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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Tokio bleiben die Börsen wegen des Feiertages Tag der Volljährigkeit geschlossen.

TAGESTHEMA

Die chinesischen Exporte sind zum Jahresende hin stärker gestiegen als erwartet, da sich die Unternehmen offenbar beeilten vor den erwarteten US-Zöllen ihre Waren zu versenden. Im Dezember kletterten die Ausfuhren im Jahresvergleich um 10,7 Prozent gegenüber 6,7 Prozent im November. Volkswirte hatten mit einem Plus von lediglich 7,4 Prozent gerechnet. Zichun Huang, Ökonom bei Capital Economics, geht davon aus, dass die Lieferungen in den kommenden Monaten stark bleiben werden, weil US-Importeure im Vorfeld von Zollerhöhungen weiterhin Waren einlagerten. Die chinesischen Exporte stiegen im vergangenen Jahr insgesamt um 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 3,6 Billionen Dollar. Die Importe stiegen unterdessen im Dezember um 1,0 Prozent und fielen damit ebenfalls besser aus erwartet aus. Ökonomen hatten ein Minus von 1,2 Prozent geschätzt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

ÜBERSICHT INDIZES

Stand +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   5.844,00 -0,4% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 20.909,00 -0,5% 
Nikkei-225           Feiertag 
Hang-Seng-Index      18.838,37 -1,2% 
Kospi           2.489,56 -1,0% 
Shanghai-Composite     3.152,60 -0,5% 
S&P/ASX 200        8.191,90 -1,2% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Schwach - Die Börsen in Ostasien folgen zum Wochenauftakt der schwachen Vorgabe der Wall Street vom Freitag. Auslöser für die Abwärtstendenz in den USA war ein deutlich höher als erwartet ausgefallener Stellenzuwachs am US-Arbeitsmarkt im Dezember, was den Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen in den USA erneut einen Dämpfer versetzte. In Sydney gehen die Blicke auch schon bang in Richtung Dienstag, wenn neue Jobdaten aus "Down Under" berichtet werden. Sollten die Zahlen überraschend stark ausfallen, könnte dies ausreichen, um die Spekulation auf eine Zinssenkung im Februar zu zerstreuen, nachdem die Reserve Bank of Australia ohnehin schon mit Zinssenkungen hinterherhinkt wegen der beharrlich hohen Inflation. Dass sich der Index in Schanghai etwas besser hält, dürfte gut ausgefallenen Außenhandelsdaten zuzuschreiben sein. Gewinne verzeichnen Aktien aus dem Ölsektor, nachdem die starken US-Arbeitsmarktdaten den Ölpreisen Aufschwung verliehen haben.

WALL STREET

INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        41.938,45    -1,6%   -696,75   -1,4% 
S&P-500       5.827,04    -1,5%   -91,21   -0,9% 
Nasdaq-Comp.    19.161,63    -1,6%   -317,25   -0,8% 
Nasdaq-100     20.847,58    -1,6%   -333,38   -0,8% 
 
Umsatzdaten     Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1.053 Mio  993 Mio 
Gewinner        549   1.208 
Verlierer      2.265   1.542 
unverändert       37     89 
 

Sehr schwach - Enttäuschte Zinssenkungshoffnungen waren das Thema des Tages, ausgelöst von einem unerwartet stark ausgefallen US-Arbeitsmarktbericht. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr überhaupt nicht senkt, stieg darauf auf 28 von zuvor 13 Prozent. Vor einem Monat hatten die Märkte diese Möglichkeit noch für gänzlich unwahrscheinlich gehalten. Zu den größeren Verlierern gehörten Aktien aus dem Versicherungssektor (-2,2%). Allstate verloren 5,6, Travelers 4,3, Chubb 3,4%), Mercury General 19,9 und Lemonade 6,2 Prozent. Die versicherten Schäden aus den verheerenden Waldbränden an der Westküste der USA werden voraussichtlich die Marke von 20 Milliarden Dollar übersteigen. Damit wäre es die teuerste Naturkatastrophe in der Geschichte Kaliforniens, so JP Morgan. Der S&P-500-Halbleitersektor verlor 2,7 Prozent - auch belastet durch weiter gestiegene Marktzinsen. Nvidia gaben um 3 Prozent nach, Broadcom sanken um 2,2 Prozent und AMD um 4,8 Prozent - auch belastet durch eine Abstufung von Goldman Sachs. Walgreens Boots Alliance haussierten um 27,5 Prozent, nachdem die Apothekenkette die Erwartungen mit neuen Geschäftszahlen übertroffen hatte.

US-ANLEIHEN

US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,38    +11,6    4,26    14,0 
5 Jahre         4,58    +12,3    4,46    20,0 
7 Jahre         4,68     +8,3    4,60    20,1 
10 Jahre         4,76     +7,8    4,68    19,2 
30 Jahre         4,95     +1,8    4,94    17,4 
 

Mit der Aussicht auf im laufenden Jahr möglcherweise komplett ausbleibende Zinssenkungen angesichts neuerlich sehr robust ausgefallener US-Arbeitsmarktdaten, stiegen die Renditen am Anleihemarkt kräftig.

DEVISEN

zuletzt    +/- %   00:00   Fr, 8:20 % YTD 
EUR/USD      1,0218    -0,3%   1,0245    1,0291 -1,3% 
EUR/JPY      161,03    -0,3%   161,59    162,91 -1,1% 
EUR/GBP      0,8413    +0,3%   0,8392    0,8373 +1,7% 
GBP/USD      1,2147    -0,5%   1,2208    1,2292 -2,9% 
USD/JPY      157,58    -0,1%   157,74    158,33 +0,2% 
USD/KRW     1.470,87    -0,2%  1.474,10   1.465,95 -0,3% 
USD/CNY      7,1796    -0,2%   7,1933    7,1836 -0,4% 
USD/CNH      7,3526    -0,1%   7,3627    7,3513 +2,0% 
USD/HKD      7,7851    -0,0%   7,7867    7,7837 +0,2% 
AUD/USD      0,6143    -0,1%   0,6147    0,6197 -0,7% 
NZD/USD      0,5553    -0,0%   0,5554    0,5591 -0,8% 
Bitcoin 
BTC/USD    93.324,20    -0,6% 93.859,25   94.287,60 -1,4% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar profitierte von den weiter gesunkenen US-Zinssenkungserwartungen. Der Dollarindex gewann 0,4 Prozent.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD % YTD 
WTI/Nymex     78,16    76,57   +2,1%     +1,59 +9,0% 
Brent/ICE     81,31    79,76   +1,9%     +1,55 +8,7% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Mit deutlichen Aufschlägen von bis zu 3,7 Prozent zeigten sich die Ölpreise. Der Markt spiele mögliche Versorgungsunterbrechungen und die Erwartung einer stärkeren Heizölnachfrage aufgrund der kälteren Temperaturen, hieß es. Dazu kämen übergeordnet die Aussicht auf strengere US-Sanktionen gegen Russland und den Iran sowie der Rückgang der russischen Exporte auf dem Seeweg. Die starken US-Arbeitsmarktdaten für Dezember schürten dazu die Spekulation auf eine steigende Nachfrage.

METALLE

zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD % YTD 
Gold (Spot)   2.690,18   2.690,45   -0,0%     -0,27 +2,5% 
Silber (Spot)   30,27    30,41   -0,5%     -0,14 +4,8% 
Platin (Spot)   965,65    958,80   +0,7%     +6,85 +6,5% 
Kupfer-Future    4,30     4,30   -0,2%     -0,01 +6,7% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Ungeachtet steigender Renditen und eines festeren Dollar legte der Goldpreis um knapp 1 Prozent zu. "Diese Reaktion unterstreicht ein breiteres Unbehagen unter Anlegern - sie spiegelt tiefer liegende Ängste über strukturelle Probleme wie unhaltbare Schuldenstände, überbewertete Märkte und geopolitische Unsicherheit wider", erläuterte Marktstratege Alex Ebkarian von Allegiance Gold.

MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR

CHINA - Währungspolitik

China verstärkt die Bemühungen um die Stabilisierung seiner Währung, weil der bereits schwächelnde Yuan angesichts der drohenden US-Handelszölle weiter unter Druck geraten könnte. Bei einem Treffen der People's Bank of China (PBoC) und der State Administration of Foreign Exchange betonte die PBoC, dass sie den Yuan-Wechselkurs auf einem "vernünftigen, ausgewogenen" Niveau stabilisieren will. Die PBoC erleichterte am Montag inländischen Unternehmen die Geldbeschaffung aus dem Ausland, was die Liquidität im Lande erhöhen und den Abwertungsdruck auf den Yuan mindern soll.

NIPPON STEEL/US STEEL

Nippon Steel muss die Übernahme von United States Steel nun doch nicht kurzfristig aufgeben. Der US-Stahlhersteller teilte mit, dass ein behördenübergreifendes Gremium, das Auslandsinvestitionen auf Risiken für die nationale Sicherheit prüft, den Unternehmen nun eine Frist bis zum 18. Juni gesetzt habe. US-Präsident Joe Biden hatte den Verkauf von US Steel zuletzt blockiert.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

January 13, 2025 01:54 ET (06:54 GMT)

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© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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