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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

FEIERTAGSHINWEIS

DONNERSTAG: Wegen des Gedenkens an den verstorbenen Ex-Präsidenten Jimmy Carter bleiben am Donnerstag die US-Börsen geschlossen. Der US-Rentenmarkt handelt verkürzt bis 20:00 Uhr MEZ.

TAGESTHEMA

Die Produktion im produzierenden Sektor Deutschlands dürfte im November leicht gestiegen sein. Volkswirte erwarten, dass sie gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent anzog, nachdem sie im Oktober auf das niedrigste Niveau seit Mai 2020 gefallen war, seit der Zeit der coronabedingter Kontaktbeschränkungen. Der Auftragseingang, der sich zuletzt etwas erholt hatte, erlebte derweil im November einen unerwarteten kräftigen Rückschlag. Dass die Produktion im November gleichwohl gestiegen sein dürfte, zeigt sich an den Umsätzen im verarbeitenden Gewerbe: Sie stiegen um 1,4 Prozent. Somit könnte der Produktionszuwachs sogar noch etwas deutlicher als Ende vergangener Woche erwartet ausfallen. Zeitgleich werden Außenhandelszahlen für November und der Maut-Fahrleistungsindex für Dezember veröffentlicht. Für die Exporte wird ein Zuwachs von 2,0 Prozent prognostiziert und für den saisonbereinigten Handelsbilanzüberschuss ein Wert von 15,6 (Oktober: 13,4) Milliarden Euro.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:30 DE/About You Holding SE, Ergebnis 3Q

08:15 DE/Traton SE, Pre-Close Call Q4

09:00 DE/Munich Re, Naturkatastrophenbericht 2024

17:45 NL/Airbus SE, Auftragseingang und Auslieferungen von

Verkehrsflugzeugen 2024 (18:30 PK)

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Handelsbilanz November 
     Handelsbilanz kalender- und saisonbereinigt 
     PROGNOSE: +15,6 Mrd Euro 
     zuvor:  +13,4 Mrd Euro 
     Exporte 
     PROGNOSE: +2,0% gg Vm 
     zuvor:  -2,8% gg Vm 
     Importe 
     PROGNOSE: +0,8% gg Vm 
     zuvor:  -0,1% gg Vm 
 
     Produktion im produzierenden Gewerbe November 
     saisonbereinigt 
     PROGNOSE: +0,5% gg Vm 
     zuvor:  -1,0% gg Vm 
- EU 
  11:00 Einzelhandelsumsatz November 
     Eurozone 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:  -0,5% gg Vm 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
               Stand  +/- 
DAX-Future        20.455,00 -0,2% 
E-Mini-Future S&P-500   5.947,25 -0,2% 
E-Mini-Future Nsdq-100  21.313,25 -0,2% 
Nikkei-225        39.612,94 -0,9% 
Schanghai-Composite    3.218,49 -0,4% 
Hang-Seng-Index     19.277,08 -0,0% 
                +/- Ticks 
Bund -Future        131,62   +4 
              Stand  +/- 
 
Mittwoch: 
·INDEX      Schluss    +/- 
·DAX      20.329,94   -0,1% 
·DAX-Future   20.495,00   +0,3% 
·XDAX      20.356,43   +0,3% 
·MDAX      25.574,85   -0,9% 
·TecDAX     3.489,17   -0,9% 
·EuroStoxx50   4.996,39   -0,3% 
·Stoxx50     4.387,71   +0,1% 
·Dow-Jones   42.635,20   +0,3% 
·S&P-500-Index  5.918,25   +0,2% 
·Nasdaq-Comp.  19.478,88   -0,1% 
·EUREX      zuletzt  +/- Ticks 
·Bund-Future   131,58%    -38 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Auf einen ruhigen Handel stellen sich Anleger am Donnerstag ein. Weil die US-Börsen geschlossen bleiben und am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember ansteht, dürften sich viele zurückhalten. Etwas bremsend könnten die Zinsaussichten für die USA sorgen, die zunehmend unattraktiver für die Börsen werden. Das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung bestätigte erwartungsgemäß die bereits bekannte falkenhaftere Einstellung der US-Notenbanker.

Rückblick: Etwas leichter - Nach einem freundlichen Start drehten die Börsen am Nachmittag knapp ins Minus. Auslöser war ein CNN-Bericht, wonach der designierte US-Präsident Donald Trump die Einführung neuer Importzölle per Notstandstandsdekret mit Verweis auf die Nationale Sicherheit in Erwägung zieht. Sehr fest tendierten europaweit Rüstungsaktien mit den Forderungen von Trump, die Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent des jeweiligen BIP eines Landes zu erhöhen. Unter Druck standen Aktien von Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien. Vestas (-7,4%), Siemens Energy (-6,0%), Nordex (-6,4%) und Orsted (-5,8%) verloren deutlich, nachdem Trump nochmals betont hatte, hatte, dass in seiner zweiten Amtszeit keine neuen Windkraftanlagen in den USA gebaut würden. Bei Siemens Energy kam eine Abstufung durch Kepler dazu. Shell (-1,4%) litten unter einem enttäuschenden Zwischenbericht. Vallourec stiegen um 7,2 Prozent, nachdem das Stahlunternehmen mitgeteilt hatte, das Ziel einer Nettoverschuldung von Null früher als geplant erreicht zu haben. Novo Nordisk stiegen um 2,8 Prozent nach einem positiven Kommentar der UBS.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Knapp behauptet - Der DAX näherte sich zunächst seinem Allzeithoch bis auf 43 Punkte an, bevor die Kurse nachgaben. Teamviewer schossen um 8,5 Prozent nach oben. Berichtete vorläufige Umsätze waren über den Erwartungen und der hauseigenen Prognose ausgefallen. Auch das Leasingunternehmen Grenke (+3,1%) hatte Zahlen präsentiert, die gut ankamen. Heidelberg Materials legten um 2,8 Prozent auf 125,10 Euro zu. Die Aktie profitierte von einer positiven Sektor-Studie der Bank of America.

XETRA-NACHBÖRSE

ABO Energy wurden 4,1 Prozent höher getaxt. Vermutlich habe es eine Empfehlung in einem Börsenbrief gegeben, mutmaßte ein Marktteilnehmer beim Broker Lang & Schwarz. .

USA - AKTIEN

Wenig verändert - Neben den zuletzt gestiegenen Rentenrenditen verunsicherte der designierte US-Präsident Donald Trump. Nach zuletzt widersprüchlichen Schlagzeilen zur Zollpolitik hatte CNN berichtet, dass Trump die Einführung neuer Importzölle per Notstandsdekret in Erwägung ziehe. Damit drohen neue Zölle prinzipiell ab dem ersten Tag der Amtseinführung. Das Fed-Protokoll setzte keine Akzente, hinzu kam Zurückhaltung vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, zumal am Donnerstag der Handel wegen des Gedenkens an den verstorbenen Jimmy Carter pausiert. Die Arbeitsmarktdaten des Tages führten kaum zu neuen Erkenntnissen in der Zinsdebatte. Verkauft wurden erneut zuletzt gut gelaufene Aktien aus dem Halbleitersektor, auvh nachdem der Chipriese Samsung mit vorläufigen Quartalszahlen nicht überzeugen konnte. Intel verloren 0,6 Prozent, Micron Technology und AMD büßten 2,5 bzw. 4,3 Prozent ein. AMD waren zudem von der HSBC abgestuft worden. Exxon verloren 1,7 Prozent. Der Ölkonzern erwartet, dass die gesunkenen Ölpreise die Gewinne im vierten Quartal belasten werden. Aktien von Anbietern im Bereich Quantenrechner brachen ein: D-Wave Quantum um 36,1, Quantum Computing um 43,3 und Rigetti Computing um 45,4 Prozent. Laut Nvidia sind Quantencomputer erst in 15 bis 30 Jahren realisierbar.

USA - ANLEIHEN

US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,27     -1,9    4,29    3,4 
5 Jahre         4,45     -2,3    4,47    7,0 
7 Jahre         4,56     -1,1    4,58    8,4 
10 Jahre         4,68     -0,7    4,68    10,5 
30 Jahre         4,92     -0,2    4,92    13,5 
 

Nach dem jüngsten Anstieg kamen die Rentenrenditen etwas zurück. Zuvor war die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen erstmals seit Frühling über die Marke von 4,7 Prozent gestiegen.

DEVISENMARKT

zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 17:01 % YTD 
EUR/USD      1,0305    -0,1%   1,0319   1,0301 -0,5% 
EUR/JPY      162,96    -0,2%   163,35   163,16 +0,0% 
EUR/CHF      0,9384    -0,2%   0,9401   0,9388 +0,0% 
EUR/GBP      0,8369    +0,3%   0,8345   0,8347 +1,1% 
USD/JPY      158,16    -0,1%   158,31   158,40 +0,5% 
GBP/USD      1,2312    -0,4%   1,2364   1,2340 -1,6% 
USD/CNH      7,3505    -0,0%   7,3539   7,3532 +0,2% 
Bitcoin 
BTC/USD    94.335,60    -1,0% 95.298,60 95.349,00 -0,3% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar setzte seine jüngste Aufwärtsbewegung fort: der Dollarindex kletterte um 0,5 Prozent, laut Händlern angetrieben von der Spekulation auf ein falkenhaft ausfallendes Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung und nach zuletzt starken Konjunkturdaten. Weil sich die Spekulation im Späthandel bewahrheitete, verteidigte der Greenback seine Aufschläge.

ROHSTOFFE

ÖL

zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD % YTD 
WTI/Nymex     73,41    73,32   +0,1%   +0,09 +2,4% 
Brent/ICE     76,15    76,16   -0,0%   -0,01 +1,8% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise gaben um bis zu 1,3 Prozent nach, obwohl sich die Rohöllagerbestände in den USA auf Wochensicht verringert hatten. Als Belastung für die Erdölpreise machten Händler den überraschend drastischen Anstieg der Benzinbestände aus. Außerdem belastete der feste Dollar.

METALLE

zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD % YTD 
Gold (Spot)   2.662,30   2.661,99   +0,0%   +0,32 +1,5% 
Silber (Spot)   30,17    30,13   +0,2%   +0,05 +4,5% 
Platin (Spot)   955,73    958,75   -0,3%   -3,03 +5,4% 
Kupfer-Future    4,29     4,26   +0,8%   +0,04 +6,6% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Goldpreis legte um 0,5 Prozent zu. Marktteilnehmer sprachen von einem steigenden Bedürfnis nach vermeintlicher Sicherheit und verwiesen auf die Aussagen des designierten Präsidenten Donald Trump. Er hatte Ansprüche auf den Panama-Kanal, Grönland und sogar Kanada geäußert.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR

CHINA - Inflation

Die Verbraucherpreise in China sind im Dezember wie auch geschätzt um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, nachdem sie im November noch um 0,2 Prozent zugelegt hatten. Die Erzeugerpreise fielen um 2,3 Prozent und verzeichneten damit den 27. Monat in Folge einen Rückgang. Im November waren sie um 2,5 Prozent gesunken. Ökonomen hatten einen Rückgang um 2,4 Prozent erwartet.

USA - Geldpolitik

Die US-Notenbanker haben auf ihrer jüngsten Sitzung im Dezember einen eher falkenhaften Ton angeschlagen, wie das nun veröffentlichte Sitzungsprotokoll offenbarte. Sie thematisierten demnach eine höher als erwartet ausfallenden Inflation - teilweise aufgrund potenzieller Zölle durch den designierten Präsidenten Donald Trump. Die Teilnehmer erwarteten zwar, dass die Inflation sich weiterhin in Richtung 2 Prozent bewegt, allerdings könnte der Prozess länger dauern als zuvor angenommen.

INDEXÄNDERUNG SDAX

Aufgrund von Verletzung der Basiskriterien zum Streubesitz wird die Nexus-Aktie aus dem SDAX und dem TecDAX genommen und durch About You bzw. durch Formycon ersetzt. Die Änderungen treten mit Handelsbeginn am 13. Januar in Kraft.

REDCARE PHARMACY

ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. Der Konzernumsatz stieg um 32 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro und lag damit im Rahmen der selbst gesteckten Umsatzspanne von 2,35 bis 2,5 Milliarden Euro. Dabei legte der Umsatz mit nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln (Non-Rx) um 21 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu, mit Arzneien auf Rezept wurden 749 Millionen Euro und damit 64 Prozent mehr als im Jahr davor umgesetzt. Im Schlussquartal stieg der Konzernumsatz um 27 Prozent auf 674 Millionen Euro, wobei die Non-Rx-Umsätze um 22 Prozent wuchsen und der Umsatz mit verschreibungspflichtigen Medikamenten um 37 Prozent. Zum Jahresende zählte der MDAX-Konzern 12,5 Millionen aktive Kunden, entsprechend einem Plus von 1,7 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Mit 600.000 Kunden entfiel der größte Zuwachs auf das Schlussquartal.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

January 09, 2025 01:40 ET (06:40 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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