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Dienstag, 10.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Goldman sieht 15.000 USD bei Kupfer - dieser Explorer ist noch völlig unbekannt
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

TAGESTHEMA

Telefonica und Masorange schielen einem Agenturbericht zufolge auf Vodafone Spanien. Die Unternehmen haben informell über einen potenziellen Deal gesprochen, berichtet Bloomberg. Eine Aufspaltung des Festnetz- und Mobilfunkgeschäfts von Vodafone Spanien sei eine Option, heißt es weiter. Masorange, das aus einem Zusammenschluss von Masmovil und dem spanischen Geschäft von Orange entstanden ist, könnte zudem potenziell Vodafones Günstig-Marke Lowi übernehmen.

Telefonica, Masorange und Zegona Communications, das Vodafone Spanien 2024 übernommen hatte, wollten den Bericht gegenüber Bloomberg nicht kommentieren.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

Keine relevanten Termine angekündigt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Arbeitskostenindex 1Q 
  08:00 LKW-Maut-Fahrleistungsindex Mai 
- GB 
  08:00 Arbeitsmarktdaten Juni 
     Arbeitslosengeldbezieher 
     Arbeitslosenquote 3 Monate (ILO) 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.155,00 -0,0% 
E-Mini-Future S&P-500   6.023,50 +0,2% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 21.882,00 +0,3% 
Nikkei-225 (Tokio)    38.422,90 +0,9% 
Hang-Seng (Hongk.)    24.173,62 -0,0% 
Schanghai-Comp.      3.388,46 -0,3% 
 
Montag: 
DAX        24.174,32 -0,5% 
DAX-Future    24.163,00 -0,6% 
XDAX       24.145,09 -0,1% 
MDAX       30.871,79 -0,0% 
TecDAX       3.936,19 -0,2% 
SDAX       17.030,94 +0,2% 
Euro-Stoxx-50   5.421,52 -0,2% 
Stoxx-50      4.584,71 -0,1% 
Dow-Jones     42.761,76 -0,0% 
S&P-500      6.005,88 +0,1% 
Nasdaq Composite 19.591,24 +0,3% 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einem positiven Start in den Dienstag rechnen Händler an Europas Börsen. Übergeordnet warten die Märkte auf die Bekanntgabe von Ergebnissen zu den Handelsgesprächen zwischen China und den USA in London. Daneben wird auf die Eskalation der Proteste in Los Angeles geblickt. Bei den China-US-Gesprächen zeigen sich aber auch viele Anleger zurückhaltend: "Ein Basissatz an Zöllen wird bleiben, insgesamt wird die Kostensituation auch bei einer Einigung schlechter werden als vorher", so ein Händler. "Im Moment zeigt der Pfad des geringsten Widerstands für Aktien nach oben", sagt Matthew Tuttle von Tuttle Capital Management: "Aber sobald wir uns wieder den Allzeithochs nähern, werden wir Widerstand sehen." Der Datenkalender in Europa ist derweil dünn. Dies dürfte Händlern zufolge wieder bei Aktien mit Umstufungen für erhöhte Ausschläge sorgen.

Rückblick: Knapp behauptet - Der Aktienmarkt profitierte nicht von der neuen Runde der Handelsgespräche zwischen den USA und China. Es herrschte Skepsis über ein Zustandekommen eines Abkommens. Zudem benötige die EU ein eigenes Abkommen, hieß es weiter. Anglo American könnte beim Verkauf ihres Diamantengeschäfts einem Zeitungsbericht zufolge nur die Hälfte der Bewertung erzielen. Der Aktienkurs gab um 1 Prozent nach. Alphawave machten einen Satz um 18,9 Prozent. Der US-Chipexperte Qualcomm übernimmt die britische Gesellschaft für 2,4 Milliarden Dollar. WPP gaben 2,8 Prozent auf 543,40 Pence ab. Mit dem Rücktritt von CEO Mark Read war ein Vakuum in der Führung entstanden. Aus technischer Sicht bestehe nun die Gefahr, dass der Kurs wieder in die Nähe der Unterstützung um 500 Pence falle, hieß es.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Leichter - Der DAX habe seine Relative Stärke verloren, meinte ein Marktteilnehmer. Er verwies darauf, dass bereits der relativ günstige US-Arbeitsmarktbericht die Stimmung kaum noch gestützt habe. Nach den jüngsten Allzeithochs seien viele positive Impulse eingepreist. Die Konsolidierung bei Rüstungsaktien ging weiter. Rheinmetall fielen um 0,8 Prozent, Hensoldt um 2,5 Prozent und Renk um 1,6 Prozent. Die positiven Impulse seien nun eingepreist, hieß es. SAP gaben belastet von charttechnisch orientierten Verkäufen 1,7 Prozent ab. Auch Siemens Energy wurden von Gewinnmitnahmen gedrückt - um 2,9 Prozent. Dagegen erholten sich Adidas um 1 Prozent. Nach einer Abstufung durch KBW ermäßigten sich Allianz um 1,3 Prozent - auch Hannover Rück und Munich Re wurden gesenkt, verloren aber nur 0,9 bzw. 0,4 Prozent. United Internet stiegen dagegen nach einem positiven Kommentar der Citi um 1,1 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Keine auffälligen Aktien bei Lang & Schwarz.

USA - AKTIEN

Gut behauptet - Angesichts der US-chinesischen Handelsgespräche wollten sich Anleger nicht aus der Deckung wagen, solange keine Ergebnisse der Verhandlungen bekannt wurden. Die Hoffnungen ruhten auf einer Annäherung beider Seiten. US-Präsident Trump hatte seine sogenannten reziproken Zölle gegen China noch bis zum 12. August ausgesetzt. Das chinesische Handelsministerium hatte am Wochenende ein Entgegenkommen bei Seltenen Erden als Geste des guten Willens signalisiert. Apple standen mit ihrer jährlichen Entwicklerkonferenz (WWDC) im Fokus. Der iPhone-Hersteller stellte Neuerungen beim Betriebssystem- und KI vor. Erste Kommentare zeigten sich über die KI-Fortschritte etwas enttäuscht, der Kurs büßte 1,2 Prozent ein. Für Qualcomm ging es um 3,6 nach oben. Der US-Chiphersteller übernimmt die britische Alphawave für 2,4 Milliarden Dollar. Enttäuschte Erwartungen, die Aktien von Robinhood Markets und AppLovin würden in den S&P-500-Index aufgenommen, drückten deren Kurse um 4,8 bzw. 4,2 Prozent. Nicht gut kam bei Warner Bros. Discovery die Aufspaltung in zwei eigenständige Unternehmen an. Der Kurs drehte um 3 Prozent ins Minus. Baker Hughes (+1,1%) trennt sich von seinem Geschäft mit Präzisionssensoren und -instrumenten. Crane (+4,7%) übernimmt den Geschäftsbereich für 1,15 Milliarden Dollar.

USA - ANLEIHEN

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank nach dem jüngsten Höhenflug um 2 Basispunkte auf 4,49 Prozent. Etwas nervös blickten Anleger den in dieser Woche anstehenden Auktionen entgegen, nachdem jüngst eine Emission 20-jähriger Schuldtitel auf eine schwache Nachfrage gestoßen war.

DEVISENMARKT

zuletzt           +/- % 0:00 Vortag  Fr, 17:04    % YTD 
EUR/USD           1,1405    -0,1%   1,1422   1,1390 +10,1% 
EUR/JPY           164,88    -0,1%   165,11   165,04  +1,2% 
EUR/CHF           0,9371    -0,1%   0,9384   0,9380  +0,3% 
EUR/GBP           0,8425    -0,0%   0,8429   0,8420  +1,9% 
USD/JPY           144,57    +0,0%   144,56   144,90  -7,9% 
GBP/USD           1,3537    -0,1%   1,3550   1,3529  +8,0% 
USD/CNY           7,1844    +0,1%   7,1764   7,1854  -0,4% 
USD/CNH           7,1937    +0,2%   7,1828   7,1926  -1,9% 
AUS/USD           0,6506    -0,2%   0,6516   0,6486  +4,9% 
Bitcoin/USD       109.378,40    -0,6% 109.990,20 104.948,90 +12,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Mit den nachgebenden Marktzinsen büßte der Dollar seine Freitagsaufschläge zum Teil wieder ein, der Dollar-Index verlor 0,2 Prozent. Die besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten böten der Währung keine nachhaltige Unterstützung, sagte MUFG-Analyst Lee Hardman. Die US-Wirtschaft bleibe wackelig, was den Greenback anfällig mache, da Zinssenkungen in den USA im zweiten Halbjahr wahrscheinlich seien.

ROHSTOFFE

ÖL

ROHOEL           zuletzt  VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          65,43    65,37    +0,1%    0,06  -9,9% 
Brent/ICE          67,24    67,13    +0,2%    0,11 -10,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Die Erdölpreise zogen mit der Hoffnung auf eine Einigung im US-chinesischen Handelsstreit um rund 0,7 Prozent an. Die jüngste Fördererhöhung durch die Gruppe Opec+ hat sich nach Einschätzung von Morgan Stanley noch nicht in einem signifikanten Produktionsanstieg niedergeschlagen.

METALLE

METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.313,20   3.328,10    -0,4%   -14,90 +26,2% 
Silber            32,05    32,17    -0,4%    -0,12 +13,0% 
Platin          1.069,59   1071,41    -0,2%    -1,82 +17,3% 
Kupfer            4,87     4,93    -1,0%    -0,05 +20,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Gold verteuerte sich je Feinunze um 0,5 Prozent. Sinkende Marktzinsen und die Dollar-Schwäche stützten. Die sich entwickelnden wirtschaftlichen Sorgen über eine Stagflation der US-Wirtschaft sprechen nach Einschätzung des World Gold Council für das Edelmetall. "Stagflationsphasen waren im Durchschnitt recht gut für Gold im Vergleich zu Aktien, zyklischen Rohstoffen und Anleihen", so der Branchenverband.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

INNENPOLITIK USA

Kalifornien hat am Montag die Trump-Regierung wegen ihrer Entscheidung verklagt, die Nationalgarde in Reaktion auf Proteste gegen die Abschiebung von Migranten nach Los Angeles zu entsenden. Der US-Bundesstaat bezeichnete den Einsatz der Truppen als verfassungswidrig. Die bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereichte Klage fordert den Richter auf, die Anordnung von Präsident Trump ohne Genehmigung von Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom aufzuheben.

WALT DISNEY

hat einen langwierigen Streit mit der Comcast-Sparte NBCUniversal über den fairen Wert von Hulu beigelegt. Demnach zahlt Disney weitere 438,7 Millionen US-Dollar, um den Anteil des Rivalen aufzukaufen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 10, 2025 01:34 ET (05:34 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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