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Morphosys forscht unter anderem im Bereich von Therapien gegen Alzheimer. Ein Ziel ist es dabei, den Erkrankungsverlauf zu verlangsamen. Allerdings muss die Biotechfirma nun einen Rückschlag hinnehmen.
Mit seinem monoklonalen Antikörper "Gantenerumab" hat Morphosys im Bereich Alzheimer-Erkrankungen große Pläne: "Gantenerumab" soll dabei helfen, den Verlauf der Erkrankungen zu verlangsamen. Das Potenzial ist enorm - aber vorerst nicht erreichbar.
Wie Morphosys mitteilte, hat man mit bei "Gantenerumab" einen Rückschlag erlitten: In gleich zwei klinischen Studien habe der Antikörper, eingesetzt bei frühen Alzheimer-Erkrankungen, nicht die erwünschten Ziele erreicht, hieß es. Ziel und primärer Endpunkt der Studien sei eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs gewesen.
Morphosys zufolge war in den Phase-3-Studien Graduate 1 und 2 der Abbau von Beta-Amyloid geringer als erwartet. Es handele sich dabei um ein Protein, das sich zu Plaques im Gehirn von Menschen mit Alzheimer-Krankheit ablagert. Weiteren Angaben des Unternehmens zufolge ist "Gantenerumab" aber gut vertragen worden.
Morphosys-Aktie fällt auf ein neues Jahrestief
Die Aktie von Morphosys ist nach dieser Meldung mit einem Gap (s. Ellipse) nach unten auf ein neues Jahrestief etwas oberhalb von 14 Euro gefallen. Auch der MACD ist abwärts gerichtet und signalisiert Schwäche. Die charttechnische Situation bessert sich erst, wenn das Gap geschlossen und die 200-Tagelinie (rot) etwas oberhalb von 21 Euro wieder überschritten wird.
Enthaltene Werte: DE0006632003,US7170811035,FR0004056851,US60770K1079,US09075V1026