Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
864 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA I

Netflix hat im vierten Quartal 2024 so viele neue Abonnenten gewonnen wie nie zuvor. Damit übertraf der Streamingriese zugleich die Erwartungen des Marktes, ebenos bei Umsatz und Gewinn. Netflix will nun seine Beliebtheit nutzen, um Preiserhöhungen in den USA durchzusetzen, und hob die Umsatzprognose leicht an an. Netflix gewann netto 18,9 Millionen Abonnenten hinzu. Erwartet wurden nur 9,8 Millionen. Als Zugpferd erwies sich die zweite Staffel der Serie Squid Games, die ab der letzten Woche des Jahres 2024 gezeigt wurde. Der Actionthriller Carry-On schaffte es in die Top Ten aller von dem Streamingdienst angebotenen Filme. Der Umsatz erreichte im Quartal 10,25 Milliarden Dollar. Analysten hatten 10,1 Milliarden veranschlagt. Der Nettogewinn stieg auf 1,87 Milliarden von 938 Millionen Dollar im Vorjahr und übertraf damit das Unternehmensziel von 1,85 Milliarden. Je Aktie verdiente Netflix 4,27 Dollar und damit mehr, als von Analysten im Konsens mit 4,21 Dollar erwartet. Die Prognose für den Jahresumsatz lautet nun auf 43,5 bis 44,5 Milliarden Dollar, nach zuvor 43 bis 44 Milliarden.

TAGESTHEMA II

Einige der weltweit bekanntesten Namen aus der Technologiebranche wollen bis zu einer halben Billion Dollar in den Aufbau einer Infrastruktur für künstliche Intelligenz in den USA investieren. Dies hochkarätige Initiative startet zeitgleich zum Beginn der zweiten Amtszeit von US-Präsident Trump. Das Joint Venture mit dem Namen Stargate wird vom ChatGPT-Betreiber OpenAI und dem globalen Tech-Investor Softbank Group geleitet und wird Datenzentren für OpenAI bauen. Der Datenbankbetreiber Oracle und MGX, ein von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützter Investor, sind ebenfalls beteiligt. Die Beteiligten stellen zunächst 100 Milliarden Dollar für das Joint Venture bereit, wollen in den nächsten vier Jahren aber bis zu 500 Milliarden Dollar zu investieren. Die im Detail noch unbekannten Pläne wurden am Dienstag bei einer Zeremonie im Weißen Haus mit Präsident Trump bekannt gegeben.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

12:25 US/Johnson & Johnson, Ergebnis 4Q

12:30 US/GE Vernova Inc, Ergebnis 4Q

12:55 US/Procter & Gamble Co, Ergebnis 2Q

13:00 US/Travelers Cos Inc, Ergebnis 4Q

13:30 US/Abbott Laboratories, Ergebnis 4Q

16:00 US/United Airlines Holdings Inc, Ergebnis 4Q

22:10 US/Alcoa Inc, Jahresergebnis

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  16:00 Index der Frühindikatoren Dezember 
     PROGNOSE: -0,1% gg Vm 
     zuvor:  +0,3% gg Vm 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Stand +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   6.099,25 +0,2% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 21.842,50 +0,6% 
Nikkei-225        39.646,25 +1,6% 
Hang-Seng-Index      19.749,01 -1,8% 
Kospi           2.547,06 +1,2% 
Shanghai-Composite     3.212,55 -0,9% 
S&P/ASX 200        8.429,80 +0,3% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Freundlich - Die Aktienmärkte folgen der positiven Vorgabe der Wall Street. Der Stimmung zuträglich ist außerdem, dass der US-Streamingriese Netflix Geschäftszahlen vorgelegt hat, die nachbörslich sehr gut ankamen angesichts eines Kurssprungs um 14 Prozent. Dass der neue US-Präsident Donald Trump offenbar ab dem 1. Februar nun doch über neue Zölle gegen China nachdenkt, und zwar in Höhe von 10 Prozent, belastet zunächst nicht. Im Handel ist von einem Zeichen des guten Willens die Rede, dass die Zölle nicht umgehend verhängt wurden und Trump Bereitschaft bekundet hat, China später in diesem Jahr zu besuchen. Dazu wird das Telefonat vom Wochenende mit Chinas Präsident Xi als guter Start der Beziehungen in Trumps zweiter Amtszeit gewertet. In Tokio schießt der Kurs von Softbank um über 10 Prozent nach oben. Auslöser ist die Nachricht des von OpenAI initiierten und von Donald Trump enthüllten 100 Milliarden Dollar schweren KI-Infrastrukturprojekts Stargate in Zusammenarbeit mit Softbank und Oracle. Über die gesamte Laufzeit soll das Projekt bis zu 500 Milliarden Dollar bekommen.

WALL STREET

INDEX         zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA         44.025,81    +1,2%    537,98     +3,5% 
S&P-500        6.049,24    +0,9%     52,58     +2,9% 
Nasdaq-Comp.     19.756,78    +0,6%    126,58     +2,3% 
Nasdaq-100      21.566,51    +0,6%    125,35     +2,6% 
 
           Dienstag  Freitag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,060 Mrd 1,129 Mrd 
Gewinner       2.262   1.707 
Verlierer       549   1.032 
Unverändert       44     95 
 

Fester - Anleger setzten darauf, dass die US-Wirtschaft unter dem neuen Präsidenten einen Schub erhalten wird, wie Händler sagten. Gut kam an, dass Trump zunächst darauf verzichtete, unmittelbar höhere Einfuhrzölle zu verhängen. Unter den Einzelwerten gaben Apple um 3,2 Prozent nach. Die Smartphone-Verkäufe von Apple in China waren im vierten Quartal 2024 eingebrochen. Walgreens Boots Alliance büßten 9,2 Prozent ein. Das US-Justizministerium hat Klage gegen die Drogeriekette eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, zur Opioid-Krise in den USA beigetragen zu haben. 3M stiegen nach Vorlage überzeugender Geschäftszahlen um 4,2 Prozent. Unter den Gewinnern im Dow befanden sich auch die Aktien des als Konjunkturbarometer geltenden Baumaschinenherstellers Caterpillar (+3,2%) und des Flugzeugherstellers Boeing (+2,6%). Nike zogen um 3,3 Prozent an, nachdem Adidas mit überraschend starken Geschäftszahlen aufgewartet hatte. Der Kurs von Donald Trumps Unternehmen Trump Media & Technology Group knickte derweil um 11,1 Prozent ein.

US-ANLEIHEN

US-Anleihen 
Laufzeit        Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre          4,27     -1,0     4,28      3,3 
5 Jahre          4,39     -4,5     4,43      0,7 
7 Jahre          4,48     -5,2     4,53      -0,2 
10 Jahre         4,57     -6,1     4,63      -0,5 
30 Jahre         4,80     -6,0     4,86      1,7 
 

Die Renditen sanken deutlicher, wozu Händler darauf verwiesen, dass Donald Trump zunächst auf die Einführung höherer Zölle verzichtet. Das lindere Inflationssorgen, sagten Beobachter. Höhere Zölle würden nämlich mit einem verstärken Preisauftrieb in Verbindung gebracht, der wiederum die US-Notenbank von weiteren Zinssenkungen abhalten könnte.

DEVISEN

zuletzt    +/- %    00:00  Di, 8:15 % YTD 
EUR/USD      1,0376    -0,4%   1,0414   1,0375 +0,2% 
EUR/JPY      161,36    -0,5%   162,10   161,36 -0,9% 
EUR/GBP      0,8454    +0,1%   0,8450   0,8453 +2,2% 
GBP/USD      1,2273    -0,4%   1,2325   1,2272 -1,9% 
USD/JPY      155,54    -0,1%   155,63   155,53 -1,1% 
USD/KRW     1.440,23    -0,5%  1.446,75  1.440,23 -2,4% 
USD/CNY      7,1563    +0,3%   7,1382   7,1563 -0,7% 
USD/CNH      7,2827    +0,3%   7,2631   7,2827 +2,0% 
USD/HKD      7,7837    +0,0%   7,7804   7,7837 +0,2% 
AUD/USD      0,6236    -0,5%   0,6267   0,6236 +0,8% 
NZD/USD      0,5639    -0,6%   0,5672   0,5639 +0,7% 
Bitcoin 
BTC/USD    102.301,70    -1,3% 103.630,30 102.299,70 +8,1% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar gab zwischenzeitliche Gewinne zum Euro ab. Die Gemeinschaftswährung eroberte die Marke von 1,04 Dollar zurück, nachdem sie am Montag bis auf 1,0266 Dollar abgerutscht war. Die Tatsache, dass Donald Trump nicht sofort nach seinem Amtsantritt Strafzölle eingeführt habe, habe das Risiko verringert, dass der Euro im ersten Quartal unter die Parität zum Dollar falle, so Analyst Derek Halpenny von MUFG.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD % YTD 
WTI/Nymex      77,24    77,88    -0,8%    -0,64 +7,7% 
Brent/ICE      79,83    80,15    -0,4%    -0,32 +6,7% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Vor allem der Preis für die US-Sorte WTI gab kräftig um 2,6 Prozent auf 75,89 Dollar je Barrel nach. Marktteilnehmer verwiesen als Belastungsfaktor auf einen von Donald Trump vorgestellten Plan zur Steigerung der US-Öl- und Gasproduktion, wodurch sich das globale Angebot erhöhen dürfte. Bei der europäischen Referenzsorte Brent fiel das Minus mit 0,8 Prozent deutlich geringer aus.

METALLE

zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD % YTD 
Gold (Spot)   2.725,88   2.708,53    +0,6%   +17,35 +3,9% 
Silber (Spot)    30,54    30,58    -0,1%    -0,04 +5,8% 
Platin (Spot)   943,03    946,15    -0,3%    -3,13 +4,0% 
Kupfer-Future    4,29     4,32    -1,8%    -0,08 +6,5% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Das Gold profitierte von den gesunkenen Marktzinsen, die das zinslose Edelmetall für Anleger attraktiver machten. Der Preis für die Feinunze stieg um 1,2 Prozent.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

CHINA / RUSSLAND

Einen Tag, nachdem US-Präsident Donald Trump bei seiner Amtseinführung versprochen hatte, ein "Friedensstifter und Einiger" zu sein, haben sich die beiden mächtigsten Gegner der USA auf eine engere Zusammenarbeit geeinigt, um eine Weltordnung umzugestalten, die sich ihrer Meinung nach um den Westen dreht. In einem Videotelefonat versprachen der russische Präsident Wladimir Putin und der chinesische Staatschef Xi Jinping, Hand in Hand zu arbeiten.

MALAYSIA

Die Verbraucherpreise in Malaysia stiegen im Dezember im Vorjahresvergleich um 1,7 Prozent. Ökonomen hatten 1,8 Prozent geschätzt.

NEUSEELAND - Inflation

Die neuseeländischen Verbraucherpreise sind im vierten Quartal zum Vorjahr um 2,2 Prozent gestiegen. Analysten hatten 2,1 Prozent getippt.

USA/MEXIKO/KANADA

US-Präsident Donald Trump will mit der Androhung, bereits nächste Woche hohe Zölle auf Waren aus Kanada und Mexiko zu verhängen, offenbar Druck auf die beiden Länder ausüben, damit diese sich auf eine baldige Neuverhandlung des Handelsabkommens zwischen den USA, Mexiko und Kanada (USMCA) einlassen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Trump ist demnach vor allem darauf aus, die Verlagerung von Autofabriken aus Kanada und Mexiko zurück in die USA zu erzwingen.

TIKTOK

US-Präsident Donald Trump hat sich offen für den Kauf von Tiktok durch Tesla-CEO und X-Eigentümer Elon Musk oder Oracle-Chef Larry Ellison gezeigt. Trump wiederholte, er wolle, dass die USA die Hälfte der Social-Media-App besitze.

UNITED AIRLINES

hat für das vierte Quartal hohe Gewinne und Umsätze ausgewiesen und mit den Prognosen für das erste Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die Luftfahrtgesellschaft meldete einen bereinigten Gewinn von 3,26 Dollar pro Aktie, Analysten hatten 3,03 Dollar erwartet. Der Nettogewinn übertraf mit 1 Milliarde Dollar ebenfalls die Prognosen von 986 Millionen Dollar. Der Umsatz lag mit 14,7 Milliarden Dollar über den vom Markt erwarteten 14,4 Milliarden. Für das erste Quartal 2025 erwartet United einen bereinigten Gewinn von 0,75 bis 1,25 Dollar je Aktie, was über dem von Factset ermittelten Analystenkonsens von 0,53 Dollar liegt. Für 2025 werden 11,50 bis 13,50 Dollar prognostiziert. Die Spanne passt zur Konsensschätzung von 12,78 Dollar.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

January 22, 2025 01:57 ET (06:57 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.