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Nach dem starken Quartalsbericht von Nvidia vergangene Woche haben Analysten die Bullenposition eingenommen und ihre Kursziele nach oben geschraubt. Die Nvidia-Aktie ist dadurch nun so günstig wie seit Januar nicht mehr.
Nachdem der wertvollste Chiphersteller der Welt sein Zahlenwerk geöffnet und Analysten in der Folge ihre Kursziele zum Teil massiv nach oben geschraubt haben, wird Nvidia derzeit mit dem niedrigsten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) seit acht Monaten gehandelt, berichtet Reuters.
Mit den Zahlen für die ersten drei Monaten des Jahres übertraf Nvidia mit der vierteljährlichen Umsatzprognose die Analystenerwartungen bei weitem, die Aktie legte innerhalb von nur drei Tagen um über 30 Prozent zu. Nach dem letzten Earningsbericht blieb die Rallye aus: Die Aktie hat seit Mittwoch nahezu ein Prozent an Wert verloren.
Laut Refinitiv-Daten werden Nvidia-Titel derzeit mit dem 33-fachen der erwarteten Gewinne in den nächsten zwölf Monaten gehandelt. Vor einer Woche lag das KGV noch bei über 46. Der Analystenkonsens impliziert, dass der Umsatz von Nvidia für das im Januar 2024 endende Geschäftsjahr 53 Milliarden US-Dollar erreichen werde. Den Daten zufolge wäre das fast eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn des Unternehmens soll sich demnach im selben Geschäftsjahr auf über 22 Milliarden US-Dollar verfünffachen und im darauffolgenden Jahr 35 Milliarden US-Dollar erreichen.
Nvidia ist seit Präsentation des letzten Zahlenwerks zudem eine Aktie, die keinerlei Verkaufsempfehlungen hat. "Zum ersten Mal in der Geschichte der Aktie gibt es keine Sell-Ratings und zum ersten Mal in der Geschichte der Aktie haben mehr als 93 Prozent der Analysten eine Kaufempfehlung", zitiert das Wall Street Journal Michael Purves von Tallbacken Capital Advisors.
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Im Rahmen der Earnings kündigte Nvidia auch an, Aktien im Wert von 25 Milliarden US-Dollar zurückkaufen zu wollen. Das deutet darauf hin, dass CEO Jensen Huang die Aktien für unterbewertet hält, selbst nach einer Verdreifachung im bisherigen Jahresverlauf.
Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Zentralredaktion
