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Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Russland bleiben die Börsen wegen des nachgeholten "Tag des Sieges" geschlossen.

TAGESTHEMA I

Die Commerzbank ist mit einem Gewinnanstieg ins Jahr gestartet. Die Bank profitierte dabei von einem spürbaren Ertragswachstum und schnitt besser ab als erwartet. Den Ausblick für das Gesamtjahr hob die Bank an.Der Nettogewinn legte um 9,4 Prozent auf 913 Millionen Euro zu. Analysten hatten in einem vom Unternehmen selbst veröffentlichten Konsens mit 868 Millionen Euro gerechnet. Vor Steuern verdiente die Bank 1,36 Milliarden Euro, ein Plus von 14 Prozent. Die Erträge stiegen um 4,8 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Der Nettozinsüberschuss trug 2,05 Milliarden Euro bei, ein Rückgang um 1 Prozent. Der Provisionsüberschuss legte um 9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zu. Die Eigenkapitalrendite, eine zentrale Steuerungsgröße für die Bank, erhöhte sich auf 12 Prozent von 11,1 Prozent im Vorjahr. Für das laufende Jahr strebt die Bank nun einen Gewinn von 3,4 Milliarden Euro an nach 2,6 Milliarden im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite soll 12 Prozent erreichen nach 8,7 Prozent. Bislang war die Bank von einem Gewinn von über 3,2 Milliarden Euro und einer Rendite von mehr als 11,2 Prozent ausgegangen. Die Bank hat sich zudem neue Ziele für 2030 verordnet, die mit einem weiteren Stellenabbau und massiver Investitionen in Künstliche Intelligenz einhergehen. Die Eigenkapitalrendite soll bis dahin auf 21 Prozent zulegen, das Nettoergebnis auf 5,9 Milliarden Euro.

TAGESTHEMA II

Ökonomen erwarten einen Stellenaufbau von 55.000 (Vormonat: 178.000) und eine stabile Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent in den USA im April. Ein dominierender Trend ist der tiefgreifende Wandel durch Künstliche Intelligenz (KI). In Sektoren wie Technologie, Finanzen und Logistik führt KI zwar zu Produktivitätsgewinnen, verdrängt aber zunehmend Arbeitskräfte in Routine- und Supportrollen. Dass rund ein Viertel der jüngsten Entlassungen direkt auf KI-Implementierungen zurückgeführt wird, unterstreicht die disruptive Kraft dieser Entwicklung und schürt die Unsicherheit über Karrierechancen. Zusätzlich belasten die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten die wirtschaftlichen Aussichten. Die daraus resultierenden hohen Energiepreise wirken wie eine Wachstumsbremse und halten die Inflation auf einem erhöhten Niveau.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

BECHTLE (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge In Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

PROG PROG PROG 
1. QUARTAL           1Q26 ggVj Zahl  1Q25 
Gesch ftsvolumen        2.223 +13%   2  1.967 
Umsatz             1.524  +4%   6  1.461 
Ergebnis vor Steuern       62 +12%   5   55 
Ergebnis vor Steuern-Marge    4,1  --  --   3,8 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  43,7 +12%   3  38,9 
Ergebnis je Aktie        0,34 +10%   3  0,31 
 

Weitere Termine:

08:00 ES/International Consolidated Airlines Group SA, Ergebnis 1Q

08:30 JP/Nintendo Co Ltd, Jahresergebnis

10:00 DE/Drägerwerk AG & Co KGaA, HV

10:00 DE/Siltronic AG, HV

10:00 DE/Sto SE & Co. KGaA, Ergebnis 1Q

12:00 IT/Intesa Sanpaolo SpA, Ergebnis 1Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen       Dividende 
Adidas          2,80 EUR 
Allianz         17,10 EUR 
Berentzen        0,11 EUR 
ENBW           1,70 EUR 
Jost Werke        1,50 EUR 
KSB Stämme       26,50 EUR 
KSB Vorzüge       26,76 EUR 
MTU Aero         3,60 EUR 
Talanx          3,60 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Handelsbilanz März 
     kalender- und saisonbereinigt 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  +19,8 Mrd Euro 
     Exporte 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  +3,6% gg Vm 
     Importe 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  +4,7% gg Vm 
 
  08:00 Produktion im produzierenden Gewerbe März saisonbereinigt 
     PROGNOSE:   +0,5% gg Vm 
     zuvor:     -0,3% gg Vm" 
- US 
  14:30 Arbeitsmarktdaten April Beschäftigung ex Agrar 
     PROGNOSE:  +55.000 gg Vm 
     zuvor:   +178.000 gg Vm 
     Arbeitslosenquote 
     PROGNOSE:  4,3% 
     zuvor:   4,3% 
     durchschnittliche Stundenlöhne 
     PROGNOSE:  +0,3% gg Vm/+3,8% gg Vj 
     zuvor:   +0,2% gg Vm/+3,5% gg Vj 
 
  16:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (1. Umfrage) Mai 
     PROGNOSE:   49,7 
     zuvor:     49,8 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Donnerstag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        24.663,61  -1,0 
DAX-Future    24.482,00  -2,3 
XDAX       24.399,85  -1,1 
MDAX       31.561,23  -0,7 
TecDAX       3.795,77  -0,4 
SDAX       18.588,20  +1,3 
Euro-Stoxx-50   5.972,65  -0,9 
Stoxx-50      5.113,99  -1,2 
Dow-Jones     49.596,97  -0,6 
S&P-500      7.337,11  -0,4 
Nasdaq Composite 25.806,20  -0,1 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einer etwas schwächeren Eröffnung an Europas Börsen rechnen Händler am Freitag. Nach der Euphorie zur Wochenmitte wegen laufender Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran, kam es zuletzt erneut zu Kampfhandlungen. Die Märkte dürften darauf wieder mit Risikoscheu reagieren. US-Präsident Trump sagte, der Waffenstillstand mit dem Iran sei weiterhin in Kraft. Solange sich die Lage in der Straße von Hormus nicht stabilisiert, dürften die Märkte sehr schlagzeilenanfällig bleiben und die Volatilität in allen Anlageklassen sehr schnell zurückkehren, meint Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management. Gute Nachrichten gibt es zu den neuen US-Strafzöllen: Wie der Court of International Trade am Donnerstag erklärte, sind auch Trumps neue Zölle von 10 Prozent gegen den Rest der Welt unzulässig. Die USA werden die Zölle auf europäische Autos laut US-Präsident Trump zudem diese Woche nicht erhöhen. Etwas unter geht der sonst im Fokus stehende monatliche US-Arbeitsmarkt-Bericht.

Rückblick: Nach der Vortagesrally konsolidierten die Märkte zunächst, am Nachmittag kam es dann zu kräftigen Gewinnmitnahmen. Positive Schlagzeilen zum Iran-Krieg blieben aus und verunsicherten. Dazu belasteten kräftige Kursverluste der Rüstungswerte, Anleger setzten in diesem Sektor weiter auf einen Friedensschluss zwischen den USA und dem Iran. BAE Systems sanken um 4,2 Prozent, Rheinmetall um 6,9 Prozent. Auch bei Hensoldt, Saab, CSG, Renk und anderen ging deutlicher abwärts. Campari brachen um 14,5 Prozent ein nach einem unbefriedigenden Start ins Jahr. Bei Möller-Maersk ging es um 8,4 Prozent tiefer. Die Reederei startete zwar stark ins Jahr, jedoch fürchtete Jyske Bank, dass nun Prognosesenkungen erfolgen müssten. Die Entwicklung der Frachtraten konnte die Explosion der Treibstoffkosten nicht ausgleichen. Swiss Re verloren 3,2 Prozent, Analysten bemängelten die Qualität der Geschäftszahlen. Um 7,4 Prozent ging es dagegen mit den Aktien von JD Sports nach oben. Beim britischen Händler gab es Zeichen für eine Besserung am wichtigen US-Markt.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Leichter - Henkel (+4,3%) legte nach Einschätzung der RBC solide Erstquartalszahlen vor. Das organische Umsatzwachstum lag klar über der Marktprognose. Vonovia verloren 1,4 Prozent, obgleich Berenberg von soliden Geschäftszahlen sprach. Lanxess (-5,6%) litt auch im ersten Quartal spürbar unter dem schwachen konjunkturellen Umfeld. Siemens Healthineers verloren nach Zahlenausweis und gesenktem Ausblick 4,7 Prozent. Bei Jungheinrich ging es 2,8 Prozent höher trotz lediglich endgültiger Erstquartalszahlen. Den Grund sahen Händler in der Erleichterung, dass sie keine weiteren negativen Details enthielten. Der überraschende Abgang der Finanzvorständin hatte für Bedenken gesorgt. Aumovio gaben nach Erstquartalszahlen um 4,4 Prozent nach. Jefferies wies darauf hin, dass der Bewertungsabschlag gegenüber Wettbewerbern weiter anhalte. Erst eine Margenverbesserung dürfte das ändern.

XETRA-NACHBÖRSE

Ströer haben am Abend um weitere 0,8 Prozent bei Lang & Schwarz zugelegt - nach einem Aufschlag von 5,1 Prozent im Xetra-Handel. Der Außenwerber könnte einem Agenturbericht zufolge ein Übernahmeangebot ins Haus stehen. Nach Vorlage von Erstquartalszahlen büßten Rhön-Klinikum 1 Prozent ein.

USA - AKTIEN

Etwas leichter - Nach den Allzeithochs der vergangenen Tage haben Anleger an der Wall Street Gewinne mitgenommen. Denn positive Schlagzeilen zu den Friedenverhandlungen im Nahen Osten blieben aus. Vielleicht sei man am Vortag zu optimistisch hinsichtlich des möglichen Endes des Iran-Krieges gewesen, hieß es. Für sinkende Aktienkurse und steigende Ölpreise sorgte ein Bericht, wonach die USA erwägen, die Operation zur Begleitung von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus wieder aufzunehmen. Im Handel interpretierte man die Schlagzeilen als Abkehr einer diplomatischen Lösung zur Öffnung der Straße von Hormus. Im Technologiesektor wartete Arm einerseits mit guten Quartalszahlen auf, andererseits aber auch mit der Nachricht, dass man Schwierigkeiten habe, der Nachfrage nachzukommen. Zudem warnte der Konzern vor einer Flaute in der Mobiltelefonbranche - eine wichtige Erlösquelle des Halbleiteranbieters. Für die Aktien ging es darauf um 10,1 Prozent nach unten. Die am Vortag sehr festen AMD und Intel gaben um rund

3 Prozent nach. Apple stiegen auf Allzeithoch, schlossen dann aber knapp im Minus. Whirlpool knickten um 11,9 Prozent ein. Der Konzern hatte seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr etwa halbiert. Tesla zogen nach starkem China-Absatz um 3,3 Prozent an.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,91 +0,04    3,93      3,82 
5 Jahre       4,04 +0,04    4,05      3,95 
10 Jahre      4,39 +0,03    4,40      4,31 
 

Mit dem Ölpreisanstieg drehten die US-Renditen ins Plus. Das Anspringen der Ölpreise ließ Inflationssorgen wieder etwas Die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten fielen zudem einen Tick besser als befürchtet aus. Die Daten zeigten, dass der US-Arbeitsmarkt weiterhin robust ist, was Zinssenkungen durch die Fed unwahrscheinlicher machen könnte.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt     +/- %    +/- abs. Schluss Vortag    Mo, 13:50 
EUR/USD     1,1741     -0,1    -0,0006     1,1747      1,1695 
EUR/JPY     184,1     +0,2     0,4200     183,68     183,8300 
EUR/CHF     0,9153     +0,0     0,0004     0,9149      0,9174 
EUR/GBP     0,8649     +0,1     0,0008     0,8641      0,8636 
USD/JPY     156,79     +0,3     0,4000     156,39     157,1400 
GBP/USD     1,357     -0,2    -0,0021     1,3591      1,3540 
USD/CNY     6,8014     -0,1    -0,0096     6,8110      6,8300 
USD/CNH     6,8066     -0,1    -0,0068     6,8134      6,8278 
AUS/USD     0,7221     -0,2    -0,0015     0,7236      0,7176 
Bitcoin/USD 79.976,15     -1,8   -1.436,91    81.413,06    78.806,24 
 

Der Dollar-Index gewann mit gestiegenen Marktzinsen 0,1 Prozent.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle       zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
Gold        4.700,48  +0,2     11,43     4.689,05 
Silber         78,97  +2,1      1,64      77,33 
Platin       2.029,36  -1,5     -31,47     2.060,83 
 

Der Goldpreis (+0,4%) verteuerte sich leicht, gab höhere Aufschläge mit dem Dreh der Anleiherenditen ins Plus aber wieder ab.

ÖL

ROHÖL     zuletzt     +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    96,67     +1,7   1,59      95,08 
Brent/ICE   101,42     +0,2   0,15      101,27 
 

Die Ölpreise gaben zunächst deutlich nach, erholten sich aber mit den Schagzeilen zum Iran-Krieg deutlich. Brent-Öl verteuerte sich um 0,7 Prozent und kostete wieder über 100 Dollar je Fass.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

IRAN-KRIEG

Der Iran hat nach Angeben des US-Militärs nahe der Straße von Hormus Angriffe auf US-Kriegsschiffe mit Raketen, Drohnen und Kleinbooten gestartet. Die USA hätten darauf reagiert, indem sie die Bedrohungen abfingen und die für die Angriffe verantwortlichen iranischen Militäranlagen attackierten. US-Präsident Donald Trump sagte, der Waffenstillstand mit dem Iran sei weiterhin in Kraft, und bezeichnete die jüngsten US-Angriffe auf das Land als "liebevollen Klaps". Derzeit arbeiten der Iran und die USA mit Vermittlern zusammen, um ein Rahmenpapier für die Wiederaufnahme von Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts auszuarbeiten. Die Gespräche könnten nächste Woche in Pakistan beginnen.

ZOLL-STREIT USA/EU

Die USA werden die Zölle auf europäische Autos laut US-Präsident Donald Trump diese Woche nicht erhöhen. Er erklärte auf Truth Social, er habe nach einem Telefonat mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beschlossen, der EU mehr Zeit für die Umsetzung des Handelsabkommens mit den USA zu geben. Er setzte eine Frist bis zum 4. Juli. Trump hatte in der vergangenen Woche gedroht, die Zölle auf europäische Autos von 15 Prozent auf 25 Prozent zu erhöhen, da die EU nicht schnell genug handle, um ein Handelsabkommen umzusetzen, das er und von der Leyen im vergangenen Jahr unterzeichnet hatten.

EZB-GELDPOLITIK

Direktorin Isabel Schnabel sieht Anzeichen dafür, dass die Inflationsdynamik derzeit stärker ist als während des Post-Corona-Schocks 2021. In einer in London gehaltenen Vorlesung verwies sie auf die Preiserhöhungspläne der Unternehmen und den Anstieg der Inflationserwartungen von Konsumenten. Schnabel mahnte außerdem die Regierungen, die Fähigkeit der Zentralbanken zur Inflationsbekämpfung nicht durch exzessive Schulden und Finanzderegulierung zu untergraben.

AIRBUS

hat im April Bestellungen für 28 Flugzeuge erhalten. Wie der Konzern mitteilte, lieferte er gleichzeitig 67 Maschinen an 39 Kunden aus. Dieses Jahr hat er damit bisher 181 Flugzeuge ausgeliefert. Die Bestellungen summierten sich in den ersten vier Monaten auf brutto 436, abzüglich Stornierungen waren es 405.

DEUTSCHE BANK

hat die angekündigte Emission von hartem Kernkapital abgeschlossen. Sie hat AT1-Kapitalinstrumente im Nennwert von 1,25 Milliarden Euro begeben. Die Wertpapiere haben einen halbjährlich zahlbaren fixen Zinskupon von 6,75 Prozent bis zum 30. April 2036. Danach wird der Zinssatz für jeweils fünf Jahre neu festgesetzt.

EVONIK

hat im Auftaktquartal deutlich weniger verdient als im Vorjahreszeitraum, das selbstgesteckte Ziel und die Markterwartung allerdings übertroffen und die Jahresprognose bestätigt. Evonik stellte für das zweite Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg in Aussicht. Erwartet werde ein bereinigtes EBITDA von wenigstens 550 Millionen Euro verglichen mit dem Vorjahreswert von 509 Millionen Euro. Im Auftaktquartal sank das bereinigte EBITDA um 15 Prozent auf 475 Millionen Euro und damit weniger stark als vom Markt mit 448 Millionen Euro erwartet. Evonik selbst hatte rund 450 Millionen in Aussicht gestellt. Der Umsatz gab um 9 Prozent auf 3,43 Milliarden Euro nach. Analysten rechneten im Konsens von Vara Research mit 3,48 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte des Rückgangs ist Folge ungünstiger Wechselkurse. Die Mengen sanken um 2 Prozent, die Preise um 1 Prozent. Netto und nach Anteilen anderer Gesellschafter verdiente Evonik auf bereinigter Basis 158 Millionen Euro - nach 275 Millionen Euro im Jahr zuvor. Hier lautete der Konsens auf 125 Millionen. Für 2026 strebt das Unternehmen weiterhin ein bereinigtes EBITDA zwischen 1,7 und 2,0 Milliarden Euro an. Das wäre im Mittelpunkt der Spanne ein stabiles Ergebnis.

KRONES

hat im ersten Quartal bei steigendem Auftragseingang einen leichten Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet, die operative Marge dabei aber wider Erwarten verbessert. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte der Hersteller von Abfüllanlagen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie. Im Zeitraum Januar bis März erreichte Krones einen operativen Gewinn EBITDA von 148,9 Millionen Euro verglichen mit 149,3 Millionen im Vorjahr. Erwartet worden waren 148,6 Millionen Euro laut Konsensschätzung von Visible Alpha. Die entsprechende Marge betrug 10,8 Prozent nach 10,6, hier waren stabile 10,6 Prozent geschätzt worden. Nach Steuern und Dritten betrug der Gewinn 68,9 Millionen Euro verglichen mit 75,9 Millionen Euro, er lag unter den erwarteten 75,5 Millionen. Je Aktie verdiente Krones 2,17 Euro nach 2,40 Euro, hier lautete die Erwartung 2,39 Euro. Der Umsatz betrug 1,38 Milliarden Euro verglichen mit 1,41 Milliarden und der Konsensschätzung von 1,4 Milliarden. Währungsbereinigt war dies ein Anstieg von 1,4 Prozent. Der Auftragseingang belief sich auf 1,51 Milliarden Euro nach 1,44 Milliarden, ein Anstieg von 5,3 Prozent.

STRÖER

könnte einem Agenturbericht zufolge ein Übernahmeangebot ins Haus stehen. Wie Bloomberg berichtet, erwägen die Finanzinvestoren Blackstone und I Squared ein Übernahmeangebot für den im MDAX notierten Außenwerbekonzern. Er könnte dabei mit rund 2,5 Milliarden Euro bewertet werden. Die Investoren erwägen laut dem Bericht eine Offerte im mittleren 40-Euro-Bereich pro Aktie.

PORSCHE AG

baut den Vorstand um. Der Sportwagenhersteller löst das Ressort Car IT auf und gliedert es zum 1. Juli in den Vorstandsbereich Forschung & Entwicklung von Michael Steiner ein, der auch stellvertretender Vorstandschef ist. Car-IT-Vorstand Sajjad Khan soll im Rahmen eines "Software-Partnerschaftsmodells" weiter für Porsche tätig sein. Der Vorstand wird künftig aus sieben statt acht Ressorts bestehen.

RHÖN-KLINIKUM

meldet im ersten Quartal 2026 eine Steigerung von Umsatz und Ergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Konzernumsatz lag mit 436,1 (Vj. 414,7) Millionen Euro leicht über dem Vergleichswert. Das EBITDA stieg auf 30,2 (22,69) Millionen Euro, der Konzerngewinn auf 13,1 (7,3) Millionen Euro. Im ersten Quartal 2026 wurde das operative Geschäft der Ortho Centrum Saale MVZ GmbH in den Konzern integriert.

NEWS CORP

hat für sein drittes Geschäftsquartal einen Umsatzanstieg gemeldet. Getragen wurde dieser von anhaltendem Wachstum in den Sparten Dow Jones, HarperCollins Publishers und den digitalen Immobiliendienstleistungen. Das Medienunternehmen teilte mit, der Umsatz sei in dem am 31. März beendeten Quartal um 9 Prozent auf fast 2,2 Milliarden US-Dollar gestiegen und habe damit die Analystenerwartungen übertroffen. Das Segmentergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erhöhte sich um 18 Prozent auf 343 Millionen Dollar. Der Nettogewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen stieg um 13 Prozent auf 121 Millionen Dollar. Je Aktie stieg der den Aktionären zurechenbare Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf 16 Cent von 14 Cent. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 21 Cent, während von Factset befragte Analysten einen bereinigten Gewinn von 19 Cent je Aktie erwartet hatten.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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May 08, 2026 01:55 ET (05:55 GMT)

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