022 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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