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MÄRKTE EUROPA/Anleger vorsichtiger - Konsolidierung auf hohem Niveau

DJ MÄRKTE EUROPA/Anleger vorsichtiger - Konsolidierung auf hohem Niveau

DOW JONES--Die europäischen Börsen drehen am Mittwochmittag etwas ins Minus. Rein technisch gilt der Markt nach der Aufwärtswelle der vergangenen vier Wochen zunehmend als überkauft. Der DAX verliert 0,3 Prozent auf 25.332 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,2 Prozent auf 6.019 Punkte nach unten. Öl legt zu, was als Indiz dafür gesehen wird, dass das vom Iran ausgehende Risiko nun höher eingestuft wird. Dies ist auch am steigenden Preis für Gold abzulesen, die Feinunze kostete im Tageshoch knapp 4.700 Euro.

Neue Daten zur Erzeugerpreisentwicklung stehen am Nachmittag im Fokus. Die Verbraucherpreise fielen jüngst günstiger aus als erwartet, mit einer Zinssenkung im Januar wird aber trotzdem nicht gerechnet. Außerdem werden die wichtigen US-Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Am Abend folgt dann das Beige Book der US-Notenbank.

Daneben könnte der US Supreme Court am Berichtstag über die Rechtmäßigkeit der unter US-Präsident Donald Trump per Dekret eingeführten Strafzölle entscheiden. Sollte das Gericht diese für nichtig erklären, erwarten Analysten, dass die US-Administration andere Wege suchen wird, um doch an diesen festzuhalten. Marktreaktionen sind aber dennoch nicht auszuschließen.

Die Aktien der Versorger ziehen europaweit um 0,3 Prozent, im DAX geht es für die RWE-Aktie um 1,6 Prozent nach oben. Der Konzern hat einen Anteil an dem britischen Windprojekt Norfolk an KKR verkauft. "Das kommt gut an", so ein Marktteilnehmer. Zudem wurden bei der jüngsten Windstrom-Auktion in Großbritannien Abnahmeverträge für insgesamt fünf Offshore-Entwicklungsprojekte mit einer Gesamtkapazität von 6,9 Gigawatt gewonnen.

Fresenius Medical Care (FMC) notieren dagegen sehr schwach. Der Kurs fällt um 4,6 Prozent. "Offensichtlich drücken die Aussagen von einer Health Care Konferenz in San Francisco", so ein Händler. JP Morgan hat FMC mit "Underweight" bestätigt, die Analysten sprechen von einem "Übergangsjahr" 2026. Das Jahr stehe unter dem Einfluss der Einführung des 5008x-Systems, dabei liefen die Kosten den Vorteilen voraus.

Der Sekor der Gesundheitswerte stellt in Europa mit plus 1,3 Prozent den Gewinner. Bayer ziehen kräftig um 3,5 Prozent an. Grund sind laut Händlern positive Aussagen zur Margenentwicklung. "Diese sollen im Pharmabereich deutlich zulegen", so ein Händler. So soll die operative Marge bis 2023 auf 30 Prozent steigen, die Markterwartung liege hier deutlich darunter. Orion Oyi legen mit einem überzeugenden Ausblick um gleich 11 Prozent zu, während Ipsen (+6%) neue Daten vorlegte, die das Bestreben des Unternehmens unterstreichen, bestehende Versorgungslücken bei neurologischen Erkrankungen zu schließen.

Der Sektor der Medienunternehmen handelt 1,2 Prozent tiefer - belastet von Pearson mit minus 6 Prozent. Der Zwischenbericht des Unternehmens hat nicht die von Anlegern erhoffte Beruhigung in Bezug auf die Künstliche Intelligenz (KI) gebracht, urteilt Analyst Dan Coatsworth von AJ Bell. Das Bildungsunternehmen müsse Anleger davon überzeugen, dass KI eher eine Chance als eine Bedrohung darstelle, meint er. "In einem Umfeld wachsender Besorgnis über das Potenzial der KI, das Geschäft von Pearson zu stören, bot die jüngste Erklärung nicht die Beruhigung, nach der Anleger suchten."

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.019,15    -0,2%   -10,68     +4,1% 
Stoxx-50         5.119,24    +0,1%    5,54     +4,0% 
DAX           25.332,31    -0,3%   -88,35     +3,8% 
MDAX          31.851,85    -1,2%  -385,46     +5,3% 
TecDAX          3.780,46    -1,2%   -47,04     +5,7% 
SDAX          18.065,80    -0,7%  -136,05     +6,0% 
CAC           8.351,65    +0,1%    4,45     +2,4% 
SMI           13.467,78    +0,8%   103,05     +0,7% 
ATX           5.419,92    +0,2%    9,62     +1,6% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Di, 20:40 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1659    +0,1%   1,1645     1,1648  -0,9% 
EUR/JPY          184,84    -0,3%   185,31     185,36  +0,6% 
EUR/CHF          0,9332    +0,1%   0,9327     0,9328  +0,2% 
EUR/GBP          0,8668    -0,1%   0,8674     0,8672  -0,6% 
USD/JPY          158,54    -0,4%   159,13     159,13  +1,5% 
GBP/USD          1,3451    +0,2%   1,3423     1,3432  -0,3% 
USD/CNY          7,0089    +0,0%   7,0076     7,0094  -0,3% 
USD/CNH          6,9720    -0,0%   6,9745     6,9747  -0,0% 
AUS/USD          0,6683    -0,1%   0,6689     0,6681  +0,2% 
Bitcoin/USD       95.043,90    -0,7% 95.666,20   94.004,60  +6,6% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          61,65    61,15   +0,8%      0,50  +6,3% 
Brent/ICE          66,05    65,47   +0,9%      0,58  +7,5% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.640,65   4.586,75   +1,2%     53,90  +6,2% 
Silber           92,09    86,95   +5,9%      5,14 +21,9% 
Platin          2.075,65   1.997,66   +3,9%     77,99 +13,9% 
Kupfer            6,08     6,02   +1,0%      0,06  +5,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 14, 2026 08:01 ET (13:01 GMT)

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