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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Die USA werden es Ländern vorübergehend erlauben, russisches Öl zu kaufen, das sich bereits auf See befindet. Damit sollen das Angebot erhöht und der Preisdruck verringert werden. US-Finanzminister Scott Bessent schrieb am Donnerstag in einem Beitrag auf X, die Ausnahme von den Sanktionen sei eine "eng gefasste, kurzfristige Maßnahme", die "nur für Öl gilt, das sich bereits auf dem Transportweg befindet, und der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen wird". Die Käufe sind laut einer Mitteilung des Finanzministeriums bis zum 11. April erlaubt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent notiert derweil weiter um die Marke von 100 Dollar.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

Im Tagesverlauf:

- DE/Allianz SE, Geschäftsbericht

AUSBLICK KONJUNKTUR

- GB 
  08:00 BIP Monat Januar 
     PROGNOSE:   +0,2% gg Vm/+0,9% gg Vj 
     zuvor:    +0,1% gg Vm/+0,7% gg Vj 
     Drei-Monats-Rate 
     PROGNOSE:   k.A. 
     zuvor:    +0,1% gg Vq/+1,0% gg Vj 
 
  08:00 Handelsbilanz Januar 
     PROGNOSE:  -22,2 Mrd GBP 
     zuvor:    -22,7 Mrd GBP 
 
  08:00 Industrieproduktion Januar 
     PROGNOSE:   +0,4% gg Vm/+0,6% gg Vj 
     zuvor:    -0,9% gg Vm/+0,5% gg Vj 
- EU 
  11:00 Industrieproduktion Januar 
     Eurozone 
     PROGNOSE:   +0,5% gg Vm/+1,4% gg Vj 
     zuvor:    -1,4% gg Vm/+1,2% gg Vj 
- US 
  13:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Januar 
     PROGNOSE:   +1,3% gg Vm 
     zuvor:    -1,4% gg Vm 
 
  13:30 BIP (2. Veröffentlichung) 4Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:   +1,5% gg Vq 
     1. Veröff.:  +1,4% gg Vq 
     3. Quartal:  +4,4% gg Vq 
     BIP-Deflator 
     PROGNOSE:   +3,6% gg Vq 
     1. Veröff.:  +3,6% gg Vq 
     3. Quartal:  +3,8% gg Vq 
 
  13:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen Januar 
     Ausgaben / Einkommen 
     PROGNOSE:   +0,3% gg Vm/+0,5% gg Vm 
     zuvor:    +0,4% gg Vm/+0,3% gg Vm 
     PCE-Preisindex / Gesamtrate 
     PROGNOSE:   +0,3% gg Vm/+2,9% gg Vj 
     zuvor:    +0,4% gg Vm/+2,9% gg Vj 
     PCE-Preisindex / Kernrate 
     PROGNOSE:   +0,4% gg Vm/+3,1% gg Vj 
     zuvor:    +0,4% gg Vm/+3,0% gg Vj 
 
  15:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (1. Umfrage) März 
     PROGNOSE:   55,3 
     zuvor:    56,6 
 
  15:00 Job Openings & Labor Turnover Survey (Jolts) Januar 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        23.577,00  0,0 
E-Mini-Future S&P-500   6.683,75  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100 24.552,25  -0,0 
Topix (Tokio)       3.629,03  -0,6 
Hang-Seng (Hongk.)    25.524,23  -0,8 
Shanghai-Comp.       4.108,01  -0,5 
 
Donnerstag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        23.589,65  -0,2 
DAX-Future    23.529,00  -0,3 
XDAX       23.523,43  -0,3 
MDAX       29.243,41  -0,6 
TecDAX       3.579,36  -0,6 
SDAX       17.021,46  -0,4 
Euro-Stoxx-50   5.748,89  -0,8 
Stoxx-50      4.992,56  -0,8 
Dow-Jones     46.677,85  -1,6 
S&P-500      6.672,62  -1,5 
Nasdaq Composite 22.311,98  -1,8 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick - Europas Börsen dürften wenig verändert in den Handel am Freitag starten. Es dreht sich weiter alles um den Ölpreis, am Morgen geht Brent bei rund 100 Dollar das Barrel um. Nach der Freigabe der strategischen Ölreserve durch die Internationale Energieagentur versuchen die USA nun durch eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland den Preisanstieg zu dämpfen. Dass die Börsen bislang nicht stärker eingebrochen sind, führt CMC auf die Hoffnung zurück, dass die Auflösung der Notfallreserven der USA und Europas die Zeit überbrücken soll, bis der Krieg im Iran beendet werde. "Ob dies tatsächlich wie erwartet eintreffen wird, ist vollkommen unklar. Zumindest aber hilft es kurzfristig, panikartige Verkäufe an den europäischen Aktienmärkten zu verhindern." Hilfreich seien auch die hohen Absicherungspositionen, die im Vorfeld des Iran-Kriegs aufgebaut worden seien Diese federten einen Großteil der potenziellen Kursrückgänge ab. Umso spannender werde der in der kommenden Handelswoche stattfindende große Verfallstermin an den Terminbörsen.

Rückblick - Abgaben haben die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag verzeichnet. Grund war der zwischenzeitlich wieder über die Marke von 101 Dollar gestiegene Preis für Nordseeöl der Sorte Brent - trotz der Entscheidung der Internationalen Energieagentur (IEA), eine Rekordmenge von 400 Millionen Barrel aus den Notreserven freizugeben, um die Preise zu senken. Auch der unvermindert anhaltende Krieg im Nahen Osten drückte auf die Stimmung. Die Seestraße von Hormus gilt bereits seit mehreren Tagen als unpassierbar, inzwischen hat der Iran offenbar auch damit begonnen, sie zu verminen. Dazu droht Teheran nun auch mit einer Sperre der Passage durch das Rote Meer mit Unterstützung der Huthi-Miliz im Jemen. Der europäische Banken-Sektor war mit einem Abschlag von 1,9 Prozent der größte Verlierer. Deutsche Bank fielen um 5,3 Prozent und Commerzbank um 4,1 Prozent. Am Markt machten Meldungen über Marktturbulenzen bei privaten Kreditfonds in den USA die Runde. Der italienische Versicherer Generali hat 2025 dank der guten Entwicklung aller seiner Geschäftsbereiche einen Gewinnanstieg um 12 Prozent auf 4,17 Milliarden Euro verzeichnet. Der Konzern kündigte zudem an, in diesem Jahr einen Aktienrückkauf im Volumen von 500 Millionen Euro zu starten. Der Kurs stieg um 1,5 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Knapp behauptet - Mit Abgaben, aber deutlich erholt vom Tagestief, hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag einen volatilen Handel beendet. Von ordentlichen Ergebnissen war im Handel mit Blick auf Zalando die Rede. Positiv wurde vor allem das angekündigte Aktienrückkaufprogramm aufgenommen. Die Aktie stieg um 9,5 Prozent und war DAX-Spitzenreiter. Nach Bekanntgabe endgültiger Geschäftszahlen zogen Hannover Rück um 4,5 Prozent an. Highlight war die Dividenden-Ankündigung, die laut Analysten 5 Prozent über der Marktschätzung lag. RWE (+3,9%) hat nach Einschätzung aus dem Handel gute Zahlen vorgelegt. BMW rückten um 1,1 Prozent vor. Belastet von einem schwierigen Marktumfeld in China setzte der Autobauer vergangenes Jahr weniger um und verdiente auch weniger. Insgesamt hatte der Markt aber noch schwächere Zahlen befürchtet. Ebenfalls nach Geschäftszahlen gewannen Daimler Truck 4,1 Prozent. Der Lkw-Hersteller hatte im vierten Quartal deutlich mehr neue Aufträge an Land ziehen können und zeigte sich auch für das Gesamtjahr optimistisch. Brenntag (+5,1%) weitet ihr Kostensenkungsprogramm aus. Viertquartalszahlen sowie Ausblick von K+S (+14,8%) waren besser als prognostiziert ausgefallen. Deutsche Börse gewannen 2,0 Prozent. Die Allfunds-Aktionäre haben der geplanten 5,3 Milliarden Euro schweren Übernahme zugestimmt.

XETRA-NACHBÖRSE

In Ermangelung von Neuigkeiten hat sich kein deutscher Wert auffällig gezeigt. Lediglich Sixt wurden nachrichtenlos 1 Prozent schwächer getaxt.

USA - AKTIEN

Sehr schwach - Wie schon am Vortag galt an der Wall Street: Ölpreise rauf, Aktienkurse runter. Denn erneut kräftig verteuertes Erdöl drückte die US-Börsen. Der Finanzsektor verlor 0,8 Prozent und zählte damit zu schwächsten Branchen. Am Markt machten Meldungen über Marktturbulenzen bei privaten Kreditfonds die Runde. Morgan Stanley büßten 4,1 Prozent ein und JP Morgan 1,7 Prozent. Nvidia reduzierten sich um 1,5 Prozent. Einer der Hauptkunden, Meta Platforms, hatte vier neue Generationen seiner maßgeschneiderten Chips für KI angekündigt. Meta ermäßigten sich um 2,6 Prozent. UiPath büßten 8,2 Prozent ein. Die Softwaregesellschaft hatte für Zuwächse bei Umsatz und Gewinn gemeldet, aber für das Gesamtjahr eine Verlangsamung des Wachstums in Aussicht gestellt. Firefly Aerospace schossen um 12,8 Prozent nach oben. Das Raumfahrtunternehmen meldete einen erfolgreichen Start seiner Mission Alpha Flight 7. Mit der Aussicht auf steigende Preise legten Mosaic und CF Industries um 7,5 und 13,3 Prozent zu. Durch den gestörten Schiffsverkehr wird Dünger knapp. Petco Health & Wellness haussierten um 34,6 Prozent. Trotz schwacher Quartalsergebnisse schlug CEO Joel Anderson einen optimistischen Ton an.

USA - ANLEIHEN

Gestiegene Ölpreise befeuerten Inflationssorgen - in der Folge stiegen die Renditen weiter. Für zehnjährige US-Staatsanleihen kletterten diese um 5 Basispunkte auf 4,25 Prozent. Die anhaltend hohen Energiepreise hievten die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr nicht senken wird, laut FedWatch-Tool auf 43 Prozent - nach 17 Prozent vor einer Woche und nur 5 Prozent vor einem Monat. Die US-Konjunkturdaten setzten vor dem Hintergrund des Nahostkrieges erneut keine Impulse. Überlegungen zum Zinspfad würden aktuell vom Ölpreis bestimmt, nicht aber von Konjunkturdaten, hieß es.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:14 
EUR/USD     1,1497  -0,1  -0,0013     1,1510   1,1517 
EUR/JPY     183,27  -0,1  -0,1500    183,4200  183,4200 
EUR/CHF     0,9049  +0,0  0,0001     0,9048   0,9037 
EUR/GBP     0,8628  +0,0  0,0002     0,8626   0,8631 
USD/JPY     159,4  +0,0  0,0700    159,3300  159,2800 
GBP/USD     1,3322  -0,1  -0,0019     1,3341   1,3341 
USD/CNY     6,8864  +0,3  0,0175     6,8689   6,8689 
USD/CNH     6,8885  +0,1  0,0084     6,8801   6,8807 
AUS/USD     0,7049  -0,4  -0,0025     0,7074   0,7079 
Bitcoin/USD 71.270,28  +1,5 1.076,94    70.193,34 70.094,98 
 

Für den "sicheren Hafen" Dollar ging es weiter nach oben - der Dollar-Index gewann 0,5 Prozent.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     5.095,95  +0,3   17,05    5.078,89 
Silber      83,04  -0,9   -0,72      83,76 
Platin    2.115,54  -0,8  -16,46    2.132,00 
 

Der Goldpreis gab 1,6 Prozent nach, belastet durch den festeren Dollar und weiter gestiegene Marktzinsen.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    95,69  -0,0   -0,04      95,73 
Brent/ICE    100,08  -0,4   -0,38     100,46 
 

Öl der Sorte Brent kämpfte wieder mit der 100-Dollar-Marke, die Ölpreise legten um rund 10 Prozent zu. Die Internationale Energieagentur hatte ihre Prognose für das Wachstum des Ölangebots 2026 drastisch gesenkt und erklärt, der Nahost-Krieg stelle die größte Störung der globalen Energiemärkte aller Zeiten dar. US-Präsident Donald Trump räumte dem Verhindern einer iranischen Atombombe Priorität gegenüber den Ölpreisen ein. Preistreibend für Rohöl waren auch neue Angriffen des Iran auf die Ölinfrastruktur der Nachbarländer und auf Handelsschiffe im Persischen Golf. Laut US-Energieminister Chris Wright ist die US-Marine derzeit noch nicht in der Lage, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

NAHOST-KRIEG

US-Präsident Donald Trump hat seine seine Rhetorik gegenüber dem Iran verschärft. Er schrieb am Freitag in einem Beitrag auf Truth Social, dass die USA das "terroristische Regime des Iran" militärisch und wirtschaftlich "völlig zerstören" werden. Er warnte die Führung des Landes, dass die USA über "beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit" verfügten. "Beobachten Sie, was heute mit diesen gestörten Dreckskerlen passiert", sagte er. "Sie haben 47 Jahre lang unschuldige Menschen auf der ganzen Welt getötet, und jetzt töte ich sie, als der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika."

FUSSBALL-WM

US-Präsident Donald Trump hält eine Teilnahme des Iran an der im Juni beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft (WM) für unangebracht. "Die iranische Fußballnationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft willkommen, aber ich glaube wirklich nicht, dass es angemessen ist, dass sie dort sind - zu ihrem eigenen Schutz und für ihre eigene Sicherheit", schrieb Trump in einem Post auf Truth Social. Der iranische Sportminister Ahmad Donyamali hatte laut staatlichen Medien offiziell erklärt, dass der Iran nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen wird.

ALLIANZ

ordnet ihren Vorstand mit Wirkung zum 1. Januar 2027 neu. Hintergrund der Umstrukturierung ist das planmäßige Ausscheiden von Klaus-Peter Röhler, der nach 30 Dienstjahren und dem Erreichen der Altersgrenze zum Jahresende 2026 in den Ruhestand tritt. Wie der Konzern mitteilte, rückt als neues Mitglied Tomas Kunzmann in den Vorstand auf, der seit Juli 2022 als CEO die Sparte Allianz Partners leitet. Kunzmann soll im Konzernvorstand die Verantwortung für die Region Asien-Pazifik inklusive Indien übernehmen. Seine Nachfolge bei Allianz Partners will die Allianz zu einem späteren Zeitpunkt benennen.

ADOBE

CEO Shantanu Narayen wird zurücktreten, sobald ein neuer Chef für die KI-Ära gefunden ist. Narayen wird die Führung der Transformation des Softwareunternehmens in den vergangenen 18 Jahren zugeschrieben. Adobe wies für das erste Quartal einen Gewinn von 1,89 Milliarden US-Dollar oder 4,60 Dollar je Aktie aus verglichen mit 1,81 Milliarden Dollar oder 4,14 Dollar je Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 6,06 Dollar und damit über den von Analysten erwarteten 5,87 Dollar. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 6,40 Milliarden Dollar. Analysten hatten Erlöse von 6,28 Milliarden Dollar prognostiziert. Adobes jährlich wiederkehrender Umsatz (ARR) aus dem Bereich KI-First hat sich im Jahresvergleich mehr als verdreifacht. Das Unternehmen beendete das Quartal mit einem ARR von 26,06 Milliarden Dollar, was der Schätzung der Wall Street entsprach. Für das laufende zweite Quartal erwartet Adobe einen Umsatz von 6,43 bis 6,48 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,80 bis 5,85 Dollar. Analysten prognostizieren einen Umsatz von 6,43 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn von 5,68 Dollar je Aktie.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 13, 2026 02:33 ET (06:33 GMT)

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Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

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