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Der CEO kauft ein - und das gleich zweimal: Startschuss für die nächste Kursrallye?
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Finanznachrichten News

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

TAGESTHEMA

Bayer rechnet damit, dass sein Pharmageschäft im Jahr 2027 wieder auf den Wachstumspfad zurückkehrt, sagte Konzernchef Stefan Oelrich am Montag. Der Pharma-Konzern plant, noch in diesem Jahr neue Therapien auf den Markt zu bringen - eine zur Behandlung einer seltenen Herzkrankheit sowie eine nicht-hormonelle Behandlung von Symptomen der Menopause. Der Konzern hofft, dass diese neuen Medikamente die sinkenden Umsätze seines Blockbuster-Blutverdünners Xarelto ausgleichen können, der jährlich etwa 4 Milliarden Dollar einbrachte, bevor er im vergangenen Jahr seine Exklusivität verlor und mit Generika konkurrieren musste. Bayer plant die Markteinführung von Acoramidis, einem Medikament zur Behandlung der seltenen Herzerkrankung Transthyretin-Amyloid-Kardiomyopathie, gegen Ende des ersten Quartals sowie von Elinzanetant, einem nicht-hormonellen Medikament zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden, dessen Zulassung Mitte des Jahres erwartet wird. Elinzanetant stelle eine Blockbuster-Chance dar und Acoramidis habe in den USA bereits einen guten Start gehabt. Während diese bevorstehenden Markteinführungen erst später im Jahr zum Umsatz von Bayer beitragen werden, sagte Oelrich, dass andere Medikamente, die Bayer bereits auf den Markt gebracht hat, beginnen, die durch Xarelto verlorenen Einnahmen auszugleichen. Nubeqa, ein Medikament zur Behandlung von Prostatakrebs, übertreffe die Erwartungen des Unternehmens und werde im Jahr 2024 einen Umsatz von etwa 1,5 Milliarden US-Dollar erzielen. Kerendia, ein Medikament zur Behandlung von Nierenerkrankungen und Diabetes, erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 500 Millionen Dollar.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:00 DE/Südzucker AG, Ergebnis 9 Monate

07:30 AT/OMV AG, Trading Update 4Q

11:00 DE/Volkswagen AG (VW), Absatzzahlen 2024 und 4Q

18:00 ES/Repsol SA, Jahresergebnis und Trading Statement 4Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Kering: 2,00 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Erzeugerpreise Dezember 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm 
     zuvor:  +0,4% gg Vm 
     Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:  +0,2% gg Vm 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
INDEX            Stand  +/- 
DAX-Future        20.379,00 +0,2% 
E-Mini-Future S&P-500   5.896,50 +0,4% 
E-Mini-Future Nsdq-100  21.058,25 +0,5% 
Nikkei-225        38.491,69 -1,8% 
Schanghai-Composite    3.235,88 +2,4% 
Hang-Seng-Index     19.274,96 +2,1% 
            +/- Ticks 
Bund -Future        130,94  +10 
 
Montag: 
INDEX      Schluss    +/- 
DAX      20.132,85   -0,4% 
DAX-Future   20.339,00   -0,3% 
XDAX      20.209,53   -0,2% 
MDAX      25.042,10   -1,3% 
TecDAX     3.491,09   -0,2% 
EuroStoxx50   4.954,21   -0,5% 
Stoxx50     4.357,26   -0,5% 
Dow-Jones   42.297,12   +0,9% 
S&P-500-Index  5.836,25   +0,2% 
Nasdaq-Comp.  19.088,10   -0,4% 
EUREX      zuletzt +/- Ticks 
Bund-Future    130,84     -4 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Nach den Abgaben zu Wochenbeginn dürften Europas Börsen am Dienstag mit Aufschlägen in den Handel starten. Stützend wirkt ein Bloomberg-Bericht. Dort heißt es mit Verweis auf Kreise, dass die angekündigten Importzölle unter der neuen US-Regierung nur schrittweise eingeführt werden sollen. Angeblich sei ein Zollanstieg von 2 bis 5 Prozent im Monat geplant. Auf diesem Weg wolle sich die neue US-Administration Vehandlungsspielraum verschaffen, während zugleich ein plötzlicher Inflationsanstieg vermieden werden soll. Der Bloomberg-Bericht reiht sich ein in eine Serie zuletzt erschienener Meldungen. So gab es Berichte, laut denen Zölle nur auf kritische Importe erhoben werden sollen, genauso wie Meldungen, dass neue Zölle per Notstandsdekret unmittelbar nach Amtsantritt von Donald Trump verhängt werden sollen. Datenhighlight des Tages ist die Bekanntgabe der US-Erzeugerpreise. Zunehmend Akzente dürfte die langsam beginnende Berichtssaison setzen. In den USA legen JP Morgan, Wells Fargo, Citi und Goldman Sachs in den kommenden Tagen ihre Zahlen vor.

Rückblick: Gegenwind kam weiter von der Zinsseite. Die anziehenden Renditen in den USA trieben auch in Europa die Marktzinsen trotz der vergleichsweise schwachen Konjunktur weiter nach oben. Für Technologiewerte ging es 1,2 Prozent nach unten. Gegen den Trend ging es für Ölaktien um 1,1 Prozent nach oben. Nach einem Kurssprung am Freitag zogen die Ölpreise zu Wochenbeginn um weitere rund 2 Prozent an. Der scheidende US-Präsident Biden hat zusätzliche Sanktionen gegen den russischen Ölsektor verhängt. Die Aktien von Impfstoffherstellern litten derweil unter einem sehr schwachen Ausblick von Moderna auf das laufende Jahr. Auf Xetra ging es für Biontech um 4,4 Prozent nach unten, Curevac büßten 9,2 Prozent ein.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas leichter - Für die Porsche-AG-Aktie ging es um 1,4 Prozent nach oben. Ein Marktteilnehmer stufte die 2024er-Absatzzahlen als "robust" ein. Technologieaktien wurden dagegen angesichts der hohen Renditen am Anleihemarkt überwiegend gemieden, genauso wie Titel aus dem Immobiliensektor: SAP gaben 0,8 Prozent nach, Elmos 4,6 Prozent oder Vonovia 1,7 Prozent. Qiagen schlossen 1,5 Prozent fester. Das Unternehmen will über einen synthetischen Aktienrückkauf erneut bis zu 300 Millionen US-Dollar an die Aktionäre ausschütten. Bayer gewannen 0,3 Prozent. Die Bayer-Tochter Bluerock Therapeutics kann ihren Zelltherapiekandidaten Bemdaneprocel zur Behandlung einer moderaten Parkinson-Erkrankung direkt in die zulassungsrelevante klinische Phase 3 überführen. Zu den deutschen Small & Midcaps äußerten sich die Analysten von Jefferies. So wurden SMA Solar (+4,6%) auf "Buy" hochgestuft. Jefferies empfiehlt auch PVA Tepla zum Kauf, der Kurs stieg um 3,2 Prozent. Dagegen litten Aixtron mit einem Minus von 7,2 Prozent unter einer Verkaufsempfehlung, Verbio brachen nach einer Abstufung um 15,8 Prozent ein.

XETRA-NACHBÖRSE

Das nachbörsliche Geschäft am Montag verlief ruhig. Die Aktie von Steico wurde 0,5 Prozent niedriger getaxt. Das Unternehmen hatte vorläufige Zahlen für 2024 vorgelegt. Laut Mitteilung lag der Umsatz bei 376,3 (Vj: 365,3) Millionen Euro und das EBIT bei 36,1 (30,4) Millionen Euro. Erwartet wurde ein Umsatz von rund 375 Millionen Euro sowie ein EBIT zwischen 38 und 40 Millionen.

USA - AKTIEN

Uneinheitlich - Die Anleger schüttelten die überraschend starken Arbeitsmarktdaten vom Freitag im Handelsverlauf ab. Diese hatten der Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der US-Notenbank einen zusätzlichen Dämpfer verpasst und für steigende Renditen am Anleihemarkt gesorgt. Für Gegenwind sorgten neue Exportbeschränkungen der US-Regierung für Chips für künstliche Intelligenz. Der Halbleiter-Konzern Nvidia hat daraufhin an den designierten US-Präsidenten Donald Trump appelliert, die neuen Vorschriften der Biden-Administration zur KI-Technologie abzulehnen. Die Aktie von Nvidia gab um 2,0 Prozent nach, Micron büßten 4,3 Prozent ein. Johnson & Johnson (+1,7%) will das Biotechnologie-Unternehmens Intra-Cellular Therapies (+34,1%) für insgesamt etwa 14,6 Milliarden US-Dollar übernehmen und sich im Bereich der Medikamente für neurologische Erkrankungen verstärken. T-Mobile US rückten um 1,0 Prozent vor. Der Mobilfunkanbieter kauft für rund 600 Millionen Dollar in bar Vistar Media, ein auf Außenwerbung spezialisiertes Unternehmen. Eli Lilly (-0,3%) übernimmt das Brustkrebs-Behandlungsportfolio von Scorpion Therapeutics für bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar in bar. Moderna knickten um 16,8 Prozent ein. Der Impfstoffhersteller verschreckte mit einem äußerst schwachen Umsatzausblick 2025.

USA - ANLEIHEN

Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,39     +1,3    4,38    15,2 
5 Jahre         4,61     +4,4    4,56    22,9 
7 Jahre         4,71     +3,0    4,68    22,9 
10 Jahre         4,79     +2,3    4,76    21,8 
30 Jahre         4,97     +2,5    4,94    18,8 
 

Am Anleihemarkt setzte sich die Aufwärtsbewegung bei den Renditen nach den starken Arbeitsmarktdaten vom Freitag fort. Diese hatten Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen der US-Notenbank einen Dämpfer verpasst.

DEVISENMARKT

DEVISEN     zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 17:15 Uhr % YTD 
EUR/USD      1,0248    -0,1%   1,0263     1,0199 -1,1% 
EUR/JPY      161,54    +0,1%   161,41     160,73 -0,8% 
EUR/CHF      0,9386    -0,2%   0,9402     0,9378 +0,0% 
EUR/GBP      0,8393    +0,1%   0,8386     0,8392 +1,4% 
USD/JPY      157,64    +0,2%   157,31     157,59 +0,2% 
GBP/USD      1,2210    -0,2%   1,2238     1,2153 -2,4% 
USD/CNH      7,3480    +0,1%   7,3402     7,3518 +0,2% 
Bitcoin 
BTC/USD    94.806,75    +0,5% 94.346,00   91.837,65 +0,2% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar zog im US-Handel weiter an. Der Dollar-Index stieg um 0,2 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen auf die schwindenden Zinssenkungserwartungen. Im asiatisch dominierten Geschäft am Dienstag kommt der Dollar deutlich zurück, der Dollar-Index büßt 0,3 Prozent ein. Hintergrund ist ein Bericht, wonach ein Beraterteam des kommenden US-Präsidenten Trump mit Blick auf potenzielle Inflationsgefahren nur moderate Zollerhöhungen prüfen soll. Das könnte der US-Notenbank mehr Spielraum für eventuelle Zinssenkungen geben.

ROHSTOFFE

ÖL

ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD % YTD 
WTI/Nymex     78,45    78,82   -0,5%     -0,37 +9,4% 
Brent/ICE     80,56    81,01   -0,6%     -0,45 +7,7% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Verschärfte US-Sanktionen gegen Russland gaben den Ölpreisen Auftrieb. Die Sanktionen zielen darauf ab, den Ölhandel Russlands mit China und Indien zu unterbrechen und diese beiden Hauptabnehmer russischen Öls dazu zu zwingen, auf andere Bezugsquellen auszuweichen. Die Preise für die Sorten WTI und Brent erhöhten sich im US-Handel um bis zu 2,7 Prozent. Im asiatisch dominierten Handel am Dienstag kommen die Ölpreise etwas zurück. Dazu dürfte der nachgebende Dollar beitragen, daneben gibt es Berichte über Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas und eine mögliche Freilassung von Geiseln und einen Waffenstillstand. Das dämpft Sorgen vor Produktionsausfällen in der Region.

METALLE

METALLE     zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD % YTD 
Gold (Spot)   2.668,54   2.663,08   +0,2%     +5,46 +1,7% 
Silber (Spot)   29,60    29,62   -0,1%     -0,02 +2,5% 
Platin (Spot)   962,15    955,45   +0,7%     +6,70 +6,1% 
Kupfer-Future    4,35     4,33   +0,6%     +0,02 +8,0% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Goldpreis gab deutlich nach. Der Preis für die Feinunze sank um 1,1 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen auf die hohen Marktzinsen, die das selbst zinslose Edelmetall für Anleger unattraktiver mache.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

BANK OF JAPAN

will in der kommenden Woche eine mögliche Anhebung des Leitzinses erörtern. Ob dies aber wahrscheinlich sei, wollte Vizegouverneur Ryozo Himino aber nicht andeuten. Die Notenbank werde auf der Sitzung am 23. und 24. Januar auf der Grundlage der jüngsten Konjunktur- und Preisaussichten erörtern, ob der Leitzins erhöht werden soll oder nicht. Obwohl er eine Anhebung in der nächsten Woche nicht ausdrücklich ankündigte, sagte Ryozo Himino weiter, dass die Wirtschaft und die Inflation auf dem richtigen Weg seien, um das Ziel der Notenbank zu erreichen.

LINDT & SPRÜNGLI

ist im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut stark gewachsen. Der Schokoladenhersteller verbuchte ein organisches Wachstum von 7,8 Prozent, womit er im Rahmen der Zielspanne von 6 bis 8 Prozent lag. Nominell kletterten die Einnahmen wegen negativer Wechselkurseffekte durch Dollar und Euro nur um 5,1 Prozent auf 5,47 Milliarden Franken, wie das Unternehmen mitteilte. 2025 strebt das Unternehmen mit Hilfe von Preisanpassungen eine Steigerung des organischen Wachstums um 7 bis 9 Prozent sowie eine Verbesserung der operativen Gewinnmarge von 20 bis 40 Basispunkten an.

JP MORGAN

treibt seine Expansion ins Privatkundengeschäft in Deutschland voran. Die geplante Online-Bank Chase soll gegen Ende 2025 oder Anfang 2026 an den Start gehen, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen.

US STEEL

Cleveland-Cliffs und Nucor prüfen derzeit ein Gebot für den US-Stahlkonzern, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen. U.S. Steel war sich eigentlich mit der japanischen Nippon Steel handelseinig. Doch Präsident Joe Biden hat eine Übernahme durch die Japaner blockiert. Auch der künftige Präsident Donald Trump hatte sich öffentlich gegen einen solchen Deal ausgesprochen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/err/ros

(END) Dow Jones Newswires

January 14, 2025 01:34 ET (06:34 GMT)

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