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Dienstag, 17.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
China drosselt, Preise explodieren: Wird dieser kaum bekannte Rohstoff zum nächsten Milliarden-Play?
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

TAGESTHEMA

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat nach Angaben informierter Offizieller die größte Freigabe von Ölreserven in ihrer Geschichte vorgeschlagen, um die Rohölpreise zu senken. Die Freigabe würde die 182 Millionen Barrel Öl übersteigen, die die IEA-Mitgliedsländer im Jahr 2022 in zwei Tranchen auf den Markt brachten, als Russland seine umfassende Invasion in der Ukraine startete, so die Offiziellen. Der Vorschlag wurde am Dienstag auf einer Dringlichkeitssitzung von Energie-Vertreter aus den 32 Mitgliedsländern der IEA in Umlauf gebracht. Es wird erwartet, dass die Länder am Mittwoch über den Vorschlag entscheiden. Der IEA-Vorschlag soll der massiven Störung entgegenwirken, die durch die fast vollständige Schließung der Straße von Hormus verursacht wurde, der schmalen Wasserstraße, die den Persischen Golf mit den Weltmärkten verbindet. Etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung wird täglich durch die Meerenge transportiert, und die drohenden Angriffe des Irans auf Tanker haben die Verschiffungen fast zum Stillstand gebracht.

TAGESTHEMA II

Gerresheimer verschiebt den Jahres- und Konzernabschluss 2025. Wie der Verpackungsspezialist mitteilte, kann der Geschäftsausweis nicht bis zum 31. März 2026 stattfinden, sondern muss später veröffentlicht werden. Die Aufstellung verzögert sich, weil die derzeit laufenden Untersuchungen einer zweiten externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Blick auf Geschäftsvorgänge im Geschäftsjahr 2024 und 2025 und die Aufbereitung für die Abschlussprüfung erforderlichen Unterlagen länger als erwartet dauern, wie das Unternehmen mitteilte. Die Verzögerung werde außerdem voraussichtlich zu einem Ausschluss der Aktie aus dem SDAX führen. Infolge der späteren Veröffentlichung verschiebt sich auch die für den 16. April 2026 angekündigte Veröffentlichung der Mitteilung für das erste Quartal 2026. Als Folge der späteren Offenlegung kann die ordentliche Hauptversammlung nicht am 3. Juni 2026 stattfinden.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

HENKEL (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Umsatzentwicklung und EBIT-Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

PROG PROG PROG 
4. QUARTAL               4Q25 ggVj Zahl  4Q24 
Umsatz Konzern            5.062  -4%  12  5.281 
- Adhesive Technologies        2.635  -2%  11  2.695 
- Consumer Brands           2.390  -6%  11  2.547 
Organische Umsatzentwicklung Konzern  3,1  --  11   1,1 
- Adhesive Technologies         3,0  --  11   1,7 
- Consumer Brands            3,4  --  11   0,6 
 

RHEINMETALL (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

PROG PROG PROG 
4. QUARTAL 2025          4Q25 ggVj Zahl  4Q24 
Umsatz              4.185 +20%   7 3.483 
Operatives Ergebnis        1.111 +44%   6  773 
Operative Ergebnismarge      26,5  --  --  22,2 
Ergebnis nach Steuern/Dritten    637 +27%   6  502 
Ergebnis je Aktie         13,96 +25%   4 11,20 
 

Weitere Termine:

07:00 DE/Wacker Chemie AG, ausführliches Jahresergebnis (11:00 BI-PK)

07:00 DE/Klöckner & Co SE, Jahresergebnis (09:30 BI-PK)

07:30 ES/Inditex SA, Jahresergebnis

07:30 DE/Uniper SE, Jahresergebnis (08:30 Analystenkonferenz; 11:00 BI-PK)

08:00 NL/ABN Amro Holding NV, Jahresergebnis

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Verbraucherpreise (endgültig) Februar 
     PROGNOSE:   +0,2% gg Vm/+1,9% gg Vj 
     vorläufig:  +0,2% gg Vm/+1,9% gg Vj 
     zuvor:    +0,1% gg Vm/+2,1% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE:   +0,4% gg Vm/+2,0% gg Vj 
     vorläufig:  +0,4% gg Vm/+2,0% gg Vj 
     zuvor:    -0,1% gg Vm/+2,1% gg Vj 
- US 
  13:30 Verbraucherpreise Februar 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,4% gg Vj 
     zuvor:  +0,2% gg Vm/+2,4% gg Vj 
     Verbraucherpreise Kernrate 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vm/+2,5% gg Vj 
     zuvor:  +0,3% gg Vm/+2,5% gg Vj 
 
  15:30 US/Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy Information 
     Administration (EIA) Vorwoche 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
              zuletzt +/- % 
DAX Futures        23.848,00  -0,4 
E-Mini-Future S&P-500   6.800,25  +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 25.015,25  +0,1 
Topix (Tokio)       3.699,57  +1,0 
Hang-Seng (Hongk.)    25.954,63  -0,0 
Shanghai-Comp.       4.131,53  +0,2 
 
Dienstag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        23.968,63  +2,4 
DAX-Future    23.836,00  +1,8 
XDAX       23.822,02  -0,6 
MDAX       29.723,08  +2,9 
TecDAX       3.626,02  +1,7 
SDAX       17.316,11  +2,6 
Euro-Stoxx-50   5.837,17  +2,7 
Stoxx-50      5.061,85  +1,8 
Dow-Jones     47.706,51  -0,1 
S&P-500      6.781,48  -0,2 
Nasdaq Composite 22.697,10  +0,0 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Nach der Erholungsrally am Dienstag, die vor allem von Eindeckungsbedarf getrieben wurde, zeichnet sich ein wenig veränderter Handelsstart ab. "So richtig trauen die Anleger dem Braten im Nahen Osten nicht und dürften oberhalb des Kursniveaus von 24.000 Punkten im DAX weiter vorsichtig agieren", heißt es bei CMC. Zu viele Fragen über Fortgang oder Ende des Krieges blieben unbeantwortet und damit blieben auch die weiteren Auswirkungen auf die Energiepreise unklar. Entscheidend bleibe die Entwicklung der Energiepreise.

Rückblick: Sehr fest - Der starke Rückgang der Ölpreise nach dem zuvor gesehenen Höhenflug sorgte für eine breit und kräftige Erholung bei Aktien. Hauptauslöser der fallenden Ölpreise war US-Präsident Trump mit der Aussage, der Iran-Krieg werde "sehr bald" zu Ende sein. Trump hatte damit auf den massiven Anstieg der Ölpreise seit Kriegsbeginn reagiert. An den Finanzmärkten dürfte es aber weiterhin volatil zugehen, warnten Marktteilnehmer. Mitglieder der Revolutionären Garden haben erklärt, der Iran werde selbst entscheiden, wann der Krieg zu Ende sei. Und Israel hält am Ziel eines Regimewechsels im Iran fest. Für Renault ging es nur um 0,4 Prozent nach oben, nachdem der Autobauer einen Strategieplan vorgelegt hatte. Bernstein sah darin allerdings keine großen Überraschungen. Der Autokonzern habe seine Mittelfristziele bereits am 19. Februar bekannt gegeben. Lindt & Sprüngli knickten um 8,5 Prozent ein. Der Schokoladenhersteller hatte seine Wachstumsprognose für 2026 gesenkt.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Sehr fest - Die VW-Aktie gewann nach Vorlage durchwachsener Zahlen 2,6 Prozent. JP Morgan sprach von einem starken vierten Quartal. Laut der DZ Bank fiel die operative Marge leicht oberhalb der Erwartungen aus. Derweil übertraf laut beiden Analysehäusern der Dividendenvorschlag die Erwartungen. Dessen ungeachtet berichtete VW für das vierte Quartal einen um 45 Prozent auf 3,46 Milliarden Euro gesunkenen operativen Gewinn, im Gesamtjahr brach er um über 50 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro ein. Hugo Boss übertraf dank eines robusten vierten Quartals mit Profitabilitäsverbesserungen die Erwartungen übertroffen. Zugleich zahlt der Konzern für 2025 lediglich die Mindestdividende von 0,04 Euro nach 1,40 Euro im Vorjahr. Gleichzeitig kündigte Hugo Boss aber einen Aktienrückkauf an, was laut den Analysten der DZ Bank die Überraschung bei der Dividende ausglich. Der Kurs stieg um 1,8 Prozent. Evotec brachen nach 2025er-Zahlen um 10,7 Prozent ein. Einen Satz um 8,5 Prozent auf 41,40 Euro machten Dermapharm. Treiber war ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 4,3 Millionen Aktien. Sie sollen für je 42,00 Euro zurückerworben und vernichtet werden.

XETRA-NACHBÖRSE

Gerresheimer brachen um 17 Prozent ein, nach der Mitteilung, den Jahres- und Konzernabschluss 2025 zu verschieben. Der Aktie droht damit voraussichtlich der Ausschluss aus dem SDAX. Lufthansa wurden mit einer erneuten Streikankündigung 1,2 Prozent tiefer getaxt. Deutsche Rohstoff gaben nach Zahlenausweis 4 Prozent ab. Die Geschäftszahlen 2025 waren durch die Bank klar schwächer als im Vorjahr ausgefallen.

USA - AKTIEN

Wenig verändert - Die Skepsis über ein baldiges Ende des Iran-Krieges, wie es US-Präsident Trump am Vortag in Aussicht gestellt hatte, ließ keine Kauflaune aufkommen. Zumal US-Kriegsminister Hegseth andere Signale ausgesandt hatte und Israel hielt am Kriegsziel eines Regimewechsels im Iran festhielt. Hewlett Packard Enterprise gaben nach dem Geschäftsausweis zur ersten Periode um 3,2 Prozent nach. Belastend wirkte eine verlangsamte Entwicklung in den wichtigen Bereichen Cloud und KI. Biontech sackten um 17,9 Prozent ab. Zum inen übrzeugten Zahlen und Ausblick nicht, zum anderen ziehen sich die Gründer aus dem Biotechnologie-Unternehmen zurück. Kohl's verloren 1,5 Prozent, obwohl der Kaufhauskonzern mit besser als gedacht ausgefallenen Quartalszahlen aufgewartet hatte. Händler wie Ross, T.J. Maxx und Burlington hätten Kohl's während des Weihnachtsgeschäfts offenbar Marktanteile abgenommen, fanden die Analysten von JP Morgan ein Haar in der Suppe.

USA - ANLEIHEN

Für die Rendite zehnjährigen US-Staatsanleihen ging es um 2 Basispunkte auf 4,15 Prozent nach oben. Die Ölpreisentwicklung habe Inflationssorgen am Köcheln gehalten, hieß es, weil dies Spielraum für Zinssenkungen verringere.

DEVISENMARKT

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 18:52 
EUR/USD     1,1638  +0,2  0,0028     1,1610   1,1645 
EUR/JPY     183,97  +0,3  0,4800    183,4900  183,5400 
EUR/CHF     0,9038  +0,0  0,0002     0,9036   0,9046 
EUR/GBP     0,8649  -0,0  -0,0003     0,8652   0,8651 
USD/JPY     158,06  +0,0  0,0200    158,0400  157,5900 
GBP/USD     1,3449  +0,3  0,0033     1,3416   1,3460 
USD/CNY     6,8608  -0,2  -0,0158     6,8766   6,8766 
USD/CNH     6,861  -0,3  -0,0188     6,8798   6,8680 
AUS/USD     0,7171  +0,7  0,0052     0,7119   0,7156 
Bitcoin/USD 69.814,85  -0,6  -436,06    70.250,91 70.909,87 
 

Der Dollar baute seine Vortagesverluste weiter aus - der Dollar-Index verlor 0,3 Prozent. Der Greenback hatte zuletzt - insbesondere auch vor dem Hintergrund des massiven Anstiegs der Ölpreise - von seinem Status als "sicherer Hafen" profitiert. Wäre der Dollar allerdings ein unangefochten sicherer Hafen, wäre er deutlich stärker gestiegen, merkten die Analysten von TD zur derzeitigen Rolle des Greenbacks an.

ROHSTOFFE

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold   5.204,45  +0,3   13,14    5.191,31 
Silber    87,88  -0,6   -0,52      88,40 
Platin  2.186,40  -0,6  -14,05    2.200,45 
 

Der Goldpreis stieg im US-Handel um gut 1 Prozent, wobei laut Marktteilnehmern der schwächere Dollar mithalf.

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    84,05  +0,7   0,60      83,45 
Brent/ICE    88,05  +0,3   0,25      87,80 
 

Die Erdölpreise gaben zunächst um einen zweistelligen Prozentwert nach. Nachdem Meldungen, die US-Marine habe Öltanker erfolgreich durch die Straße von Hormus eskortiert, unbestätigt blieben, reduzierten sie ihre Abgaben wieder etwas. Neben der von US-Präsident Trump ausgelösten vagen Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende wurden die Ölpreise auch davon gedrückt, dass die Internationale Energieagentur (IEA) ein außerordentliches G7-Treffen zur Freigabe strategischer Ölreserven einberufen hatte. Des Weiteren hatte Saudi-Arabien eine erhöhte Kapazitätsauslastung der saudischen Ost-West-Pipeline bekannt gegeben als Umgehung der vom Iran praktisch gesperrten Schiffspassagen durch die Seestraße von Hormus.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR

PORSCHE AG

Nachfolgend die Gesamtjahrsezahlen 2025 und die Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Rendite in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

BERICHTET  PROG PROG 
GESAMTJAHR           Gj25 ggVj  Gj25 ggVj  Gj24 
Umsatz            36.272 -10% 36.851  -8% 40.083 
Operatives Ergebnis       413 -93%  487 -91%  5.637 
Operative Umsatzrendite     1,1  --  2,8  --  14,1 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  310 -91%  360 -90%  3.595 
Ergebnis je Vorzugsaktie    0,48 -88%  0,40 -90%  3,95 
Netto-Cashflow Automobile   1.510 -60% 1.878 -50%  3.735 
Dividende je Vorzugsaktie    1,01 -56%  0,85 -63%  2,30 
 

Die Porsche AG rechnet nach dem Gewinneinbruch vergangenes Jahr infolge hoher Kosten wegen des Strategieschwenks mit keiner Trendwende, zumindest nicht beim Umsatz. Die Erlöse dürften 2026 erneut sinken, das operative Ergebnis wird weiter deutlich unter früheren Werten im zweistelligen Prozentbereich zurückliegen. Porsche sieht den Umsatz in der Bandbreite von rund 35 bis 36 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite soll zwischen 5,5 und 7,5 Prozent erreichen. Angesichts des Gewinneinbruchs will Porsche auch weniger an die Aktionäre ausschütten: Die Dividende soll auf 1,01 Euro je Vorzugsaktie von 2,30 Euro im Vorjahr gesenkt werden.

LUFTHANSA

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat zu Streiks bei Lufthansa Cityline sowie Lufthansa Passage und Lufthansa Cargo aufgerufen. Bestreikt werden Flüge, die am 12. und 13. März von deutschen Flughäfen starten. Hintergrund sind zum einen die gescheiterten Tarifverhandlungen über Vergütungsfragen bei der Cityline und zum anderen über die betriebliche Altersversorgung der Flugzeugführer bei der Kernmarke Lufthansa und der Fracht-Airline Lufthansa Cargo.

WACKER CHEMIE

Nachfolgend die Gesamtjahreszahlen 2025 (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):

BERICHTET 
GESAMTJAHR*         Gj25 ggVj  Gj24 
Umsatz           5.485  -4% 5.722 
EBITDA            427 -43%  744 
EBIT             -180  --  271 
Ergebnis nach Steuern    -805  --  261 
Ergebnis je Aktie     -16,53  --  4,85 
Dividende je Aktie      0,00  --  2,50 
*Das Unternehmen hatte am 28. Januar vorab Zahlen berichtet. 
 

Das schwache Wirtschaftsummfeld, hohe Energiekosten und die schwierige Lage im Bereich Polysilizium, dem Grundstoff für die Solarindustrie, haben Wacker Chemie 2025 schwer belastet. Die Aktionäre sollen für 2025 keine Dividende gekommen, nachdem im Vorjahr noch 2,50 Euro je Aktie gezahlt wurden. Der Ausblick für das neue Jahr ist verhalten. Für das erste Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von rund 1,35 Milliarden Euro und somit weniger als im Vorjahr. Das EBITDA wird bei 140 bis 160 Millionen Euro verortet und damit dank Kosteneinsparungen über dem Niveau des Vorjahres. Für das Gesamtjahr rechnet der MDAX-Konzern mit einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich und einem EBITDA in der Spanne von 550 bis 700 Millionen Euro. Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten sind allerdings nicht in der Prognose nicht enthalten.

ORACLE

hat einen höheren Quartalsumsatz verbucht und seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 angehoben, weil die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz (KI) das Angebot weiterhin übersteigt. Oracle meldete einen Gewinn von 3,72 (Vorjahr: 2,94) Milliarden Dollar. Bereinigt und je Aktie waren es 1,79 Dollar und damit mehr als von Analysten mit 1,70 Dollar erwartet. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 17,19 Milliarden Dollar. Analysten hatten16,92 Milliarden prognostiziert. Oracle rechnet damit, die prognostizierte Umsatzwachstumsrate für das Geschäftsjahr 2027 und darüber hinaus zu erreichen und möglicherweise sogar zu übertreffen und hob die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 auf 90 Milliarden Dollar an. Nachbörslich stieg der Kurs um über 8 Prozent.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 11, 2026 02:30 ET (06:30 GMT)

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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