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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben von US-Vertretern eine Militäroperation, um fast 1.000 Pfund Uran aus dem Iran zu holen. Trump habe noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob er den Befehl erteilen solle, sagten die Vertreter. Sie fügten hinzu, dass er die Gefahr für die US-Truppen abwäge. Der US-Präsident stehe der Idee jedoch grundsätzlich offen gegenüber. Trump will den Iran für immer am Bau einer Atomwaffe hindern. Eine Militäroperation zur Sicherung des Urans wäre eine komplexe und riskante Mission - sie würde amerikanische Streitkräfte wahrscheinlich für Tage oder länger im Land binden. "Es ist die Aufgabe des Pentagon, Vorbereitungen zu treffen, um dem Oberbefehlshaber maximale Handlungsoptionen zu geben. Das bedeutet nicht, dass der Präsident eine Entscheidung getroffen hat", teilte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, mit. Das Pentagon äußerte sich nicht dazu. Ein Sprecher des US-Zentralkommandos lehnte eine Stellungnahme ab.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:50 DE/Suss Microtec SE, Jahresergebnis

08:00 DE/Secunet Security Networks AG, ausführliches Jahresergebnis und Geschäftsbericht

AUSBLICK KONJUNKTUR

- EU 
  11:00 Index Wirtschaftsstimmung März 
     Wirtschaftsstimmung Eurozone 
     PROGNOSE:     96,8 
     zuvor:      98,3 
     Industrievertrauen Eurozone 
     PROGNOSE:     -8,0 
     zuvor:      -7,1 
     Verbrauchervertrauen Eurozone 
     PROGNOSE:    -16,3 
     Vorabschätzung: -16,3 
     zuvor:      -12,3 
- DE 
  14:00 Verbraucherpreise (vorläufig) März 
     PROGNOSE:    +1,2% gg Vm/+2,7% gg Vj 
     zuvor:      +0,2% gg Vm/+1,9% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE:    +1,2% gg Vm/+2,8% gg Vj 
     zuvor:      +0,4% gg Vm/+2,0% gg Vj 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        22.384,00  -0,5 
E-Mini-Future S&P-500   6.417,00  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100 23.344,00  +0,1 
Topix (Tokio)       3.537,77  -3,1 
Hang-Seng (Hongk.)    24.780,69  -0,7 
Shanghai-Comp.       3.920,62  +0,2 
 
Freitag: 
Index        zuletzt +/- % 
DAX        22.300,75  -1,4 
DAX-Future    22.376,00  -1,7 
XDAX       22.188,56  -0,5 
MDAX       27.655,45  -2,2 
TecDAX       3.349,65  -2,2 
SDAX       16.338,41  -1,7 
Euro-Stoxx-50   5.505,80  -1,1 
Stoxx-50      4.807,93  -0,8 
Dow-Jones     45.166,64  -1,7 
S&P-500      6.368,85  -1,7 
Nasdaq Composite 20.948,36  -2,1 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Europas Börsen dürften mit Abgaben in die neue Woche starten. Der Krieg im Nahen Osten eskaliert weiter. US-Präsident Donald Trump hat sich zwar zuversichtlich über eine Verhandlungslösung mit dem Iran gezeigt. Zugleich schließt er eine Einnahme der strategisch wichtigen Kharg Insel nicht aus. Von dort wird ein Großteil des iranischen Öls exportiert. Seit Tagen verstärken die USA die Präsenz ihrer Bodentruppen in der Region. Brent handelt am Morgen bei 115 Dollar das Fass und damit nur leicht unter dem Höchststand seit Ausbruch des Iran-Kriegs bei etwa 120 Dollar. Mit der Veröffentlichung der deutschen Verbraucherpreise für März am Nachmittag dürften die ersten Spuren des Iran-Kriegs hierzulande deutlich werden. Im Konsens wird ein Preisanstieg von 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat erwartet nach zuvor 0,2 Prozent. Im weiteren Wochenverlauf stehen dann die Preisdaten auf gesamteuropäischer Ebene an. "Lässt ein Ende des Iran-Kriegs weiter auf sich warten, dürfte die Teuerungsrate in den kommenden Monaten weiter zulegen", so die Commerzbank. Die EZB könnte sich zum Handeln gezwungen sehen.

Rückblick: Gestiegene Ölpreise erzeugten erneut Abgabedruck. Anleger dürften außerdem vor dem Wochenende wegen des Schlagzeilenrisikos zum Iran-Krieg auf Nummer sicher gegangen sein und sich von Positionen getrennt haben. Zwar hatte US-Präsident Trump die Frist für die Aussetzung von Angriffen auf den iranischen Energiesektor erneut verlängert, zugleich prüft das Pentagon aber laut Medienberichten die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen US-Bodentruppen in den Nahen Osten. Derweil dementierte Iran weiterhin, dass man sich in Gesprächen mit der US-Seite befinde. Astrazeneca lagen mit einem Plus von 3,7 Prozent im Stoxx-50 vorn. Ein Medikamentenkandidat für Lungenerkrankungen erreichte in fortgeschrittenen klinischen Studien das primäre Ziel. Enagas sprangen um 17 Prozent nach oben, nachdem die spanische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde für das Unternehmen eine günstige Regulierung verabschiedet hatte. Pernod Ricard erholten sich nach den jüngst deutlichen Abgaben als Reaktion auf Spekulationen über eine Übernahme von Brown-Forman um 7,9 Prozent. Die Deutsche Bank hatte die Aktie hochgestuft.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Schwach - Ein Kursdebakel erlebten CTS Eventim mit einem Absturz um 23,2 Prozent - trotz von Analysten als stark bezeichneten Geschäftszahlen. Für Verstimmung sorgte der Ausblick, bemängelt wurde auch die avisierte Dividendenkürzung. Analysten sprachen zudem von einer fehlerhaften Finanzkommunikation, aber auch einem überzogenen Kursrückgang. Jungheinrich büßten 5,5 Prozent ein. Während sich die Geschäftszahlen im Rahmen der Erwartungen bewegten, enttäuschten Dividendenvorschlag und Ausblick. Im DAX lagen BASF (+2,7%) erneut auffallend stabil im Markt. BASF hat die Finanzbeteiligung an Harbour Energy von mehr als 41 auf etwa 35 Prozent reduziert für einen Gesamtbetrag von 252 Millionen Euro. Lufthansa gaben um 2,4 Prozent nach. Bei der Fluglinie droht ein Streik der Flugbegleiter. Secunet verloren mit einer zum Vorjahr niedrigeren Dividende je Aktie 3,8 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Die Kurse folgten - gemessen am XDAX - der schwachen Tendenz an der Wall Street nach dem Xetra-Handelsende nach unten. Auffälligkeiten bei Einzelwerten wurden nicht beobachtet.

USA - AKTIEN

Sehr schwach - Die Sorge vor schwerwiegenden Folgen des Kriegs im Iran auf die weltweite Inflation und das Wachstum löste erneut starke Verkäufe am Aktienmarkt aus. Zugleich stiegen die Ölpreise auf dem bereits massiv erhöhten Niveau kräftig, die Renditen am Anleihemarkt erreichten das höchste Niveau seit rund acht Monaten. Marktteilnehmer sprachen von einer verworrenen Nachrichtenlage zu den Friedensbemühungen, die zudem keine Entwicklung zeigten. Die Unsicherheit an den Finanzmärkten über den Fortgang des Konflikts und damit dessen Folgen für Energiepreise, Lieferketten, Inflation und Geldpolitik nahm somit eher noch zu. Zwar hatte US-Präsident Trump die Angriffe auf iranische Energieanlagen erneut ausgesetzt und räumt nun eine Frist bis zum 6. April ein, angeblich weil der Iran darum gebeten habe und weil man gute Gespräche führe. Der Iran dementiert solche Gespräche aber weiterhin. Am Aktienmarkt wurden mit den hohen Öl- und Gaspreisen wie schon am Vortag Titel aus dem Energiesektor gekauft, ihr Subindex stieg um 2,0 Prozent. Gemieden wurden wegen der durch den Ölpreisschub eingetrübten Konjunkturaussichten Aktien zyklischer Branchen. Unity Software machten gegen den sehr schwachen Markt einen Satz um 13,5 Prozent. Der Videospielentwickler hatte starke Geschäftszahlen vorgelegt und angekündigt, das Portfolio neu auszurichten und sich zur Profitabilitätssteigerung aus bestimmten Geschäftsbereichen zurückzuziehen. Netflix kamen mit einem Miniplus davon, nachdem der Streaminganbieter Preiserhöhungen angekündigt hatte.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre    3,90 -0,08    4,03      3,90 
5 Jahre    4,06 -0,03    4,15      4,06 
10 Jahre    4,43 +0,02    4,48      4,4 
 

Am Anleihemarkt stieg die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf ihren höchsten Stand seit acht Monaten - getrieben von Inflations- und Zinserhöhungsängsten. Sie kletterte um 2 Basispunkte auf 4,44 Prozent, im Tageshoch waren es 4,48 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:46 
EUR/USD     1,1511  +0,0  0,0003     1,1508   1,1508 
EUR/JPY     183,94  -0,3  -0,4700    184,4100  184,5600 
EUR/CHF     0,9196  +0,0  0,0002     0,9194   0,9180 
EUR/GBP     0,8672  -0,1  -0,0006     0,8678   0,8676 
USD/JPY     159,77  -0,3  -0,5400    160,3100  160,3500 
GBP/USD     1,3271  +0,1  0,0015     1,3256   1,3261 
USD/CNY     6,9091  -0,0  -0,0025     6,9116   6,9116 
USD/CNH     6,9138  -0,1  -0,0044     6,9182   6,9204 
AUS/USD     0,6866  -0,1  -0,0004     0,6870   0,6866 
Bitcoin/USD 67.627,67  +1,6 1.065,71    66.561,96 65.635,62 
 

Der Dollar baute als "sicherer Hafen" die jüngsten Gewinne noch etwas aus, zusätzlich gestützt von den kräftig gestiegenen Marktzinsen. Der Euro kostete zuletzt 1,1517 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.508,78  +0,4   16,30    4.492,48 
Silber      70,27  +1,0   0,68      69,59 
Platin    1.913,80  +2,7   50,91    1.862,89 
 

Der Goldpreis machte die starken Vortagesverluste fast vollständig wieder wett, ungeachtet des höheren Dollar und der steigenden Marktzinsen, die in der Regel eher belasten. Möglicherweise sei das Edelmetall als sicherer Hafen wieder entdeckt worden so Beobachter. Die Feinunze verteuerte sich um 130 Dollar auf 4.510 Dollar.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    101,33  +1,7   1,69      99,64 
Brent/ICE    115,06  +2,2   2,49     112,57 
 

Angesichts der weiter weitgehend geschlossenen Seestraße von Hormus kamen von den Ölpreisen keinerlei Entspannungssignale, im Gegenteil: Der Brent-Ölpreis verteuerte sich zum Vortag um 4,8 Prozent auf über 113 Dollar und näherte sich wieder dem Hoch seit Ausbruch des Krieges bei 120 Dollar.

MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR

GELDPOLITIK EZB

Die EZB sollte nach Aussage von EZB-Direktorin Isabel Schnabel auf den Krieg im Nahen Osten nicht überstürzt reagieren. Schnabel zufolge wird die EZB nach Anzeichen dafür suchen, dass der Anstieg der Energiepreise die Preise für andere Waren und Dienstleistungen in die Höhe treibt und zu einem Anstieg der Lohnforderungen führt.

IRAN-KRIEG

Die USA können ihre Ziele im Iran laut Außenminister Marco Rubio "ohne jegliche Bodentruppen" erreichen. Das gelte trotz der Tatsache, dass das Pentagon die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Bodentruppen in den Nahen Osten prüfe. Die Verlegung solle "dem Präsidenten maximale Optionalität und maximale Möglichkeiten geben, sich an unvorhergesehene Ereignisse anzupassen".

Der Iran hat damit gedroht, mit den USA verbundene Universitäten in benachbarten Ländern des Nahen Ostens anzugreifen. In einer Erklärung im Iran warnte die Islamische Revolutionsgarde alle Angestellten, Professoren und Studenten amerikanischer Universitäten in der Region. Sie sollten sich mindestens einen Kilometer von den Bildungseinrichtungen fernhalten. Die Garde teilte mit, die Schulen seien legitime Ziele. Sie warf den USA und Israel vor, die Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran angegriffen zu haben. Zahlreiche amerikanische Universitäten haben sich in der Region niedergelassen. Sie werden oft von der starken finanziellen Unterstützung der Gastregierungen angezogen.

NAHER OSTEN / UKRAINE

Die Ukraine hat ein zehnjähriges Kooperationsabkommen mit Saudi-Arabien und Katar geschlossen. Ein weiteres Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten sei in Arbeit, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor Journalisten während seiner Reise durch den Nahen Osten. Die Vereinbarungen werden sich auf die Waffenproduktion und den Erfahrungsaustausch konzentrieren.

GELDPOLITIK USA

Fed-Direktorin Anna Paulson hat in einer Fragerunde im Anschluss an eine Rede gesagt, der Krieg im Iran erhöhe das Risiko sowohl für die Inflation als auch für das Wachstum. Was das für die Geldpolitik bedeute, hänge stark von der Dauer des Krieges ab.

CECONOMY

Die Übernahme durch die chinesische JD.com ist noch nicht in trockenen Tüchern, weil noch unklar ist, ob bzw. wann die investitionskontrollrechtliche Freigabe in Österreich erteilt wird.

RAIFFEISEN BANK INTERNATIONAL

übernimmt das Geschäft der spanischen BBVA in Rumänien. Die österreichische Finanzgruppe zahlt 591 Millionen Euro für den Erwerb der Garanti BBVA Group Romania, die in dem südosteuropäischen Land als Garanti Bank auftritt und der auch das Leasingunternehmen Motoractive IFN gehört, wie es in der Mitteilung des Institutes heißt.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 30, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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