
Die Stellantis-Aktie befindet sich weiterhin im freien Fall. Nach einem kurzen Stabilisierungsversuch bei 12 Euro setzt sich der Abwärtstrend fort. Der Automobilkonzern steht vor großen Herausforderungen, die den Aktienkurs belasten.
Managementwechsel und Marktdruck
Der Aufsichtsrat des französisch-italienisch-amerikanischen Unternehmens erwägt offenbar personelle Veränderungen, um die Talfahrt zu stoppen. Konzernchef Carlos Tavares warnt zudem vor möglichen Werksschließungen angesichts der Absatzkrise und der wachsenden Konkurrenz aus China. Er prognostiziert, dass bei einem Marktanteil chinesischer Hersteller von zehn Prozent in Europa bis zu sieben Montagewerke geschlossen werden müssten. Die geplanten EU-Strafzölle auf chinesische Elektroautos könnten durch Investitionen in europäische Produktionsstätten umgangen werden, was den Druck auf etablierte Hersteller weiter erhöhen würde.
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