Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnenabwehr im Fokus: DroneShield +15%
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
409 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Der Iran könnte laut der den Iranischen Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagentur Tasnim dazu übergehen, die Straße von Bab al-Mandeb zu schließen oder zu kontrollieren, wobei die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen zu Operationen in dem Gebiet bereit sein sollen. "Der Iran ist in der Lage, Bab al-Mandab zu kontrollieren, und neue Fronten werden eröffnet", so die Agentur. Die Wasserstraße, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet, ist ein entscheidender Engpass für den weltweiten Handel. Jede Störung dort würde das Risiko bergen, die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Auswirkungen des Konflikts zu verschärfen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

PORSCHE SE (8:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr (in Millionen Euro, Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro):

PROG PROG PROG 
GESAMTJAHR             Gj25 ggVj Zahl   Gj24 
Ergebnis vor Steuern       1.780  --   6 -20.150 
Ergebnis nach Steuern       1.896  --   6 -20.017 
Ergebnis nach Steuern angepasst  2.333 -26%   6  3.151 
Nettoverschuldung         5.072  -2%   6  5.160 
Dividende je Vorzugsaktie     1,59 -17%   6   1,91 
 

CTS EVENTIM (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr (in Millionen Euro, Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

PROG PROG PROG 
GESAMTJAHR           Gj25 ggVj Zahl  Gj24 
Umsatz             2.984  +6%   8 2.809 
EBITDA bereinigt         572  +6%   6  542 
EBITDA-Marge bereinigt     19,2  --  --  19,3 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  294  -8%   8  319 
Ergebnis je Aktie        3,04  -8%   8  3,32 
Dividende je Aktie       1,57  -5%   8  1,6 
 

DEUTZ (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr (in Millionen Euro, Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

PROG  PROG PROG 
GESAMTJAHR 2025    Gj25  ggVj Zahl  Gj24 
Umsatz        2.096  +16%   4  1.814 
EBIT bereinigt     115  +50%   3   77 
EBIT-Marge bereinigt  5,5   --  --   4,2 
Konzernergebnis     49  -5%   3   52 
Ergebnis je Aktie   0,34  -13%   3  0,39 
Dividende je Aktie   0,18  +6%   4  0,17 
 

Weitere Termine:

07:00 DE/SMA Solar Technology AG, ausführliches Jahresergebnis (13:30 Analystenkonferenz)

07:00 DE/Wacker Neuson SE, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/Delivery Hero SE, ausführliches Jahresergebnis (14:00 Analystenkonferenz)

07:30 DE/Prosiebensat1 Media SE, ausführliches Jahresergebnis (11:30 BI-PK)

07:30 DE/Scout24 SE, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/Dürr AG, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/Elringklinger AG, ausführliches Jahresergebnis (10:00 BI-PK; 14:00 Analystenkonferenz)

07:30 DE/Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/Hapag-Lloyd AG, Jahresergebnis und Geschäftsbericht

07:30 DE/Koenig & Bauer AG (KBA), ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/SFC Energy AG, Jahresergebnis

07:45 DE/Eckert & Ziegler AG, Jahresergebnis

07:50 DE/Medios AG, Jahresergebnis

08:00 DE/Bertelsmann SE & Co KGaA, Jahresergebnis (09:30 BI-PK)

08:00 DE/Cancom SE, ausführliches Jahresergebnis

08:00 SE/Hennes & Mauritz AB, Ergebnis 1Q

08:00 DE/Jost Werke SE, ausführliches Jahresergebnis (11:00 Analystenkonferenz)

08:00 DE/PNE AG, Jahresergebnis

09:00 DE/KSB SE & Co. KGaA, ausführliches Jahresergebnis (10:00 BI-PK)

10:00 DE/Helaba Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale, Jahresergebnis und Bilanzpressekonferenz

12:00 DE/Sartorius AG, HV

Im Laufe des Tages

- DE/Klöckner & Co SE, Ende der Andienungsfrist für Übernahme durch Worthington Steel

- DE/Pfeiffer Vacuum Technology AG, ausführliches Jahresergebnis

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen        Dividende 
Edel            0,30 EUR 
British American Tobacco  61,26 p 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 GfK-Konsumklimaindikator April 
     PROGNOSE: -26,9 
     zuvor:  -24,7 
- FR 
  08:45 Geschäftsklimaindex März 
     PROGNOSE: 101 
     zuvor:  102 
 
     Verbrauchervertrauen März 
     PROGNOSE: 89 
     zuvor:   91 
- EU 
  10:00 EZB, Geldmenge M3 und Kreditvergabe Februar 
     Geldmenge M3 
     PROGNOSE: +3,4% gg Vj 
     zuvor:  +3,3% gg Vj 
- US 
  13:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 210.000 
     zuvor:  205.000 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        22.937,00  -0,9 
E-Mini-Future S&P-500   6.620,75  -0,3 
E-Mini-Future Nasdaq-100 24.291,00  -0,3 
Topix (Tokio)       3.621,44  -0,8 
Hang-Seng (Hongk.)    24.845,35  -1,9 
Shanghai-Comp.       3.888,72  -1,1 
 
Mittwoch: 
          zuletzt +/- % 
DAX        22.957,08  +1,4 
DAX-Future    23.102,00  +1,2 
XDAX       22.902,01  -0,2 
MDAX       28.821,32  +2,5 
TecDAX       3.477,52  +1,8 
SDAX       16.905,40  +2,4 
Euro-Stoxx-50   5.649,33  +1,2 
Stoxx-50      4.907,68  +1,4 
Dow-Jones     46.429,49  +0,7 
S&P-500      6.591,90  +0,5 
Nasdaq Composite 21.929,83  +0,8 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Nach der Erholung vom Vortag dürfte es mit den Börsen wieder nach unten gehen. Ein schnelles Ende des Kriegs im Nahen Osten ist nicht in Sicht. Zwar überwiege noch immer die Erleichterung darüber, dass sich die Situation im Nahen Osten zumindest kurzfristig nicht weiter verschlimmert. "Die Märkte werden jedoch die Geduld verlieren, wenn beide Seiten einer Einigung nicht bald näherkommen. Es würde mich sehr überraschen, wenn Risikoanlagen ihre Gewinne von hier aus deutlich ausweiten würden. Die Risiken für die großen Aktienindizes sind weiterhin eher nach unten gerichtet, während sie für Rohöl nach oben tendieren", so Analyst Fawad Razaqzada von StoneX. Der Iran habe erklärt, dass der Krieg nur zu seinen eigenen Bedingungen enden werde. Am Morgen zieht der Ölpreis wieder an.

Rückblick: Fest - Börsianer setzten auf eine diplomatische Lösung des Irankrieges und kauften Aktien. Die USA hatten dem Iran einen Plan zur Beendigung des Krieges übermittelt. Nachdem die darin enthaltenen Forderungen von Teheran zurückgewiesen und mit eigenen Forderungen gekontert wurden, kamen die Aktien von den Hochs zwar etwas zurück. Allerdings überwog am Markt, dass überhaupt an einer diplomatischen Lösung des Konflikts gearbeitet wird. Dazu kamen auch die Ölpreise zurück. Weitgehend ignoriert wurde im aktuellen Umfeld der deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex, zumal sich dieser im März wie erwartet deutlich eingetrübt hatte. Für Unterstützung sorgten aber sinkende Marktzinsen. Docmorris schnellten um 8,8 Prozent nach oben. Der größte Aktionär CEPD fordert einen umfassenden Umbau des Verwaltungsrats und will den amtierenden Präsidenten Walter Oberhänsli absetzen.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Fest - Angeführt wurde das DAX-Tableau von Siemens Energy mit einem Aufschlag von 4,6 Prozent. Die weiterhin hohen Ölpreise und die Erwartung, dass diese auch nach Kriegsende wegen der stark beschädigten Infrastruktur am Persischen Golf nicht so schnell fallen dürften, stütze das Geschäftsmodell, hieß es. Lanxess schossen nach einer Hochstufung auf "Overweight" durch JP Morgan um 17,4 Prozent nach oben. Puma stiegen um 4,1 Prozent. Grund dafür waren starke Geschäftszahlen des chinesischen Sportartikelhändlers Anta Sports, der zum größten Aktionär des deutschen Konzerns aufsteigen soll. Jenoptik schnellten nach endgültigen Geschäftszahlen um 14,6 Prozent nach oben. Gut kam die höhere Dividende an. Dürr will die Dividende erhöhen, die Aktie gewann 1,9 Prozent. Verbio erhöhte die Prognose, der Markt quittierte das mit einem Plus von 6,5 Prozent. Kontron machten einen Satz um 7,6 Prozent, befeuert von einem neuen Aktienrückkaufprogramm.

XETRA-NACHBÖRSE

Aixtron tendierten etwas leichter. Nachdem die Aktie im Xetra-Handel einen Satz um fast 9 Prozent auf 36,57 Euro gemacht hatte, wurde sie bei Tradegate gegen 21.10 Uhr bei 36,24 Euro gesehen. Das Unternehmen hatte am Abend mitgeteilt, ein neues Werk in Malaysia bauen zu wollen mit Investitionen 2026 und 2027 von insgesamt rund 40 Millionen Euro. Die erwarteten Anlaufkosten im Jahr 2026 sollen keine Auswirkungen auf die Prognose für das laufende Jahr haben. Für Stratec ging es um rund 4 Prozent nach unten. Das Unternehmen hatte für 2025 Geschäftszahlen am unteren Rand der eigenen Prognosen mitgeteilt.

USA - AKTIEN

Freundlich - Diplomatische Bemühungen um einen Waffenstillstand im Nahen Osten sorgten für vorsichtigen Optimismus. Zwar lehnte der Iran einen US-Friedensplan ab und konterte mit eigenen Bedingungen, worauf die Kurse von den Hochs zurückkamen. Die Tatsache, dass es überhaupt diplomatische Initiativen gibt, stützte die Kurse aber. Unterstützung kam von gesunkenen Ölpreisen, wobei auch hier die Dynamik im Tagesverlauf abebbte. Arm Holdings schossen um 16,4 Prozent nach oben. Treiber waren ehrgeizige Umsatzziele mit einem eigenen KI-Datenzentrumschip. Das zog auch die Kurse anderer Chiphersteller nach oben. AMD legten um über 7 Prozent zu, Intel ebenso. Laut Nikkei Asia sollen AMD und Intel Kunden über Preiserhöhungspläne unterrichtet haben. Für Nvidia ging es um 2,0 Prozent aufwärts. Terns Pharmaceuticals wurden 5,7 Prozent höher gehandelt, nachdem Merck angekündigt hatte, das Onkologieunternehmen übernehmen zu wollen. Mecrk & Co stiegen um 2,6 Prozent. Robinhood Markets sprangen um 5,0 Prozent nach oben. Das Brokerhauses hat ein Aktienrückkaufprogramm aufgelegt.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,88 -0,05    3,91      3,85 
5 Jahre       3,97 -0,06    3,99      3,94 
10 Jahre      4,32 -0,07    4,36      4,31 
 

Die Renditen gaben mit den gesunkenen Ölpreisen kräftig nach, weil sich mit niedrigeren Ölpreisen Inflations- und Zinserhöhungssorgen verringerten. Stärker als erwartet gestiegene US-Importpreise im Februar gingen in der aktuellen Gemengelage unter.

DEVISEN

DEVISEN    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 19:52 
EUR/USD     1,1556  -0,0  -0,0002     1,1558   1,1569 
EUR/JPY     184,30  -0,0  -0,0100    184,3100  184,3900 
EUR/CHF     0,9156  +0,1   0,0006     0,9150   0,9155 
EUR/GBP     0,8649  +0,1   0,0004     0,8645   0,8652 
USD/JPY     159,45  -0,0  -0,0100    159,4600  159,3400 
GBP/USD     1,3356  -0,1  -0,0007     1,3363   1,3369 
USD/CNY     6,903  +0,0   0,0019     6,9011   6,9011 
USD/CNH     6,9072  +0,1   0,0054     6,9018   6,9028 
AUS/USD     0,6945  -0,0  -0,0002     0,6947   0,6954 
Bitcoin/USD 69.898,28  -1,5 -1.079,41    70.977,69 70.913,91 
 

Der Dollar zog deutlicher an, der Euro fiel auf 1,1560 zurück. Marktteilnehmer verwiesen auf die ablehnende Haltung des Iran zu einem US-Plan zu Beendigung des Krieges. Das habe dem Dollar wieder Zulauf in seiner Funktion als sicherer Hafen beschert, hieß es.

Der Euro dürfte zum Dollar weiter unter Druck stehen, solange der Iran wenig Kompromissbereitschaft zeige gegenüber den USA im Irankrieg zeige, sagt Fawad Razaqzada von City Index. "Positionierungen für eine schnelle Lösung sind verfrüht." Der iranische Hebel über die steigenden Energiepreise wiege den militärischen Druck durch die USA auf - dies deckele Euro-Aufschläge zum Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.429,13  -1,7   -75,93    4.505,06 
Silber      69,57  -2,4   -1,71      71,28 
Platin    1.882,80  -1,9   -36,93    1.919,73 
 

Bei Gold kam es nach den jüngsten Verlusten zu einer Gegenbewegung, unterstützt von gesunkenen Marktzinsen. Die Feinunze verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 4.539 Dollar.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    92,36  +2,3    2,04      90,32 
Brent/ICE    104,63  +2,4    2,41     102,22 
 

Die Ölpreise gaben mit den diplomatischen Friedensbemühungen bei allerdings weiter diffuser Nachrichtenlage um bis zu 1,5 Prozent nach, Brent-Öl kostete zuletzt rund 102,50 Dollar. Dass die Ölpreise im Tagesverlauf ihre Verluste deutlich verringerten, dürfte beigetragen haben, dass der Iran laut der den Iranischen Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagentur Tasnim dazu übergehen könnte, die Straße von Bab al-Mandeb zu schließen oder zu kontrollieren - mit Unterstützung mit dem Iran verbündeter Huthi-Rebellen im Jemen. Die Wasserstraße, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet, ist ein entscheidender Engpass für den weltweiten Handel. Dass sich die Rohöllagerbestände in den USA wider Erwarten ausgeweitet hatten, spielte für die Preisfindung keine Rolle.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR

IRAN-KRIEG - Wasserstraßen

Der französische Generalstabschef Fabien Mandon will nach den Worten eines Sprechers der französischen Armee in Kürze eine Videokonferenz mit Ländern abhalten, die bereit sind, sich an einer Mission zur Wiederherstellung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus zu beteiligen. Die Initiative sei völlig unabhängig vom Ansatz der USA und bleibe defensiv ausgerichtet. Derweil könnte Iran laut der den Iranischen Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagentur Tasnim dazu übergehen, die Straße von Bab al-Mandeb zu schließen oder zu kontrollieren, wobei die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen zu Operationen in dem Gebiet bereit sein sollen. Die Wasserstraße, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet, ist ein entscheidender Engpass für den weltweiten Handel.

IRAN-KRIEG

Das Weiße Haus hat dem Iran mit weiteren Angriffen für den Fall gedroht, dass Teheran nicht auf das Friedensangebot der USA eingeht. Die USA würden den Iran "härter treffen als je zuvor", falls Teheran sich nicht auf einen Deal zur Beendigung des Konflikts einlasse, sagte die Pressesprecherin des Weißen Hauses.

USA/CHINA

Die wegen des Kriegs im Iran verschobene China-Reise von US-Präsident Donald Trump soll nun am 14. und 15. Mai stattfinden.

WOHNUNGSBAU DEUTSCHLAND

Beim Wohnungsneubau hinkt Deutschland schon seit Jahren dem Bedarf hinterher, jetzt ist ein neuer Tiefpunkt in Sicht. "Die Zahl neu gebauter Wohnungen wird auf unter 200.000 sinken", sagte IG-BAU-Chef Robert Feiger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Das ist nicht einmal mehr die Hälfte von dem, was mindestens gebaut werden müsste. Damit wird eine rote Linie gerissen." (RND)

ÖLVERSORGUNG

Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie sieht aktuell noch keine Lieferengpässe beim Sprit, sieht aber Versorgungsprobleme bei einem langen Iran-Krieg. "Aktuell drohen keine Lieferengpässe bei Benzin, Diesel oder Heizöl in Europa und damit auch nicht in Deutschland", sagte der Sprecher des Verbands der Rheinischen Post. "Sollte sich die Blockade der Straße von Hormus in nächster Zeit nicht spürbar entspannen, verschärft sich der globale Wettbewerb um das am Markt verfügbare Angebot an Rohöl und Mineralölprodukten. Dann könnte die Versorgung Europas und damit auch Deutschlands in Mitleidenschaft gezogen werden." (Rheinische Post)

SCHIFFFAHRT

Flugbenzin ist bereits knapp, doch die weit größere Gefahr für die weltweiten Lieferketten besteht auf See: In Asien droht ein Engpass bei Bunkertreibstoffen. "Die Befürchtung, dass in asiatischen Häfen der Bunkerkraftstoff ausgeht, ist durchaus berechtigt", sagt Lynn Loo, die Chefin des Global Centre for Maritime Decarbonisation in Singapur. Was sich hier anbahnt, ist mehr als eine Episode steigender Energiepreise. Experten warnen vor einer Versorgungskrise mit Bunkerkraftstoff in Asien, wegen der Bedeutung der dortigen Industrie auch "Fabrik der Welt" genannt. Eine solche Krise könnte deshalb den Welthandel in seinen Grundfesten erschüttern. (Handelsblatt)

AIXTRON

will ein neues Werk in Malaysia bauen. Dafür sind 2026 und 2027 Investitionen von insgesamt rund 40 Millionen Euro vorgesehen. Die im Zusammenhang mit dem Produktionsaufbau erwarteten Anlaufkosten im Jahr 2026 sollen keine Auswirkungen auf die Prognose für das laufende Jahr haben.

CEWE

will im laufenden Jahr weiter wachsen und den Gewinn steigern. Der Fotodienstleister aus Oldenburg kündigte bei Vorlage der vollständigen Jahresbilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres für 2026 ein Umsatzziel zwischen 870 und 900 Millionen Euro an, das wären am oberen Ende der Spanne bis zu 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das EBIT der Gruppe wird zwischen 87 und 93 Millionen Euro erwartet, verglichen mit 88,2 Millionen im Vorjahr. Vor Steuern rechnet das SDAX-Unternehmen mit 86,5 bis 92,5 Millionen Euro Gewinn, nach Steuern mit 59 bis 64 Millionen Euro.

Heidelberg materials

will den Aktionären für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 3,60 Euro pro Aktie zahlen, 30 Cent mehr als im Vorjahr. Damit sollen 28,8 Prozent des Jahresüberschusses an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Analysten hatten mit 3,61 Euro Dividende gerechnet. Zahlen für das abgelaufene Jahr waren bereits Ende Februar veröffentlicht worden.

KONTRON

BERICHTET  PROG PROG 
GESAMTJAHR           Gj25 ggVj  Gj25 ggVj Gj24 
Umsatz             1.607  -5% 1.663  -1% 1.685 
EBITDA              237 +24%  267 +39%  192 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  141 +56%  152 +67%  91 
Ergebnis je Aktie        2,29 +56%  2,44 +66% 1,47 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: 
- Umsatz: auf und 1,75 bis über 1,8 Mrd Euro abhängig von der Entwicklung des Wallboxgeschäfts 
- EBITDA bereinigt: 225 Mio Euro 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro;

STRATEC

hat bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2025 Wertminderungen von insgesamt 10,5 Millionen Euro identifiziert. Nach vorläufigen Zahlen erreichte die bereinigte EBIT-Marge 2025 so 10,0 (Vorjahr: 13,0) Prozent. Der Konzernumsatz beläuft sich voraussichtlich auf 250,9 (257,6) Millionen Euro. Damit sei die zuletzt kommunizierte Finanzprognose (Umsatz währungsbereinigt in etwa auf Vorjahresniveau; die adjustierte EBIT-Marge lag am unteren Ende des Korridors von 10,0 bis 12,0 Prozent). Stratec erwartet 2026 auf währungsbereinigter Basis ein Wachstum des Konzernumsatzes gegenüber dem Vorjahr im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Die daraus resultierenden Skaleneffekte sollen voraussichtlich durch steigende Inputkosten, unter anderem auch infolge geopolitischer Konflikte, teilweise bis vollständig neutralisiert werden. Entsprechend werde für die bereinigte EBIT-Marge ein Wert in etwa auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.

UNIPER

Der Irankrieg und seine Folgen für die Energiemärkte wecken Erinnerungen an die Gaskrise 2022. Doch Uniper-CFO Christian Barr gibt Entwarnung. Trotz der zerstörten Produktionsanlagen am Persischen Golf befürchtet er absehbar keinen Gasmangel. "Aktuell haben wir keine Gasknappheit. Grundsätzlich ist genügend Gas auf dem Weltmarkt vorhanden. Außerdem haben wir unser Bezugsportfolio stark diversifiziert. Das betrifft sowohl die Länder, aus denen wir Gas beziehen, die Vertragspartner, die Bepreisungsmechanismen und die Bezugsquellen, also Pipelinegas und LNG. Tatsächlich fühlen wir uns durch die momentane Situation bestätigt, dass das der richtige Weg war", sagte Barr im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. (Börsen-Zeitung)

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 26, 2026 02:33 ET (06:33 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.