
Die Deutsche Telekom verzeichnete kürzlich einen Rückgang ihrer Aktienkurse, nachdem die Papiere des Unternehmens einen neuen Höchststand seit dem Sommer 2001 erreicht hatten. Trotz eines beeindruckenden Kursplus von bis zu 24 Prozent in diesem Jahr fielen die Aktien unter ihre 21-Tage-Linie zurück. Analysten zeigen sich besorgt über mögliche Enttäuschungen beim bevorstehenden Kapitalmarkttag der Bonner, insbesondere nach den Ausschüttungsplänen der US-Tochter T-Mobile US, die zwar als gut, aber nicht ganz so stark wie erhofft bewertet wurden.
Langfristiges Wachstumspotenzial bleibt stark
Ungeachtet der kurzfristigen Kursschwankungen sehen Experten weiterhin ein robustes langfristiges Wachstumspotenzial für die Deutsche Telekom. Die US-Bank JPMorgan hält an ihrer "Overweight"-Einstufung fest und betont die starke Botschaft des Unternehmens an Investoren bezüglich des langfristigen Wachstums. Obwohl die avisierten Ausschüttungen an die Aktionäre und die Ziele für 2025 als eher schwach bezeichnet wurden, bleibt das Kursziel unverändert bei 40 Euro. Diese Einschätzung unterstreicht das Vertrauen in die zukünftige Performance des Telekommunikationsriesen.
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