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Dienstag, 31.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Rohstoff-Boom trifft Rekord-Bohrungen: Steht diese Aktie vor der nächsten Rally?
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Oslo findet am Tag vor Gründonnerstag eine verkürzte Börsensitzung statt.

TAGESTHEMA I

Der Inflationsdruck im Euroraum dürfte im März energiepreisbedingt stark zugenommen haben. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte erwarten, dass die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent gestiegen sind und um 2,7 (Februar: 1,9) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats lagen. Eurostat veröffentlicht die Daten am Dienstag um 11.00 Uhr. Laut den bisher verfügbaren Daten dürfte die höhere Inflation vor allem auf die Energiepreise zurückzuführen sein: In Deutschland, wo die am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessene Inflation auf 2,8 (2,0) anzog, stieg die Inflationsrate bei Energie von minus 1,9 auf plus 7,2 Prozent. Nahrungsmittel dagegen, ein weiterer Kandidat für volatile Preisbewegungen, verteuerten sich nur noch 0,9 (1,1) Prozent. Für die Kernverbraucherpreise wird eine Rate von 2,3 (2,4) Prozent prognostiziert. In Deutschland blieb die Kerninflation unverändert bei 2,5 Prozent. Vor den europäischen Daten kommen am Dienstag noch die aus Frankreich (8.45 Uhr).

TAGESTHEMA II

Das iranische Außenministerium hat dementiert, dass Washington und Teheran in Verhandlungen stehen. "Wir haben in diesen 31 Tagen keine Verhandlungen mit Amerika geführt", schrieb Ministeriumssprecher Esmaeil Baqaei in einem Beitrag auf X. Die USA hätten Iran über Vermittler, darunter Pakistan, eine Reihe von Vorschlägen übermittelt. "Unsere Position ist sehr klar. Solange die militärische Aggression und Invasion Amerikas mit voller Intensität andauern, sind all unsere Bemühungen und Fähigkeiten darauf ausgerichtet, das Wesen Irans zu verteidigen", fügte er hinzu. Iran habe die früheren gescheiterten Verhandlungen mit den USA nicht vergessen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und General Dan Caine, der Vorsitzende des Joint Chiefs of Staff, werden am Dienstag um 8 Uhr morgens (Ostküstenzeit) eine Pressekonferenz abhalten. Das kündigte das US-Verteidigungsministerium an.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:10 DE/Norma Group SE, ausführliches Jahresergebnis und Geschäftsbericht

07:30 DE/Auto1 Group SE, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/Adesso SE, ausführliches Jahresergebnis

07:30 DE/Dermapharm Holding SE, ausführliches Jahresergebnis und Geschäftsbericht

07:50 DE/MBB SE, ausführliches Jahresergebnis (15:00 Earnings-Call)

07:55 DE/Energiekontor AG, Jahresergebnis

08:00 DE/Deutsche Euroshop AG, Jahresergebnis

14:00 DE/Rational AG, Analystenkonferenz zum Geschäftsverlauf 1Q

22:15 US/Nike Inc, Ergebnis 3Q

Im Laufe des Tages:

- DE/Friedrich Vorwerk Group SE, Jahresergebnis und Geschäftsbericht (13:00 Earnings-Call)

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Totalenergies: 0,85 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 DE/Einzelhandelsumsatz Februar 
     saisonbereinigt real 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:  -1,0% gg Vm 
 
  08:00 Import-/Exportpreise Februar 
     Importpreise 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  +1,1% gg Vm/-2,3% gg Vj 
 
  09:55 Arbeitsmarktdaten März 
     Arbeitslosenzahl saisonbereinigt 
     PROGNOSE:   +2.500 gg Vm 
     zuvor:     +1.000 gg Vm 
     Arbeitslosenquote saisonbereinigt 
     PROGNOSE: 6,3% 
     zuvor:   6,3% 
 
- GB 
  08:00 BIP (3. Veröffentlichung) 4Q 
     PROGNOSE: +0,1% gg Vq/+1,0% gg Vj 
     zuvor:  +0,1% gg Vq/+1,3% gg Vj 
- FR 
  08:45 Verbraucherpreise (vorläufig) März 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  +0,6% gg Vm/+0,9% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  +0,7% gg Vm/+1,1% gg Vj 
 
- EU 
  11:00 Verbraucherpreise Eurozone (Vorabschätzung) März 
     Eurozone 
     PROGNOSE: +1,2% gg Vm/+2,7% gg Vj 
     zuvor:  +0,6% gg Vm/+1,9% gg Vj 
     Kernrate (ohne Energie, Nahrung, Alkohol, Tabak) 
     PROGNOSE: +0,9% gg Vm/+2,3% gg Vj 
     zuvor:  +0,8% gg Vm/+2,4% gg Vj 
 
- IT 
  11:00 Verbraucherpreise (vorläufig) März 
     PROGNOSE: +1,8% gg Vj 
     zuvor:  +1,5% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  +1,5% gg Vj 
 
- US 
  15:45 Index Einkaufsmanager Chicago März 
     PROGNOSE: 55,1 
     zuvor:  57,7 
 
  16:00 Index des Verbrauchervertrauens März 
     PROGNOSE: 87,5 
     zuvor:  91,2 
 
  16:00 Job Openings & Labor Turnover Survey, Februar 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        22.767,00  +0,4 
E-Mini-Future S&P-500   6.433,00  +0,7 
E-Mini-Future Nasdaq-100 23.283,00  +0,6 
Topix (Tokio)       3.525,33  -0,5 
Hang-Seng (Hongk.)    24.620,91  -0,5 
Shanghai-Comp.       3.916,98  -0,2 
 
Montag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        22.562,88  +1,2 
DAX-Future    22.635,00  +0,6 
XDAX       22.446,35  -0,5 
MDAX       27.800,49  +0,5 
TecDAX       3.384,37  +1,0 
SDAX       16.389,79  +0,3 
Euro-Stoxx-50   5.541,79  +0,7 
Stoxx-50      4.848,77  +0,9 
Dow-Jones     45.216,14  +0,1 
S&P-500      6.343,72  -0,4 
Nasdaq Composite 20.794,64  -0,7 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Vorbörslich zeichnen sich kleinere Aufschläge an Europas Börsen zur Eröffnung am Dienstag ab. Etwas stützend wirkt ein Bericht des "Wall Street Journal". Demnach soll US-Präsident Donald Trump bereit sein, den Iran-Krieg zu beenden auch ohne Öffnung der Straße von Hormus. Diese ist seit geraumer Zeit faktisch geschlossen. Trump spricht derweil weiter von erheblichen Fortschritten in den Friendensverhandlungen mit dem Iran, zugleich bereiten die USA aber offenbar eine begrenzte Bodenoffensive vor. Datenmäßig steht die Veröffentlichung der europäischen Verbraucherpreise am Vormittag im Fokus. Für März wird mit starken Anstieg der Inflation um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat nach zuvor 0,6 Prozent gerechnet. Damit würde der Iran-Krieg erste Spuren hinterlassen. Am Nachmittag werden in den USA der Chicago-Einkaufsmanagerindex sowie der Index des Verbrauchervertrauens März veröffentlicht. In beiden Fällen werden rückläufige Lesungen erwartet.

Rückblick: Nach dem Ausverkauf der vorigen Handelstage kam es am Montag zu einer Erholungsbewegung. Etwas stützend wirkten leicht nachgebende Renditen an den Anleihemärkten. Auch war der Ölpreis bis zum Ende des europäisch dominierten Handels von seinen Tageshochs zurückgekommen. Norsk Hydro (+9,5%) ist gut aufgestellt, um von den erhöhten Aluminiumpreisen zu profitieren, schreibt RBC-Analystin Marina Calero. Da der Konflikt im Nahen Osten keine Anzeichen einer Deeskalation zeige, stiegen die Lieferrisiken. Auf die Region entfielen 9 Prozent der weltweiten Produktion, und eine Schließung der Straße von Hormus mache es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, die Produktion zu exportieren und Rohstoffe zu importieren. Der Offshore-Windparkkonzern Orsted wird von einer Abkehr von fossilen Brennstoffen in Europa und einem nachlassenden regulatorischen Druck in den USA profitieren, so die Bank of America. Die Aktie stieg um 7 Prozent, während der breiter gefasste Versorgersektor um 2,7 Prozent zulegte. Die Aktie von Sanofi schloss knapp behauptet, nachdem der französische Pharmakonzern einen zweiten Fall eines Kaposi-Sarkoms - einer Art von Hautkrebs - in einer Spätphasenstudie für das experimentelle Ekzem-Medikament Amlitelimab gemeldet hatte.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Fester - Unternehmensnachrichten kamen aus der dritten Reihe: So hat sich den Analysten der MWB zufolge der Konzernüberschuss von Wüstenrot & Württembergische (W&W) 2025 zwar auf 121 (Vorjahr: 35) Millionen Euro erholt, - die Analysten hatten allerdings mit 128 Millionen gerechnet. Auch die Prognose für 2026 enttäuschte. Die Aktie ging 5,8 Prozent tiefer aus dem Handel. Trotz besser als erwartet ausgefallener Zahlen für das abgelaufene Jahr brachen Suss Microtec um 6,3 Prozent ein. Es belastete der Ausblick auf das laufende Jahr. Die Übernahme der Muttergesellschaft von Mediamarkt und Saturn durch die chinesische JD.com ist noch nicht in trockenen Tüchern. Wie Ceconomy mitteilte, ist es ungewiss, ob bzw. wann die investitionskontrollrechtliche Freigabe in Österreich erteilt wird. Für die Ceconomy-Aktie ging es um 3,4 Prozent nach unten.

XETRA-NACHBÖRSE

Neuerliche Verluste an der Wall Street haben im nachbörslichen Handel am Montag die Kurse belastet. Aktien von Knaus Tabbert wurden am Abend 1,7 Prozent niedriger getaxt, nachdem der Hersteller von Wohnmobilen und -wagen seine Prognose für 2026 veröffentlicht hatte. Gleichzeitig teilte das Unternehmen mit, dass sein Vorstand ein "umfangreiches Maßnahmenpaket verabschiedet" habe, mit dem unter anderem die Kosten gesenkt, die Produktivität gesteigert und die Margen verbessert werden sollten.

USA - AKTIEN

Leichter - Die widersprüchliche Meldungslage zum Krieg im Nahen Osten machte Erholungsansätze rasch zunichte. US-Präsident Trump äußerte sich zwar zuversichtlich über eine mögliche Verhandlungslösung mit dem Iran. Zugleich schloss er allerdings eine Bodenoffensive nicht aus. Ein Auftritt von US-Notenbankpräsident Jerome Powell bewegte die Märkte kaum. Demnach tendiert die Fed aktuell dazu, die Zinsen stabil zu halten und den Energieschock durch den Krieg im Iran vorerst zu ignorieren. Powell warnte jedoch, dass die Fed nicht untätig bleiben könne, falls steigende Preise im Laufe der Zeit die Inflationserwartungen der Öffentlichkeit verändern sollten. Die Aussicht auf einen längeren Ausfall von Düngemittel-Lieferungen aus Nahost stützte die Aktien von CF Industries (+0,8%) und Nutrien (+1,2%). Eli Lilly gewannen 1 Prozent. Der Pharmakonzern hat ein Abkommen zur Wirkstoffforschung mit InSilico unterzeichnet, einem KI-getriebenen US-Biotechnologieunternehmen. Alcoa stiegen um 8,2 Prozent, nachdem zwei Aluminiumhersteller im Nahen Osten von iranischen Treffern berichtet hatten. Dies schürte die Befürchtung, dass die Versorgung durch den andauernden Konflikt gestört werden könnte - die Preise stiegen. Sysco brachen um 15,3 Prozent ein. Der Großhändler für Lebensmittel und Gastronomiebedarf übernimmt für 29 Milliarden Dollar den bislang in Familienbesitz befindlichen Wettbewerber Jetro Restaurant Depot.

USA - ANLEIHEN

Staatsanleihen verzeichneten regen Zulauf. Im Gegenzug fielen die Renditen, im Zehnjahresbereich um 9 Basispunkte auf 4,35 Prozent. Die Sorge, dass die steigenden Ölpreise die Wirtschaft schwächen könnte, drängte die Befürchtung von Zinserhöhungen in den Hintergrund.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:20 Uhr 
EUR/USD     1,1467  +0,0  0,0002     1,1465     1,1451 
EUR/JPY     182,97  -0,0  -0,0800    183,0500    182,7600 
EUR/CHF     0,9157  -0,1  -0,0006     0,9163     0,9163 
EUR/GBP     0,8687  -0,1  -0,0005     0,8692     0,8684 
USD/JPY     159,52  -0,1  -0,2000    159,7200    159,5800 
GBP/USD     1,3197  +0,1  0,0012     1,3185     1,3183 
USD/CNY     6,9093  -0,0  -0,0026     6,9119     6,9134 
USD/CNH     6,9145  -0,0  -0,0005     6,9150     6,9186 
AUS/USD     0,6849  -0,0  -0,0002     0,6851     0,6848 
Bitcoin/USD 67.516,35  +1,4  923,03    66.593,32   67.387,43 
 

Der Dollar war angesichts der Entwicklungen im Nahost-Krieg als Fluchtwährung gesucht. Der Dollarindex stieg um 0,4 Prozent.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.560,76  +1,1   50,52    4.510,24 
Silber      71,94  +2,8   1,96      69,98 
Platin    1.910,04  +0,6   10,54    1.899,50 
 

Gold profitierte anfangs von den deutlich sinkenden Anleiherenditen, gab aber seine Gewinne im Verlauf weitgehend wieder ab. Belastend wirkte der festere Dollar, der das Edelmetall für Käufer aus dem Nicht-Dollarraum verteuerte. Die Feinunze zeigte sich zuletzt kaum verändert bei 4.495 Dollar.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    103,08  +0,2   0,20     102,88 
Brent/ICE    113,46  +0,6   0,68     112,78 
 

Die Ölpreise zogen mit den wiedersprüchlichen Nachrichten zum Iran-Krieg wieder an. Dabei legte die US-Sorte WTI sogar deutlicher zu als die Nordseesorte Brent. In den Wochen seit Beginn des Krieges war es umgekehrt gewesen. Das Barrel WTI verteuerte sich um 3,25 Prozent auf 102,88 Dollar. Der Kontrakt für Brent zur Lieferung im Mai tendierte an seinem vorletzten Handelsgut gut behauptet. Gleichwohl bewegte sich der Brentpreis mit gut 113 Dollar je Barrel nicht weit entfernt von seinem Höchststand seit dem Ausbruch des Iran-Krieges von knapp 120 Dollar. Der ab Mittwoch marktführende Juni-Kontrakt legte bei lebhafteren Umsätzen um 2,6 Prozent zu auf 108,01 Dollar.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

IRAN-KRIEG

US-Außenminister Marco Rubio hat erklärt, dass US-Präsident Trump eine diplomatische Lösung anstrebe, aber darauf bestehe, dass der Iran seine Atom- und Raketenprogramme aufgibt. In einem Interview mit Al Jazeera sagte Rubio, dass die indirekte Kommunikation zwischen beiden Seiten über Vermittler fortgesetzt werde, obwohl Teheran jegliche Gespräche bestritten habe. "[Trump] bevorzugt immer die Diplomatie, bevorzugt immer ein Ergebnis... und wir hätten dies schon früher tun können", sagte Rubio. Zwar hat Trump einen langwierigen Krieg öffentlich ausgeschlossen, doch deutete Rubio an, dass die US-Regierung weiterhin offen für einen politischen Wandel in Teheran sei. Die USA würden eine Führung begrüßen, die eine "andere Sicht auf die Zukunft" habe.

KONJUNKTUR CHINA

Die Stimmung in der chinesischen Industrie hat sich im März verbessert. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor erhöhte sich auf 50,4 (Februar: 49,0), wie aus Daten der nationalen Statistikbehörde und der China Federation of Logistics & Purchasing (CFLP) hervorgeht. Damit beendete er zwei aufeinanderfolgende Monate der Kontraktion. Vom Wall Street Journal befragte Ökonomen hatten einen Stand von 50,3 Punkten prognostiziert. Ein PMI-Stand über 50 deutet auf eine Expansion des Sektors hin, Werte darunter auf eine Schrumpfung. Auch in der Dienstleistungsbranche hat sich die Lage im März aufgehellt, wie der ebenfalls veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor zeigte. Er stieg auf 50,1 (Vormonat: 49,5) Punkte.

US-NOTENBANK

Die Fed tendiert nach Ansicht ihres Chairman Jerome Powell dazu, die Zinsen stabil zu halten und den Energieschock durch den Krieg im Iran vorerst zu ignorieren. Powell warnte jedoch, dass die Federal Reserve nicht untätig bleiben könne, falls steigende Preise im Laufe der Zeit die Inflationserwartungen der Öffentlichkeit verändern sollten.

Der Iran-Krieg wird nach Meinung eines ranghohen Vertreters der US-Notenbank in den kommenden Monaten wahrscheinlich die Inflation weiter anheizen. John Williams, Präsident der New Yorker Fed, deutete jedoch an, dass das aktuelle Leitzinsniveau der Federal Reserve Spielraum verschafft, zunächst abzuwarten, ob dieser Druck andauert.

AIRBUS

Die kanadische Regierung hat Aufträge im Wert von 1,5 Milliarden Kanadischen Dollar (ca. 0,94 Milliarden Euro) vergeben, um Kanadas neue Flotte aus CC-330 Husky-Tankflugzeugen einsatzbereit zu halten. Die Defence Investment Agency, eine Sonderbehörde zur Modernisierung und Beschleunigung der Rüstungsbeschaffung, hat zwei Verträge an L3Harris MAS und einen an Airbus vergeben. Die CC-330 Husky basiert auf dem Mehrzweck-Tanker-Transporter A330 MRTT von Airbus.

STADA

Stada bringt zwei Biosimilars zur Behandlung der Blutkrankheit Neutropenie von Curatec Biologics in Europa auf den Markt. Stada erhält die Rechte zur Vermarktung und zum Vertrieb in wichtigen Märkten innerhalb der Europäischen Union (EU), darunter Frankreich und Deutschland. Curatec ist für die Entwicklung und Zulassung sowie für die Herstellung und Lieferung aus dem Werk in Hyderabad, Indien, verantwortlich.

UNILEVER / MCCORMICK

Unilever ist mehreren Informanten zufolge in fortgeschrittenen Gesprächen für die Zusammenlegung seines Lebensmittel-Geschäfts mit dem Gewürzhersteller McCormick. Durch diesen Deal würde ein neuer Lebensmittelgigant mit einem Wert von rund 60 Milliarden US-Dollar einschließlich Schulden entstehen, so die mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Ein Deal aus Bargeld und Aktien könnte bereits am Dienstag bekannt gegeben werden, wenn McCormick voraussichtlich seine neuesten Quartalsergebnisse vorlegen wird, sagten die Personen. Sie warnten jedoch davor, dass sich die Pläne noch verzögern könnten. Das Board von Unilever traf sich den Informanten zufolge am Montagnachmittag, um die Details der Transaktion zu prüfen.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 31, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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