Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 24.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
501 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Das Geschäftsklima in Deutschland dürfte sich im Juni leicht aufgehellt haben. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte prognostizieren einen Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex auf 85,5 (Mai: 84,9) Punkte. Im Mai hatte der wichtigste deutsche Konjunkturfrühindikator etwas deutlicher als erwartet zugelegt, was vor allem an einer unerwartet verbesserten Beurteilung der aktuellen Geschäftslage durch die Unternehmen lag - wobei dieser Index auf dem gleichen Niveau wie vor einem Jahr notierte. Die Geschäftserwartungen verbesserten sie wie erwartet leicht. Für Juni wird die Lagebeurteilung unverändert bei 86,1 (86,1) gesehen. Für die Erwartungen werden 84,5 (83,8) prognostiziert.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

09:00 NL/Qiagen NV, HV

10:30 DE/Eckert & Ziegler AG, HV

20:15 US/Qualcomm Inc, Investorentag

22:00 US/Micron Technology Inc, Ergebnis 3Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Bijou Brigitte      6,00 EUR 
Blue Cap         0,65 EUR 
Deutsche Rohstoff    2,25 EUR 
Porsche AG        1,01 EUR 
Stratec         0,60 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

-DE 
  10:00 Ifo-Geschäftsklimaindex Juni 
     PROGNOSE: 85,5 
     zuvor:  84,9 
     Lagebeurteilung 
     PROGNOSE: 86,1 
     zuvor:  86,1 
     Geschäftserwartungen 
     PROGNOSE: 84,5 
     zuvor:  83,8 
 
-US 
  14:30 Leistungsbilanz 1Q 
     PROGNOSE:  -210,6 Mrd USD 
     4. Quartal: -190,7 Mrd USD 
 
  16:00 Neubauverkäufe Mai 
     PROGNOSE: +1,6% gg Vm 
     zuvor:  -6,2% gg Vm 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
              zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.077,00  -0,1 
E-Mini-Future S&P-500   7.455,00  +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.843,00  +0,6 
Topix (Tokio)       3.969,80  -0,5 
Hang-Seng (Hongk.)    23.330,32  -0,0 
Shanghai-Comp.       4.115,47  +0,2 
 
 
Dienstag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        24.893,58  -1,0 
DAX-Future    25.074,00  -1,0 
XDAX       24.901,84  +0,0 
MDAX       32.129,10  -1,4 
TecDAX       3.903,86  -1,7 
SDAX       18.157,00  -1,3 
Euro-Stoxx-50   6.230,55  -1,3 
Stoxx-50      5.324,23  -0,5 
Dow-Jones     51.666,84  -0,1 
S&P-500      7.365,46  -1,4 
Nasdaq Composite 25.587,04  -2,2 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Nachdem die europäischen Aktienmärkte am Vortag unter dem globalen Abverkauf vor allem hoch bewerteter Technologiewerte litten, deutet sich für Mittwoch eine knapp behauptete Eröffnung an. Im Fokus steht am Vormittag der Ifo-Index aus Deutschland. Der Ifo-Geschäftsklimaindex gilt als der wichtigste Frühindikator für die deutsche Wirtschaft. Erwartet wird ein Anstieg von 84,9 auf 85,6 Punkte. Maximilian Wienke, Marktanalyst bei eToro, weist aber darauf hin, dass die jüngste Entwicklung, der US-iranische Deal, noch nicht voll in den Ifo eingegangen sein dürfte.

Rückblick: Schwach - Der Handel endete deutlich von den Tagestiefs erholt. Das fielen die Juni-Einkaufsmanagerindizes eher enttäuschend aus, was den Anleihekursen etwas Auftrieb verlieh. Unter Druck standen vor allem Technologieaktien und hier besonders solche mit KI-Fantasie, allen voran Halbleitertitel. Wieder einmal sorgten Zweifel, ob die enormen Ausgaben für KI-Infrastruktur in dem rasanten Tempo weitergehen können, für Verkaufslaune und Gewinnmitnahmen. Der entsprechende Stoxx-Subindex reduzierte sich um 3,8 Prozent. Infineon reduzierten sich um 6,3 Prozent, Suss Microtec um 11,1, Aixtron um 8,3, ASML um 5,7 und STMicro um 8,5. Für die als defensiv geltenden Pharmaaktien ging es dagegen um 1,0 Prozent nach oben.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Schwach - Brenntag verloren 0,5 Prozent. Der Chemikalienhändler hatte nach einem starken zweiten Quartal zwar die Jahresprognose angehoben, Analysten bemerkten aber, die erhöhte Prognose für den operativen Gewinn in der Mitte der neuen Spanne lediglich im Bereich des Konsens liegt. Verhalten positiv wurde von Analysten die Neupositionierung von RWE gesehen, nachdem das Unternehmen seine Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion zu einem Gesamtpreis von rund 3,6 Milliarden Euro erhöht hatte, finanziert mit einer beschleunigten Kapitalerhöhung um knapp 4 Milliarden Euro. Die Aktie ging fast unverändert aus dem Tag,. Vonovia reduzierten sich 2,9 Prozent, belastet von einer Wandelanleihe über 850 Millionen Euro, die gewinnverwässernd wirkt.

XETRA-NACHBÖRSE

Init Inovation wurden mit der Ankündigung einer Kapitalerhöhung im Schnellverfahren knapp 4 Prozent schwächer gesehen. Springer Nature bewegten sich auf die Mitteilung vom Abend (s. unten) nicht.

USA - AKTIEN

Sehr schwach - Bedenken über die Nachhaltigkeit der KI-getriebenen Aktienrally sorgten für starke Kursverluste, insbesondere bei Technologieaktien. Hinzu kamen Sorgen, dass die US-Zinsen länger als erwartet auf einem erhöhten Niveau bleiben könnten. Der knapp behauptete Dow wurde von IBM gestützt, die nach einer Kaufempfehlung von JP Morgan um 5 Prozent zulegten. Mit sehr schwachen Vorgaben aus Asien standen vor allem Chipwerte unter Druck. Unter anderem büßten Nvidia 4,2 Prozent ein. Intel und Micron Technologies, zwei der größten Gewinner des KI-Booms, fielen um 6,2 bzw 13,2 Prozent. Neben IBM waren auch andere Aktien aus dem Segment Quantencomputer gesucht. Sie profitieren von zwei Präsidialverordnungen zur Förderung der Technologie. Unter anderem stiegen Infleqtion um 12,2 und D-Wave Quantum um 2,2 Prozent. Oracle verloren 5,7 Prozent. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, im vergangenen Jahr 21.000 Arbeitsplätze abgebaut und gleichzeitig stark in Rechenzentren und KI investiert zu haben. Die Aktie der Kreuzfahrtreederei Carnival sackte um 4,9 Prozent ab, nachdem der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal die Erwartungen verfehlt hatte.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,20 -0,03    4,23      4,18 
5 Jahre           4,27 -0,02    4,28      4,24 
10 Jahre          4,50 -0,01    4,51      4,47 
 

Die Renditen der US-Anleihen kamen nach ihrem kräftigeren Anstieg vom Vortag leicht zurück. Angesichts der deutlichen Verluste an den Aktienmärkten dürften sich Anleger wieder dem "sicheren Hafen" Anleihemarkt zugewandt haben, vermuteten Marktbeobachter.

DEVISENMARKT

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:02 
EUR/USD     1,1366  -0,1  -0,0015     1,1381   1,1382 
EUR/JPY     183,67  -0,1  -0,1800    183,8500  183,8600 
EUR/CHF     0,9212  -0,0  -0,0003     0,9215   0,9213 
EUR/GBP     0,8613  -0,1  -0,0006     0,8619   0,8622 
USD/JPY     161,58  +0,0  0,0100    161,5700  161,5500 
GBP/USD     1,3193  -0,1  -0,0010     1,3203   1,3198 
USD/CNY     6,802  +0,2  0,0120     6,7900   6,7894 
USD/CNH     6,8055  +0,2  0,0109     6,7946   6,7938 
AUS/USD     0,6913  -0,0  -0,0001     0,6914   0,6931 
Bitcoin/USD 62.802,28  +0,7  413,23    62.389,05 62.410,49 
 

Der Dollar profitierte erneut von der Erwartung steigender Zinsen. Für den Dollarindex ging es um 0,4 Prozent nach oben.

ROHSTOFFE

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold   4.076,44  -0,8  -31,91    4.108,35 
Silber    61,53  -0,8   -0,50      62,03 
Platin  1.638,80  -0,8  -13,00    1.651,80 
 

Zinserhöhungserwartungen und der festere Dollar drückten den Goldpreis. Die Feinunze ermäßigte sich um 1,7 Prozent auf 4.120 Dollar.

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   72,67  -0,7   -0,54      73,21 
Brent/ICE   76,46  -0,8   -0,62      77,08 
 

Auf den Ölpreisen lastete erneut die Entscheidung der US-Regierung, die Sanktionen gegen den Iran für die Dauer von zwei Monaten zu lockern. Diese Lockerung umfasst auch die Erlaubnis, Öl gegen Dollar zu verkaufen. Der Preis für ein Barrel Brentöl sank um 1 Prozent auf 77,10 Dollar.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR

AIRBUS

Die Flugsicherheitsbehörde der Europäischen Union (EASA) hat dringende Inspektionen von 16 Flugzeugen des Typs Airbus A380 angeordnet. An einigen Maschinen waren Risse in einem Tragflächenbauteil gefunden worden.

TAG IMMOBILIEN

hat den Platzierungspreis für den Börsengang der polnischen Tochtergesellschaft Robyg auf 34 Zloty festgelegt. Durch den Verkauf von 25 Millionen bestehenden Aktien erzielt TAG damit einen Bruttomittelzufluss von umgerechnet an die 200 Millionen Euro. Gleichzeitig fließen dem polnischen Wohnungsimmobilienentwickler aus einer Barkapitalerhöhung und einer Management-Beteiligung umgerechnet ca. 95 Millionen Euro zu. Mit dem frischen Kapital soll der Verschuldungsgrad des Konzerns gesenkt werden. Die Erstnotierung der Robyg-Aktie an der Warschauer Börse ist für den 2. Juli 2026 geplant.

INIT INNOVATION IN TRAFFIC SYSTEMS

hat eine beschleunigte Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts beschlossen. Das Grundkapital soll durch die Ausgabe von bis zu einer Millionen neuer Aktien um bis zu rund 10 Prozent auf bis zu 11,04 Millionen Stückaktien erhöht werden.

SPRINGER NATURE

trennt sich von seinen Publikumsmediengeschäften. Durch die Transaktion, die Scientific American in den USA und Spektrum der Wissenschaft in Deutschland umfasst, will sich der Wissenschaftsverlag auf sein globales Kerngeschäft in den Bereichen Forschung, Gesundheit und Bildung konzentrieren. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. Die Transaktionen soll den Ausblick für 2026 nicht beeinflussen und sich 2027 leicht positiv auf das bereinigte operative Ergebnis auswirken.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

June 24, 2026 01:33 ET (05:33 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.