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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Die chinesische Wirtschaft hat ihr Wachstum im ersten Quartal beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Prozent nach einem Wachstum von 4,5 Prozent im vierten Quartal 2025. Ökonomen hatten einen Anstieg von 4,9 Prozent prognostiziert. Das Wachstum liegt damit am oberen Ende des Korridors, den sich die chinesische Regierung vorgenommen hat mit 4,5 bis 5 Prozent, verglichen mit "rund 5 Prozent" in den vergangenen Jahren. Die Anlageinvestitionen stiegen derweil im Zeitraum Januar bis März im Jahresvergleich um 1,7 Prozent. Ökonomen hatten 2,0 Prozent getippt. Die Einzelhandelsumsätze - ein Indikator für den Konsum - stiegen im März zum Vorjahr um 1,7 Prozent. Dies steht einem Wachstum von 2,8 Prozent im Zeitraum Januar bis Februar und einem prognostizierten Anstieg von 2,3 Prozent gegenüber. Unterdessen stieg die Industrieproduktion im März im Jahresvergleich um 5,7 Prozent, verglichen mit dem Anstieg von 6,3 Prozent im Zeitraum Januar bis Februar und einer Prognose von 5,5 Prozent. China fasst die Daten für Januar und Februar zusammen, um Verzerrungen auszugleichen, die durch die zeitliche Verschiebung der Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest entstehen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

12:00 US/Pepsico Inc, Ergebnis 1Q

13:00 US/Travelers Cos Inc, Ergebnis 1Q

13:30 US/Abbott Laboratories, Ergebnis 1Q

22:00 US/Netflix Inc, Ergebnis 1Q

22:10 US/Alcoa Inc, Ergebnis 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 215.000 
     zuvor:  219.000 
 
     Philadelphia-Fed-Index April 
     PROGNOSE: 12,0 
     zuvor:  18,1 
 
  15:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung März 
     Industrieproduktion 
     PROGNOSE: 0,0% gg Vm 
     zuvor:  +0,2% gg Vm 
     Kapazitätsauslastung 
     PROGNOSE: 76,3% 
     zuvor:  76,3% 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.073,00  +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100  26.451,50  +0,3 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.946,60  -0,4 
Topix-500 (Tokio)      3.816,62  +1,2 
Kospi (Seoul)        5.093,54  +2,0 
Shanghai-Composite      4.038,15  +0,3 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 26.327,21  +1,5 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Freundlich - Die ostasiatischen Aktienmärkte setzen ihre Aufwärtstendenz mit teils neuen Rekorden fort. Sie schließen sich der Vorgabe der Wall Street an, wo der S&P-500-Index ein Allzeithoch erreichte, ebenso der technologielastige Nasdaq-Index, auch gestützt von guten Unternehmenszahlen. Als Kurstreiber werden die andauernden Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg genannt, daneben auch gut ausgefallen Wachstumsdaten aus China. Die Hoffnung auf Fortschritte bei den Friedensgesprächen sorgt bereits seit einigen Tagen für eine Stabilisierung der globalen Risikostimmung und hat Sorgen über Energieversorgungsunterbrechungen und Inflationsdruck gemildert. Dazu passend herrscht bei den Ölpreisen trotz der Blockade der Straße von Hormus - durch Iran und die USA - relative Ruhe. Brent-Öl kostet rund 95 Dollar und bleibt zunächst deutlich unter der 100-Dollar-Marke. Weiter gesucht sind in der Region Technologie- und Chipwerte vor dem Hintergrund andauernder Zuversicht hinsichtlich der Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz. In Tokio gewinnen Advantest 3,4, Renesas 3,3, Tokyo Electron 3,7 und Softbank Group 5,3 Prozent. In Seoul verteuern sich Samsung Electronics um 2,6 und SK Hynix um 1,0 Prozent. In Hongkong gewinnen SMIC 0,3 und Hua Hong 0,6 Prozent. Die Aktie des Batterieherstellers Contemporary Amperex Technology macht einen Satz um gut 10 Prozent, nachdem das Unternehmen starke Quartalsergebnisse vorgelegt hat, angetrieben durch eine robuste Nachfrage nach Batterien für Elektrofahrzeuge. CATL meldete einen Umsatzanstieg von 52,5 Prozent und ein Ergebnisplus von 48,5 Prozent.

WALL STREET

INDEX        zuletzt     +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA        48.463,72     -0,2   -72,27 48.535,99 
S&P-500       7.022,95     +0,8  + 55,57  6.967,38 
NASDAQ Comp    24.016,02     +1,6  +376,93 23.639,08 
NASDAQ 100     26.204,58     +1,4  +362,59 25.842,00 
 
 
           Wochentag Wochentag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,178 Mrd 1,120 Mrd 
Gewinner       1.496   1.839 
Verlierer      1.243    935 
unverändert       96     57 
 

Fest - Der S&P-500-Index und der Nasdaq-Composite erreichten im Zuge fortgesetzter Gewinne Allzeithochs. Der Markt habe weiter auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges gesetzt, hieß es. US-Präsident Trump trug dazu mit der Aussage bei, der Iran-Krieg sei "so gut wie vorbei". Zudem behauptete er erneut, der Iran wolle "unbedingt ein Abkommen schließen". Als TReiber fungiefrten daneben gute Unternehmenszahlen. Weitgehend impulslos blieb die Veröffentlichung des Konjunkturbericht "Beige Book" der US-Notenbank, der erwartungsgemäß Verunsicherung bei den US-Unternehmen im Hinblick auf Personaleinstellungen und Investitionsentscheidungen zeigte angesichts des Iran-Kriegs. Überzeugend fielen die Quartalszahlen der Bank of America und von Morgan Stanley aus. Die Aktien gewannen 1,8 bzw 4,5 Prozent. Broadcom rückten um 4,2 Prozent vor, nachdem der Chiphersteller den Ausbau seiner Partnerschaft mit Meta bekanntgegeben hatte. Snap verteuerten sich um 7,6 Prozent. Das Unternehmen will weltweit 16 Prozent der Arbeitsplätze abbauen.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries    Rendite     +/- Tageshoch Tagestief 
2 Jahre         3,76    +0,01    3,78    3,74 
5 Jahre         3,89    +0,02    3,91    3,86 
10 Jahre        4,28    +0,03    4,29    4,24 
 

Am US-Anleihemarkt stiegen die Renditen, im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 4,28 Prozent. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern könnten die Renditen ihren kriegsbedingten Anstieg fortsetzen, weil der Markt die für nächste Woche angesetzte Anhörung des von Präsident Trump nominierten Nachfolgers von Fed-Chef Powell mehr in den Fokus nehme. Der Trump-Kandidat, Kevin Warsh, dürfte sich Fragen zu seiner Bereitschaft stellen müssen, politischem Druck in der Geldpolitik zu widerstehen. Ein Senator drohe bereits damit, jede Nominierung zu blockieren, bis das Justizministerium eine Untersuchung zu Powells Umgang mit der Renovierung des Fed-Gebäudes einstellt, was die Regierung jedoch bislang ablehnt.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Mi, 09:16 % YTD 
EUR/USD         1,1806  +0,1   1,1798     1,1785  +0,5 
EUR/JPY         187,48  -0,0   187,53     187,31  +1,9 
EUR/GBP         0,8698  0,0   0,8698     0,8686  -0,2 
USD/JPY         158,79  -0,1   158,96     158,92  +1,4 
USD/KRW        1.472,00  -0,2  1.474,99    1.474,09  +2,2 
USD/CNY         6,8170  -0,0   6,8180     6,8176  -2,5 
USD/CNH         6,8148  -0,0   6,8164     6,8156  -2,3 
USD/HKD         7,8318  -0,0   7,8339     7,8365  +0,6 
AUD/USD         0,7188  +0,3   0,7168     0,7140  +7,8 
NZD/USD         0,5913  +0,1   0,5909     0,5904  +2,7 
BTC/USD       75.088,65  +0,3 74.863,48    73.925,20 -14,4 
 
 

Der Dollar tendierte knapp behauptet. Investoren hätten in der Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran Geld aus dem sicheren Dollar-Hafen abzogen und in riskantere Anlagen wie Aktien umgeschichtet, hieß es.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.827,34  +0,8   37,40    4.789,94 
Silber      80,43  +1,7    1,38      79,05 
Platin    2.140,75  +1,5   31,00    2.109,75 
 

Gold verbilligte sich um 1,0 Prozent auf 4.794 Dollar je Feinunze. "Da die steigenden Energiekosten primär als Inflationstreiber gewertet werden, wächst die Erwartungshaltung, dass die Federal Reserve die Zinsen zur Inflationsbekämpfung länger auf hohem Niveau belassen wird, was die Attraktivität des zinslosen Goldes gegenüber festverzinslichen Wertpapieren mindert", meinte ein Händler.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    91,75  +0,5    0,46      91,29 
Brent/ICE    94,89  -0,0   -0,04      94,93 
 

Die Ölpreise zeigten sich zur Schlussglocke in den USA wenig verändert, deutlich unter den jüngsten Hochs. Die Marktteilnehmer warteten auf mehr Klarheit über die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, eine mögliche Verlängerung des Waffenstillstands und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus, so ein Marktteilnehmer. Dabei wirkten sich die Erwartungen an weitere Gespräche als preisdrückend aus. Der Preis für ein Barrel Brentöl lag bei 94,90 US-Dollar, ein Plus von 0,1 Prozent.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR

IRAN-KRIEG

Die Anführer Israels und des Libanon werden laut US-Präsident Donald Trump am Donnerstag miteinander sprechen. Es sind die ranghöchsten Gespräche zwischen den beiden Ländern seit Jahrzehnten. "Wir versuchen, ein wenig Atempause zwischen Israel und dem Libanon zu schaffen", schrieb Trump am späten Mittwoch und weiter. "Es ist lange her, dass die beiden Anführer miteinander gesprochen haben, so etwa 34 Jahre. Morgen wird es passieren. Großartig!"

USA - Konjunktur

Die wirtschaftliche Aktivität in den USA hat laut dem Wirtschaftsbericht "Beige Book" der US-Notenbank im Frühjahr zwar ein moderates Wachstum gezeigt, ist aber gleichzeitig von erheblicher Unsicherheit geprägt. Der Konflikt im Nahen Osten wird als wesentlicher Unsicherheitsfaktor gesehen. Die Mehrheit der Distrikte verzeichnete eine leichte Belebung der Aktivitäten, viele Unternehmen agierten aber wegen des Nahostkonflikts vorsichtig und warteten bei Investitionen und der Einstellung von Mitarbeitern ab.

CATL

Der chinesische Batteriekonzern Contemporary Amperex Technology (CATL) hat im ersten Quartal trotz einer Verlangsamung der Verkäufe von Elektrofahrzeugen in China ein robustes Gewinnwachstum verzeichnet. Der Nettogewinn stieg um 48,5 Prozent auf 20,74 Milliarden Yuan, was 3,04 Milliarden US-Dollar entspricht. Der Umsatz kletterte um 52,5 Prozent auf 129,13 Milliarden Yuan. CATL, das einen Anteil von 46 Prozent am chinesischen Markt für E-Auto-Batterien hält, hat Verträge mit globalen Autoherstellern wie Volkswagen, BMW und Geely.

J.B.HUNT TRANSPORT SERVICES

hat im ersten Quartal, gestützt durch höhere Umsätze im Intermodalgeschäft, einen höheren Umsatz und Gewinn verbucht. Das Logistikunternehmen wies einen Gewinn von 141,6 (Vorjahr: 117,7) Millionen Dollar aus. Je Aktie waren es 1,49 Dollar. Analysten hatten mit 1,45 Dollar gerechnet. Der Umsatz stieg um 5 Prozent auf 3,06 Milliarden Dollar. Analysten hatten 2,96 Milliarden prognostiziert.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/cbr/gos

(END) Dow Jones Newswires

April 16, 2026 01:44 ET (05:44 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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