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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

US-Präsident Trump setzt die Angriffe auf den Energiesektor Irans für 10 Tage aus, damit Friedensverhandlungen stattfinden können. Trumps bisherige Frist wäre am Freitag abgelaufen. "Auf Ersuchen der iranischen Regierung möge diese Erklärung als Bestätigung dienen, dass ich die Zerstörung von Energieanlagen um 10 Tage bis Montag, den 6. April 2026, um 20 Uhr Eastern Time, aussetze", schrieb Trump in den sozialen Medien. Er sagte, die Gespräche liefen und "sie verlaufen sehr gut."

AUSBLICK UNTERNEHMEN

JUNGHEINRICH (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr (in Millionen Euro, Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

PROG PROG PROG 
GESAMTJAHR         Gj25 ggVj Zahl  Gj24 
Auftragseingang      5.525  +4%   4 5.311 
Umsatz           5.513  +2%   8 5.392 
EBIT             225 -48%   8  434 
EBIT-Marge          4,1  --   8  8,1 
Ergebnis vor Steuern     195 -52%   8  404 
Ergebnis nach Steuern    105 -64%   8  289 
Ergebnis je Vorzugsaktie  1,04 -63%   8  2,84 
Dividende je Vorzugsaktie  0,39 -51%   8  0,80 
 

Weitere Termine:

08:00 DE/Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG), Jahresergebnis

11:00 DE/Deutsche Bahn AG, Bilanzpressekonferenz

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Carl Zeiss Meditec: 0,55 EUR 
Sartorius Vz:    0,74 EUR 
Sartorius St:   0,73 EUR 
Novo Nordisk:    7,95 DKK 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- GB 
  08:00 Einzelhandelsumsatz Februar 
     PROGNOSE: -0,8% gg Vm 
     zuvor:  +1,8% gg Vm 
 
- ES 
  09:00 HVPI und Verbraucherpreise (vorläufig) März 
     HVPI 
     PROGNOSE:   +3,2% gg Vj 
     zuvor:    +2,5% gg Vj 
 
- US 
  15:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (2. Umfrage) März 
     PROGNOSE:   54,0 
     1. Umfrage:  55,5 
     zuvor:    56,6 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        22.932,00  +0,7 
E-Mini-Future S&P-500   6.565,00  +0,6 
E-Mini-Future Nasdaq-100 23.946,00  +0,6 
Topix (Tokio)       3.657,75  +0,4 
Hang-Seng (Hongk.)    24.992,56  +0,6 
Shanghai-Comp.       3.907,17  +0,5 
 
Donnerstag: 
          zuletzt +/- % 
DAX        22.612,97  -1,5 
DAX-Future    22.727,00  -1,8 
XDAX       22.537,05  -0,3 
MDAX       28.264,78  -1,9 
TecDAX       3.423,19  -1,6 
SDAX       16.626,81  -1,7 
Euro-Stoxx-50   5.565,93  -1,5 
Stoxx-50      4.846,45  -1,3 
Dow-Jones     45.960,11  -1,0 
S&P-500      6.477,16  -1,7 
Nasdaq Composite 21.408,08  -2,4 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Europas Börsen dürften mit Aufschlägen in den Handel am Freitag starten, nachdem US-Präsident Donald Trump die Angriffe auf den Energiesektor Irans für weitere zehn Tage ausgesetzt hat, damit Friedensverhandlungen stattfinden können. "Donald Trump hat sein Ultimatum erneut verlängert. Das zeigt, wie sehr die USA den Krieg beenden und eine Verhandlungslösung erreichen wollen. Es zeigt aber auch, dass sich die Verhandlungen wohl alles andere als einfach gestalten", sagt QC Partners. Für die Börsen bedeute die noch längere Frist, dass die Unsicherheit noch einige Zeit hoch bleiben werde. Die Chancen stünden allerdings gut, dass der ganz große "sell-off" zumindest während des laufenden Ultimatums ausbleiben werde. "Denn solange die Chance auf Frieden lebt, werden nur wenige bereit sein, ihre Aktien zu jedem Kurs auf den Markt zu werfen."

Rückblick: Schwach - Die verworrene Lage im Nahost-Krieg trieb Anleger zum Rückzug aus Aktien, zumal die Ölpreise wieder anzogen. Deutlich abwärts ging es mit den Kursen im Rüstungssektor. Im Handel war von Gewinnmitnahmen die Rede. Rheinmetall verloren 3,4 Prozent, zusätzlich belastet von einer Kurszielsenkung der Bank of America. Daneben senkten die Analysten auch die Kursziele von Renk und Hensoldt, wobei sie Hensoldt dessen ungeachtet auf "Buy" erhöhten. Nach dem iranischen Angriff auf den US-Stützpunkt Diego Garcia sehen die Analysten eine erhöhte Priorität für Luftverteidigung in Europa. Zu den Profiteuren zählte die Bank neben Hensoldt auch BAE Systems, Thales, Leonardo und Kongsberg. Hensoldt verloren dennoch 5,6 Prozent, für Renk ging es um 8,5 Prozent nach unten, Thales, Leonardo und Kongsberg gaben bis zu 1,3 Prozent ab. ASML verbilligten sich um 3,8 Prozent. Hintergrund war laut Marktteilnehmern, dass Google in dieser Woche TurboQuant veröffentlicht hatte, einen Algorithmus zur künstlichen Intelligenz-Kompression, der angeblich den Speicherbedarf um das Sechsfache reduziert. Pernod Ricard sackten um 5,7 Prozent ab. Im Handel wurde dazu auf einen Bloomberg-Bericht verwiesen, wonach der Spirituosenhersteller eine Übernahme des US-Konkurrenten Brown-Forman, dem Hersteller des Jack Daniel's Whiskeys, in Erwägung ziehen soll.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Schwach - Henkel gewannen gegen den schwachen Markt 0,5 Prozent. Das Unternehmen erwirbt die US-Haarpflegemarke Olaplex. Im Handel stieß die Akquisition auf ein positives Echo. Weiter Stärke zeigten BASF mit einem Plus von 1,4 Prozent zum Tag der Eröffnung des neuen Werks in Südchina. Mit Enttäuschung wurden die Zahlen der Porsche Holding aufgenommen. Wegen der schlechten Entwicklung bei der Tochter Volkswagen verdiente das Unternehmen weniger. Der Kurs gab um 2,9 Prozent nach. Nach Vorlage schwacher Geschäftszahlen für 2025 verloren Kontron 14,2 Prozent. Auch der Ausblick auf das laufende Jahr enttäuschte. Bei Thyssenkrupp (-4,3%) belasteten wieder einmal Medienberichte über den nur schleppenden Verlauf der Gespräche mit Jindal über einen Verkauf der Stahlsparte. Deutz verloren 7,2 Prozent. Die Zahlen für 2025 lägen beim Umsatz und operativen Ergebnis jeweils 3 Prozent unter den Konsenserwartungen, so die DZ Bank. Prosiebensat.1 hofft auf eine Erholung des TV-Werbemarktes in der zweiten Jahreshälfte und will den Umsatz auf organischer Basis wieder steigern. Der Kurs legte um 1,2 Prozent zu.

XETRA-NACHBÖRSE

Die BASF-Aktie zeigte sich wenig verändert, nachdem am Abend bekennt geworden war, dass sich der Chemieriese von einem Teil seiner Beteiligung am britischen Öl- und Gaskonzern Harbour Energy trennen will. Für CTS Eventim ging es auf Tradegate um rund 9 Prozent nach oben. Der Ticketvermarkter wuchs im vergangenen Jahr weiter profitabel und setzte erstmals mehr als 3 Milliarden Euro um. Das bereinigte EBITDA stieg um 7,7 Prozent auf 584 Millionen Euro. Tui zeigten sich kaum verändert nach der Mitteilung, den Vorstand neu zuzuschneiden, um Synergien zwischen den Geschäftsfeldern noch konsequenter zu heben.

USA - AKTIEN

Sehr schwach - Mangels Anzeichen für Fortschritte bei den Bemühungen, den Krieg im Iran zu beenden, machte sich nach dem Hoffnungsschimmer zuvor Ernüchterung breit. Der Markt bleibe in Alarmbereitschaft, hieß es. Dazu kamen wieder deutlich höhere Ölpreise und steigende Marktzinsen als Belastungsfaktor. Während US-Präsident Trump nicht müde wird zu behaupten, der Iran bitte um einen Deal zur Beendigung des Krieges, berichteten iranische Medien, dass neben der Straße von Hormus auch die Meerenge Bab al-Mandeb blockiert werden könnte. Das trieb die Ölpreise nach oben und schürte wieder Inflations- und damit auch Zinserhöhungssorgen. Alphabet sanken um 3,4 und Meta um 7,9 Prozent, nachdem eine 20-jährige Klägerin einen Social-Media-Prozess gegen Meta Platforms und Googles YouTube gewonnen hatte mit dem Vorwurf, die Apps seien so gestaltet, dass sie abhängig machten und für Jugendliche schädlich seien. Laut der Jury handelten der Instagram-Eigentümer Meta und YouTube fahrlässig, weshalb sie zur Zahlung von 3 Millionen Dollar an die Klägerin verurteilt wurden. Der Ausgang könnte wegweisend sein für hunderte weitere Klagen ähnlicher Art. Aktien von Speicherherstellern wie Sandisk und Micron Technology gaben weiter nach um 11,0 bzw. 6,9 Prozent. Hintergrund ist, dass Google diese Woche TurboQuant veröffentlichte, einen Algorithmus zur künstlichen Intelligenz-Kompression, der angeblich den Speicherbedarf um das Sechsfache reduziert. Brown-Forman schossen um 9,6 Prozent nach oben. Laut einem Bloomberg-Bericht befasst sich der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard mit einer Übernahme des US-Konkurrenten, dem Hersteller des Jack Daniel's Whiskeys.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       4,00 +0,12    4,00      3,89 
5 Jahre       4,11 +0,12    4,11      3,99 
10 Jahre      4,43 +0,10    4,43      4,34 
 

Die Renditen stiegen mit den durch den Ölpreisschock verbundenen Inflations- und Zinserhöhungssorgen kräftig, im Zehnjahresbereich um 10 Basispunkte auf 4,43 Prozent. Dazu hob die OECD ihre Inflationsprognose für die USA von 3,0 auf 4,2 Prozent an und erklärte, die Weltwirtschaft dürfte einen erheblichen Rückschlag erleiden, falls die Energiepreise über längere Zeit hoch blieben.

DEVISEN

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 18:40 Uhr 
EUR/USD     1,1538  +0,1  0,0012     1,1526     1,1529 
EUR/JPY     184,20  +0,0  0,0200    184,1800    184,1600 
EUR/CHF     0,9181  +0,2  0,0017     0,9164     0,9163 
EUR/GBP     0,8647  +0,0  0,0001     0,8646     0,8646 
USD/JPY     159,62  -0,1  -0,1800    159,8000    159,7000 
GBP/USD     1,3337  +0,1  0,0008     1,3329     1,3336 
USD/CNY     6,9121  +0,0  0,0014     6,9107     6,9107 
USD/CNH     6,9184  0,0  0,0000     6,9184     6,9202 
AUS/USD     0,6903  +0,3  0,0019     0,6884     0,6893 
Bitcoin/USD 68.763,56  -0,3  -204,84    68.968,40   68.964,85 
 

Der Dollar war weiter gesucht, zum einen in seiner Funktion als sicherer Hafen, zum anderen, weil Öl überwiegend in Dollar abgerechnet wird, weshalb bei steigenden Ölpreisen mehr Dollar nachgefragt werden. Dazu stützten ihn deutlich höhere US-Renditen. Der Euro ging zuletzt mit 1,1521 Dollar um.

i++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

ROHOEL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    93,98  -0,5   -0,50      94,48 
Brent/ICE    107,49  -0,5   -0,52     108,01 
 

Der Goldpreis gab kräftig nach, wobei der Dollar bremsend wirkte, weil er das Edelmetall für Käufer aus dem Nichtdollarraum verteuert. Die Feinunze verbilligte sich um 152 auf 4.352 Dollar.

ÖL

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.464,53  +2,0   85,52    4.379,01 
Silber      69,93  +2,8   1,91      68,03 
Platin    1.893,45  +3,6   66,20    1.827,25 
 

Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um 5,4 Prozent auf 107,74 Dollar je Barrel angesichts ausbleibender Fortschritte bei den Bemühungen um einen Frieden im Iran und Meldungen, der Iran könnte eine weitere wichtige Schifffahrtsroute blockieren.

MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 17.30 UHR

IRAN-KRIEG

Israel hat den Schwerpunkt seiner Luftkampagne von der Destabilisierung des iranischen Regimes auf die Zerstörung der militärisch-industriellen Basis des Landes verlagert, in der Hoffnung, in der verbleibenden Zeit vor einem möglichen Kriegsende einen nachhaltigeren Schaden zu hinterlassen. Hintergrund dieses Strategiewechsels ist die Überzeugung Israels, dass US-Präsident Donald Trump versuchen könnte, den Krieg bald zu beenden, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten.

GROSSBRITANNIEN - VERBRAUCHERVERTRAUEN

- GfK-Verbrauchervertrauen März PROGNOSE: -24,0

- GfK-Verbrauchervertrauen März -21,0 (Feb: -19,0)

FED

- Der Krieg im Iran und der daraus resultierende Schock für den Ölmarkt bedeuten für Fed-Gouverneurin Lisa Cook, dass die erhöhte Inflation, und nicht der Arbeitsmarkt, im Mittelpunkt des Interesses der US-Notenbank steht. In einem moderierten Gespräch an der Yale University sagte Cook, dass die beiden wirtschaftlichen Ziele, die die Fed verfolgt, nun weitgehend ausgeglichen seien. Sie fügte jedoch hinzu, dass der Nahostkonflikt die Inflation zum relevanteren der beiden Themen gemacht habe.

- Die US-Notenbank ist auf Kurs, ihre monatlichen Käufe von Staatsanleihen nach Mitte April deutlich zu reduzieren. Roberto Perli von der New Yorker Fed, der für das Wertpapierportfolio der Zentralbank zuständig ist, bekräftigte in einer Rede in New York die bisherigen Prognosen, wonach das Volumen der monatlich gekauften Staatsanleihen voraussichtlich sinken wird, sobald der Zeitraum für die Abgabe der US-Einkommenssteuererklärungen im nächsten Monat endet.

MEXIKO - Geldpolitik

Die Bank von Mexiko hat am Donnerstag in einer geteilten Entscheidung ihren Leitzins gesenkt und angekündigt, den Zeitpunkt für eine weitere Zinssenkung in der Zukunft zu prüfen. Das fünfköpfige Direktorium stimmte mit 3 zu 2 Stimmen dafür, das Ziel für den Übernachtzinssatz um einen Viertelprozentpunkt auf 6,75 Prozent zu senken und damit nach einer Pause im Februar die geldpolitische Lockerung wieder aufzunehmen. Analysten waren uneins darüber, ob die Zentralbank angesichts des jüngsten Anstiegs der Inflation und möglicher Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten die Pause verlängern oder den Lockerungszyklus wieder aufnehmen würde.

BASF

will die Beteiligung am britischen Öl- und Gaskonzern Harbour Energy durch eine Aktienplatzierung im Rahmen eines beschleunigten Bookbuildings verringern. Morgan Stanley Europe, der alleinige Bookrunner, teilte mit, dass der DAX-Konzern rund 60 Millionen Stammaktien von Harbour Energy verkaufen und seinen Anteil sowie die Stimmrechte an dem Unternehmen dadurch auf etwa 37 Prozent reduzieren wolle. Laut dem Geschäftsbericht von Harbour Energy hielt der deutsche Chemiekonzern Ende Februar noch über 41 Prozent. Der Verkaufserlös dürfte sich auf etwa 180 Millionen Pfund belaufen.

CTS EVENTIM

ist im vergangenen Jahr weiter profitabel gewachsen und hat erstmals die 3-Milliarden-Euro-Umsatzschwelle überschritten. Der Konzernumsatz legte 2025 um 9,6 Prozent auf 3,079 Milliarden Euro zu. Das bereinigte EBITDA stieg um 7,7 Prozent auf 584 Millionen Euro, die entsprechende Marge lag bei 19,0 Prozent. Im Schlussquartal wuchs der Umsatz um 19,2 Prozent auf 930,9 Millionen Euro, das bereinigte EBITDA um 12,2 Prozent auf 246,2 Millionen Euro, entsprechend einer Marge von 26,4 Prozent. Im laufenden Jahr rechnet CTS Eventim bei einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einem Anstieg von Gesamtumsatz und bereinigtem EBITDA.

JUNGHEINRICH

Andreas Umbach soll neuer Aufsichtsratsvorsitzender werden. Er soll auf der Hauptversammlung am 19. Mai zunächst als neues Aufsichtsratsmitglied und auf der konstituierenden Aufsichtsratssitzung im Anschluss daran zum Vorsitzenden des Kontrollgremiums gewählt werden.

TUI

Der Aufsichtsrat hat zum 1. Mai einen neuen Zuschnitt des Vorstands beschlossen. So sollen Synergien zwischen den Geschäftsfeldern noch konsequenter gehoben werden.

DEUTSCHE BAHN

trennt sich von Finanzvorständin Karin Dohm. Die Deutsche Bahn unterstrich, dass diese Entscheidung ausdrücklich nicht aufgrund der in der Öffentlichkeit diskutierten Vorwürfe oder Mutmaßungen, mit denen der Aufsichtsrat sich eingehend befasst habe, gefallen sei. In den ersten Monate der Zusammenarbeit, die von einer Phase vertiefter Abstimmungen über die Ausgestaltung von Entscheidungsprozessen, Zuständigkeiten und Steuerungsmechanismen geprägt gewesen sei, hätten sich unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausgestaltung der Funktion sowie zentrale Fragen der Unternehmensentwicklung offenbart.

PERNOD RICARD

zieht laut Bloomberg die Übernahme von Brown-Forman, dem US-Konzern hinter Jack Daniel's Whiskey und Diplomatico Rum, in Erwägung. Erste Gespräche sollen bereits geführt worden sein.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos/cln

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March 27, 2026 02:31 ET (06:31 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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