Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
921 Leser
Artikel bewerten:
(2)

XETRA-SCHLUSS/Es bleibt volatil - DAX rutscht wieder unter 24.000 Punkte

DJ XETRA-SCHLUSS/Es bleibt volatil - DAX rutscht wieder unter 24.000 Punkte

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag sämtliche Erholungsgewinne vom Vortag wieder abgegeben. Der DAX rutschte um 1,6 Prozent auf 23.816 Punkte ab. Die Lage bleibt fragil, die Schwankungsanfälligkeit hoch - je nach Nachrichtenlage aus dem Kriegsgebiet Naher Osten. Mit vermeintlich konzilianten Tönen aus dem Iran im Atomstreit war es am Vormittag kurz dynamischer nach oben gegangen. Als sich die Berichte dann allerdings nicht verfestigten, bröckelten die Kurse wieder ab und gerieten mit stark steigenden Ölpreisen stärker unter Druck. Dazu kamen als Reaktion auf die inflationstreibenden höheren Ölpreise deutlich gestiegene Marktzinsen als Belastungsfaktor.

Gerüchte und Spekulationen machten die Lage zunehmend undurchsichtiger, kommentierte CMC. Das schüre Verunsicherung und sorge für fallende Aktienkurse.

Laut US-Kriegsminister Hegseth könnte der Krieg bis zu acht Wochen dauern, bisher war über eine Dauer von vier Wochen spekuliert worden. Laut den Analysten von Goldman Sachs ist das Risiko einer Korrektur angesichts der hohen Bewertung globaler Aktien zwar hoch, der Nahost-Konflikt dürfte den Markt jedoch wahrscheinlich nicht in einen Bärenmarkt stürzen.

Neben den Nahost-Schlagzeilen galt es für die Marktteilnehmer wieder eine größere Flut von Geschäftsausweisen zu verarbeiten. Größter DAX-Verlierer waren Merck mit einem Minus von 8,0 Prozent. Der Pharma- und Technologiekonzern erreichte zwar seine Prognose im vergangenen Geschäftsjahr, enttäuschte aber mit einem verhaltenen Ausblick unter Verweis auf negative Wechselkurseffekte. Der Umsatz soll bestenfalls leicht steigen, möglicherweise aber auch leicht sinken.

Für Siemens Energy ging es nachrichtenlos mit knapp 6 Prozent am zweitstärksten südwärts.

DHL (Deutsche Post) büßten 4,6 Prozent ein. Die Konsenserwartungen dürften leicht nach unten korrigiert werden, weil der Ausblick für das operative Ergebnis unter den Erwartungen gelandet sei, urteilten die Analysten von J.P. Morgan. Der Logistikkonzern habe für 2026 über 6,2 Milliarden Euro in Aussicht gestellt, während der Konsens derzeit bei 6,4 Milliarden Euro liege. Insgesamt seien die Ergebnisse des vierten Quartals in einem schwierigen Umfeld jedoch aber solide ausgefallen. Bei dem deutlichen Kursminus dürfte daher auch die Lage im Nahen Osten eine Rolle gespielt haben.

Die Bayer-Aktie schaffte derweil gegen den schwachen Markt ein Plus von 1 Prozent. Das Unternehmen hat einen wichtigen Etappenerfolg bei der geplanten Einigung mit zahlreichen Klägern um den Unkrautvernichter Roundup (Glyphosat) in den USA erzielt.

Bei Renk wurde der Ausblick moniert. Das Rüstungsunternehmen strebe einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro an, der Konsens liege aber bereits knapp darüber. Die Aktie brach um 11,4 Prozent ein. Rheinmetall schlossen 5,6 Prozent schwächer, Hensoldt fast 9 Prozent.

Für die Puma-Aktie ging es um 4,5 Prozent nach oben. Treiber war die Nachricht, dass Michael Ashley eine Beteiligung in Höhe von 5,77 Prozent aufgebaut hat. Der Milliardär, der das Einzelhandelsimperium Frasers Group kontrolliert, ist zudem Hauptaktionär bei Hugo Boss. Die Aktie des Wettbewerbers Adidas stieg um 2,3 Prozent. Hier stützte, dass CEO Gulden, wenn auch im deutlich geringeren Umfang, Aktien kaufte.

GFT Technologies schnellten um gut 13 Prozent nach oben, nachdem das Unternehmen die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 übertroffen und damit die Umsetzungskraft seiner KI-fokussierten Fünf-Jahres-Strategie unter Beweis gestellt hatte.

Ströer büßten nach der Vorlage von Viertquartalszahlen 3,5 Prozent ein. Die Prognose für 2026 enttäusche, hieß es von JP Morgan, zumal zuvor optimistischere Töne von dem Außenwerber angeschlagen worden seien.

Index      zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX       23.816  -1,6    -2,9 
DAX-Future    23.887  -1,5    -1,8 
XDAX       23.872  -1,6    -2,9 
MDAX       29.689  -2,2    -3,2 
TecDAX      3.663  -1,5    1,0 
SDAX       17.299  -1,5    0,7 
         zuletzt     +/- Ticks 
Bund-Future    128,24       -103 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos/mgo

(END) Dow Jones Newswires

March 05, 2026 12:53 ET (17:53 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.