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MÄRKTE USA/Abwärts - Konjunktursorgen drücken

MÄRKTE USA/Abwärts - Konjunktursorgen drücken

NEW YORK (Dow Jones)--An der Wall Street ist es am Montag nach einem freundlicheren Start nach unten gegangen. Weiter dominierten Sorgen um die Konjunktur nach am Freitag global schwach ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes. Nun zeigte eine Erhebung der Fed-Filiale von Texas die stärkste Kontraktion seit drei Jahren. Derweil enttäuschte in Deutschland der wichtige Ifo-Geschäftsklimaindex. Dazu bremste weiter die Geldpolitik die Kauflaune nach den jüngsten Zinserhöhungen vieler Notenbanken, begleitet von vielfach falkenhaften Kommentaren.

Im Blick hat der Markt nun das in dieser Woche stattfindende jährliche Notenbanker-Forum im portugiesischen Sintra. Die Hoffnung ist, neue Erkenntnisse über die nächsten geldpolitischen Maßnahmen zu erlangen.

Der Dow-Jones-Index schloss 13 Punkte niedriger bei 33.715. Für den S&P-500 ging es um 0,4 Prozent nach unten. Der Nasdaq-Composite notierte 1,2 Prozent tiefer. Dabei gab es insgesamt 2.055 (Freitag: 903) Kursgewinner und 920 (2.022) -verlierer. Unverändert schlossen 62 (88) Titel.

Die kurze Meuterei der paramilitärischen Wagner-Gruppe unter Jewgeni Prigoschin in Russland gegen Präsident Putin vom Wochenende spielte aus Börsianersicht allenfalls eine untergeordnete Rolle. Einige Anleger präferierten allerdings eine etwas vorsichtigere Handelsweise bzw. gaben sicheren Häfen wie dem Gold (+0,4%), teilweise auch Anleihen, den Vorzug.

Habe es gerade noch so ausgesehen, als würde der Goldpreis stetig fallen, weil negativen Faktoren überwögen, hätten die Ungewissheit über den Verlauf des Ukraine-Krieges und die Aussicht auf einen internen Kampf innerhalb Russlands diese Einschätzung stark verändert, sagte Rupert Rowling, Marktanalyst bei Kinesis Money.

Die Anleiherenditen gaben überwiegend leicht nach. Teilnehmer fokussieren sich - neben dem Notenbankertreffen in Sintra - auf die am Freitag anstehenden Persönlichen Ausgaben, mit denen zugleich das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß publiziert wird.

Der Dollar zeigte sich etwas leichter, der schwache Ifo-Index lastete nur kurzzeitig auf dem Euro. Die Vorgänge in Russland verliehen dem Ölpreis so gut wie keinen Impuls. Er lief etwas nach oben.

Lucid mit Kooperation mit Aston Martin gesucht 

Unter den Einzelwerten lagen Lucid 1,5 Prozent im Plus. Der Elektroautobauer hat eine Liefervereinbarung mit dem britischen Luxusautohersteller Aston Martin über den Bau von Hochleistungs-Elektrofahrzeugen abgeschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung wird Lucid Aston Martin mit Technologie beliefern und Aston Martin sich durch die Ausgabe neuer Aktien mit etwa 3,7 Prozent an Aston Martin beteiligen.

IBM tendierten 1,5 Prozent fester. "Big Blue" hat einen Bericht des Wall Street Journal bestätigt, 4,6 Milliarden Dollar in die Hand zu nehmen und dafür den Finanz- und Betriebsmanagementsoftware-Anbieter Apptio zu kaufen.

Unitedhealth (+0,4%) will für 101 Dollar je Aktie den Gesundheitskonzern Amedisys übernehmen, womit dieser mit 3,29 Milliarden Dollar bewertet wird. Offenbar ist der Markt davon noch nicht recht überzeugt, denn Amedisys geben leicht nach auf 91,00 Dollar.

Pfizer rutschten um 3,7 Prozent ab, nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen die Entwicklung seines Medikaments zur Gewichtsreduktion, Lotiglipron, einstellen wird.

Wolfspeed stiegen um 2,7 Prozent. Der Chiphersteller erhält Unterstützung für seine Expansion in den USA. Eine Gruppe von Kreditgebern unter der Leitung von Apollo Global Management will dazu laut Bloomberg 2 Milliarden Dollar zuschießen.

Der Kurs des Kreuzfahrtanbieters Carnival knickte nach Veröffentlichung der Zweitquartalszahlen unmittelbar um 7,6 Prozent ein. Carnival hat rote Zahlen geschrieben. Zudem könnten auch Gewinnmitnahmen eine Rolle gespielt haben, die Aktie hat allein im Juni um 27 Prozent zugelegt.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %    absolut +/- % YTD 
DJIA        33.714,71    -0,0%    -12,72   +1,7% 
S&P-500       4.328,82    -0,4%    -19,51   +12,7% 
Nasdaq-Comp.    13.335,78    -1,2%    -156,74   +27,4% 
Nasdaq-100     14.736,74    -1,0%    -154,74   +34,7% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT  Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,74     -1,2     4,75    31,8 
5 Jahre         3,96     -2,7     3,99    -3,6 
7 Jahre         3,85     -1,9     3,87   -11,7 
10 Jahre         3,72     -1,7     3,74   -15,8 
30 Jahre         3,82     +0,1     3,81   -15,5 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Mo, 8:10 Uhr Fr, 17:11  % YTD 
EUR/USD        1,0911    +0,1%    1,0909   1,0882  +1,9% 
EUR/JPY        156,56    -0,0%    156,39   156,44 +11,6% 
EUR/CHF        0,9766    -0,1%    0,9771   0,9769  -1,3% 
EUR/GBP        0,8578    +0,0%    0,8566   0,8566  -3,1% 
USD/JPY        143,49    -0,1%    143,37   143,74  +9,4% 
GBP/USD        1,2719    +0,0%    1,2735   1,2703  +5,2% 
USD/CNH (Offshore)   7,2431    +0,4%    7,2242   7,2178  +4,6% 
Bitcoin 
BTC/USD       30.126,01    -1,1%   30.224,22 30.417,73 +81,5% 
 
 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        69,63    69,16     +0,7%   +0,47 -12,3% 
Brent/ICE        74,61    73,85     +1,0%   +0,76 -10,9% 
GAS              VT-Settlem.         +/- EUR 
Dutch TTF        32,56    32,51     +0,2%   +0,05 -58,1% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.925,10   1.920,80     +0,2%   +4,30  +5,6% 
Silber (Spot)      22,82    22,44     +1,7%   +0,39  -4,8% 
Platin (Spot)     930,50    921,23     +1,0%   +9,28 -12,9% 
Kupfer-Future      3,78     3,80     -0,6%   -0,02  -0,9% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz

(END) Dow Jones Newswires

June 26, 2023 16:41 ET (20:41 GMT)

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© 2023 Dow Jones News
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