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Donnerstag, 03.04.2025 Börsentäglich über 12.000 News von 695 internationalen Medien
Der CEO kauft ein - und das gleich zweimal: Startschuss für die nächste Kursrallye?
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Finanznachrichten News

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

FEIERTAGSHINWEIS

DIENSTAG: Wegen eines Feiertages findet in Moskau kein Handel statt.

TAGESTHEMA

Der Inflationsdruck im Euroraum dürfte im Dezember erneut etwas zugenommen haben. Volkswirte erwarten, dass die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen sind, wodurch sich die Jahresteuerungsrate auf 2,4 (November: 2,2) Prozent erhöhen würde. Die bereits veröffentlichten Daten aus Spanien und Deutschland deuten allerdings darauf hin, dass die Inflation etwas stärker gestiegen sein könnte.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

Keine wichtigen Termine angekündigt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- CH 
  08:30 Verbraucherpreise Dezember 
     PROGNOSE: +0,6% gg Vj 
     zuvor:  +0,7% gg Vj 
- FR 
  08:45 Verbraucherpreise (vorläufig) Dezember 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+1,5% gg Vj 
     zuvor:  -0,1% gg Vm/+1,3% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+1,8% gg Vj 
     zuvor:  -0,1% gg Vm/+1,7% gg Vj 
- EU 
  11:00 Arbeitsmarktdaten November 
     Eurozone Arbeitslosenquote 
     PROGNOSE: 6,3% 
     zuvor:  6,3% 
 
     Verbraucherpreise Eurozone (Vorabschätzung) Dezember 
     Eurozone 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,4% gg Vj 
     zuvor:  -0,3% gg Vm/+2,2% gg Vj 
     Kernrate (ohne Energie, Nahrung, Alkohol, Tabak) 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+2,7% gg Vj 
     zuvor:  -0,6% gg Vm/+2,7% gg Vj 
- IT 
  11:00 Verbraucherpreise (vorläufig) Dezember 
     PROGNOSE: +1,5% gg Vj 
     zuvor:  +1,3% gg Vj 
- US 
  14:30 Handelsbilanz November 
     PROGNOSE: -78,4 Mrd USD 
     zuvor:  -73,8 Mrd USD 
 
  16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe Dezember 
     PROGNOSE: 53,4 Punkte 
     zuvor:  52,1 Punkte 
 
     Job Openings & Labor Turnover Survey (JOLTS) November 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
               Stand  +/- 
DAX-Future        20.274,00 +0,0% 
E-Mini-Future S&P-500   6.014,00 -0,1% 
E-Mini-Future Nsdq-100  21.708,50 -0,2% 
Nikkei-225        40.098,58 +2,0% 
Schanghai-Composite    3.214,40 +0,2% 
Hang-Seng-Index     19.323,94 -1,9% 
                +/- Ticks 
Bund -Future        132,41   +6 
 
 
Montag: 
         Schluss    +/- 
DAX      20.216,19   +1,6% 
DAX-Future   20.271,00   +1,1% 
XDAX      20.131,75   +1,1% 
MDAX      25.699,77   +0,8% 
TecDAX     3.482,36   +2,0% 
EuroStoxx50   4.986,64   +2,4% 
Stoxx50     4.365,59   +1,1% 
Dow-Jones   42.706,56   -0,1% 
S&P-500-Index  5.975,38   +0,6% 
Nasdaq-Comp.  19.864,98   +1,2% 
EUREX      zuletzt   +/- Ticks 
Bund-Future   132,35%    -15 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einem volatilen Geschäft rechnen Händler am Dienstag. Die Börsen seien derzeit hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung auf eine Erholung in China und den davon abhängigen Branchen wie der Autoindustrie und der Rückkehr von Inflationssorgen. Während in den USA immer weniger Zinssenkungen aufgrund der starken Wirtschaft erwartet werden, ist es in Europa die schwache Konjunktur bei gleichzeitig steigender Inflation, die der EZB die Arbeit schwer machen dürfte.

Rückblick: Sehr fest - Für Kauflaune sorgte ein Bericht, wonach Berater des gewählten US-Präsidenten Donald Trump prüfen, ob Einfuhrzölle, die für alle Länder gelten sollen, sich auf bestimmte kritische Importe beschränken könnten. Trump dementierte dies später zwar, offenbar überwogen am Markt aber dennoch Zweifel, ob Trump seine Zollpläne in der angekündigten Form letztlich auch umsetzen wird. Stärker als erwartet gestiegene deutsche Verbraucherpreise im Dezember belasteten nicht. Klarer Tagessieger war der Technologiesektor (+3,9%) nach sehr guten US-Vorgaben. Hilfreich waren daneben die Microsoft-Ankündigung, im Geschäftsjahr 2025 rund 80 Milliarden Dollar in Datencenter investieren zu wollen und starke Zahlen des Apple-Auftragsfertigers Foxconn. Gesucht waren auch Autowerte mit einem Subindex-Plus von 2,7 Prozent. Der Markt setze hier auf eine Aufholjagd, nachdem die Branche der Verlierer des Vorjahres war, hieß es. Tagesverlierer bei den Branchen waren die defensiven Telekom- (-0,7%) und Versorgeraktien (-0,3%). Verkauft wurden auch Rüstungsaktien, wobei von Gewinnmitnahmen die Rede war. Rheinmetall gaben 1,5, Hensoldt 0,2, Leonardo 0,7 und BAE Systems ebenfalls um 0,7 Prozent nach.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Fest - Der DAX schloss mit 20.216 Punkten auf seinem Tageshoch. VW legten im festen Autosektor um 3,1 Prozent zu. Hier stützte zusätzlich, dass der Konzern gemeinsam mit der chinesischen Beteiligung XPeng ein Schnellladenetz für E-Autos in China aufbauen will. Auch Zuliefereraktien wie Continental (+3,8%) entwickelten sich stark.

XETRA-NACHBÖRSE

Elmos stiegen um über 3 Prozent. Der Halbleiterhersteller hatte mitgeteilt, seine Zusammenarbeit mit Samsung Foundry auszubauen.

USA - AKTIEN

Freundlich - Zunächst sorgten Berichte, wonach Berater des designierten Präsidenten Trump prüften, dass sich geplante Einfuhrzölle nur auf bestimmte kritische Importe beschränken könnten, für deutlich steigende Kurse. Mit einem Dementi von Trump kamen die Indizes dann von den Hochs zurück. Technologiewerte waren erneut die größten Gewinner. Starke Quartalszahlen des Apple-Zulieferers Foxconn aus Taiwan hievten Chipwerte nach oben. Der Subindex der Halbleiteraktien stieg nach den 3,0 Prozent am Freitag um weitere 2,9 Prozent. hieß es. Nvidia und AMD gewannen 3,4 bzw. 3,3 Prozent, Micron legten um 10,4 Prozent zu. Der Bankensektor gewann 0,4 Prozent. Nach der Bekanntgabe des Rücktritts von Michael Barr als stellvertretender US-Notenbankchef zuständig für die Bankenaufsicht, hätten Anleger auf einen weniger strengen Nachfolger und eine laxere Bankenregulierung gesetzt. Für U.S. Steel ging es nach dem Rücksetzer vom Freitag um 8,1 Prozent nach oben. Der US-Konzern und das japanische Unternehmen Nippon Steel haben gemeinsam Klage eingereicht, um die Übernahme des US-Konzerns durch die Japaner doch noch zu ermöglichen. Uber erhöht das Tempo seiner Aktienrückkäufe, der Kurs gewann 2,7 Prozent. Fubo explodierten um 251 Prozent. Disney legt seinen Streamingdienst mit dem Sportsender FuboTV zusammen.

USA - ANLEIHEN

US-Anleihen 
Laufzeit        Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre          4,26     -1,5    4,28    2,3 
5 Jahre          4,41     -0,2    4,41    3,2 
7 Jahre          4,51     +1,1    4,50    3,4 
10 Jahre         4,62     +1,7    4,60    4,5 
30 Jahre         4,84     +2,6    4,81    5,7 
 

Die Renditen legten zumindest am langen Ende des Marktes leicht zu. Die Anleihekurse hätten etwas unter den weiter steigenden Aktienkursen gelitten, hieß es.

DEVISENMARKT

zuletzt    +/- %    0:00  Mo, 17:01 % YTD 
EUR/USD      1,0401    +0,1%   1,0390   1,0391 +0,4% 
EUR/JPY      164,12    +0,2%   163,76   163,66 +0,8% 
EUR/CHF      0,9399    -0,0%   0,9401   0,9403 +0,2% 
EUR/GBP      0,8292    -0,1%   0,8299   0,8309 +0,2% 
USD/JPY      157,74    +0,1%   157,62   157,51 +0,3% 
GBP/USD      1,2544    +0,2%   1,2519   1,2506 +0,2% 
USD/CNH      7,3382    -0,1%   7,3466   7,3528 +0,0% 
Bitcoin 
BTC/USD    101.863,35    -0,2% 102.071,15 102.114,15 +7,6% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar gab deutlich nach. Der Dollarindex verlor 0,6 Prozent. Der Dollar habe unter der Spekulation gelitten, dass die neue US-Regierung möglicherweise eine weniger aggressive Zollpolitik verfolgen werde. Dies könnte als Konsequenz der US-Notenbank mehr Luft geben, die Zinsen weiter zu senken.

ROHSTOFFE

ÖL

zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD % YTD 
WTI/Nymex      73,49    73,56    -0,1%    -0,07 +2,5% 
Brent/ICE      76,30     76,3     0%      0 +2,0% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise gaben um 0,7 Prozent nach. Sollte Donald Trump mit den geplanten Zöllen Ernst machen, dürfte dies das globale Wachstum beeinträchtigen und damit auch die Erdölnachfrage schmälern, hieß es mit Verweis auf das Dementi von Trump, dass die Ausgestaltung der avisierten Strafzölle weniger scharf ausfallen könnte. Positive Konjunkturdaten aus China, das kalte Wetter sowie jüngste Preiserhöhungen in Saudi-Arabien für Kunden in Asien hatten die Erdölpreise zunächst noch gestützt.

METALLE

zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD % YTD 
Gold (Spot)   2.645,07   2.636,20    +0,3%    +8,87 +0,8% 
Silber (Spot)    30,14    29,96    +0,6%    +0,18 +4,4% 
Platin (Spot)   941,45    932,25    +1,0%    +9,20 +3,8% 
Kupfer-Future    4,17     4,16    +0,1%    +0,00 +3,4% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

MELDUNGEN SEIT MONTAG 17.30 UHR

USA/CHINA - Handelspolitik

Das US-Verteidigungsministerium hat eine Reihe chinesischer Unternehmen auf eine Liste von Firmen gesetzt, die es als militärisch einstuft. Zu den neuen Namen auf der Liste von mehr als 50 Unternehmensgruppen und Tochtergesellschaften gehören die Riesen der Schifffahrts- und Hafenindustrie China Overseas Shipping (Cosco), Sinotrans & CSC Holdings und China International Marine Containers, der Flugzeughersteller Commercial Aircraft Corp. of China (Comac), der Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology (CATL), der Hersteller von Telekommunikationsmodulen Quectel Wireless Solutions, das Gesichtserkennungsunternehmen SenseTime Group und der WeChat-Eigentümer Tencent Holdings.

USA - Politik

Der Kongress hat den Wahlsieg des designierten Präsidenten Donald Trump zertifiziert.

US-NOTENBANK

Michael Barr tritt als stellvertretender Chairman der US-Notenbank für die Bankenaufsicht zurück, bleibt aber Mitglied des Board of Governors.

ELMOS

baut seine Zusammenarbeit mit dem Partner Samsung Foundry aus. Samsung Foundry biete Zugang zu modernsten Technologien für das zukünftige Wachstum im Automobilsegment, so die Begründung von Elmos.

NVIDIA

CEO Jensen Huang hat auf der Elektronikmesse CES die Fortschritte des Konzerns in den Bereichen KI, selbstfahrende Autos und Robotik dargelegt. Das könne zu einer stärkeren Automatisierung von Lagerhäusern und Fabriken führen und den Markt für humanoide Roboter ankurbeln, der nach Einschätzung von Nvidia in den nächsten Jahrzehnten einen Wert von 38 Milliarden Dollar erreichen könnte. Für das nächste Geschäftsjahr, das Ende dieses Monats beginnt, stellte der Nvidia-CEO einen Umsatz von 5 Milliarden Dollar im Automobilbereich in Aussicht, verglichen mit 4 Milliarden Dollar im laufenden Geschäftsjahr.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

January 07, 2025 01:34 ET (06:34 GMT)

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