Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 21.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bewertet mit 8$ - Preis:139$: Peer-Übernahmen brachten Anlegern dreistellige Gewinne
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
380 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: Der US-Anleihehandel endet wegen des am Montag anstehenden Feiertags "Memorial Day" bereits um 19.00 Uhr MESZ.

TAGESTHEMA

Der Chipriese Nvidia hat Rekordumsätze und -gewinne gemeldet. Angetrieben wurde dies durch die stark gestiegene Nachfrage nach Rechenzentrenleistungen und den astronomischen Aufstieg von Agenten der künstlichen Intelligenz (KI). Der Umsatz für das April-Quartal erreichte 81,6 Milliarden Dollar, ein Plus von 85 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Analysten hatten 78,9 Milliarden prognostiziert. Der Nettogewinn belief auf 58,3 Milliarden Dollar, mehr als das Dreifache des Vorjahresergebnisses, und lag 36,5 Prozent über den von Analysten prognostizierten 42,9 Milliarden Dollar. Das Unternehmen hatte im Februar eine Marge von 75 Prozent prognostiziert und wies diese nun auch aus, unverändert gegenüber dem vierten Quartal, das im Januar endete. Nvidia erhöht die vierteljährlichen Dividende auf 25 von zuvor 1 Cent. Dazu genehmigte der Board einen zusätzlichen Aktienrückkauf im Volumen von 80 Milliarden Dollar - ohne Ablaufdatum. Nvidia erhöhte die Prognose für das laufende Quartal und erwartet einen Umsatz von 91 Milliarden Dollar und eine Bruttomarge von 75 Prozent. Analysten rechneten bislang mit 87,29 Milliarden Dollar. Die Nvidia-Aktie zeigte sich im nachbörslichen US-Handel angesichts der Rekordstände knapp 1 Prozent im Minus.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:00 IT/Assicurazioni Generali SpA, Ergebnis 1Q

07:10 DE/Südzucker AG, ausführliches Jahresergebnis und Geschäftsbericht

08:00 GB/BT Group plc, Jahresergebnis

08:00 GB/Easyjet plc, Ergebnis 1H

10:00 DE/Fresenius Medical Care AG (FMC), HV

10:00 DE/Hugo Boss AG, HV

10:00 DE/Lanxess AG, HV

10:00 DE/Nemetschek SE, HV

10:00 DE/Vonovia SE, HV

10:00 DE/Deutsche Pfandbriefbank AG, HV

10:00 DE/Init innovation in traffic systems SE, HV

10:00 LU/SAF-Holland SE, HV

10:30 CN/Nio Inc, vorläufiges Ergebnis 1Q

11:00 DE/United Internet AG, HV

13:00 US/Walmart Inc, Ergebnis 1Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen     Dividende 
1&1         0,05 EUR 
Bilfinger      2,80 EUR 
Brenntag       1,90 EUR 
Commerzbank     1,10 EUR 
Hapag-Lloyd     3,00 EUR 
Klöckner & Co    0,20 EUR 
Kulmbacher Brauerei 0,60 EUR 
Prosiebensat1    0,05 EUR 
Shell        0,39 USD 
TAG Immobilien    0,23 EUR 
Uniper        0,72 EUR 
Zeal Network     1,40 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- FR 
  09:15 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Mai 
     PROGNOSE: 46,7 
     zuvor:  46,5 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 47,0 
     zuvor:  47,6 
 
     Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Mai 
     PROGNOSE: 52,0 
     zuvor:  52,8 
- DE 
  09:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Mai 
     PROGNOSE: 47,0 
     zuvor:  46,9 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 48,4 
     zuvor:  48,4 
 
     Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Mai 
     PROGNOSE: 51,0 
     zuvor:  51,4 
- EU 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (1. Veröffentlichung) Mai 
     PROGNOSE: 47,7 
     zuvor:  47,6 
 
     Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (1. Veröffentlichung) Mai 
     PROGNOSE: 51,6 
     zuvor:  52,2 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 48,6 
     zuvor:  48,8 
 
  16:00 Index Verbrauchervertrauen Eurozone (Vorabschätzung) Mai 
     PROGNOSE: -20,3 
     zuvor:  -20,6 
- GB 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Mai 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  52,7 
 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Mai 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  53,7 
- US 
  14:30 Baubeginne/-genehmigungen April 
     Baubeginne 
     PROGNOSE: -5,5% gg Vm 
     zuvor:  +10,8% gg Vm 
     Baugenehmigungen 
     PROGNOSE: +1,3% gg Vm 
     zuvor:  -10,8% gg Vm 
 
     Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 210.000 
     zuvor:  211.000 
 
     Philadelphia-Fed-Index Mai 
     PROGNOSE: 19,0 Punkte 
     zuvor:  26,7 Punkte 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (1. Veröffentlichung) Mai 
     PROGNOSE: 51,5 
     zuvor:  51,0 
 
     Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Mai 
     PROGNOSE: 53,7 
     zuvor:  54,5 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.807,00  +0,1 
E-Mini-Future S&P-500   7.453,75  +0,0 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.413,50  +0,1 
Topix (Tokio)       3.874,12  +2,2 
Hang-Seng (Hongk.)    25.667,55  +0,1 
Shanghai-Comp.       4.167,75  +0,1 
 
Mittwoch: 
          zuletzt +/- % 
DAX        24.737,24  +1,4 
DAX-Future    24.829,00  +1,4 
XDAX       24.785,99  +0,2 
MDAX       31.857,74  +1,7 
TecDAX       3.960,63  +1,5 
SDAX       18.517,30  +1,4 
Euro-Stoxx-50   5.976,07  +2,1 
Stoxx-50      5.164,41  +1,6 
Dow-Jones     50.009,35  +1,3 
S&P-500      7.432,97  +1,1 
Nasdaq Composite 26.270,36  +1,5 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die Börsen dürften wenig verändert in den Handel starten. Die mit großer Spannung erwarteten Geschäftszahlen von Nvidia sind zwar deutlich über den Erwartungen ausgefallen, dennoch gab die Aktie im nachbörslichen US-Handel etwas nach. Einige Marktteilnehmer hatten beim Ausblick offenbar mehr erwartet. Auch hatte die Nvidia-Phantasie bereits im Vorfeld der Zahlen eine Rally bei Chip-Aktien ausgelöst, viel Positives war also bereits eingepreist. Nach dem deutlichen Rücksetzer am Vortag zieht der Ölpreis am Morgen wieder leicht an, auch mit den Renditen geht es wieder etwas nach oben. Keine wirkliche Überraschung enthielt das Protokoll der US-Notenbank. Die Geldpolitiker haben die Frage, ob die Zinsen gesenkt werden sollten, so gut wie ad acta gelegt.

Rückblick: Fest - Für Rückenwind sorgten deutlich gefallene Ölpreise. Das dämpfte Inflationssorgen, worauf die Marktzinsen, die zuletzt auf Mehrjahreshochs gestiegen waren, spürbar zurückkamen. Daneben hätten offenbar einige Akteure auf starke Geschäftszahlen von Nvidia gesetzt. Den erst nachbörslich in den USA veröffentlichten Geschäftszahlen wurde eine hohe Bedeutung beigemessen, besonders für die Chipbranche. Infineon waren DAX-Tagesgewinner mit einem Plus von 5,1 Prozent. Im TecDAX ging es für Aixtron um 5,0 Prozent aufwärts, für Suss Microtec um 2,2 und für Elmos Semiconductor um 5,3 Prozent. In Paris sprangen STMicroelectronics um 6,0 und in Amsterdam ASML um 6,7 Prozent nach oben. Nach den Erholungsgewinnen vom Vortag wurden Softwareaktien dagegen wieder verkauft. Starke Nvidia-Zahlen könnten wieder die Sorgen vor disruptiven Wirkungen von KI-Modellen auf die Geschäftsmodelle der Softwareunternehmen befeuern, hieß es. Für SAP ging es um 2,1 und für Nemetschek um 1,1 Prozent südwärts. Sage verloren 1,2 und Capgemini 3,2 Prozent. Gesucht waren Rüstungsaktien nach guten Geschäftszahlen des Branchenunternehmens CSG (+8,7%). Leonardo zogen um 2,4, Hensoldt um 10,3, TKMS um 5,4 Prozent und Rheinmetall um 2,2 Prozent an. Euronext machten einen Satz um 5,2 Prozent nach Quartalsausweis. Jefferies sprach von einer meisterhaften Leistung.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Fest - BASF verbilligten sich um 2,3 Prozent. Der Chemieriese will bis 2029 im Kerngeschäft bis zu 20 Prozent gegenüber dem Jahr 2024 einsparen. Hier habe man möglicherweise mehr erwartet, sagten Marktteilnehmer. Andererseits war die Aktie seit Jahresbeginn bereits um mehr als 15 Prozent gestiegen, viel Positives dürfte als schon eingepreist gewesen sein. Hochtief gingen 4,1 Prozent fester aus dem Markt. Die Deutsche Bank sah die Aktie als möglichen DAX-Aufsteiger. Bei Springer Nature belastete ein Aktienverkauf durch BC Partners. Die Aktie verlor darauf 4,0 Prozent. Ottobock gewannen trotz des Dividendenabschlags 2,6 Prozent. Die Aktie war am Vortag stark gefallen nach einem kritischen Bericht des Leerverkäufers Grizzly. Der Prothesenhersteller wies die Anschuldigungen zurück. Renk gewannen im festen Wehrtechniksegment 3,3 Prozent - trotz einer größeren Platzierung durch KNDS.

XETRA-NACHBÖRSE

Gemessen am XDAX gibg es in der Breite leicht nach oben. Treibend wirkten weiter gestiegene Aufschläge an der Wall Street. Kursbewegende Nachrichten von Unternehmensseite gab es nachbörslich nicht.

USA - AKTIEN

Fest - Der Markt habe offenbar auf positive Nvidia-Geschäftszahlen nach Börsenschluss gesetzt, hieß es zu den kräftigen Gewinnen im Technologiesektor, insbesondere bei Chipaktien. Dazu sorgten deutlich gesunkene Ölpreise für Kaufbereitschaft, zumal als Folge auch die Renditen am Anleihemarkt nach den erreichten Mehrjahreshochs kräftig sanken. Der Stimmung zuträglich war auch, dass die EU eine Vereinbarung getroffen hatte, um einige US-Einfuhrzölle abzuschaffen. Das Protokoll der US-Notenbanksitzung bewegte nicht. Es offenbarte wenig überraschend, dass sich die Notenbanker eher mit Zinserhöhungen als mit -senkungen beschäftigen. Chipaktien waren mit der Spekulation auf starke Nvidia-Zahlen gesucht. Daneben stützte anfangs auch, dass beim südkoreanischen Chipriesen Samsung ein Streik drohte. Dieser schien zuletzt aber abgewendet. Micron verteuerten sich um 4,8 Prozent, AMD um 8,1 und Intel um 7,4 Prozent. Target verloren nach starken Geschäftszahlen 3,9 Prozent. Allerdings missfiel der vorsichtige Ausblick. Der Kurs des Wettbewerbers TJX schnellte dagegen um 5,7 Prozent nach oben. Der Markt honoriere das offenbar besonders widerstandsfähige Geschäftsmodell, mithin, dass TJX ohne aggressive Kostensenkungen auskomme, hieß es.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre    4,05 -0,08    4,13      4,01 
5 Jahre    4,23 -0,10    4,34      4,21 
10 Jahre   4,58 -0,09    4,69      4,56 
 

Mit den Renditen ging es vor dem Hintergrund stark gefallener Ölpreise kräftig nach unten. Die Renditen waren zuletzt auf Mehrjahreshochs gestiegen in Reaktion auf höher als erwartet ausgefallene Inflationszahlen.

DEVISEN

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:08 
EUR/USD     1,1622  -0,0  -0,0005     1,1627   1,1626 
EUR/JPY     184,79  +0,0  0,0800    184,7100  184,6100 
EUR/CHF     0,9143  -0,1  -0,0007     0,9150   0,9150 
EUR/GBP     0,8651  +0,0  0,0001     0,8650   0,8642 
USD/JPY     158,96  +0,0  0,0500    158,9100  158,7800 
GBP/USD     1,3429  -0,0  -0,0002     1,3431   1,3449 
USD/CNY     6,8004  0,0  -0,0001     6,8005   6,8005 
USD/CNH     6,8025  +0,0  0,0014     6,8011   6,8000 
AUS/USD     0,7127  -0,3  -0,0022     0,7149   0,7157 
Bitcoin/USD 77.962,36  +0,4  282,09    77.680,27 77.448,27 
 

Der Dollar fiel mit den gesunkenen Zinsen zurück, für einen Euro waren zuletzt im US-Handel 1,1627 Dollar fällig.

Der japanische Yen bewegt sich am Morgen kaum. Die Rede von Junko Koeda, Mitglied im Board der Bank of Japan, sei im Allgemeinen falkenhaft, da sie die Gründe für eine Zinserhöhung anführe, meint Volkswirt Yusuke Matsuo von Mizuho: "Angesichts der anhaltend lockeren monetären Bedingungen und der zunehmenden Wachsamkeit der Mitglieder des BoJ-Boards gegenüber Aufwärtsrisiken für die Preise bleibt eine Zinserhöhung im Juni das wahrscheinlichste Ergebnis", sagt er. Da die Märkte eine Zinserhöhung im Juni bereits eingepreist hätten, werde ein Ausbleiben von Maßnahmen den Yen wahrscheinlich weiter schwächen. Dies könne die Befürchtung schüren, dass die BoJ bei der Eindämmung der Inflation ins Hintertreffen gerate, und zu einem Anstieg der Anleiherenditen führen, fügt er hinzu.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.537,78  -0,1   -5,75    4.543,53 
Silber      75,65  -0,4   -0,33      75,99 
Platin    1.934,50  -0,8  -16,00    1.950,50 
 

Gold verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 4.547 Dollar je Feinunze. Das Edelmetall fand Zulauf angesichts gefallener Anleiherenditen.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    98,93  +0,7   0,67      98,26 
Brent/ICE    105,83  +0,8   0,81     105,02 
 

Der Brent-Ölpreis rutschte um über 5 Prozent ab auf 105 Dollar je Fall. Zum einen hatte US-Präsident Trump zum wiederholten Male ein baldiges Ende des Iran-Krieges angekündigt. Zum anderen sorgte für Zuversicht auf eine Öffnung der Straße von Hormus, dass zwei chinesische Öltanker die Meerenge passierten, wie aus Daten zu den Schiffsbewegungen hervorging.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 17.30 UHR

USA - Geldpolitik

Bei der Sitzung der US-Notenbank im April haben die Geldpolitiker die Frage, ob die Zinsen gesenkt werden sollten, so gut wie ad acta gelegt. Stattdessen begannen sie, ernsthafter über eine Zinserhöhung nachzudenken. "Eine Mehrheit der Teilnehmer betonte [...], dass eine gewisse Straffung der Geldpolitik wahrscheinlich angemessen wäre, wenn die Inflation weiterhin anhaltend über 2 Prozent liegen sollte", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll. Die seinerzeit vorliegenden Arbeitsmarktdaten werteten die meisten Notenbanker als Beweis für eine Stabilisierung.

RENTENREFORM DEUTSCHLAND

Die Expertenkommission zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung will nach einem Bericht der Bild-Zeitung die Anhebung des Renteneintrittsalters bis auf 70 Jahre empfehlen. Demnach soll die Grenze schrittweise bis Anfang der 2060er Jahre von bald 67 Jahren auf dann 70 Jahre steigen, berichtet Bild unter Berufung auf Kommissionskreise. (Bild-Zeitung)

EON

hat eine grüne Anleihe in zwei Tranchen mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Euro begeben. Jede Tranche hat ein Volumen von 650 Millionen Euro. Eine Tranche ist im Mai 2031 fällig und hat einen Kupon von 3,475 Prozent, die andere ist im Mai 2036 fällig und trägt einen Kupon von 4,053 Prozent.

FRESENIUS MEDICAL CARE

Der Aufsichtsrat hat Finanzvorstand Martin Fischer für eine Amtszeit von fünf Jahren bis 2031 wiederbestellt.

TKMS - Der Kieler Rüstungskonzern TKMS will Tausende neue Jobs schaffen. "Entsprechend der Auftragslage schaffen wir bis Ende der 2020er Jahre neue Arbeitsplätze im niedrigen vierstelligen Bereich", erklärte das Unternehmen gegenüber Business Insider. Die Mehrheit dieser Arbeitsplätze entsteht demnach in Deutschland. Allein in Wismar schafft TKMS bis 2029 voraussichtlich etwa 1.500 Stellen. Die dortige Werft spielt eine Schlüsselrolle für zahlreiche Projekte - darunter der Bau des Forschungsschiffs "Polarstern 2" sowie verschiedener U-Boote. (Business Insider)

KNDS

Die Bundesregierung hat sich nach monatelangen Verhandlungen auf einen großangelegten Einstieg beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS geeinigt. Der Bund soll zunächst eine Beteiligung von 40 Prozent an dem Hersteller des Kampfpanzers "Leopard 2" und des Transportfahrzeugs "Boxer" übernehmen, berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Koalitionskreise. Damit zieht Deutschland mit dem französischen Staat gleich, der ebenfalls 40 Prozent der Anteile halten soll. Die Vereinbarung sieht dem Bericht zufolge vor, dass die Bundesregierung ihre Beteiligung in den kommenden Jahren auf bis zu 30 Prozent reduzieren kann. Über eine Sonderklausel soll die absolute Gleichberechtigung mit Paris bei strategischen Beschlüssen und Standortfragen dauerhaft garantiert bleiben - selbst wenn Deutschland Anteile abgibt und Frankreich bei 40 Prozent verbleibt. Hintergrund des Milliardendeals ist der geplante Ausstieg der deutschen Eigentümerfamilien (Wegmann-Holding), die ihre Anteile verkaufen wollen. Der KNDS-Konzern wird in Finanzkreisen aktuell mit 18 bis 20 Milliarden Euro bewertet. (Bild)

SITEGEIST

Das Start-up Sitegeist will den Sanierungsstau und den Fachkräftemangel auf Deutschlands Straßen mit Robotern bewältigen. Investoren wie B2Venture und Verena Pausder trauen Sitegeist viel zu. "Heute erfolgt die Entfernung von marodem Beton meist manuell mit einer Hochdruckwasserlanze, einer Art Kärcher auf Steroiden", sagt Firmenmitgründerin und -chefin Lena-Marie Pätzmann. Sitegeist will das ändern und hat dafür ein modulares Robotersystem entwickelt, das marode Bauwerke sanieren können soll - automatisiert und eigenständig im Abtragen von Beton. Diese Vision trifft auf Interesse: Die ersten Investoren hat Sitegeist bereits überzeugt, darunter den Frühphasen-Geldgeber B2Venture und Anschubinvestoren wie die Chefin des Start-up-Verbands, Verena Pausder. (Handelsblatt)

ONLINEBANK CHASE

Die US-Großbank JP Morgan fordert zum Deutschland-Start seiner Onlinebank Chase die Konkurrenz mit einem ambitionierten Angebot heraus. Das größte US-Geldhaus bietet seit diesem Mittwoch 4 Prozent Zinsen auf Guthaben von bis zu 1 Million Euro auf dem Tagesgeldkonto. Es handelt sich aktuell um den höchsten Guthabenzins auf Tagesgeld in der Bundesrepublik. (Handelsblatt)

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 21, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.