Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
794 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

China will bei den Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges eine entscheidende Rolle spielen. Chinesische Regierungsvertreter haben dem Trump-Team in den zurückliegenden Wochen über Mittelsmänner den Vorschlag unterbreitet, ein Gipfeltreffen zwischen den beiden Staatsoberhäuptern zu veranstalten und nach einem möglichen Waffenstillstand die Friedenssicherung zu erleichtern, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen in Peking und Washington berichten. Das Angebot stößt jedoch in den USA und in Europa auf Skepsis, da man über die immer enger werdenden Beziehungen zwischen Peking und Moskau besorgt ist. Am Mittwoch hatte Trump nun gesagt, er habe sich direkt mit Putin in Verbindung gesetzt, um den Konflikt zu beenden. In einem Beitrag auf seiner Online-Plattform Truth Social teilte Trump mit, er habe ein "langes und sehr produktives Telefongespräch" mit Putin geführt. Beide Staatschefs hätten vereinbart, die Länder des jeweils anderen zu besuchen und sofortige Gespräche zur Beendigung des Krieges in der Ukraine aufzunehmen. "Ich glaube, dass diese Bemühungen zu einem erfolgreichen Abschluss führen werden, hoffentlich bald", schrieb er. Später erklärte Trump gegenüber Reportern, dass er und Putin sich "wahrscheinlich auch das erste Mal in Saudi-Arabien treffen werden", ohne jedoch den Zeitpunkt zu nennen.

Die Aussicht, dass die USA mit Russland und China über die Zukunft der Ukraine und die europäische Sicherheit verhandeln, steht im Widerspruch zum langjährigen Versprechen des Westens, die Ukraine in alle Gespräche über ihre Zukunft einzubeziehen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

07:30 JP/Sony Corp, Ergebnis 3Q (08:00 Analystenkonferenz)

08:00 JP/Honda Motor Co Ltd, Ergebnis 3Q

09:25 JP/Nissan Motor Co Ltd, Ergebnis 3Q

12:30 US/GE Healthcare Technologies Inc, Jahresergebnis

21:00 US/Airbnb Inc, Jahresergebnis

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 215.000 
     zuvor:  219.000 
 
     Erzeugerpreise Januar 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:  +0,2% gg Vm 
     Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:   0,0% gg Vm 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Stand +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   6.084,00 +0,2% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 21.893,50 +0,4% 
Nikkei-225        39.461,47 +1,3% 
Hang-Seng-Index      22.266,02 +1,9% 
Kospi           2.583,17 +1,4% 
Shanghai-Composite     3.341,08 -0,2% 
S&P/ASX 200        8.540,00 +0,1% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Fester - Die Börsen bewegen sich zwischen enttäuschten Zinssenkungshoffnungen in den USA und Spekulationen über einen Waffenstillstand in der Ukraine, nachdem US-Präsident Trump mit dem russischen Präsidenten Putin telefonierte und sich offenbar mit diesem zu Gesprächen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine treffen will. Während es in Tokio, Seoul und Hongkong kräftig nach oben geht, zeigen sich die Leitindizes in Schanghai und im australischen Sydney, wo der Handel bereits beendet ist, gut behauptet. In Hongkong sorgen weiter die jüngsten staatlichen Unterstützungsmaßnahmen für den kriselnden Immobilienkonzern China Vanke für Zuversicht und Kauflaune. In Sydney bremsen dagegen eher Zinssorgen, nachdem die höher ausgefallenen Preisdaten aus den USA vom Vortag in den USA die Erwartung weiterer Zinssenkungen weiter nach hinten, tief in die zweite Jahreshälfte verschoben haben. Marktteilnehmer befürchten nun, dass die erhoffte Zinssenkung im Februar in Australien ebenfalls nach hinten verschoben werden könnte. Tagesfavoriten in Hongkong sind Technologieaktien, deren Subindex um 3 Prozent nach oben schießt. Hier sorgt weiter die von Deepseek entwickelte KI-Technologie für Kauflaune. Alibaba gewinnen beispielsweise weitere 5,2 Prozent, Baidu über 9 Prozent. In Seoul schießt der Kurs des Baggerhersteller HD Hyundai Construction Equipment um 18 Prozent nach oben. Dahinter steckt die Spekulation auf einen Aufbau der Ukraine, sollte es dort tatsächlich zu einem Waffenstillstand kommen. Auch in Tokio werden Aktien von Baumaschinenherstellern gekauft. Komatsu verteuern sich um 3,0 Prozent, Kawasaki Heavy um 3,2 Prozent. WALL STREET

INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        44.368,56    -0,5%   -225,09   +4,3% 
S&P-500       6.051,97    -0,3%   -16,53   +2,9% 
Nasdaq-Comp.    19.649,95    +0,0%    6,10   +1,8% 
Nasdaq-100     21.719,26    +0,1%    25,74   +3,4% 
 
           Mittwoch  Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1.039 Mio  941 Mio 
Gewinner        814   1.405 
Verlierer      1.970   1.355 
unverändert       70     83 
 

Etwas leichter - Zeitlich weiter nach hinten gerückte Zinssenkungserwartungen bremsten, nachdem die US-Verbraucherpreise im Januar stärker als erwartet gestiegen waren. Nach einem ersten Schrecken erholten sich die Indizes aber schnell deutlich von den Tagestiefs. Laut Analysten bleibt die Inflation zwar zu hoch, die mittelfristigen Inflationserwartungen hätten sich aber kaum geändert. Zur Erholung trugen aber auch die Meldungen bei, dass US-Präsident Trump mit seinem russischen Pendant Putin telefoniert hatte und beide offenbar Friedensverhandlungen für die Ukraine auf den Weg bringen wollen. Kraft Heinz hatte durchwachsene Quartalszahlen vorgelegt und einen enttäuschenden Ausblick gegeben. Der Kurs fiel um 3,2 Prozent. Gute Geschäftszahlen und ein optimistischer Ausblick hievten CVS Health um 14,9 Prozent nach oben. Überzeugen konnten auch die Zahlenausweise von Gilead Sciences (+7,5%) und Edwards Lifesciences (+6,9%). Chevron verloren 1,6 Prozent, nachdem der Ölkonzern die Streichung von 15 bis 20 Prozent aller Stellen angekündigt hatte.

US-ANLEIHEN

US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,36     +7,3    4,29    11,9 
5 Jahre         4,47    +10,9    4,36    9,4 
7 Jahre         4,56     +9,9    4,46    7,6 
10 Jahre         4,63    +10,2    4,53    5,9 
30 Jahre         4,83     +8,4    4,75    5,3 
 

Die Renditen zogen in Reaktion auf den unerwartet starken Anstieg der US-Verbraucherpreise im Januar deutlich an. Die Erwartung an die nächste Zinssenkungen in den USA wart darauf zeitlich weiter nach hinten gerückt.

DEVISEN

zuletzt    +/- %   00:00 Mi, 08:20  % YTD 
EUR/USD      1,0432    +0,5%   1,0384   1,0365  +0,7% 
EUR/JPY      160,75    +0,3%   160,32   159,26  -1,3% 
EUR/GBP      0,8352    +0,1%   0,8346   0,8327  +0,9% 
GBP/USD      1,2490    +0,4%   1,2444   1,2448  -0,2% 
USD/JPY      154,09    -0,2%   154,38   153,64  -2,0% 
USD/KRW     1.448,82    -0,3%  1.453,23  1.453,34  -1,8% 
USD/CNY      7,1601    +0,0%   7,1600   7,1670  -0,7% 
USD/CNH      7,2909    -0,3%   7,3103   7,3122  +2,0% 
USD/HKD      7,7873    -0,0%   7,7901   7,7895  +0,2% 
AUD/USD      0,6290    +0,2%   0,6279   0,6292  +1,6% 
NZD/USD      0,5655    +0,2%   0,5643   0,5652  +1,0% 
Bitcoin 
BTC/USD    96.026,60    -1,9% 97.858,25 95.980,40  +1,4% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Schwindende Zinssenkungserwartungen und steigende Marktzinsen sorgten zunächst für eine Erholung des Dollar, nachdem der Greenback am Vortag deutlicher nachgegeben hatte. Doch so wie sich Aktien vom Inflationsschreck erholten, gab der Dollar seine Aufschläge wieder preis. Das dürfte auch einer Euro-Stärke zu verdanken gewesen sein. Er wurde gestützt von der Spekulation auf einen Waffenstillstand in der Ukraine.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     70,77    71,37   -0,8%   -0,60  -0,7% 
Brent/ICE     74,58    75,18   -0,8%   -0,60  +0,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise fielen deutlich um bis zu 2,8 Prozent. Zum einen hatten sich die US-Rohöllagerbestände stärker ausgeweitet als erwartet, auf die Preise drückte daneben, dass die Präsidenten der USA und Russlands offenbar Friedensverhandlungen für die Ukraine auf den Weg bringen wollen. Sollten im Zuge dessen auch Russland-Sanktionen fallen, könnte mehr russisches Öl auf den Markt kommen.

METALLE

zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   2.915,20   2.903,98   +0,4%   +11,22 +11,1% 
Silber (Spot)   32,32    32,23   +0,3%   +0,09 +11,9% 
Platin (Spot)  1.000,15    993,70   +0,6%   +6,45 +10,3% 
Kupfer-Future    4,73     4,70   +0,6%   +0,03 +17,6% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die deutlich gestiegenen Renditen der US-Anleihen belasteten den Goldpreis nur vorübergehend. Am Ende des Tages stand ein kleines Plus von 0,1 Prozent. Das Edelmetall dürfte von seinem Ruf als sicherer Hafen in Krisenzeiten gestützt werden, vermuteten Marktbeobachter.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR

CISCO SYSTEMS

hat die Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben, nachdem der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal die Erwartungen übertroffen hatte. Cisco rechnet nun mit Erlösen zwischen 56 und 56,5 Milliarden Dollar nach zuvor in 55,3 bis 56,3 Milliarden. Der bereinigte Gewinne pro Aktie soll nun zwischen 3,68 und 3,74 statt 3,60 bis 3,66 Dollar liegen. Analysten sagen im Konsens Umsätze von 56 Milliarden und einen bereinigten Gewinn von 3,66 Dollar pro Aktie. Im zweiten Quartal toppte Cisco die Markterwartungen mit einem Gewinn je Aktien von 94 bei Umsätzen von 14 (Vorjahr 12,8) Milliarden Dollar. Analysten hatten 91 Cent bzw. 13,9 Milliarden Dollar vorausgesagt.

X

hat der Zahlung von rund 10 Millionen Dollar zugestimmt, um eine Klage von Donald Trump aus dem Jahr 2021 gegen das Unternehmen und seinen ehemaligen Chef wegen der Sperrung seines Kontos beizulegen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

February 13, 2025 01:54 ET (06:54 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.