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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: Wegen der Goldenen Woche im Rahmen des Chinesischen Neujahr- und Frühlingsfests bleibt die Börse in Schanghai geschlossen.

DIENSTAG: Wegen der Goldenen Woche im Rahmen des Chinesischen Neujahr- und Frühlingsfests bleibt die Börse in Schanghai geschlossen.

TAGESTHEMA

Das Weiße Haus hat am Samstag eine Welle von Zöllen gegen Kanada, Mexiko und China verkündet. Damit wurden die ersten größeren Abgaben in der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump eingeführt und der Grundstein für einen Handelskrieg gelegt. Ab Dienstag erheben die USA eine Abgabe von 25 Prozent auf Einfuhren aus Kanada und Mexiko, einen Zoll von 10 Prozent auf Energieprodukte aus Kanada und einen zusätzlichen Zoll von 10 Prozent auf China. Die Zölle werden im Rahmen einer wirtschaftlichen Notstandsbefugnis verhängt, die noch nie zuvor für Zölle verwendet wurde, "wegen der großen Bedrohung durch illegale Einwanderer und tödliche Drogen, die unsere Bürger töten, einschließlich Fentanyl", erklärte Trump. Es wird keine Ausnahmen von den Zöllen geben, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter, und die Zölle blieben so lange in Kraft, bis das Weiße Haus davon überzeugt sei, dass die Handelspartner das illegale Fentanyl beseitigt hätten. Kanada, Mexiko und China kündigten bereits Gegenmaßnahmen an. Trump deutete an, dass die Zölle gegen Mexiko, Kanada und China nur der Anfang seien, und kündigte an, dass die USA bereits Mitte Februar Zölle auf Computerchips, Arzneimittel, Stahl, Aluminium, Kupfer sowie Öl- und Gasimporte erheben würden. Auch die Europäische Union werde mit Zöllen belegt, kündigte Trump an.

Peking will den USA im Handelsstreit entgegenkommen. Die chinesische Regierung bereitet ein Angebot vor, um höhere Zölle und die Beschränkung des Verkaufs von Technologie abzuwenden, wie über die Vorgänge informierte Personen sowohl in Peking als auch in Washington berichteten. Das chinesische Angebot sei ein Zeichen dafür, dass China bestrebt sei, die Handelsgespräche in Gang zu bringen.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Januar 
     PROGNOSE:   50,1 
     1. Veröff.:  50,1 
     zuvor:    49,4 
 
  16:00 Bauausgaben Dezember 
     PROGNOSE:   +0,3% gg Vm 
     zuvor:     0,0% gg Vm 
 
  16:00 ISM-Index verarbeitendes Gewerbe Januar 
     PROGNOSE:   50,0 Punkte 
     zuvor:    49,3 Punkte 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX             Stand +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   5.950,75 -1,9% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 21.066,00 -2,4% 
Nikkei-225        38.468,72 -2,8% 
Hang-Seng-Index      20.115,68 -0,5% 
Kospi           2.453,95 -2,5% 
Shanghai-Composite     FEIERTAG 
S&P/ASX 200        8.379,40 -1,8% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Schwach - Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Einfuhren aus Kanada und Mexiko und einen zusätzlichen Zoll von 10 Prozent auf Waren aus China schürt bei den Anlegern die Angst vor einem aufziehenden Handelskrieg. Kanada und Mexiko haben bereits Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. Auch China will Gegenmaßnahmen ergreifen. An der Börse in Tokio stehen vor diesem Hintergrund vor allem Aktien von Autoherstellern unter Abgabedruck. So büßen Nissan Motor und Toyota Motor um 5,9 bzw. 5,3 Prozent ein. Nicht besser sieht es in Südkorea aus. Auch hier geben Autowerte kräftig nach: Hyundai Motor verlieren 1,7 Prozent, Kia 5,8 Prozent. Die Titel des Nvidia-Zulieferers SK Hynix verlieren 5,2 Prozent. Für die Aktie des Stahlherstellers Posco Hondings geht es vor Veröffentlichung von Viertquartalszahlen um 4,2 Prozent nach unten. In Hongkong verzeichnen Technologiewerte kräftige Kursverluste. So rutschen Baidu um 5,7 Prozent ab und Meituan um 4,3 Prozent. Aktuelle Konjunkturdaten zeugen indessen weiter von einer schwachen Wirtschaftsentwicklung in China. So ist der Caixin-Einkaufsmanaerindex für das verarbeitende Gewerbe im Januar auf 50,1 gefallen nach 50,5 im Dezember. In Australien zeigt sich das gleiche Bild mit deutlichen Abgaben wie an den übrigen Handelsplätzen der Region. Am Devisenmarkt gibt der Austral-Dollar kräftig um 0,5 Prozent zum US-Dollar nach. Auch der Neuseeland-Dollar notiert schwach.

WALL STREET

INDEX      zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     44.544,66 -0,8% -337,47   +4,7% 
S&P-500    6.040,53 -0,5%  -30,64   +2,7% 
Nasdaq-Comp. 19.627,44 -0,3%  -54,31   +1,6% 
Nasdaq-100  21.478,05 -0,1%  -30,08   +2,2% 
 
            Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1.277 Mio   1.081 Mio 
Gewinner        774     2.181 
Verlierer      2.002      608 
Unverändert       73      57 
 

Leichter - Die sich abzeichnende Einführung hoher Zölle durch die neue US-Regierung hat die Wall Street belastet. Die Indizes gaben im Verlauf Gewinne wieder ab und rutschten ins Minus. Die geplanten US-Zölle gegen Mexiko, Kanada und China werden laut US-Regierung am Samstag eingeführt. Informanten zufolge wird aber immer noch verhandelt. US-Präsident Trump plant Zölle von 25 Prozent gegen Kanada und Mexiko und von 10 Prozent gegen China. Apple hat im wichtigen ersten Geschäftsquartal zwar beim Nettogewinn die Markterwartungen übertroffen, vermeldete allerdings einen Rückgang der iPhone-Umsätze. Vor allem in China schwächelt das Geschäft. Der Kurs fiel um 0,7 Prozent. Für die Intel-Aktie ging es 2,9 Prozent nach unten. Der Konzern hat besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen präsentiert. Der Ausblick fiel aber enttäuschend aus und einen neuen Chef hat Intel bislang auch nicht gefunden. Exxon Mobil (-2,5%) hat im vierten Quartal niedrigere Gaspreise und geringere Raffineriemargen zu spüren bekommen. Chevron (-4,6%) hat im vierten Quartal auch wegen schwächerer Raffineriemargen einen stärkeren Gewinnrückgang verzeichnet als erwartet.

US-ANLEIHEN

Laufzeit        Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre          4,20     -0,7     4,21      -4,0 
5 Jahre          4,33     +1,4     4,31      -5,2 
7 Jahre          4,44     +2,6     4,42      -3,8 
10 Jahre         4,55     +3,0     4,52      -2,5 
30 Jahre         4,80     +4,0     4,76      2,1 
 

Die Renditen legten leicht zu. Steigende Preise und Zölle könnten der US-Notenbank Spielräume für Zinssenkungen nehmen, warnten Akteure.

DEVISEN

zuletzt    +/- %   00:00  Fr, 8:10 % YTD 
EUR/USD      1,0248    -0,0%   1,0251   1,0396 -1,1% 
EUR/JPY      159,15    +0,2%   158,88   160,83 -2,3% 
EUR/GBP      0,8338    +0,1%   0,8330   0,8364 +0,8% 
GBP/USD      1,2290    -0,2%   1,2309   1,2430 -1,8% 
USD/JPY      155,35    +0,2%   155,02   154,70 -1,2% 
USD/KRW     1.466,13    +0,5%  1.458,48  1.451,77 -0,6% 
USD/CNY      7,1984    +0,0%   7,1975   7,1870 -0,2% 
USD/CNH      7,3381    -0,3%   7,3595   7,2995 +2,0% 
USD/HKD      7,7931    -0,0%   7,7940   7,7928 +0,3% 
AUD/USD      0,6137    -0,3%   0,6153   0,6228 -0,8% 
NZD/USD      0,5554    -0,4%   0,5578   0,5651 -0,8% 
Bitcoin 
BTC/USD    94.562,25    -3,5% 97.985,80 104.641,70 -0,1% 
 

Der Dollar neigte zur Stärke - passend zu den drohenden Importzöllen ab Samstag und erhöhten PCE-Preisdaten. Der Dollar-Index stieg um 0,6 Prozent. "Nachrichten über Zölle der Trump-Regierung stehen weiter im Fokus", so die Danske Bank. Eine protektonistische Wirtschaftspolitik wirkt in der Regel inflationstreibend und stützt die nationale Währung.

Mit der Bestätigung der US-Importzölle zeigt sich der Dollar am Morgen extrem fest. Der Dollar-Index schießt um 1,2 Prozent in die Höhe.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Settlem.   +/- %   +/- USD % YTD 
WTI/Nymex     73,92    72,53   +1,9%    +1,39 +3,8% 
Brent/ICE     76,45    75,67   +1,0%    +0,78 +2,7% 
 

Die Ölpreise zeigten sich uneinheitlich. Der Markt wartete ab, ob die USA ihre Pläne umsetzten, Zölle gegen Kanada und Mexiko zu verhängen, und ob Öl davon betroffen sein werde, hieß es. Die Aussage, dass die Zölle möglicherweise kein Öl einschlössen, "steht im Einklang mit dem Konzept, dass Trump keine hohen Ölpreise will", so Scott Shelton von TP ICAP. Es werde zudem auf das Treffen der Opec+ am Montag geschaut, bei dem über die weitere Förderpolitik entschieden werden soll, fügte der Teilnehmer hinzu.

METALLE

zuletzt    Vortag   +/- %   +/- USD % YTD 
Gold (Spot)   2.786,68   2.799,05   -0,4%   -12,38 +6,2% 
Silber (Spot)   31,07    31,32   -0,8%    -0,25 +7,6% 
Platin (Spot)   971,40    983,50   -1,2%   -12,10 +7,1% 
Kupfer-Future    4,20     4,28   -1,7%    -0,07 +4,4% 
 

Gold wurde auf Rekordhoch gehandelt. Die Feinunze gewann 0,2 Prozent auf 2.800 Dollar. Weiter profitierte das Edelmetall von seinem Status als sicherer Hafen - gerade im Hinblick auf die Verhängung neuer Zölle durch die USA. Die Nachfrage nach sicheren Anlagen sei angesichts der Unsicherheit über die Auswirkungen der von der Trump-Regierung vorgeschlagenen Zölle auf Inflation und Wirtschaftswachstum gestiegen, so Ricardo Evangelista von ActivTrades. Sollten die Zölle umgesetzt werden, könnten sie die Inflation in den USA in die Höhe treiben und möglicherweise einen Handelskrieg auslösen, was die globale Wirtschaftsaussichten trüben würde, so der Analyst weiter. Laut Neil Meader, Direktor bei Metals Focus, ist außerdem eine beträchtliche Anzahl von Zentralbanken an Gold als Mittel zur Abkehr vom US-Dollar interessiert.

MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR

USA - WIRTSCHAFTSPOLITIK

Die USA werden ab Mitte Februar Zölle auf Computerchips, Pharmazeutika, Stahl, Aluminium, Kupfer sowie Öl- und Gasimporte erheben, sagte Präsident Donald Trump am Freitag und eröffnete damit eine neue Front in den bevorstehenden Handelskonflikten für die zweite Amtszeit. "Das wird ziemlich bald passieren", sagte Trump zu Reportern im Oval Office und fügte hinzu, dass er auch die Zölle für die Europäische Union erhöhen möchte, die uns "so schrecklich behandelt hat". Er spezifizierte allerdings nicht, ab wann diese gelten oder wie hoch die Zölle ausfallen werden.

USA / VENEZUELA

Ein hochrangiger Beamter der Trump-Administration besuchte am Freitag Venezuela, um mit dem Machthaber Nicolás Maduro ein Abkommen zu schließen, in dem er sich bereit erklärt, von den USA abgeschobene Personen aufzunehmen und inhaftierte Amerikaner freizulassen, im Gegenzug für eine Lockerung des Drucks auf das autoritäre Regime, sagten mit den Gesprächen vertraute Personen.

CHINA - KONJUNKTUR

In der chinesischen Industrie hat sich die Aktivität im Januar verlangsamt. Der von Caixin Media Co und dem Researchhaus S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor verringerte sich auf 50,1 (Dezember: 50,5) Punkte.

META PLATFORMS

erwägt nach Angaben von Insidern die Verlegung des juristischen Firmensitzes von Delaware, wo bislang die meisten großen US-Firmen rechtlich ansässig sind. Texas hab sich als besserer Standort für Unternehmen wie Meta mit Großaktionären wie Mark Zuckerberg erwiesen, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen. Mit einer solchen Änderung würde die Konzernzentrale nicht verlagert.

X

Elon Musks Social-Media-Unternehmen X hat seine Klage wegen angeblichen Werbeboykotts auf weitere Unternehmen ausgedehnt. X, früher unter dem Namen Twitter bekannt, nannte in einer am Samstag bei einem Bundesgericht in Texas eingereichten Klage Nestlé, Abbott Laboratories, Colgate-Palmolive, Lego, Pinterest, Tyson Foods und Shell als neue Beklagte. In der Klage wird behauptet, dass die Unternehmen und der Werbeverband World Federation of Advertisers gegen das Kartellrecht verstoßen und sich verschworen hätten, um der Plattform gemeinsam Milliarden von Dollar an Werbung vorzuenthalten.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/err/flf/err

(END) Dow Jones Newswires

February 03, 2025 01:43 ET (06:43 GMT)

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