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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Hongkong bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Chung Yeung Festival" geschlossen.

TAGESTHEMA I

Das Wachstum der Deutschen Börse hat sich im dritten Quartal weiter verlangsamt. Die Nettoerlöse legten kaum zu, vergleichsweise besser entwickelte sich die Ergebnisseite. Vor allem fallende Zinseinnahmen bremsten. Dennoch schlug der Börsenanbieter die Analystenerwartungen. Die Ziele für das laufende Jahr bestätigte der Konzern und strebt Nettoerlöse ohne das volatile Treasury-Ergebnis von rund 5,2 Milliarden Euro sowie ein EBITDA ohne Treasury-Ergebnis von rund 2,7 Milliarden Euro an. Nachfolgend die Drittquartalszahlen und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro):

BERICHTET  PROG PROG 
3. QUARTAL           3Q25 ggVj  3Q25 ggVj  3Q24 
Nettoerlöse          1.440  +3% 1.426  +2%  1.404 
Operative Kosten         604  0%  617  +2%   603 
EBITDA              842  +5%  813  +1%   802 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  473  +6%  461  +4%   445 
Ergebnis je Aktie        2,59  +7%  2,47  +2%  2,42 
 

TAGESTHEMA II

Suss Microtec hat erneut die Margenprognose für das Gesamtjahr 2025 gesenkt. Die vorläufige Bruttomarge betrug im dritten Quartal 33,1 Prozent, gegenüber einer Markterwartung von 38,1 Prozent. Die EBIT-Marge erreichte 10,5 Prozent gegenüber vom Markt erwarteten 12,5 Prozent. Weil der Anbieter von Anlagen und Prozesse für den Halbleitermarkt für das vierte Quartal nicht von einer substanziellen Verbesserung der Margenentwicklung ausgeht, senkte er die Prognose für die Bruttomarge 2025 auf eine Spanne von 35 bis 37 (bisher: 37 bis 39) Prozent, die für die EBIT-Marge auf 11 bis 13 von zuvor 13 bis 15 Prozent. Mit einem strikten Kostenmanagement im verbleibenden Jahresverlauf will der Konzern nun die Erreichung der reduzierten Margenziele sicherstellen. Der Auftragseingang war mit 70 Millionen Euro "wenig dynamisch", weswegen der Vorstand zeitnah außerdem über geeignete Maßnahmen zur nachhaltigen Senkung der Kostenbasis beraten will. An der Prognosespanne für den Konzernumsatz für 2025 von 470 bis 510 Millionen Euro hält Suss fest.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

SYMRISE

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das dritte Quartal (in Millionen Euro, organische Umsatzentwicklung in Prozent):

PROG PROG PROG 
3. QUARTAL               3Q25 ggVj Zahl  3Q24 
Umsatz Konzern            1.223  -3%  10 1.259 
- Scent & Care             476  -1%   9  482 
- Taste, Nutrition & Health       747  -4%   9  777 
Organische Umsatzentwicklung Konzern  1,9  --  10  10,2 
- Scent & Care             3,4  --  10  8,4 
- Taste, Nutrition & Health       0,9  --  10  11,3 
 

Weitere Termine:

07:00 CH/Novartis AG, Ergebnis 3Q

07:00 FR/Capgemini SA, Ergebnis 3Q

07:20 FR/Air Liquide SA, Ergebnis 3Q

07:30 DE/Symrise AG, Ergebnis 9 Monate

07:30 FR/Danone SA, Ergebnis 3Q

07:30 NL/KPN NV, Ergebnis 3Q

08:00 GB/Anglo American plc, Ergebnis 3Q

09:00 ES/Iberdrola SA, Ergebnis 9 Monate

11:55 US/Unitedhealth Group Inc, Ergebnis 3Q

12:00 US/United Parcel Service Inc (UPS), Ergebnis 3Q

13:15 US/Paypal Holdings Inc, Ergebnis 3Q

14:00 DE/Deutsche Börse AG, Analystenkonferenz zu 3Q-Ergebnis

21:00 CH/Logitech International SA, Ergebnis 2Q

21:00 US/Booking Holdings Inc, Ergebnis 3Q

21:05 US/Visa Inc, Jahresergebnis

Im Tagesverlauf:

- DE/Amadeus Fire AG, Ergebnis 9 Monate

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

ASML Holding:  1,60 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 GfK-Konsumklimaindikator November 
     PROGNOSE: -22,0 
     zuvor:  -22,3 
- US 
  15:00 Index des Verbrauchervertrauens Oktober 
     PROGNOSE: 93,2 
     zuvor:  94,2 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.361,00 -0,2% 
E-Mini-Future S&P-500   6.874,50  unv. 
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.825,40  unv. 
Nikkei-225 (Tokio)    50.180,33 -0,7% 
Hang-Seng (Hongk.)    26.329,65 -0,4% 
Shanghai-Comp.       3.990,84 -0,2% 
 
Montag: 
DAX        24.308,78 +0,3% 
DAX-Future    24.409,00 +0,3% 
XDAX       24.320,66 +0,0% 
MDAX       30.140,88 -0,5% 
TecDAX       3.730,11 +0,1% 
SDAX       17.310,95 -0,3% 
Euro-Stoxx-50   5.711,06 +0,6% 
Stoxx-50      4.800,45 +0,3% 
Dow-Jones     47.544,59 +0,7% 
S&P-500      6.875,16 +1,2% 
Nasdaq Composite 23.637,46 +1,9% 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Nach den leichten Aufschlägen zu Wochenbeginn zeichnen sich an Europas Börsen am Dienstag zur Eröffnung Abgaben ab. Die Anleger dürften sich zurückhalten und zunächst den Verlauf des Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump mit Chinas Präsident Xi Jinping in Südkorea abwarten. Hochrangige Vertreter beider Staaten hatten im Vorfeld positive Töne angeschlagen, die auf eine Lösung im US-chinesischen Handelsstreit hindeuten. Die Aussicht darauf hatte zuletzt vor allem die Kurse an der Wall Street und in Asien angetrieben. Zunächst steht aber die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank am Mittwochabend im Fokus. Eine Senkung der Leitzinsen um 25 Basispunkte gilt als ausgemacht. Spannender dürfte der geldpolitische Ausblick werden. Am Dienstag gilt es eine ganze Flut von Unternehmenszahlen zu verarbeiten.

Rückblick: Für etwas Unterstützung sorgten Berichte, wonach die USA und China vor einer Annäherung stehen sollen und möglicherweise einem Handelsabkommen, wenn sich die Präsidenten beider Länder am Donnerstag treffen. Zumindest positiv zur Kenntnis genommen wurde der etwas besser als erwartet ausgefallene deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex für Oktober. Er zeigte vor allem verbesserte Geschäftserwartungen. Übergeordnet stützte weiter die feste Erwartung, dass die US-Notenbank am Mittwoch die Leitzinsen um weitere 25 Basispunkte senken wird. In Madrid stiegen die Kurse etwas stärker, nachdem in Argentinien die Partei von Präsident Javier Milei bei den Zwischenwahlen als Sieger hervorging. Spanische Unternehmen wiesen eine starke Präsenz in dem südamerikanischen Land auf, hieß es. Novartis gaben um 0,9 Prozent nach. Das Unternehmen nimmt 12 Milliarden Dollar für den Kauf des US-Biotechnologiekonzerns Avidity Biosciences in die Hand. Jefferies sprach von einem weiteren Schritt zur Bewältigung der für 2028 drohenden "Patentklippe".

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas fester - Porsche AG verteuerten sich um 3,0 Prozent. Das Unternehmen hatte zwar ein eher schwaches drittes Quartal gemeldet, die Analysten von Warburg betonten aber, der Ausblick des Sportwagenbauers entspreche der Konsensmeinung einer hohen einstelligen Umsatzrendite für das Gesamtjahr 2026. Der Kurs der Porsche Holding legte um 1,3 Prozent zu. VW verteuerten sich um 0,9 Prozent. Deutsche Börse gaben um 0,7 Prozent nach im unmittelbaren Vorfeld der Zahlenvorlage nach dem Handelsende. Im Rüstungssektor ging die Rally der Aktie der Marine-Tochter von Thyssenkrupp, TKMS, weiter. Der Kurs der seit einer Woche notierten Aktie stieg um 8,1 Prozent. Gerresheimer gewannen 1,2 Prozent. Die Nachricht, dass bei dem Unternehmen lediglich rund 3 Millionen Euro möglicherweise fälschlicherweise als Umsatz erfasst wurden, sorgte für etwas Erleichterung, nachdem jüngst Untersuchungen bei dem Unternehmen bekannt geworden waren.

XETRA-NACHBÖRSE

Suss Microtec kamen schwer unter die Räder, nachdem der Hersteller von Anlagen für die Halbleiterindustrie am Abend erneut seine Prognosen gesenkt hatte. Beim Broker Lang & Schwarz wurde der Kurs gegenüber dem Xetra-Schluss um rund 20 Prozent nach unten genommen. Für Deutsche Börse ging es um rund 1 Prozent nach oben. Der Börsenbetreiber übertraf mit seinen Quartalszahlen fast durchweg die Erwartungen. Nordex verteuerten sich um rund 5 Prozent, nachdem das Windenergieunternehmen die Prognose für die operative Gewinnmarge 2025 erhöht hatte. Um über 3 Prozent nach unten ging es für Hypoport nach gesenkten Prognosen für Umsatz und Rohertrag im Gesamtjahr 2025. Norma meldete für das dritte Quartal einen nicht zahlungswirksamen Wertberichtigungsbedarf des Firmenwerts von rund 50 Millionen Euro. Der Kurs kam um 2 Prozent zurück. Hamburger Hafen und Logistik zeigten sich wenig bewegt von gesenkten Prognosen für das Betriebsergebnis bei einem weiter erwarteten starken Umsatzanstieg.

USA - AKTIEN

Fest - Die Rekordjagd ging nahtlos weiter, wobei neben der festen Zinssenkungserwartung die Hoffnung für Käufe sorgte, dass die USA und China ihren Handelsstreit entschärfen und ein Abkommen schließen werden. Qualcomm schnellten um 11,1 Prozent nach oben mit der Nachricht neuer KI-Chips, mit denen man Nvidia Konkurrenz machen will. Nvidia lagen dennoch 2,8 Prozent fester im Markt. AMD zogen um 2,7 Prozent an. Sie wurden weiter gestützt von den jüngsten überraschend positiven Intel-Geschäftszahlen. Außerdem meldete AMD einen Vertrag über die Lieferung von zwei Supercomputersystemen an das Energieministerium im Volumen von 1 Milliarde Dollar. Intel verteuerten sich um 3,3 Prozent. Amazon legten um 1,2 Prozent zu. Der Internet-Riese will einem Agenturbericht zufolge bis zu 30.000 Stellen streichen. Microsoft stiegen um 1,5 Prozent. Guggenheim hatte die Aktie auf "Buy" hochgestuft. Microsoft sei klar ein KI- Nutznießer, so die Analysten. Der Softwareriese wird am Mittwoch nach Börsenschluss seine Quartalsergebnisse veröffentlichen. Apple kamen um 2,3 Prozent voran. Auch der iPhone-Hersteller wird im Wochenverlauf Zahlen präsentieren. MP Materials büßten 7,4 und USA Rare Earth 8,4 Prozent ein und auch andere Aktien von Unternehmen aus dem Bereich Seltene Erden gaben nach, nachdem Finanzminister Bessent gesagt hatte, er erwarte, dass China seine verschärften Exportkontrollen für Seltene-Erden-Materialien aufschieben werde. Avidity Biosciences schnellten um 42,4 Prozent in die Höhe. Treiber war, dass der schweizerische Pharmakonzern Novartis die Biotechnologiegesellschaft in einer 12 Milliarden Dollar schweren Transaktion übernimmt. Die Prämie auf den letzten Kurs beträgt dabei 46 Prozent.

US-ANLEIHEN

Am Anleihemarkt tat sich wenig. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verharrte bei 4,00 Prozent. Dass Scope Ratings die Bonität der USA senkte, sorgte nur anfangs für leicht anziehende Marktzinsen.

DEVISEN

Devisen     zuletzt    +/- % 0:00 Vortag  Mo, 19:09  % YTD 
EUR/USD     1,1664    +0,1%    1,1650   1,1636 +12,3% 
EUR/JPY     177,23    -0,4%    177,96   178,08  +9,3% 
EUR/CHF     0,9255    -0,1%    0,9260   0,9263  -1,3% 
EUR/GBP     0,8728    -0,1%    0,8733   0,8726  +5,5% 
USD/JPY     151,95    -0,5%    152,75   153,05  -2,7% 
GBP/USD     1,3364    +0,2%    1,3339   1,3334  +6,5% 
USD/CNY     7,0798    -0,1%    7,0869   7,0859  -1,5% 
USD/CNH     7,0979    -0,2%    7,1087   7,1085  -3,0% 
AUS/USD     0,6555    -0,1%    0,6559   0,6555  +5,6% 
Bitcoin/USD 113.834,15    -0,2%  114.089,70 115.746,20 +21,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der Dollar gab im Vorfeld der am Mittwoch fest erwarteten US-Zinssenkung nach, der Euro kostete zuletzt 1,1646 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     61,23    61,31    -0,1%    -0,08 -14,1% 
Brent/ICE     65,46    65,62    -0,2%    -0,16 -12,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Bei den Ölpreisen bewegte sich nach den jüngsten Zuwächsen als Folge von US-Sanktionen gegen die größten russischen Ölkonzerne wenig. Sie gaben um 0,3 Prozent ganz leicht nach.

METALLE

METALLE     zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold      3.957,57   3.990,07    -0,8%   -32,51 +55,4% 
Silber      46,72    46,89    -0,4%    -0,17 +67,8% 
Platin     1.338,88   1.364,79    -1,9%   -25,91 +58,1% 
Kupfer       5,11     5,17    -1,2%    -0,06 +24,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der Goldpreis fiel erneut kräftig um 2,2 Prozent und damit auch unter die 4.000-Dollar-Schwelle. Zu den Gewinnmitnahmen nach dem Rekordhoch vor Wochenfrist kam, dass das Edelmetall als sicherer Hafen nicht mehr gesucht war wegen des wachsenden Optimismus, dass die USA und China kurz vor einem Handelsabkommen stehen.

+++++ MELDUNGEN SEIT MONTAG 17:30

ALUMINIUM / RIO TINTO

Die größte Aluminiumhütte Australiens, die von Rio Tinto kontrolliert wird, muss ihren Betrieb möglicherweise wegen steigender Strompreise mit Ablauf ihres aktuellen Stromliefervertrages 2028 einstellen. Tomago Aluminium teilte am Dienstag mit, das Unternehmen habe "einen Punkt erreicht, an dem es erwägen muss, den Betrieb am Ende seines aktuellen Stromliefervertrags einzustellen". Rio Tinto ist mit rund 52 Prozent an Tomago Aluminium beteiligt.

HYPOPORT

hat die Prognosen für Umsatz und Rohertrag für das Gesamtjahr 2025 gesenkt und rechnet beim Umsatz nur noch mit mindestens 600 statt 640 Millionen Euro, beim Rohertrag mit mindestens 260 statt 270 Millionen Euro. Beim EBIT erwartet Hypoport unverändert zwischen 30 und 36 Millionen Euro. Im dritten Quartal stiegen der Umsatz laut vorläufigen Zahlen um 11 Prozent, der Rohertrag um 19 Prozent und das EBIT um 120 Prozent auf ca. 7,6 Millionen Euro - jeweils dank einer guten Geschäftsentwicklung in der privaten Immobilienfinanzierung.

NORDEX

hat angesichts einer starken operativen Umsetzung in den beiden Geschäftsbereichen Projekte und Service die Prognose für die operative Gewinnmarge 2025 erhöht und sieht die EBITDA-Marge nun im Bereich von 7,5 bis 8,5 statt 5 bis 7 Prozent. Die Schätzungen für Umsatz und Investitionen wurden bekräftigt. Das vorläufige EBITDA im dritten Quartal 2025 erreichte 136 (Vorjahr: 72) Millionen Euro bei einer Marge von 8 (4,3) Prozent. Nordex will nach wie vor 2025 den Umsatz auf 7,4 bis 7,9 Milliarden Euro steigern und erwartet Investitionen von ungefähr 200 Millionen Euro.

NORMA

hat für das dritte Quartal einen nicht zahlungswirksamer Wertberichtigungsbedarf des Firmenwerts in der Region EMEA von rund 50 Millionen Euro identifiziert. Er werde sich im Konzernergebnis nach Steuern entsprechend auswirken, führe aber nicht zu einem Liquiditätsabfluss. Die Prognose für den Konzernumsatz sowie die bereinigte EBIT-Marge für 2025 sei nicht betroffen und gelte unverändert fort, so das Unternehmen.

HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK

hat die Jahresprognose für das operative Ergebnis gesenkt - basierend auf dem bisherigen Geschäftsverlauf und aktuellen Einschätzungen zum vierten Quartal. Wegen deutlich gestiegener weltwirtschaftlicher Unsicherheiten, insbesondere durch die US-Handelspolitik, habe sich das geschäftliche Umfeld zuletzt weniger robust gezeigt als erwartet, so die Begründung. Auf Konzernebene erwartet das Unternehmen zwar weiterhin einen starken Umsatzanstieg, die Erwartung für das Betriebsergebnis (EBIT) sinkt aber auf 160 bis 175 von zuvor 195 bis 215 Millionen Euro.

SILTRONIC

ist im dritten Quartal bei rückläufigen Umsätzen vor und nach Steuern in die roten Zahlen geraten. Die operative Marge verschlechterte sich. Für das Gesamtjahr verengte der Münchener Waferhersteller und Halbleiterzulieferer die Zielspanne für die Margenerwartungen. Beim Umsatz bestätigte der Konzern die Prognose für das Gesamtjahr, die Ende Juli wegen neuer Erwartungen an die Wechselkursentwicklung gesenkt worden war. Für das dritte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.           BERICHTET  PROG PROG 
3. QUARTAL      3Q25 ggVj  3Q25 ggVj 3Q24 
Umsatz         300 -16%  307 -14%  357 
EBITDA         66 -27%   68 -24%  89 
EBITDA-Marge     21,9 --   22,2 --  25,0 
EBIT          -31 --   -39 --   29 
Ergebnis nach Steuern -44 --   -46 --   19 
Ergebnis je Aktie  -1,29 --  -1,24 --  0,60 
 

BNP PARIBAS

hat im dritten Quartal von einer höheren Aktivität im Investmentbanking und einer anhaltenden Erholung im Retail-Geschäft profitiert. Die französische Bank steigerte Gewinn und Ertrag. Der Anstieg fiel aber nicht so stark aus wie von Analysten erwartet.

HSBC HOLDINGS

hat im dritten Quartal einen Rückgang des Nettogewinns verzeichnet, der zum Teil auf eine Rückstellung in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar für ein Gerichtsverfahren zurückzuführen ist. Die britische Bank hatte am Vortag mitgeteilt, dass die Rückstellung für eine Klage im Zusammenhang mit dem milliardenschweren Schneeballsystem von Bernie Madoff im dritten Quartal gebucht wurde. Wie HSBC weiter mitteilte, sank der Nettogewinn in den drei Monaten per Ende September im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent auf 4,87 Milliarden Dollar. Das Vorsteuerergebnis ging um 14 Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar zurück.

UBS

beantragt eine nationale Banklizenz für die USA, weil die Schweizer ihr Vermögensverwaltungsgeschäft ausbauen wollen. Mit einer solchen Lizenz könne die UBS mehr Bankdienstleistungen in den USA anbieten, heißt es in einem Memo der UBS an ihre Mitarbeiter, das am Montag vom Wall Street Journal eingesehen wurde. Die UBS erwarte die Genehmigung für die Lizenz im kommenden Jahr, was sie zur ersten Schweizer Bank mit einer nationalen US-Banklizenz machen würde.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/ros

(END) Dow Jones Newswires

October 28, 2025 02:30 ET (06:30 GMT)

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