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MÄRKTE EUROPA/Minen- und Tech-Werte rutschen - DAX stabil

DJ MÄRKTE EUROPA/Minen- und Tech-Werte rutschen - DAX stabil

DOW JONES--Mit eher geringem Minus sind Europas Börsen am Montag in den Handel gestartet. Der Kurseinbruch bei Edelmetallen sorgt für Liquidierungen auch in unbeteiligten Branchen. Unter Druck stehen aber vor allem Minenwerte. Dazu gesellen sich neue Sorgen um die KI-Industrie. Gut hält sich daher der DAX, da der deutsche Index weder von Minen- noch Technologiewerten belastet wird. Der DAX steht kaum verändert bei 24.544 Punkten, während der Euro-Stoxx-50 um 0,4 Prozent auf 5.927 Zähler fällt.

Tech-Werte unter Druck wegen KI-Sorgen

Neue Sorgen um die Finanzierung von KI-Ausgaben bringt alle Tech-Werte unter Druck. Die Börse in Südkorea brach über 5 Prozent ein, Schwergewichte wie Speicherchip-Hersteller Hynix sackten um fast 9 Prozent ab. Hier kam vor dem Wochenende die Sorge auf, Nvidia werde einen 100-Milliarden-Finanzierungs-Deal für Open AI aufschieben. Wie das WSJ berichtete, liegt der Mega-Deal aus dem September auf Eis.

"Damit zeigt sich, auf welchen tönernen Füßen viele dieser Verträge stehen", kommentierte ein Händler: "Sie sind oft keine belastbaren Verträge, sondern nur nicht-bindende Absichtserklärungen." Dies reiht sich ein in Sorgen über die Finanzierung von Datencentern und die von KI-Nachfrage verursachte Inflation bei allen Computer-Bauteilen. Letztere hatte schon die starken Apple-Zahlen überschattet.

Im DAX fallen Infineon 2,3 Prozent, in Europa geht es für STMicro, ASML und BE Semiconductor um die 3 Prozent tiefer.

Gold und Silber rutschen weiter ab - Fluglinien feiern

Druck gibt es auf den Bergbausektor und die Rohstoffmärkte. Der Kursrutsch in Gold und Silber kam aber nicht ganz überraschend: "Den Sprung über die 5.000er-Marke haben fast alle als typischen Spike in Commodity-Märkten gesehen, dazu kamen erhöhte Margin-Anforderungen", so ein Händler. Halter von Bestands-Gold sind nicht ganz unglücklich darüber, denn der Kursrutsch hat die Gold-Volatilität auf über 41 Prozent getrieben. Damit werden auch Gold-Optionen teurer, die regelmäßig zur Finanzierung der Gold-Bestände verkauft werden. Gold-Bestände zu halten wird damit profitabler.

Bei Minenwerten wie AngloAmerican und Rio Tinto geht es bis zu 2,7 Prozent tiefer. Beim Kupferbergbau-Unternehmen Antofagasta geht es 4,8 Prozent nach unten, wobei die Titel anfangs über 6 Prozent verloren. Glencore fallen um 3,2 Prozent.

Für Freude sorgt der Kapitalabzug an anderer Stelle bei den Airlines: Denn der Ausverkauf bei Rohstoffen drückt den Ölpreis. Entsprechend können sie billiger zugreifen. Mit der Aktie von Air France geht es 3,3 Prozent höher, IAG und Lufthansa legen 1,4 Prozent zu. Die Aktien des Reiseveranstalters Tui klettern um 1,8 Prozent.

Die Suche nach sicheren Anlage-Häfen treibt Anleger in die Nahrungsmittel-Aktien. Einzelhändler wie Carrefour steigen 2 Prozent, Danone und Unilever bis zu 2,2 Prozent.

Nominierung von Kevin Warsh noch zu verarbeiten

Ein Preiseinbruch bei Metallen war erwartet worden, falls der Markt mit der Nominierung eines Powell-Nachfolgers zufrieden ist. Mit Kevin Warsh als künftigem Fed-Chef ist die Sorge geringer, er werde ein Erfüllungsgehilfe der Trump-Administration.

"Wegen seiner glaubwürdigen Vita als renommierter Kapitalmarktprofi dürfte er (aber) nicht automatisch Forderungen der Regierung nachgeben. Wer glaubt, dass nun in den USA ein Zinssenkungs-Marathon ansteht, täuscht sich", so die DZ Bank.

Entsprechend notieren Banken nur mit leichten Minuszeichen von bis zu 0,5 Prozent. Bei Deutsche Bank geht es 2,4 Prozent tiefer, während Commerzbank sogar 1,1 Prozent steigen. Intesa SanPaolo geben nach Vorlage neuer Geschäftspläne 1,5 Prozent ab.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.926,54    -0,4%   -21,27     +2,7% 
Stoxx-50         5.075,14    -0,2%   -8,98     +3,4% 
DAX           24.544,45    +0,0%    5,64     +0,2% 
MDAX          31.132,37    -0,1%   -32,07     +1,8% 
TecDAX          3.606,46    -0,2%   -6,95     -0,2% 
SDAX          17.869,09    -0,9%  -171,26     +5,0% 
CAC           8.116,57    -0,1%   -9,96     -0,3% 
SMI           13.246,31    +0,4%   58,05     -0,6% 
ATX           5.568,40    -0,7%   -36,50     +5,2% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1851    -0,0%   1,1852     1,1884  +0,9% 
EUR/JPY          183,67    -0,2%   184,12     183,29  -0,4% 
EUR/CHF          0,9175    +0,1%   0,9164     0,9160  -1,6% 
EUR/GBP          0,8657    -0,0%   0,8661     0,8661  -0,0% 
USD/JPY          154,98    -0,2%   155,35     154,24  -0,9% 
GBP/USD          1,3689    +0,0%   1,3686     1,3721  +1,6% 
USD/CNY          6,9707    -0,1%   6,9783     6,9769  -0,7% 
USD/CNH          6,9487    -0,2%   6,9602     6,9534  -0,3% 
AUS/USD          0,6946    +0,1%   0,6943     0,6996  +4,1% 
Bitcoin/USD       76.921,90    -0,4% 77.242,95   82.828,95 -12,0% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,07    65,21   -4,8%     -3,14 +14,2% 
Brent/ICE          66,15    70,69   -6,4%     -4,54 +16,1% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           4.633,49   4.895,64   -5,4%    -262,15 +13,2% 
Silber           79,13    85,45   -7,4%     -6,32 +19,8% 
Platin          1.735,33   1.830,04   -5,2%     -94,71  +4,1% 
Kupfer            5,74     5,92   -3,1%     -0,19  +3,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

(END) Dow Jones Newswires

February 02, 2026 03:55 ET (08:55 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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