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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi hat ihre Partei zu einem triumphalen Sieg bei den Parlamentswahlen geführt. Der Erdrutschsieg ist eine Bestätigung für die 64-jährige Konservative, die die vorgezogene Neuwahl während eines verschneiten japanischen Winters nur drei Monate nach ihrem Amtsantritt ausgerufen hatte. Takaichi setzte darauf, dass ihre direkte Art gegenüber den Wählern ihre Machtposition festigen würde und hatte damit großen Erfolg. Takaichis Liberaldemokratische Partei (LDP) und ihr Koalitionspartner, die Japan Innovation Party, gewannen 354 der 465 Sitze im Unterhaus des japanischen Parlaments. Damit verfügt Takaichis Regierung über eine Zweidrittelmehrheit im Unterhaus, was ihr eine überragende Kontrolle über diese Kammer und die Möglichkeit gibt, das kleinere Oberhaus zu überstimmen, um ihre Agenda durchzusetzen. Die LDP allein gewann 316 Sitze und erreichte damit ihre bisher größte Mehrheit. "Wir stehen an einem Scheideweg, der unsere Nation tiefgreifend verändern wird", schrieb Takaichi am Samstag in einer Nachricht in den sozialen Medien. Sie rief ihre Unterstützer darin auf, zur Wahl zu gehen. In dem Sieg spiegelt sich auch Takaichis persönliche Popularität. Die Wähler zeigten sich begeistert von ihrer Entschlossenheit und ihrem offenen Kommunikationsstil. Zudem punktete sie mit ihrem Optimismus und ihrem Status als Außenseiterin als Frau in einer von Männern dominierten politischen Welt. Takaichi gilt als proamerikanische Regierungschefin. Sie hat versprochen, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen und will die japanische Industrie stärken, um Japan zu einem unverzichtbaren Partner der USA in Asien zu machen.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine relevanten Termine angekündigt.

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   6.959,25 +0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.192,00 +0,1% 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.870,10 +1,9% 
Nikkei-225 (Tokio)    52.885,25 -0,0% 
Hang-Seng (Hongk.)    27.042,84 +1,8% 
Shanghai-Comp.       4.117,27 +1,3% 
Kospi (Seoul)       5.298,04 +4,1% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Sehr fest - Der klare Sieg der Regierungspartei LDP unter Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in der vorgezogenen Parlamentsneuwahl sorgt an den japanischen Börsen für eine Hausse. Takaichi gilt als Befürworterin höherer staatlicher Ausgaben zur Ankurbelung der Konjunktur und präferiert zugleich eine lockere Geldpolitik. "Der Sieg der Koalition verschafft Takaichi mehr Freiheit bei politischen Entscheidungen und stärkt ihre Fähigkeit, wirtschafts- und außenpolitische Ziele zu verfolgen", kommentieren die Analysten der ING. Die Märkte erwarteten, dass Takaichis Regierung verstärkte öffentliche Ausgaben, Steueranreize und Maßnahmen zur Anhebung von Löhnen und Unternehmensinvestitionen initiieren werde, begleitet von anhaltender Unterstützung für strategische Sektoren wie Technologie, Verteidigung und Energie. Die Sorge vor ein er ausufernden Staatsverschuldung sorgt daher am Anleihemarkt für fallende Kurse, also steigende de Renditen. "Proaktivere fiskalische Ausgaben, die auf eine Reflationierung der Wirtschaft abzielen, könnten sowohl das fiskalische als auch das inflationäre Risiko erhöhen", so Marktstratege David Chao von Invesco. Die Rendite der 10-jährigen japanischen Staatsanleihen steigt um 5 Basispunkte auf 2,28 Prozent. Auch an den anderen Börsen der Region geht es kräftig nach oben, nachdem es am Freitag an der Wall Street zum Ende zu einer kräftigen Erholung gekommen war, angeführt von Technologiewerten, insbesondere solchen mit KI-Fantasie. Am stärksten geht es an der stark technologielastigen Börse in Seoul nach oben. Die Halbleiterschwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix verteuern sich mit der wieder stärker gespielten KI-Fantasie um jeweils rund 5 Prozent. Hier stützt zusätzlich ein Bericht, wonach Samsung in Kürze mit der Massenproduktion ihrer HBM4-Speicherchips der nächsten Generation beginnen werde.

WALL STREET

INDEX           zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA          50.115,67    +2,5%  1206,95     +1,8% 
S&P-500         6.932,30    +2,0%   133,90     -0,7% 
NASDAQ Comp       23.031,21    +2,2%   490,63     -3,0% 
NASDAQ 100       25.075,77    +2,1%   527,08     -2,8% 
 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,49 Mrd  1,52 Mrd 
Gewinner       2.223    939 
Verlierer       548   1.836 
unverändert       67      61 
 

Sehr fest - Ausgabefreudige US-Verbraucher und eine Erholung bei Technologieaktien sorgten für kräftige Kursgewinne. Die Verbraucherstimmung war zuletzt überraschend gestiegen, wohingegen Volkswirte mit einer Eintrübung gerechnet hatten. Das Konsumklima bewegte sich damit auf dem höchsten Niveau seit August 2025 und milderte Wachstumssorgen. Trotz der breiten Erholung im Technologiesegment hielt sich die Verunsicherung über die Rentabilität hoher KI-Investitionen. Wie zuvor Alphabet kündigte Amazon an, die KI-Investitionen kräftig hochzufahren. Der Kurs sackte darauf um 5,6 Prozent ab. Alphabet gaben um 2,5 Prozent nach. Die Aktien der KI-Halbleiterhersteller Nvidia und AMD schossen dagegen um rund 8 Prozent nach oben, Broadcom um 7 Prozent. Philip Morris stiegen um 0,4 Prozent, nachdem der Tabakkonzern einen höheren Gewinn berichtet hatte und weiteres Wachstum prpognostizerte. Das Papier des Telemedizinanbieters Hims & Hers Health gab um 2 Prozent nach. Novo Nordisk und die US-Gesundheitsbehörde FDA wollen gegen das Unternehmen vorgehen, weil es Nachahmerprodukte zur Gewichtsreduzierung ermarktet, ohne offenbar dafür eine Zulassung zu besitzen. Eli Lilly zogen darauf um 3,6 Prozent an, weil der Pharmakonzern wie Novo Nordisk im Bereich Gewichtsreduktion aktiv ist.

US-ANLEIHEN

Die Renditen zogen mit den guten Stimmungsdaten mehrheitlich an. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen sank gleichwohl um knapp 1 Basispunkt auf 4,20 Prozent im Hinblick auf zuletzt eher schwach ausgefallene Arbeitsmarktdate. Laut Mary Daly, Präsidentin der Fed-Filiale in San Francisco, muss die Zentralbank angesichts einer Kombination aus erhöhter Inflation und einem frustrierenden Arbeitsmarkt beide Seiten ihres doppelten Mandats sorgfältig beobachten.

DEVISEN

zuletzt    +/- %   00:00   Fr, 9:25  % YTD 
EUR/USD     1,1853     0,3   1,1815    1,1790  +0,5% 
EUR/JPY     185,39    -0,3   186,00    184,87  +0,9% 
EUR/GBP     0,8704     0,2   0,8685    0,8688  -0,5% 
GBP/USD     1,3618     0,1   1,3604    1,3570  +1,0% 
USD/JPY     156,40    -0,6   157,42    156,81  +0,3% 
USD/KRW    1.459,40    -0,3  1.463,56   1.468,85  +1,6% 
USD/CNY     6,9493    -0,0   6,9498    6,9582  -1,1% 
USD/CNH     6,9259    -0,1   6,9296    6,9389  -0,7% 
USD/HKD     7,8150     0,0   7,8134    7,8122  +0,4% 
AUD/USD     0,7036     0,3   0,7017    0,6962  +5,1% 
NZD/USD     0,6024     0,1   0,6018    0,5979  +4,5% 
BTC/USD    70.532,45    -0,7 71.039,80   64.994,40 -21,6% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar neigte zur Schwäche, der Dollar-Index gab 0,2 Prozent nach. Händler verwiesen darauf, dass sich die Inflationserwartungen der Konsumenten auf Sicht von zwölf Monaten im Vergleich zum Vormonat verringert hätten. Im asiatisch dominierten Handel am Montag zieht der Yen nach dem klaren Wahlsieg der Regierungspartei LDP etwas an. Marktteilnehmer verweisen darauf, dass es wieder einmal eine verbale Intervention gegeben habe. Der stellvertretende Finanzminister für internationale Angelegenheiten und oberster Währungsdiplomat, Atsushi Mimura, sagte, man beobachte die Entwicklungen am Devisenmarkt mit hoher Dringlichkeit genau. Am Sonntag hatte Finanzministerin Satsuki Katayama erklärt, sie werde am nächsten Tag, falls nötig, mit den Finanzmärkten kommunizieren, um für Yen-Stabilität zu sorgen.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold   5.036,03  4.965,05   +1,4%    +70,98 +14,9% 
Silber    81,75   77,904   +4,9%     +3,85  +9,3% 
Platin  1.776,35  1.769,81   +0,4%     +6,54  +1,1% 
Kupfer    5,89    5,88   +0,1%     +0,01  +3,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Goldpreis erholte sich kräftig. Viele Anleger seien auf dem tieferen Niveau wieder eingestiegen, hieß es. Die Feinunze verteuerte sich im US-Handel um 3,7 Prozent.

ÖL

zuletzt VT-Schluss   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex   62,87    63,55   -1,1%     -0,68 +10,5% 
Brent/ICE   67,36    68,05   -1,0%     -0,69 +11,8% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise zogen leicht an um rund ein halbes Prozent. Der Markt fokussiere sich auf die Gespräche zwischen den USA und dem Iran, die aber bislang keine Ergebnisse geliefert hätten, hieß es.

MELDUNGEN SEIT FREITAG 20.00 UHR

IRAN

Teheran hat bei den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran am Freitag im Oman auf seiner Weigerung beharrt, die Anreicherung von Uran einzustellen. Dennoch signalisierten beide Seiten die Bereitschaft, weiter an einer diplomatischen Lösung zu arbeiten, um einen US-Militärschlag abzuwenden.

NETFLIX/WARNER-DISCOVERY

Das US-Justizministerium untersucht im Zuge der Prüfung der geplanten Übernahme der Warner-Discovery-Studios und des Streaming-Dienstes HBO Max durch Netflix, ob der Streaming-Riese wettbewerbswidrige Taktiken angewendet hat. Dies geht aus einer zivilrechtlichen Vorladung hervor, die vom Wall Street Journal eingesehen wurde

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

February 09, 2026 01:50 ET (06:50 GMT)

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