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Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Arm Holdings rechnet mit einer höheren Nachfrage nach seiner neuen Computerchip-Reihe, lässt die Umsatzprognose für die Chips jedoch unverändert, weil das Unternehmen daran arbeitet, das Angebot zu erhöhen. Das Halbleiterunternehmen hatte im März mitgeteilt, bis Anfang 2028 Chips im Wert von 1 Milliarde Dollar verkaufen zu wollen. Am Mittwoch teilte es mit, dass sich seine Nachfrageprognose auf 2 Milliarden Dollar verdoppelt habe, es aber nicht über das nötige Angebot verfüge, um die neuen Bestellanfragen zu erfüllen. Man "arbeitet rund um die Uhr, um sicherzustellen, dass wir die richtigen Antworten für unsere Kunden finden können", teilte Arm mit und erwartet weiterhin, dass die Einnahmen aus den Chips ab dem vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres anfallen werden. Das Wachstum der Betriebskosten werde in diesem Jahr in jedem Quartal sequenziell um einige Prozentpunkte steigen, was zum Teil auf den Ausbau der Lieferkette zurückzuführen sei, so die Führungskräfte in der Telefonkonferenz. Man erwarte, dass das Umsatzwachstum bis zum Jahresende das Wachstum der Betriebskosten übertreffen werde. Der Aktienkurs fiel nach der Telefonkonferenz um 7,2 Prozent, nachdem sie zunächst stark gestiegen war.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

13:00 US/McDonald's Corp, Ergebnis 1Q

14:00 US/Citigroup Inc, Investorentag

22:00 US/Airbnb Inc, Ergebnis 1Q

22:00 US/Expedia Group Inc, Ergebnis 1Q

22:00 US/News Corp Ltd, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 206.000 
     zuvor:  189.000 
 
     Produktivität ex Agrar (1. Veröffentlichung) 1Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:   +1,1% gg Vq 
     4. Quartal:  +1,8% gg Vq 
     Lohnstückkosten 
     PROGNOSE:   +2,6% gg Vq 
     4. Quartal:  +4,4% gg Vq 
 
  16:00 Bauausgaben Februar und März 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.395,25  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  28.725,50  +0,0 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.863,70  +0,8 
Topix-500 (Tokio)      3.859,74  +3,5 
Kospi (Seoul)        5.093,54  +1,5 
Shanghai-Composite      4.171,95  +0,3 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 26.576,60  +1,4 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Freundlich - Mit den zuletzt gestiegenen Hoffnungen auf einen Frieden im Nahost-Konflikt geht ves weiter aufwärts. Laut US-Präsident Donald Trump soll es ein einseitiges Dokument geben, das kurz davor stehen soll, von beiden Seiten, den USA und dem Iran, akzeptiert zu werden. Die Ölpreise steigen zwar wieder etwas, liegen aber weiter deutlich unter den jüngsten Hochs. In Tokio können die Akteure nach Ende der sogenannten Goldenen Woche mit einigen Feiertage hintereinander, erstmals auf die neue Gemengelage reagieren, die Indizes schießen regelrecht nach oben, der Nikkei-225-Index erreicht ein Allzeithoch. Dass der Yen seit vergangenem Donnerstag deutlich aufgewertet hat, bremst die Kauflaune nicht. Dahinter stehen offensichtliche wiederholte Interventionen der japanischen Regierung zur Stützung der eigenen Währung. Motiviert dürften die Interventionen auch durch den Energiepreisschock sein, zumal Japan als besonders abhängig gilt von Energieimporten. Ein höherer Yen-Kurs verbilligt Importe. Klare Gewinner sind in Tokio Aktien aus dem Halbleitersektor, wo der Nachholbedarf mit Blick auf die globale Entwicklung der Branchenwerte vor dem Hintergrund der wieder stark gespielten KI-Fantasie in dieser Woche besonders groß ist. Advantest gewinnen 7,3, Renesas 12,3 und Tokyo Electron 8,8 Prozent. Softbank schießen um 18 Prozent nach oben. In Hongkong sind Hua Hong mit einem Kursplus von über 7 Prozent weiter gesucht, während SMIC um 1,1 Prozent weiter zulegen. Berichten zufolge erwägen die USA und China, das Thema Künstliche Intelligenz auf die Tagesordnung zu setzen beim anstehenden Gipfeltreffen zwischen den Präsidenten Trump und Xi Jinping. Samsung Electronics und SK Hynix zeigen sich derweil in Seoul gut behauptet und halten damit immerhin die fulminanten Gewinne der Vortage.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     49.910,59  +1,2  +612,34    49.298,25 
S&P-500    7.365,12  +1,5  +105,90    7.259,22 
NASDAQ Comp 25.838,94  +2,0  +512,82    25.326,13 
NASDAQ 100  28.599,17  +2,1  +584,11    28.015,06 
 
Umsatzdaten 
           Mittwoch  Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,56 Mrd  1,22 Mrd 
Gewinner       1.865   1.907 
Verlierer       896    848 
Unverändert       74     75 
 

Sehr fest - Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges trieb die Indizes weiter und damit auch wieder auf Allzeithochs. Der Hauptimpuls kam von stark gefallenen Ölpreisen, nachdem US-Präsident Trump Hoffnungen auf eine Beilegung des Nahost-Konflikts befeuert hatte. AMD schossen um 18,6 Prozent nach oben, angetrieben von starken Geschäftszahlen und einem ebensolchen Umsatzausblick. Das sorgte auch bei anderen Branchentiteln für eine Fortsetzung der jüngsten Rally: Nvidia legten um weitere 5,7 und Intel um weitere 4,5 Prozent zu. Super Micro Computer meldete mehr als eine Verdoppelung des Umsatzes. Der KI-Server-Hersteller übertraf zugleich die Gewinnerwartungen. Die Aktie haussierte um 24,6 Prozent. Arista Networks sackten dagegen um 13,6 Prozent ab. Der Spezialist für Netzwerktechnik berichtete zwar von einem höheren Gewinn und einem Umsatzanstieg über Markterwartung, allerdings hatten einige Analysten noch mehr erwartet, unter anderem eine Anhebung des Umsatzausblicks. CVS Health legten um 7,7 Prozent zu. Das Gesundheitsunternehmen übertraf die Erwartungen und signalisierte eine verbesserte Profitabilität im Versicherungsgeschäft. Uber machten nach höheren Quartalsumsätzen und Bruttobuchungen einen Sprung um 8,4 Prozent.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,87 -0,07    3,92      3,84 
5 Jahre       4,00 -0,08    4,05      3,97 
10 Jahre      4,35 -0,07    4,39      4,33 
 

Mit den stark fallenden Ölpreisen ebbten Inflationssorgen ab. Am Anleihemarkt fielen darauf die Renditen deutlich. Dazu trug auch die mit Spannung erwartete Mitteilung des US-Finanzministeriums über den Finanzbedarf im nächsten Quartal bei. Die US-Regierung wird das Volumen einiger seiner vielbeachteten Anleiheverkäufe "mindestens für die nächsten Quartale" konstant halten. Damit wurden Befürchungen entkräftet, dass der Finanzbedarf angesichts der Kriegskosten und im Hinblick auf mögliche Rückforderungen von Importzöllen höher ausfallen könnte.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Mi, 09:12 % YTD 
EUR/USD     1,1751  +0,0   1,1747     1,1729  +0,1 
EUR/JPY     183,75  +0,0   183,68     183,51  -0,1 
EUR/GBP     0,8642  +0,0   0,8641     0,8631  -0,8 
USD/JPY     156,34  -0,0   156,39     156,45  -0,2 
USD/KRW    1.450,26  +0,4  1.444,93    1.455,08  +0,7 
USD/CNY     6,8040  -0,1   6,8110     6,8173  -2,7 
USD/CNH     6,8033  -0,2   6,8134     6,8185  -2,5 
USD/HKD     7,8321  -0,0   7,8354     7,8356  +0,6 
AUD/USD     0,7250  +0,2   0,7236     0,7241  +8,7 
NZD/USD     0,5962  +0,1   0,5955     0,5945  +3,6 
BTC/USD   81.034,14  -0,5 81.413,06    81.570,46  -7,6 
 
 

Der Dollar geriet mit den sinkenden US-Marktzinsen unter Druck. Der Dollarindex büßte 0,4 Prozent ein. Im asiatisch dominierten Handel am Donnerstag zeigt der Yen ein ähnliches Bild wie an den Vortagen, nachdem es am vergangenen Donnerstag zu einer offensichtlichen Intervention der japanischen Regierung zugunsten des Yen gekommen war. Erneut schnellte der Yen-Kurs in einer kurzen scharfen Bewegung nach oben, gab darauf einen Teil der Gewinne aber schnell wieder ab.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.704,32  +0,3   15,27    4.689,05 
Silber      77,95  +0,8    0,62      77,33 
Platin     2.057,20  -0,2   -3,63    2.060,83 
 

Reduzierte Marktzinsen und Dollar-Schwäche kamen dem Gold zugute, der Preis der Feinunze stieg kräftig um 3,1 Prozent.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     95,50  +0,4    0,42      95,08 
Brent/ICE    101,84  +0,6    0,57     101,27 
 

Die Ölpreise fielen mit neuen Spekulationen über ein möglicherweise bevorstehendes Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran kräftig. Brent verbilligte sich um 7,7 Prozent und unterschritt temporär auch die 100-Dollar-Marke, obwohl die Straße von Hormus weiter blockiert war. Gesunkene US-Rohöllagerbestände spielten wegen der Dominanz der Geopolitik kaum eine Rolle.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR

PHILIPPINEN

Das philippinische BIP ist ersten Quartal zum Vorquartal um 0,9 Prozent gestiegen.

APPLOVIN

hat im ersten Quartal seinen Gewinn mehr als verdoppelt und den Umsatz kräftig gesteigert. Das Werbeunternehmen wies einen Gewinn von 1,21 (Vorjahr: 0,58) Milliarden US-Dollar aus, je Aktie waren es 3,56 Dollar. Der Umsatz stieg um 59 Prozent auf 1,84 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Gewinn von 3,44 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 1,77 Milliarden Dollar erwartet. Für das laufende zweite Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 1,92 und 1,95 Milliarden Dollar. Analysten erwarteten bislang 1,89 Milliarden Dollar.

BEYOND MEAT

hat im vierten Quartal einen Umsatzrückgang um 15 Prozent auf 58,2 Millionen Dollar verzeichnet und schnitt damit nah am Konsens ab. Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 60 bis 65 Millionen Dollar. Analysten erwarteten bislang 67 Millionen Dollar.

DOORDASH

hat die Bestellungen im ersten Quartal im Jahresvergleich um 27 Prozent auf 933 Millionen gesteigert, wozu die Übernahme von Deliveroo beitrug. Der Gewinn belief sich auf 184 (Vorjahr: 193) Millionen Dollar oder 42 Cent je Aktie. Analysten hatten 36 Cent erwartet. Der Umsatz kletterte um 33 Prozent auf 4,04 Milliarden Dollar, verglichen mit Analystenschätzungen von 4,15 Milliarden Dollar. Für das zweite Quartal prognostiziert Doordash ein bereinigtes EBITDA zwischen 770 und 870 Millionen Dollar und einen Bruttobestellwert zwischen 32,4 und 33,4 Milliarden Dollar. Analysten kalkulierten bislang mit 827,7 Millionen bzw. 32,43 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet Doordash weiterhin, dass das bereinigte EBITDA als Prozentsatz des Bruttobestellwerts im Vergleich zu 2025 leicht ansteigen wird.

ORICA

Der Sprengstoff- und Chemiehersteller hat seine Zwischendividende angehoben, nachdem sich der Verlust im ersten Halbjahr aufgrund geringerer Einmalbelastungen als im Vorjahr und höherer bereinigter Gewinne verringert hat. Orica meldete einen Nettoverlust von 600.000 Australischen Dollar, nach einem Verlust von 89,0 Millionen Australischen Dollar im Vorjahr. Der Gewinn vor Sondereffekten belief sich auf 283,1 Millionen Australische Dollar, was einem Anstieg von 8 Prozent entspricht.

SNAP / PERPLEXITY

haben eine Vereinbarung zur direkten Integration der KI-gestützten Antwort-Engine des Start-ups in die Social-Media-Plattform aufgehoben. Damit endet eine Partnerschaft, die bei Anlegern die Hoffnung auf eine verbesserte Profitabilität von Snap geweckt hatte.

WARNER BROS.

hat im ersten Quartal einen massiven Verlust verbucht wegen einer Belastung von 2,8 Milliarden Dollar für eine Kündigungsgebühr, die im Rahmen des Bieterkriegs um Netflix gezahlt wurde. Warner meldete einen Verlust von 2,92 Milliarden Dollar oder 1,17 Dollar je Aktie, verglichen mit einem Verlust von 453 Millionen ein Jahr zuvor. Analysten hatten einen Verlust von 11 Cent je Aktie erwartet. Der Umsatz sank um 1 Prozent auf 8,89 Milliarden Dollar und lag damit im Rahmen der Analystenschätzungen.

WHIRLPOOL

hat zweistellige Preiserhöhungen angekündigt, um wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. Das Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal einen Verlust von 82 Millionen Dollar, verglichen mit einem Gewinn von 71 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Verlust je Aktie belief sich auf 56 Cent. Analysten hatten 38 Cent erwartet. Der Umsatz sank von 3,62 auf 3,27 Milliarden Dollar. Die Analystenschätzung lag hier bei 3,44 Milliarden. Whirlpool senkte die Prognose für das Gesamtjahr auf einen Gewinn je Aktie von 2,45 bis 2,95 Dollar, verglichen mit zuvor 6,25 Dollar. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen nun mit 15 statt mit 15,3 bis 15,6 Milliarden Dollar.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

May 07, 2026 01:45 ET (05:45 GMT)

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