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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

DIENSTAG: In Südkorea bleiben die Börsen wegen des koreanischen Neujahrsfests geschlossen (bis 30.1). In Schanghai ruht der Handel wegen des chinesischen Neujahrsfests (bis 31.1.), in Hongkong und Singapur wird deshalb verkürzt gehandelt.

MITTWOCH: In Südkorea bleiben die Börsen wegen des koreanischen Neujahrsfests geschlossen. In Schanghai und Hongkong ruht der Handel wegen des chinesischen Neujahrsfests, ebenso in Singapur (bis 30.1.).

TAGESTHEMA

SAP hat sein Cloud-Wachstum im vierten Quartal trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds fortgesetzt und die operative Marge deutlich verbessert. Der Salesforce- und Oracle-Konkurrent sieht im laufenden Jahr weiterhin ein deutliches Cloud-Wachstum und einen kräftigen Gewinnanstieg. Der Cloud-Umsatz legte währungsbereinigt um 27 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu. Analysten hatten mit 4,67 Milliarden gerechnet. Im Gesamtjahr betrug das Wachstum 26 Prozent auf 17,1 Milliarden Euro. SAP selbst hatte sich 17,0 bis 17,3 Milliarden Euro vorgenommen und damit ein währungsbereinigtes Wachstum von 24 bis 27 Prozent. Die operative Marge auf Non-IFRS-Basis erhöhte sich auf 26 von 22,4 Prozent im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten nur 24,5 Prozent erwartet. Im laufenden Jahr rechnet SAP mit einem währungsbereinigten Cloud-Wachstum von 26 bis 28 Prozent auf 21,6 bis 21,9 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis wird bei 10,3 bis 10,6 Milliarden Euro gesehen nach 8,15 Milliarden 2024. Bislang war SAP von 10,2 Milliarden ausgegangen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

12:30 US/General Motors Co (GM), Ergebnis 4Q

13:30 US/Boeing Co, ausführliches Ergebnis 4Q

13:30 US/Lockheed Martin Corp, Ergebnis 4Q

22:00 US/Starbucks Corp, Ergebnis 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
   14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Dezember 
      PROGNOSE: +0,5% gg Vm 
      zuvor:   -1,2% gg Vm 
 
   16:00 Index des Verbrauchervertrauens Januar 
      PROGNOSE: 106,0 
      zuvor:   104,7 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX             Stand +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   6.039,00 -0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 21.279,00 +0,1% 
Nikkei-225        39.016,87 -1,4% 
Hang-Seng-Index      20.237,99 +0,2% 
Kospi           Feiertag 
Shanghai-Composite     Feiertag 
S&P/ASX 200        8.399,10 -0,1% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - Nach dem von den Schlagzeilen um Deepseek dominierten Wochenauftakt mit in der Folge teils starken Kursverlusten bei Aktien mit KI-Fantasie geht es am Dienstag an der Börse in Tokio weiter nach unten, zumal es auch die Reaktion der Wall Street zu verdauen gilt. An den Plätzen in Schanghai und Südkorea pausiert der Handel wegen der jeweiligen Neujahrsfeierlichkeiten. In Hongkong fand wegen der Feierlichkeiten nur ein verkürzter Handel statt. Weiter schwer unter Druck stehen in Tokio Aktien aus der Chip- bzw. KI-Branche, nachdem Deepseek offenbar einen Weg gefunden hat, künstliche Intelligenz viel billiger anzubieten als bislang beispielsweise OpenAI in den USA. Advantest sacken um weitere 11,7 Prozent ab, für Tokyo Electron geht es um 5,3 Prozent abwärts. Softbank Group fallen um weitere 5,7 Prozent zurück. Der durch Deepseek ausgelöste Kurssturz spiegele nicht per se Pessimismus über die Wachstumsaussichten von KI wider, sondern Panik über Fehlallokationen, erklärt Marktexperte Vishnu Varathan von Mizuho Securities. "Mit anderen Worten: eine Wette auf das falsche Pferd". In Hongkong machten China Vanke knapp 2 Prozent gut, nachdem der Kurs anfangs allerdings noch viel stärker zugelegt hatte. Auslöser waren Änderungen in der Unternehmensführung, die die Hoffnung nährten, dass die Regierung einspringt, um das angeschlagene Immobilienunternehmen zu retten.

WALL STREET

INDEX      zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     44.713,58 +0,7%  289,33   +5,1% 
S&P-500    6.012,28 -1,5%  -88,96   +2,2% 
Nasdaq-Comp. 19.341,83 -3,1% -612,47   +0,2% 
Nasdaq-100  21.127,28 -3,0% -646,73   +0,6% 
 
           Montag   Freitag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1.135 Mio   936 Mio 
Gewinner       1.604    1.550 
Verlierer      1.203    1.205 
Unverändert       42     97 
 

Schwach - Technologiewerte standen stark unter Druck. Auslöser war das chinesische Startup Deepseek, das offenbar einen Weg gefunden hat, künstliche Intelligenz viel billiger anzubieten als bislang US-Platzhirsche der KI-Branche. Das Plus des Dow erklärten Händler mit Umschichtungen in "sichere Branchen" angesichts des herben Dämpfers für den KI-Hype der vergangenen Monate. Im Technologiesegment stürzten Nvidia um 16,9 Prozent ab, Broadcom um 17,4 Prozent. Microsoft büßten 2,1 Prozent ein und AMD 6,4 Prozent. Der Halbleiter-Sektor im S&P-500 brach um 14 Prozent ein. United States Steel gaben um 1,5 Prozent nach. Laut einem Bericht will der aktivistische Investor Ancora den Stahlkonzern zur Aufgabe der Fusionspläne mit Nippon Steel drängen. AT&T stiegen um 6,3 Prozent. Der Telekommunikationskonzern profitierte im vierten Quartal von einem weiteren Anstieg der Kundenzahl.

US-ANLEIHEN

Laufzeit        Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre          4,20     -7,6     4,27      -4,4 
5 Jahre          4,33     -9,0     4,42      -4,9 
7 Jahre          4,43    -10,6     4,53      -5,3 
10 Jahre         4,53     -9,9     4,63      -4,0 
30 Jahre         4,77     -7,9     4,85      -1,2 
 

Auch am Rentenmarkt beherrschte Deepseek die Schlagzeilen. Die dadurch ausgelöste Verunsicherung am Aktienmarkt trieb Anleger in den vermeintlich sicheren Anleihehafen, so dass die Renditen deutlich fielen. Sollte sich eine günstigere KI-Technologie durchsetzen, würde das aber möglicherweise auch die Inflation im Zaum halten und könnte niedrigere Leitzinsen rechtfertigen, hieß es außerdem.

DEVISEN

zuletzt    +/- %    00:00  Mo, 8:37 % YTD 
EUR/USD      1,0434    -0,5%   1,0489   1,0464 +0,8% 
EUR/JPY      162,56    +0,3%   162,10   163,07 -0,2% 
EUR/GBP      0,8390    -0,1%   0,8398   0,8411 +1,4% 
GBP/USD      1,2439    -0,5%   1,2496   1,2441 -0,6% 
USD/JPY      155,80    +0,8%   154,55   155,83 -1,0% 
USD/KRW     1.448,04    +1,8%  1.422,33  1.435,54 -1,9% 
USD/CNY      7,1781    +0,2%   7,1645   7,1717 -0,4% 
USD/CNH      7,2813    +0,4%   7,2504   7,2728 +2,0% 
USD/HKD      7,7894    +0,0%   7,7889   7,7903 +0,3% 
AUD/USD      0,6249    -0,7%   0,6293   0,6285 +1,0% 
NZD/USD      0,5659    -0,6%   0,5691   0,5685 +1,1% 
Bitcoin 
BTC/USD    102.730,35    +1,0% 101.684,30 98.460,85 +8,5% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar fiel mit den fallenden US-Marktzinsen in die Nähe eines Sechswochentiefs, erholte sich im Anschluss aber wieder von den Tagestiefs. Der Dollarindex büßte so lediglich 0,1 Prozent ein. Sollten die schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich einer sehr viel günstigeren KI-Technologie, wie es Deepseek gerade aufzeige, eintreten, wären gewaltige Investitionen in den USA bedroht und drohten abgeschrieben zu werden, hieß es. Dies hätte ähnlich wie beim Platzen der Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre Auswirkungen auf die Realwirtschaft und könnte die US-Notenbank mittelfristig zu einer taubenhafteren Haltung zwingen, erläuterten Devisenanalysten. Auf der anderen Seite dürfte der Dollar aber auch Zulauf in seiner Funktion als sicherer Hafen erhalten haben angesichts der Entwicklung am Aktienmarkt.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD % YTD 
WTI/Nymex      73,52    73,17    +0,5%   +0,35 +3,2% 
Brent/ICE      77,47    77,08    +0,5%   +0,39 +3,5% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Sorge vor einem wirtschaftlichen und KI-getriebenen Abschwung drückte die Erdölpreise. Brent und WTI verloren bis zu 2,1 Prozent. Auch die Drohungen von US-Präsident Trump mit Zöllen gegen China, Kanada und Mexiko, zusammen mit Plänen zur Steigerung der inländischen Öl- und Gasproduktion und Aufforderungen an die Opec, die Preise zu senken, belasteten die Stimmung, wie es hieß.

METALLE

zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD % YTD 
Gold (Spot)   2.739,40   2.744,06    -0,2%   -4,66 +4,4% 
Silber (Spot)    30,02    30,20    -0,6%   -0,18 +4,0% 
Platin (Spot)   943,03    950,25    -0,8%   -7,23 +4,0% 
Kupfer-Future    4,26     4,23    +0,7%   +0,03 +5,8% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Goldpreis gab um 1,1 Prozent auf 2.742 Dollar nach. Teilnehmer verwiesen auf die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank, die die Zinsen zunächst nicht weiter senken dürfte.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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January 28, 2025 01:50 ET (06:50 GMT)

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