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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

FEIERTAGSHINWEIS

DIENSTAG: In Schanghai wird weiter der Nationalfeiertag begangen, noch bis einschließlich Mittwoch. In Seoul finden noch bis einschließlich Donnerstag die Feierlichkeiten zum Erntedank statt. Nicht gearbeitet wird am Dienstag auch in Hongkong (Mittherbstfest).

TAGESTHEMA

In einem US-Kartellstreit mit dem Datenverarbeiter Teradata hat die deutsche SAP offenbar einen Rückschlag erlitten. Der Oberste Gerichtshof der USA wies nach Angaben von Reuters einen Antrag des Walldorfer Konzerns auf Abweisung der Klage ab. Damit kann der für April 2026 geplante Prozess starten. Parallel dazu soll über eine Gegenklage wegen angeblicher Patentverletzungen durch Teradata verhandelt werden. Teradada wirft SAP Verstöße gegen US-Kartellgesetze vor. SAP war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

08:00 GB/Imperial Brands plc, Pre-CloseTrading Statement Jahresergebnis

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Auftragseingang August 
     saisonbereinigt 
     PROGNOSE:   +1,5% gg Vm 
     zuvor:    -2,9% gg Vm 
 
     Umsatz im verarbeitenden Gewerbe August 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  +0,9% gg Vm 
- US 
  14:30 Handelsbilanz August 
     PROGNOSE:  -61,0 Mrd US-Dollar 
     zuvor:   -78,3 Mrd US-Dollar 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
              zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.547,00 -0,0% 
E-Mini-Future S&P-500   6.658,77 +0,3% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.183,25 -0,0% 
Nikkei-225 (Tokio)    48.129,90 +0,4% 
Hang-Seng (Hongk.)    Feiertag 
Shanghai-Comp.      Feiertag 
 
Montag: 
DAX        24.378,29 -0,0% 
DAX-Future    24.555,00 +0,2% 
XDAX       24.433,08 +0,2% 
MDAX       30.878,03 -0,2% 
TecDAX       3.742,50 +0,2% 
SDAX       17.476,51 +0,6% 
Euro-Stoxx-50   5.628,72 -0,4% 
Stoxx-50      4.755,12 -0,1% 
Dow-Jones     46.694,97 -0,1% 
S&P-500      6.740,28 +0,4% 
Nasdaq Composite 22.941,67 +0,7% 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Weiter mit einem eher ruhigen Seitwärtsgeschäft rechnen Händler am Dienstag. Für die europäischen Technologieaktien werden gute US-Vorlagen als Kurstreiber gesehen. Ob dies auch in der Breite im Euro-Stoxx-50 zu Kursgewinnen führen wird, bleibt abzuwarten, weil hier auch die ungelöste Regierungskrise in Paris hineinspielt. Die drei politischen Blöcke Links, Mitte, Rechts stehen sich dort weiter ohne Zeichen von Kompromissbereitschaft gegenüber. Sorgen machen die Renditen der französischen Staatsanleihen. Mit 3,57 Prozent und einem Aufschlag von 85 Basispunkten gegenüber deutschen Zehnjahresanleihen ist Frankreichs Finanzierung nun teurer als die des ehemaligen Sorgenkindes Italiens.

Rückblick: Etwas leichter - Der Euro-Stoxx-50 schloss, auch wegen des Rücksetzers des französischen Leitindex CAC-40 von 1,4 Prozent, im Minus. In Frankreich war Premierminister Lecornus nach wenigen Wochen zurückgetreten, worauf die französischen Renditen angesichts der überbordenden Verschuldung des Landes und der weiter unklaren Haushaltslage. Der Euro reagierte mit Abgaben auf die politische Krise in Paris, erholte sich aber am Nachmittag wieder etwas. Der Stoxx-Subsektor der Banken verlor 1 Prozent, belastet von kräftigen Einbußen bei französischen Branchentiteln. Größter Gewinner unter den Branchenindizes war der Sektor der Ölwerte mit einem Plus von 1,4 Prozent. Er wurde gestützt von festeren Ölpreisen, nachdem die Opec+ zwar wie erwartet erneut einen Produktionserhöhungsbeschluss gefasst hatte, allerdings in einem nur moderaten Volumen.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Behauptet - Im DAX waren Hannover Rück (+3,2%) und im Schlepptau Munich Re (+2,6%) gesucht, nachdem Hannover Rück mitgeteilt hatte, eine höhere Ausschüttungsquote anzustreben. Talanx gewannen 2,5 Prozent. Das Unternehmen ist Mehrheitsaktionär von Hannover Rück. Gute Nachrichten gab es von der "Shop Apotheke". Nach einem erneut sehr starken Wachstum im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten bestätigte die Online-Apotheke ihre Jahresprognose und für die Redcare-Aktie ging es um 11,4 Prozent nach oben.

XETRA-NACHBÖRSE

SAP wurden 1 Prozent fester getaxt und,zeigten sich unbeeindruckt davon, dass der Software-Konzern laut einem Bericht in einem US-Kartellstreit mit dem Datenverarbeiter Teradata offenbar einen Rückschlag erlitten hat.

USA - AKTIEN

Etwas fester - Während nach den zuletzt erreichten Allzeithochs beim Dow nach einer sechstägigen Kletterpartie Gewinne eingestrichen wurden, hielt eine KI-Rally um AMD Nasdaq- und S&P-500-Indizes im Plus. Eine Zusammenarbeit zwischen AMD und OpenAI im Bereich KI trieb die technologielastigen Nasdaq-Indizes auf die nächsten Rekordhochs. Dazu stützten die anhaltenden Zinssenkungshoffnungent. AMD schossen um über 23 Prozent nach oben. Im Fahrwasser waren Aktien von Chip-Zulieferern gesucht - Lam Research und Applied Materials kletterten um 2,3 bzw. 2,9 Prozent. Die Titel des Automationssoftware-Anbieters UiPath legten um 12,5 Prozent zu. Die Gesellschaft kooperiert mit einigen KI-Schwergewichten wie OpenAI oder Nvidia. Weil die Partnerschaft zwischen AMD und OpenAI eine direkte Herausforderung für Nvidia darstellt, gaben Nvidia um 1,1 Prozent nach. Tesla stiegen um 5,5 Prozent im Vorfeld einer Produktvorstellung am Dienstag. Comerica sprangen um 13,7 Prozent, Fifth Third Bancorp (-1,4%) übermimmt den kleineren Bankrivalen.

USA - ANLEIHEN

Die Zehnjahresrendite erhöhte sich um 5 Basispunkte auf 4,17 Prozent. Die Bewegung spiegele den Renditeanstieg in anderen großen Volkswirtschaften wider, hieß es, insbesondere mit Blick auf Frankreich, aber auch Japan. In Frankreich war Premierminister Lecornu zurückgetreten, In Japan dürfte die als ausgabenfreudig geltende neue LDP-Chefin Sanae Takaichi neue Premierministerin werden. In beiden Staaten waren darauf die Marktzinsen gestiegen.

DEVISENMARKT

zuletzt    +/- % 0:00 Vortag  Fr, 17:13  % YTD 
EUR/USD      1,1690    -0,2%    1,1709   1,1738 +13,2% 
EUR/JPY      175,87    -0,0%    175,95   173,09  +7,4% 
EUR/CHF      0,9306    -0,1%    0,9314   0,9336  -0,5% 
EUR/GBP      0,8686    -0,0%    0,8687   0,8715  +5,4% 
USD/JPY      150,44    +0,1%    150,28   147,46  -5,1% 
GBP/USD      1,3458    -0,2%    1,3481   1,3469  +7,5% 
USD/CNY      7,1118    -0,1%    7,1176   7,1182  -1,3% 
USD/CNH      7,1388    -0,1%    7,1431   7,1354  -2,7% 
AUS/USD      0,6604    -0,1%    0,6613   0,6601  +6,5% 
Bitcoin/USD  124.556,35    -0,5%  125.145,65 120.826,45 +29,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der Dollarindex gewann 0,4 Prozent. Vor allem gegenüber dem Yen legte der Greenback zu. Der Euro gab mit der anhaltenden Regierungskrise in Frankreich nur zwischenzeitlich nach, erholte sich aber später am Tag wieder. Der Yen geriet mit der Wahl von Sanae Takaichi zur Führung der japanischen Regierungspartei unter Druck. Takaichi werde als konjunkturfreundlich angesehen und dürfte eine lockerere Fiskal- und Geldpolitik verfolgen, hieß es. Zinserhöhungserwartungen in Japan erhielten dadurch einen Dämpfer.

ROHSTOFFE

ÖL

zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex   61,78    61,69    +0,1%    0,09 -15,6% 
Brent/ICE   65,56    65,47    +0,1%    0,09 -14,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Mit den Ölpreisen ging es um rund 1,5 Prozent nach oben. Zwar hatte die Opec+ angekündigt, die Produktion im November zu erhöhen, im Markt war aber eine aggressivere Anhebung für möglich gehalten worden.

METALLE

zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold   3.965,74   3.960,25    +0,1%    5,49 +48,1% 
Silber   48,61    48,53    +0,2%    0,07 +66,2% 
Platin  1.398,18   1.391,69    +0,5%    6,49 +56,3% 
Kupfer    5,08     5,04    +0,9%    0,04 +23,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der Goldpreis stieg stark um 1,9 Prozent auf ein neues Rekordhoch und bewegt sich weiter Richtung der Marke von 4.000 Dollar je Feinunze zu. Getrieben wurde der Goldpreis vor allem von der Spekulation über weitere Zinssenkungen in den USA. Dazu kam die anhaltende Unsicherheit um den Shutdown und die politisch instabile Lage in Frankreich, was dem Gold Zulauf in seiner Funktion als sicherer Hafen bescherte.

MELDUNGEN SEIT MONTAG 17.30 UHR

EU - Geldpolitik EZB

EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat zum Auftakt ihrer Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments die wichtigsten geldpolitischen Botschaften des EZB-Rats aus dessen September-Sitzung bekräftigt. Die EZB wird sich demnach nicht auf einen bestimmten Zinspfad festlegen. Lagarde sprach sich zudem für die Emission gemeinsamer europäischer Anleihen für Verteidigungszwecke aus.

NIEDERLANDE - Inflation

Die niederländische Inflationsrate betrug im September laut CBS 3,3 Prozent. Im August waren es 2,8 Prozent.

USA - Geldpolitik

Der Präsident der Fed-Filiale Kansas City, Jeff Schmid, sieht angesichts der steigenden Inflation keinen dringenden Bedarf für Zinssenkungen. Die Zinspolitik der US-Notenbank sei nur leicht restriktiv, was zurzeit der richtige Weg sei. Das derzeitige Inflationsniveau ist seiner Ansicht nach zu hoch. Die Fed dürfe ihr Ziel, das Preiswachstum wieder auf das Ziel von 2 Prozent zu bringen, nicht aus den Augen verlieren.

RIO TINTO

und seine japanischen Joint-Venture-Partner Mitsui & Co und Nippon Steel wollen 733 Millionen Dollar für die Erweiterung der Eisenerzmine West Angelas in Westaustralien ausgeben und damit die Lebensdauer des Betriebs um Jahre verlängern.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

October 07, 2025 01:39 ET (05:39 GMT)

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© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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