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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Stockholm findet wegen Christi Himmelfahrt am Donnerstag nur ein verkürzter Handel statt.

DONNERSTAG: Wegen Christi Himmelfahrt findet in Helsinki, Stockholm, Kopenhagen, Oslo und Zürich kein Handel statt.

TAGESTHEMA

Die EZB wird ihren Leitzins nach Aussage ihres Chefvolkswirts Philip Lane wahrscheinlich nicht unter 1,5 Prozent oder in großen Schritten senken. Zuletzt hatte sie zum siebten Mal seit Juni 2024 die Zinsen gesenkt und zwar auf 2,25 Prozent. Die nächste EZB-Ratssitzung findet in der kommenden Woche statt und Anleger erwarten eine weitere Senkung des Leitzinses auf 2 Prozent. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Lane, dass weitere Zinssenkungen wahrscheinlich seien, wenn die Geldpolitiker Anzeichen für einen weiteren Rückgang der Inflation sähen, die in die Nähe des Zieles von 2 Prozent gesunken ist. "Sehen wir Anzeichen weiter sinkender Inflation, reagieren wir mit weiteren Zinssenkungen - aber die Diskussion bewegt sich in keinem sehr breiten Rahmen: Niemand spricht über dramatische Zinssenkungen", sagte Lane. Die EZB würde die Kreditkosten nur bis zu einem gewissen Grad senken, um die Wirtschaft zu stützen und die Inflation anzukurbeln, es sei denn, es komme zu einer erheblichen Abschwächung der Wirtschaft in der Eurozone. "Zinsen unterhalb von 1,5 Prozent sind klar akkommodierend", so Lane weiter. "Dorthin zu gehen, wäre nur bei substanzielleren Abwärtsrisiken für die Inflation oder einer signifikanteren Verlangsamung der Wirtschaft angebracht. Das sehe ich im Moment nicht."

AUSBLICK UNTERNEHMEN

06:50 LU/Aroundtown SA, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Heidelberg Materials AG, Kapitalmarkttag

10:00 DE/Evonik Industries AG, HV

10:00 DE/Prosiebensat1 Media SE, HV

10:00 DE/Secunet Security Networks AG, HV

10:30 DE/Klöckner & Co SE, HV

11:00 DE/Teamviewer SE, HV

22:00 US/Nvidia Corp, Ergebnis 1Q

22:05 US/Salesforce.com Inc, Ergebnis 1Q

22:30 US/HP Inc, Ergebnis 2Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Bechtle          0,70 EUR 
Daimler Truck       1,90 EUR 
Hensoldt         0,50 EUR 
Indus Holding       1,20 EUR 
Kion           0,82 EUR 
Krones          2,60 EUR 
Rheinland Holding     1,20 + 0,10 EUR Sonderdividende 
SMA Solar         0,50 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Import-/Exportpreise April 
     Importpreise 
     PROGNOSE: -1,2% gg Vm/+0,2% gg Vj 
     zuvor:  -1,0% gg Vm/+2,1% gg Vj 
 
  09:55 Arbeitsmarktdaten Mai 
     Arbeitslosenzahl saisonbereinigt 
     PROGNOSE: +14.000 gg Vm 
     zuvor:   +4.000 gg Vm 
     Arbeitslosenquote saisonbereinigt 
     PROGNOSE:  6,3% 
     zuvor:   6,3% 
- FR 
  08:45 Privater Verbrauch April 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:   -1,0% gg Vm 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
              zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.275,00 -0,1% 
E-Mini-Future S&P-500   5.930,25 -0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 21.452,50 -0,0% 
Nikkei-225 (Tokio)    37.840,31 +0,3% 
Hang-Seng (Hongk.)    23.290,76 -0,4% 
Schanghai-Comp.      3.345,38 +0,1% 
 
 
Dienstag: 
DAX        24.226,49 +0,8% 
DAX-Future    24.326,00 +1,2% 
XDAX       24.285,89 +0,2% 
MDAX       30.632,05 +0,8% 
TecDAX       3.870,82 +1,0% 
SDAX       16.689,99 +0,3% 
Euro-Stoxx-50   5.415,45 +0,4% 
Stoxx-50      4.563,09 +0,3% 
Dow-Jones     42.343,65 +1,8% 
S&P-500      5.921,54 +2,0% 
Nasdaq Composite 19.199,16 +2,5% 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Auf einen Konsolidierungstag stellen sich Marktteilnehmer ein. Erste Indikationen weisen auf eine gut behauptete Eröffnung knapp unter den neuen Allzeithochs vom Dienstag hin. "In der Sitzung geht es zunächst um die Verteidigung der jüngsten Rally-Gewinne", so ein Händler. Die Chancen seien gut, dass "Dips" weiterhin zum Kauf genutzt würden. Andererseits könnten Marktteilnehmer mit dem morgigen Feiertag in Deutschland ein langes Wochenende planen und damit auch Gewinne mitnehmen. Gestützt wird die Stimmung nach wie vor von der Zinssenkungsfantasie in der Eurozone. Impulse dazu könnten am Morgen von den deutschen Außenhandelspreisen kommen. Nachbörslich rückt das Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung in den Blick, und nach Börsenschluss in den USA öffnen Nvidia und Salesforce ihre Bücher.

Rückblick: Etwas fester - Zum einen stützte weiter die Zuversicht, im Zollstreit mit den USA bis Juli eine Einigung zu finden, nachdem die EU betont hatte, die Gespräche mit US-Vertretern zu beschleunigen; zum anderen sorgten günstig ausgefallen Inflationszahlen aus Frankreich fürZinssenkungsfantasie und damit Kauflaune bei Aktien. "Die Chance steigt, dass mit der erwarteten Zinssenkung im Juni noch nicht Schluss ist", so ein Marktteilnehmer. Rüstungsaktien setzten europaweit ihre Aufwärtsbewegung fort. Neben der generell positiven Stimmung für den Sektor angesichts praktisch europaweit geplanter höherer Ausgaben für Verteidigung stützten Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz, wonach die Ukraine beim Einsatz gelieferter deutscher Waffen keinerlei Reichweitenbeschränkungen mehr unterliege. Dazu verschärfte US-Präsident Trump zuletzt den Ton gegenüber Russland. Der Stoxx-Index der Industrieaktien legte um 1 Prozent zu. Noch stärker zeigte sich der Technologieindex, der um 1,3 Prozent stieg. Gefragt waren auch Immobilientitel, deren Branchenindex um 0,6 Prozent anzog. Er profitierte angesichts der starken Zinsabhängigkeit des Immobiliengeschäfts von den günstigen französischen Preisdaten und der damit verbundenen Zinssenkungsfantasie.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Freundlich - Der DAX kletterte erneut auf ein Allzeithoch, es liegt bei 24.300,97 Punkten. Größte DAX-Gewinner waren Zalando (+5,0%) und Qiagen (+2,7%). Am Ende rangierten mit Einbußen um bis 1,3 Prozent die Versorger Eon und RWE. Eon litten unter einer Abstufung auf "Neutral" von "Buy" durch die Citi. Für die Bayer-Aktie ging es um 1 Prozent nach oben. Die Tochter Bayer Cropscience habe starke Quartalszahlen vorgelegt, hieß es.

XETRA-NACHBÖRSE

Auffällige Bewegungen bei Einzelwerten wurden mangels neuer Nachrichten nicht beobachtet.

USA - AKTIEN

Sehr fest - Die Entspannung im Zollstreit zwischen den USA und der EU stützte. US-Präsident Trump hatte die zusätzlichen Zölle auf EU-Importe auf den 9. Juli verschoben, um Verhandlungen auf ein Handelsabkommen mehr Chancen einzuräumen und die EU signalisierte schnelle Verhandlungen. Zudem fiel die Stimmung unter US-Verbrauchern im Mai weitaus besser als erwartet aus, was Konjunkturzuversicht schürte. Auch der Auftragseingang langlebiger Güter entwickelte sich besser als befürchtet. Technologiewerte waren gefragt. Nvidia wurden gestützt von Plänen des Technologieriesen, ab Juni einfachere und günstigere KI-Chips speziell für den chinesischen Markt anzubieten. Für die Aktie ging es am Tag vor der Zahlenvorlage um 3,2 Prozent nach oben. Mit Apple (+2,5%) zeigte sich ein weiterer Technologietitel sehr fest. Die Aktie holte damit aber nur den Löwenanteil der Freitagsverluste wieder auf, als sie unter speziellen Zollplänen für den iPhone-Hersteller gelitten hatte. Qualcomm stiegen um 2,2 Prozent, nachdem der Chipherslett mehr Zeit für eine Übernahme des britischen Halbleiterherstellers Alphawave bekommen hatte. Tesla gewannen 6,7 Prozent. Elon Musk hatte erklärt, sich wieder auf die Führung seiner Unternehmen zu konzentrieren.

USA - ANLEIHEN

Der Fokus lag auf Auktionen 2-jähriger Staatsanleihen und Kurzläufern, nachdem jüngst eine Auktion lang laufender US-Staatsanleihen nur auf eine geringe Nachfrage gestoßen war. Die Nachfrage nach den zweijährigen Schuldtiteln fiel nun aber solide aus und beruhigte die Gemüter. In der Folge stieg auch die Nachfrage am Sekundärmarkt und die Renditen sanken zunächst noch etwas weiter - im Zehnjahresbereich um 7 Basispunkte auf 4,44 Prozent. Zudem stieg mit den Hoffnungen auf eine Einigung im Handelsstreit das Vertrauen in US-Vermögenswerte etwas - davon profitierten neben dem Dollar auch US-Renten, wie es hieß.

DEVISENMARKT

zuletzt    +/- % 0:00 Vortag  Di, 18:57  % YTD 
EUR/USD      1,1297    -0,3%    1,1332   1,1333 +10,0% 
EUR/JPY      163,33    -0,1%    163,51   163,60  -0,2% 
EUR/CHF      0,9363    -0,2%    0,9379   0,9371  +0,0% 
EUR/GBP      0,8388    +0,0%    0,8387   0,8389  +1,5% 
USD/JPY      144,58    +0,2%    144,28   144,36  -9,3% 
GBP/USD      1,3467    -0,3%    1,3510   1,3508  +8,3% 
USD/CNY      7,1858    +0,0%    7,1824   7,1842  -0,5% 
USD/CNH      7,1963    +0,1%    7,1898   7,1916  -2,1% 
AUS/USD      0,6433    -0,2%    0,6445   0,6444  +4,8% 
Bitcoin/USD  109.117,85    +0,2%  108.915,55 110.305,00 +17,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der Dollar erholte sich etwas von den jüngsten Abgaben, der Dollarindex gewann 0,4 Prozent. Die Hoffnung auf eine Einigung im Handelsstreit mit der EU sowie neue positive US-Konjunkturdaten zügelten das Rezessionsgespenst und sprachen gegen Zinssenkungen, was den Dollar stützte.

ROHSTOFFE

ÖL

zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex      61,28    61,08    +0,3%    0,20 -13,8% 
Brent/ICE      64,47    64,29    +0,3%    0,18 -13,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Die Ölpreise verzeichneten Abgaben von 1,0 Prozent. Die Opec+ dürfte auf ihrem Treffen am Wochenende über Produktionssteigerungen debattieren. Laut Marktanalyst Milad Azar von XTB MENA deuten die Erwartungen einen Anstieg um 411.000 Barrel pro Tag im Juli an.

METALLE

zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold       3.306,73  3.302,23    +0,1%    4,51 +27,2% 
Silber       29,46    29,45    +0,0%    0,01  +5,1% 
Platin       958,09   956,96    +0,1%    1,13  +9,3% 
Kupfer        4,72    4,71    +0,2%    0,01 +16,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der feste Dollar und nachlassende Zinssenkungsfantasie drückten den Goldpreis deutlich, die Feinunze verlor 1,1 Prozent.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR

EUROPA - Geldpolitik/Inflation

EZB-Ratsmitglied Joachim Nagel hat vor den möglichen Folgen steigender Inflationserwartungen gewarnt. In einer Rede im Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) verwies er darauf, dass der jüngste Anstieg der Inflationserwartungen vor dem Hintergrund zuvor sehr hoher Inflationsraten stattgefunden habe.

NEUSEELAND - Geldpolitik

Neuseelands Notenbank hat die Zinsen weiter gesenkt, um die von einigen Wirtschaftsexperten als gefährdet eingestufte wirtschaftliche Erholung anzukurbeln. Der Leitzins wurde um 25 Basispunkte auf 3,25 Prozent reduziert.

AROUNDTOWN

hat folgende Quartalszahlen berichtet (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro):

BERICHTET 
1. QUARTAL           1Q25  ggVj 1Q24 
Umsatz             378  -2%  386 
EBITDA bereinigt        251  +1%  247 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  216   --  43 
Ergebnis je Aktie       0,20   -- 0,04 
FFO I             76,3 +0,3% 76,1 
FFO I je Aktie         0,07   -- 0,07 
 

Das Ziel für das Gesamtjahr, das einen operativen Gewinn (FFO I) zwischen 280 und 310 Millionen Euro vorsieht, bestätigte Aroundtown. Für 2024 soll keine Dividende ausgeschüttet werden, um die Bilanz zu stärken, wie der Konzern vor einigen Tagen bereits angekündigt hatte.

BIOFRONTERA

hat den Ausblick wegen Zahlungsschwierigkeiten der US-Tochter Biofrontera Inc kassiert.

GENERAL MOTORS

hat eine bedeutende Investition in die Produktion von Elektromotoren gestrichen und wird stattdessen ein Vielfaches dieser Ausgaben in die Herstellung neuester V8-Motoren stecken.

TSMC

hat die Errichtung eines neuen Zentrums für Chipdesign in München angekündigt. Für die EU ist das ein Gewinn, da Brüssel bestrebt ist, bei der Produktion von Halbleitern unabhängiger zu werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

May 28, 2025 01:39 ET (05:39 GMT)

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