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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede zur Lage der Nation seine harte Linie bei Zöllen verteidigt. In der Rede zeichnete er zudem ein rosiges Bild der Wirtschaft und bekräftigte seine kompromisslose Einwanderungspolitik. Umfragen zufolge hat Trump Mühe, die Bevölkerung beim Thema Wirtschaft zu erreichen, während sich die Republikaner auf schwierige Zwischenwahlen einstellen. Trump bekräftigte seine Zollpolitik. Er sagte, "alles funktioniere gut" und die USA nähmen durch Zölle Geld ein. Er beklagte das Urteil des Supreme Court, fügte aber hinzu, dass das Ausland und ausländische Unternehmen die Zölle beibehalten wollten. Der Präsident erklärte, die Zölle würden "das Land retten" durch die "Art von Geld, die wir einnehmen" und behauptete zudem, die Zolleinnahmen könnten eines Tages die Einkommenssteuer der Nation ersetzen und "den Menschen eine große finanzielle Last abnehmen." Trumps neuer Zollansatz stützt sich jedoch auf eine rechtliche Befugnis, die noch nie zuvor von einem Präsidenten für Zölle genutzt wurde, und wird wahrscheinlich vor Gericht angefochten werden.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

22:05 US/Salesforce.com Inc, Ergebnis 4Q

22:20 US/Nvidia Corp, Ergebnis 4Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  16:00 Neubauverkäufe Januar 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy 
     Information Administration (EIA) Vorwoche 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    6.905,75  +0,0 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.042,50  +0,1 
S&P/ASX 200 (Sydney)     9.128,30  +1,2 
Topix-500 (Tokio)      3.843,16  +0,7 
Kospi (Seoul)        6.083,86  +1,9 
Shanghai-Composite      4.141,57  +0,6 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 26.731,87  +0,5 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Befeuert von der Stärke des Technologiesektors marschieren die Indizes in Japan und Südkorea auf Rekordhochs. In Australien bremst selbst die hohe Inflation, die Zinserhöhungsspekulationen auslöst, die Kauflaune nicht, auch hier erreicht der Index Rekordhöhen. Das Thema KI bleibt das beherrschende. Aktien von Unternehmen, die zu den Gewinnern der KI-Entwicklung gezählt werden, sind besonders gesucht. Der jüngste Impuls kommt von Meta Platforms. Das Unternehmen will für über 100 Milliarden Dollar KI-Chips von AMD kaufen. Anleger verteilten zudem Vorschusslorbeeren für die KI-Ikone Nvidia, heißt es. Die Rede zur Lage der Nation von US-Präsident Donald Trump liefert den regionalen Märkten nur wenige direkte Anhaltspunkte, vor allem sorgt sie aber für kein Störfeuer. Zu den größten Gewinnern im japanischen Leitindex gehört mit Nomura Research Institute auch die Aktie eines KI-Anwenders, die zuletzt wegen disruptiver KI-Sorgen gelitten hatte. Der Kurs legt um 6,2 Prozent zu. Die Halbleitertitel Advantest und Renesas springen um 7,3 bzw. 4,0 Prozent. In Südkorea überspringt der Kospi zum ersten Mal die Marke von 6.000 Punkten. Samsung Electronics und SK Hynix gewinnen je rund 2 Prozent. Hyundai Motor machen einen Satz um 10,1 Prozent. Für Fantasie sorgt ein Bericht, wonach das Unternehmen milliardenschwere Investitionen plant. Im Sog schnellen Kia um 13 Prozent nach oben. In China geht es gemächlicher nach oben. In Australien hat der S&P/ASX-200 trotz einer über den Erwartungen liegenden Verbraucherpreisinflation im Januar Allzeithochs markiert. Dazu passend zieht der Austral-Dollar merkliich an. Gestützt wurde der Aktienmarkt vom Einzelhandelsriesen Woolworths. Dessen Kurs gewann 13 Prozent auf ein 18-Monatshoch nach starken Halbjahresergebnissen.

WALL STREET

INDEX           zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
DJIA          49.174,50    +0,8%   370,44   +1,5% 
S&P-500         6.890,07    +0,8%   52,32   -0,1% 
NASDAQ Comp       22.863,68    +1,0%   236,41   -2,6% 
NASDAQ 100       24.977,04    +1,1%   268,10   -2,1% 
 
Umsatzdaten 
           Dienstag   Montag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,21 Mrd  1,24 Mrd 
Gewinner        1.778    726 
Verlierer         949   2.034 
Unverändert        96     70 
 

Fester - Nach dem Rücksetzer am Vortag kam es zu einer Gegenbewegung. Die Verunsicherung wegen der US-Zollpolitik und potenziell disruptiver Einflüsse der KI auf Unternehmen und Wirtschaft habe etwas nachgelassen, sagten Händler. Unterstützung kam auch vom Index des Verbrauchervertrauens, der stärker stieg als erwartet. AMD gewannen 8,8 Prozent. Meta kauft KI-Rechenleistung im Umfang von 6 Gigawatt von dem Chiphersteller. Die Vereinbarung hat einen Wert von mehr als 100 Milliarden Dollar und könnte dazu führen, dass Meta bis zu 10 Prozent der AMD-Aktien besitzt. Meta tendierten gut behauptet. Fedex stiegen um 0,7 Prozent. Der Logistikkonzern fordert nach dem Zollurteil gegen die US-Regierung eine vollständige Erstattung der gezahlten Handelszölle zuzüglich Zinsen. Home Depot gewannen 2 Prozent nach besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen. Eli Lilly verloren 1,5 Prozent mit der Nachricht, dass Novo Nordisk die US-Listenpreise für beliebten Medikamente senken will. Warner Bros. Discovery stiegen um 0,8 Prozent, nachdem nun das avisierte erhöhte Übernahmegebot von Paramount (-1,6%) eingegangen ist. Die Aktie des bisherigen Übernahmefavoriten Netflix legte um 2,7 Prozent zu.

USA - ANLEIHEN

Marktteilnehmer sprachen von etwas nachlassendem Sicherheitsbedürfnis der Anleger. Die Rendite im Zehnjahresbereich stieg um knapp 1 Basispunkt auf 4,03 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN   zuletzt +/- %   00:00    Di, 08:37 % YTD 
EUR/USD    1,1803  +0,3   1,1771     1,1780  0,5 
EUR/JPY    183,86  +0,2   183,53     183,63  -0,1 
EUR/GBP    0,8726  +0,0   0,8724     0,8737  0,1 
USD/JPY    155,74  -0,1   155,88     155,86  -0,4 
USD/KRW   1.428,92  -0,9  1.441,34    1.445,30  -0,8 
USD/CNY    6,8690  -0,2   6,8830     6,8915  -1,8 
USD/CNH    6,8647  -0,2   6,8785     6,8873  -1,6 
USD/HKD    7,8206  -0,0   7,8223     7,8215  0,5 
AUD/USD    0,7113  +0,8   0,7055     0,7071  6,6 
NZD/USD    0,5983  +0,4   0,5962     0,5964  3,9 
BTC/USD  64.949,87  +1,4 64.056,10    63.209,39 -25,9 
 

Der Dollar zeigte sich nach den leichten Abgaben am Vortag etwas fester. Der Dollarindex verbesserte sich um 0,2 Prozent, der Euro kam leicht auf 1,1775 Dollar zurück. Im asiatisch dominierten Handel am Mittwoch zieht der Austral-Dollar deutlicher an, nachdem Inflationszahlen aus Down Under Zinserhöhungssepkulationen ausgelöst haben.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle   zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    5.192,02  +0,9   44,22    5.147,80 
Silber     90,56  +3,7    3,23      87,33 
Platin   2.275,80  +5,0   107,85    2.167,95 
 

Der Goldpreis gab einen Teil der Vortagesaufschläge wieder ab. Die Feinunze ermäßigte sich um 1,5 Prozent auf 5.152 Dollar. Teilnehmer verwiesen auf Gewinnmitnahmen. Dennoch "bleibt Gold über 5.000 US-Dollar je Unze, wobei weiteres Aufwärtspotenzial wahrscheinlich ist, weil geopolitische Risiken fortbestehen, sich die Fragen zur Unabhängigkeit der Fed verschärfen und Anleger weiterhin aus Staatsanleihen und wichtigen Währungen umschichten", sagte Analyst Soojin Kim von MUFG.

ÖL

ROHÖL    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   66,00  +0,6    0,37      65,63 
Brent/ICE   71,02  +0,4    0,25      70,77 
 

Die Ölpreise zeigten sich im US-Handel volatil. WTI verbilligte sich zum Settlement um 1 Prozent auf 65,63 Dollar, machte im nachfolgenden Handel die Verluste jedoch wieder wett. Hier liege der Fokus weiter auf den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran, hieß es.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

KONJUNKTUR CHINA

China hat anlässlich der neun Feiertage zum Mondneujahrsfest Rekordeinnahmen im Tourismus und eine Rekordzahl an Reisen verzeichnet. Die Regierung hatte die Ferien zum Neujahrsfest verlängert, um die Konsumausgaben anzukurbeln. Die Ausgaben im Inlandstourismus stiegen während Feiertage auf 803,5 Milliarden Yuan. Das entspricht einem Anstieg von 126,5 Milliarden Yuan gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Ministerium für Kultur und Tourismus mitteilte.

USA / BANKEN

US-Banken könnten künftig dazu verpflichtet sein, Informationen zur Staatsbürgerschaft von Kunden zu erfassen. Die Regierung von Donald Trump erwäge eine Durchführungsverordnung (Executive Order) oder eine andere Maßnahme, die Banken zu dieser Erfassung verpflichten würde, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen.

AMAZON

Der Chef eines wichtigen KI-Labors verlässt den Konzern. David Luan, der das "AI Lab" leitet, sagte, dass er das Unternehmen Ende der Woche verlassen werde, um "etwas Neues auszuhecken". Er beaufsichtigt bislang Amazons Projekt für KI-Agenten, Nova Act. Agenten sind KI-Werkzeuge, die funktionieren, indem sie im Namen der Nutzer bestimmte Aktionen ausführen.

HP

hat die Erwartungen für das Geschäftsjahr gesenkt, weil der Computer- und Druckerhersteller weiterhin mit höheren Kosten für Speicherchips konfrontiert ist. HP hatte zuvor für das Geschäftsjahr einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,90 bis 3,20 Dollar in Aussicht gestellt. Analysten hatten mit 2,99 Dollar je Aktie gerechnet. Für das laufende Quartal erwartet das Unternehmen einen bereinigten Gewinn je Aktie von 70 bis 76 Cent. Analysten prognostizieren 74 Cent.

FIRST SOLAR

hat im vierten Quartal einen höheren Gewinn verbucht, doch die Umsatzprognose für das laufende Jahr lag unter dem Analystenkonsens. Das Solarenergieunternehmen wies einen Gewinn von 520,9 Millionen US-Dollar oder 4,84 Dollar je Aktie aus, verglichen mit einem Gewinn von 393,1 Millionen Dollar oder 3,65 Dollar je Aktie im Vorjahr. Der Umsatz stieg auf 1,68 Milliarden Dollar, von 1,51 Milliarden Dollar im Vorjahr. Analysten hatten mit 1,57 Milliarden Dollar gerechnet.

FORTESCUE

hat im ersten Geschäftshalbjahr einen Anstieg des Nettogewinns um 23 Prozent auf 1,91 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Gestützt wurde dies auf Rekordlieferungen und höhere Preise für den Rohstoff zur Stahlherstellung.

WARNER BROS

Der Board will in weiteren Gesprächen mit Paramount ausloten, ob ein besserer Vorschlag als die bereits erzielte Vereinbarung mit Netflix erzielt werden könne. Sollte Warner zu dem Schluss kommen, dass es einen besseren Vorschlag von Paramount bekäme, hätte Netflix vier Werktage Zeit, um nachzuverhandeln und Änderungen an der vorgeschlagenen Transaktion vorzuschlagen, teilte Warner mit.

WOOLWORTH

Der australische Lebensmittelhändler verbuchte einen gesunkenen Nettogewinn im ersten Halbjahr aufgrund eines Streits über Lohnnachzahlungen. Dennoch erhöhte das Unternehmen seine Dividende und die zugrunde liegende Leistung verbesserte sich. Der Nettogewinn reduzierte sich um 49 Prozent auf 374 Millionen Australische Dollar. Vor Sondereffekten habe der Gewinn jedoch 859 Millionen Australische Dollar betragen, ein Anstieg von 16 Prozent. Der Konzernumsatz stieg um 3,4 Prozent auf 37,1 Milliarden Australische Dollar.

WISETECH

wird in den nächsten Monaten rund 2.000 Stellen abbauen, da der Anbieter von Logistiksoftware auf KI setzt. Das australische Unternehmen teilte mit, dass es im Rahmen eines sogenannten Effizienzprogramms die Größe mehrerer interner Teams um bis zu 50 Prozent reduzieren wolle. WiseTech, das im ersten Halbjahr einen Anstieg des bereinigten Nettogewinns um 2 Prozent auf 114,5 Millionen US-Dollar meldete, erwarte, dass KI die Kosten strukturell senken, die Skalierbarkeit verbessern und Prozesse automatisieren werde, sagte CEO Zubin Appoo.

WORKDAY

verbuchte im vierten Quartal einen Gewinn von 145 Millionen Dollar oder 55 Cent je Aktie, verglichen mit 94 Millionen Dollar oder 35 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,47 Dollar, verglichen mit Schätzungen von 2,32 Dollar je Aktie laut einer Umfrage von Factset unter Analysten. Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf 2,53 Milliarden Dollar, während Analysten mit 2,52 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Für die Zukunft erwartet Workday ein langsameres Wachstum der Abonnementumsätze.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 25, 2026 01:55 ET (06:55 GMT)

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Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

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