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Strategisches Metall: China verknappt Germanium - und diese Aktie könnte davon erheblich profitieren
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

KARFREITAG: In Hongkong, Singapur, Sydney und an den US-Aktienmärkten ruht der Börsenhandel. Am US-Anleihemarkt findet eine verkürzte Sitzung statt.

OSTERMONTAG: In Hongkong und Sydney bleiben die Börsen geschlossen.

DIENSTAG: In Hongkong findet wegen eines gesetzlichen Feiertags im Anschluss an Ostermontag kein Börsenhandel statt.

TAGESTHEMA

Nach den Worten von US-Präsident Donald Trump sind die USA "sehr nahe" daran, den Krieg zu beenden. "Wir sind auf Kurs, alle militärischen Ziele Amerikas in Kürze, sehr bald, zu erreichen", sagte Trump in seiner Rede zum Iran-Krieg. "Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie zurück in die Steinzeit befördern, wo sie hingehören." Trump versuchte, Befürchtungen zu zerstreuen, dass sich der Krieg hinziehen könnte. "Wir haben alle Trümpfe in der Hand, sie keine", sagte Trump. Trump bezeichnete den Iran-Krieg als Investition in die Zukunft der Amerikaner und deutete an, dass die Operation Epic Fury innerhalb eines Monats abgeschlossen sein könnte. Er sagte nicht, ob die USA in der Region bleiben würden, um bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu helfen. Die USA importierten kaum Öl über die Meerenge und würden dies auch in Zukunft niemals wieder tun, sagte der Präsident. Die Länder, die Öl durch die Meerenge bezögen, müssten sich um diese Passage kümmern, sagte er. Trump hat dem Iran zudem mit Militärattacken auf dessen Kraftwerke gedroht für den Fall, dass Teheran keine Einigung mit den USA erzielt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 212.000 
     zuvor:  210.000 
 
  14:30 Handelsbilanz Februar 
     PROGNOSE: -62,00 Mrd USD 
     zuvor:  -54,46 Mrd USD 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    6.523,50  -1,4 
E-Mini-Future Nasdaq-100  23.760,25  -1,8 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.579,50  -1,1 
Nikkei-225         52,303.09  -2,7 
Kospi (Seoul)        5.093,54  -5,5 
Shanghai-Composite      3.918,58  -0,8 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.949,66  -1,4 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Die Börsen drehen nach anfänglichen Aufschlägen zum Teil deutlich ins Minus in Reaktion auf die Trump-Rede. Der US-Präsident machte Hoffnungen über ein rasches Ende des Nahostkrieges zunichte und drohte stattdessen einer weiteren Eskalation. Marktakteure zeigen sich enttäuscht. Der Markt preise ein Teil der Vortageseuphorie wieder aus, heißt es. Während Aktien nachgeben, steigen Notierungen für Erdöl und den Fluchthafen Dollar. Der japanische Nikkei-225 gibt seine anfänglichen Gewinne ab und deutlich ins Minus. Noch deutlicher vollzieht sich der Dreh in Südkorea. Der Kospi hatte am Vortag mit einem Aufschlag von 8,4 Prozent besonders euphorisch auf Hoffnungen auf ein Kriegsende reagiert. Folglich gelte es nun einiges auszupreisen, heißt es. Die Börsen in China zeigen sich widerstandsfähiger. Dies könnte laut Nomura mittelfristig auch so bleiben. Auch der australische S&P/ASX-200 hat seine frühen Gewinne wieder abgegeben. Der schwergewichtete Rohstoffsektor stellt die größte Belastung für den Leitindex dar. BHP fallen um 2,3 Prozent und Rio Tinto um 3,2 Prozent.

WALL STREET

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      46.565,74  +0,5  +224,23    46.341,51 
S&P-500     6.575,32  +0,7   +46,80    6.528,52 
NASDAQ Comp  21.840,95  +1,2  +250,32    21.590,63 
NASDAQ 100   24.019,99  +1,2  +279,80    23.740,19 
 
           Mittwoch  Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,29 Mrd  1,71 Mrd 
Gewinner       1.810   2.148 
Verlierer       956    625 
Unverändert       65     54 
 

Freundlich - Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs hat die Börsen weiter nach oben getragen. Konjunkturdaten fielen zwar überwiegend ermutigend aus, setzten aber keine Akzente. Energie-Aktien stellten den schwächsten Sektor mit Verlusten von durchschnittlich fast 4 Prozent. Der Sektor war mit dem gestiegenen Ölpreis kräftig nach oben gelaufen und folgte ihm nun nach unten. Exxon Mobil verloren 5,2 und Chevron 4,6 Prozent. Unter den Einzelwerten knickten Nike um 15,5 Prozent ein. Der Sportartikelhersteller hatte im dritten Geschäftsquartal einen niedrigeren Gewinn verzeichnet. Auch der Ausblick überzeugte nicht. Eli Lilly rückten um 3,8 Prozent vor. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte die Abnehmpille des Unternehmens zugelassen. Intel (+8,8%) kauft für 14,2 Milliarden Dollar den Anteil von Apollo Global am irischen Chip-Gemeinschaftsunternehmen Fab 34. RH brachen nach Vorlage schwacher Geschäftszahlen um 19,3 Prozent ein. Beyond Meat sanken um 10,8 Prozent, der Fleischersatzanbieter verbuchte gesunkene Viertquartalsumsätze und teilte Verzögerungen beim Jahresbericht mit.

US-ANLEIHEN

Vorabend 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,81 +0,01    3,82      3,74 
5 Jahre       3,96 +0,01    3,97      3,88 
10 Jahre      4,32 +0,01    4,33      4,26 
 
Donnerstagmorgen 
US-Treasuries Rendite  +/- Tageshoch Tagestief 
2 Jahre      3,86 +0,06    3,86    3,79 
5 Jahre      4,02 +0,07    4,02    3,94 
10 Jahre     4,38 +0,06    4,38    4,31 
 

Hoffnungen auf eine Beruhigung bei den Ölpreisen und in der Folge bei den Inflationserwartungen bremsten die Renditen. Jedoch blieb die Wiedereröffnung der Straße von Hormus für eine längerfristige Beruhigung entscheidend. Am Morgen ziehen die Renditen mit der Trump-Rede an.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt +/- %   00:00    Mi, 09:21 % YTD 
EUR/USD    1,1534  -0,5   1,1588     1,1591  -1,8 
EUR/JPY    183,83  -0,1   183,95     183,56  -0,1 
EUR/GBP    0,8719  +0,1   0,8708     0,8722  +0,1 
USD/JPY    159,37  +0,4   158,78     158,40  +1,7 
USD/KRW   1.521,80  +0,6  1.512,55    1.498,90  +5,6 
USD/CNY    6,8872  +0,2   6,8720     6,8714  -1,5 
USD/CNH    6,8889  +0,2   6,8757     6,8725  -1,3 
USD/HKD    7,8365  -0,0   7,8376     7,8364  +0,7 
AUD/USD    0,6874  -0,8   0,6926     0,6939  +3,0 
NZD/USD    0,5704  -0,8   0,5752     0,5764  -0,9 
BTC/USD  66.558,63  -2,4 68.178,72    68.885,11 -24,1 
 

Mit den Deeskalationsignalen war der Dollar als Fluchtwährung nicht mehr gefragt. Der Dollarindex sank um 0,4 Prozent. Am Morgen steigt der Greenback dagegen mit der Trump-Rede wieder deutlich - der Dollar-Index um 0,4 Prozent.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle   zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.623,85  -2,8  -133,45    4.757,30 
Silber     70,58  -6,0   -4,54      75,12 
Platin   1.893,65  -3,6   -70,01    1.963,66 
 

Der nachgebende Dollar gab dem Goldpreis Auftrieb. Der Preis für die Feinunze stieg um 1,8 Prozent auf 4.754 Dollar. Mit dem festen Greenback und steigenden Marktzinsen im Nachklapp auf die Trump-Rede gerät Gold am Morgen wieder unter Druck.

ÖL

ROHÖL    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   105,25  +5,1    5,13     100,12 
Brent/ICE   107,06  +5,8    5,90     101,16 
 

Zweifel an einem baldigen Ende des Kriegs im Nahen Osten verhinderten einen deutlicheren Rückgang des Ölpreises, auch die Nachrichtenlage sprach eher für einen sinkenden Ölpreis. Denn die US-Rohölvorräte waren in der vergangenen Woche überraschend deutlich gestiegen. Zudem bereiten sich einem Bericht des Wall Street Journal zufolge die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) darauf vor, den USA und anderen Verbündeten zu helfen, die Straße von Hormus mit Gewalt zu öffnen. Der Preis für ein Barrel der global gehandelten Sorte Brent fiel zwar um 2,7 Prozent, verharrte aber mit 101,16 Dollar über der Marke von 100 Dollar. Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 100,12 Dollar.

Mit der Trump-Rede ziehen die Ölpreise am Morgen auf breiter Front wieder an.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

DIGITALREGELN

Die EU will US-Präsident Donald Trump im Streit über die Regulierung der amerikanischen Tech-Konzerne entgegenkommen. In einem gemeinsamen Gremium soll die US-Regierung künftig bei der Umsetzung der EU-Digitalregeln und bei Kartellverfahren gegen US-Tech-Konzerne einbezogen werden. Das erfuhr das Handelsblatt aus Verhandlungskreisen. "Es gibt ein Mandat" für ein solches Gremium, bestätigte die EU-Kommission dem Handelsblatt. Die EU werde jedoch nicht ihre Gesetze ändern. Stattdessen sollten "Missverständnisse" aus dem Weg geräumt werden, "um globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen". In dem Gremium sollen Vertreter der Kommission und der US-Regierung über laufende Verfahren der EU gegen US-Tech-Konzerne beraten. Vertreter der US-Regierung bestätigten die Gespräche. (Handelsblatt)

AMAZON

befindet sich in Gesprächen über die Übernahme der Satelliten-Telekommunikationsgruppe Globalstar - ein Deal, der die Bemühungen des E-Commerce-Riesen stärken würde, ein eigenes Satellitengeschäft im niedrigen Erdorbit aufzubauen. Laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen verhandeln beide Seiten nach langen Gesprächen noch über einige der komplexen Aspekte des Deals. Ein erschwerender Faktor sei der 20-prozentige Anteil von Apple an Globalstar, was Verhandlungen zwischen Amazon und Apple erforderlich mache, so die Personen. Die Übernahme der Satellitengruppe würde Amazons Bestrebungen beschleunigen, mit Elon Musks SpaceX und dessen orbitalem Internetdienst Starlink zu konkurrieren. Es sei noch keine endgültige Vereinbarung getroffen worden, und die Gespräche könnten sich noch ändern oder scheitern, warnten die Personen. (Financial Times)

ELI LILLY

Die einmal täglich einzunehmende Pille zur Gewichtsreduktion von Eli Lilly hat die Zulassung der US-Arzneimittelbehörde FDA erhalten. Damit ist der Weg frei für einen Zweikampf mit dem Rivalen Novo Nordisk, der seit Anfang dieses Jahres eine Pillenversion seines Mittels Wegovy vertreibt.

ANTHROPIC

Das US-Unternehmen Anthropic hat versehentlich den Quellcode seines KI-Agenten Claude Code veröffentlicht. Ein Sprecher bestätigte dem Handelsblatt den Vorfall. "Eine Veröffentlichung von Claude Code enthielt heute einen Teil des internen Quellcodes. Es waren keine sensiblen Kundendaten oder Anmeldedaten betroffen", erklärte er. Es handele sich dem Sprecher zufolge um "ein Problem bei der Veröffentlichung, das durch menschliches Versagen verursacht wurde, nicht um eine Sicherheitslücke". Das Unternehmen ergreife Maßnahmen, um zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert. (Handelsblatt)

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

April 02, 2026 01:57 ET (05:57 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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