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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Hongkong bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag der Errichtung der Sonderverwaltungszone" geschlossen.

DONNERSTAG: Am US-Anleihemarkt findet lediglich ein verkürzter Handel statt.

FREITAG: In den USA bleiben die Finanzmärkte wegen des Unabhängigkeitstags am 4. Juli geschlossen.

TAGESTHEMA

Baywa hat sich mit ihren wichtigsten Finanzierungspartnern und Großaktionären grundsätzlich auf eine Anpassung der laufenden Sanierung verständigt. Die Einigung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung aller Beteiligten und soll bis Herbst 2026 in eine verbindliche Sanierungsvereinbarung überführt werden. Kernpunkte sind demnach eine Verlängerung des Sanierungszeitraums bis Ende 2030, eine entsprechende Verlängerung der Finanzverbindlichkeiten sowie eine Zinsentlastung. Zudem sollen Finanzverbindlichkeiten von bis zu 700 Millionen Euro in ein nachrangiges Finanzierungsinstrument umgewandelt werden, um das wirtschaftliche Eigenkapital zu stärken. Zur Absicherung der Finanzierungspartner sollen die beiden Großaktionäre ihre zusammen rund 67,1 Prozent der Baywa-Aktien zunächst auf einen Treuhänder übertragen. Sollten sie im Rahmen einer für 2029 geplanten Kapitalerhöhung mindestens 220 Millionen Euro bereitstellen, erhielten sie die Aktien zurück. Andernfalls könne der Treuhänder die Anteile verkaufen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

08:00 GB/Associated British Foods plc (AB Foods), Trading Update 3Q

10:00 DE/Norma Group SE, HV

14:00 DE/Rational AG, Pre-Close Call 1H

17:45 DE/Continental AG, Pre-Close-Call 1H

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Unternehmen         Dividende 
Allgeier          1,00 EUR 
Mueller - Lila Logistik   0,15 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- IT 
  09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe Juni 
     PROGNOSE:   52,4 
     zuvor:    52,9 
- FR 
  09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Juni 
     PROGNOSE:   k.A. 
     1. Veröff.:  50,7 
     zuvor:    49,7 
- DE 
  09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Juni 
     PROGNOSE:   k.A. 
     1. Veröff.:  50,0 
     zuvor:    50,1 
- EU 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (2. Veröffentlichung) Juni 
     PROGNOSE:   k.A. 
     1. Veröff.:  51,3 
     zuvor:    51,6 
- GB 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Juni 
     PROGNOSE:   k.A. 
     1. Veröff.:  53,1 
     zuvor:    53,9 
- EU 
  11:00 Verbraucherpreise Eurozone (Vorabschätzung) Juni 
     Eurozone 
     PROGNOSE:   +0,1% gg Vm/+3,0% gg Vj 
     zuvor:    +0,1% gg Vm/+3,2% gg Vj 
     Kernrate (ohne Energie, Nahrung, Alkohol, Tabak) 
     PROGNOSE:   +0,4% gg Vm/+2,6% gg Vj 
     zuvor:    +0,3% gg Vm/+2,6% gg Vj 
- US 
  14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht Juni 
     Beschäftigung privater Sektor 
     PROGNOSE: +110.000 Stellen 
     zuvor:  +122.000 Stellen 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Juni 
     PROGNOSE:   55,7 
     1. Veröff.:  55,7 
     zuvor:    55,1 
 
  16:00 Bauausgaben Mai 
     PROGNOSE:   +0,2% gg Vm 
     zuvor:    +0,4% gg Vm 
 
     ISM-Index verarbeitendes Gewerbe Juni 
     PROGNOSE:   53,9 Punkte 
     zuvor:    54,0 Punkte 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.124,00  -0,1 
E-Mini-Future S&P-500   7.528,25  -0,3 
E-Mini-Future Nasdaq-100 30.432,75  -0,3 
Topix (Tokio)       4.018,01  +0,6 
Hang-Seng (Hongk.)    22.881,02  -0,6 
Shanghai-Comp.       4.135,28  +1,0 
 
Dienstag: 
          zuletzt +/- % 
DAX        24.995,81  +1,5 
DAX-Future    25.163,00  +1,5 
XDAX       25.042,66  +0,2 
MDAX       31.809,10  +1,0 
TecDAX       3.853,08  +0,1 
SDAX       18.045,58  +0,7 
Euro-Stoxx-50   6.328,09  +1,6 
Stoxx-50      5.415,93  +1,0 
DJIA       52.317,81  +0,3 
S&P-500      7.499,01  +0,8 
NASDAQ Comp    26.213,72  +1,5 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die Börsen dürften nach den kräftigen Aufschlägen vom Vortag wenig verändert in den Handel starten. Am Makroumfeld hat sich nichts geändert. Im Fokus steht die Veröffentlichung der europäischen Verbraucherpreise für Juni am Vormittag. Erwartet wird ein Preisanstieg von 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat bzw. 0,4 Prozent in der Kernlesung. Angesichts der zuletzt stark gefallenen Energiepreise hat die Lesung allerdings an Brisanz für die Börsen verloren. Aus den USA folgt am Nachmittag dann die Bekanntgabe der ADP-Arbeitsmarktdaten für Juni. Derweil wirft die Berichtssaison zunehmend ihre Schatten voraus. Rational veranstaltet einen Pre-Close-Call genauso wie Continental, letztere allerdings erst nach Börsenschluss. Wie die Erfahrung der vergangenen Tage erneut gezeigt hat, können Pre-Close-Calls, in den Unternehmen vorab über das aktuelle Quartal berichten, stärkere Bewegungen der betroffenen Aktien auslösen.

Eückblick: Sehr fest - Für Kauflaune sorgten laut Händlern starke US-Vorgaben und das weiter günstige Umfeld mit stark gesunkenen Energiepreisen, niedrigeren Renditen an den Anleihemärkten sowie Hoffnungen auf einen Frieden im Nahost-Konflikt. Dazu kamen neue günstig ausgefallen Preisdaten, die tendenziell gegen weiter steigende Zinsen in der Eurozone sprechen. Der unerwartet starke Rückgang der Inflation in Deutschland stützt nach Aussage von Alexander Krüger, Chefvolkswirt ABN Amro Deutschland, die Aussicht, dass die Inflationsrate ihr Hoch hinter sich gelassen hat. Klarer Favoriten waren im Sog einer entsprechenden US-Vorgabe Technologiewerte. Ihr Stoxx-Branchenindex schloss 3,4 Prozent fester und war klarer Tagesieger. Abivax haussierten um 38,7 Prozent nach einer positiven Medikamentenstudie. Gesucht waren Rüstungsaktien, besonders britische wie BAE Systems, Qinetiq, Chemring und Cohort. Sie wurden beflügelt von um 15 Milliarden Pfund erhöhten Ausgaben für britische Verteidigungsprojekte. Schneider Electric, ABB und Siemens profitierten von einem positiven Analystenkommentar der Bank of America.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Sehr fest - Nach einem Pre-Close-Call gewannen Siemens Energy 5,6 Prozent. Bei den Aufträgen impliziere der positive Ton Aufwärtspotenzial für Gas Services, so die Citigroup. Kurstreibend wirkten auch zwei Kurszielerhöhungen durch JP Morgan und die Bank of America. Auch für Siemens hoben die beiden Analysehäuser die Daumen, auch Siemens hatte einen Pre-Close-Call abgehaqlten. Siemens stiegen um 4,4 Prozent. Deutsche Telekom gaben nach dem starken Rücksetzer am Vortag um weitere 3,9 Prozent nach, erneut belastet von Sorgen über eine verstärkte Konkurrenz auf dem US-Markt, wo offenbar auch SpaceX in das Mobilfungkgeschäft einsteigen will. SMA Solar schossen um gut 11 Prozent nach oben. Die Analysten von Jefferies verwiesen auf einen Reuters-Bericht, demzufolge die Trump-Administration Beschränkungen für in China hergestellte Wechselrichter vorsieht - die auch SMA Solar produziert.

XETRA-NACHBÖRSE

Die Baywa-Aktie legte in Reaktion auf eine Grundsatzverständigung zur Anpassung der Sanierungsvereinbarung (siehe Tagesthema) um rund 7 Prozent zu.

USA - AKTIEN

Freundlich - Dow & Co bauten am letzten Handelstag des ersten Halbjahres ihre Gewinne vom Vortag aus. Erneut wurden Technologieaktien favorisiert. Dass nach der jüngsten beiderseitigen Gewalteskalation um die Straße von Hormus erhoffte direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran doch nicht zustande kamen, wurde eher achselzuckend zur Kenntnis genommen. Stattdessen standen Treffen der US-Seite mit Vermittlern auf der Agenda. Rückenwind kam von Konjunkturseite. Zwar sank der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago wie erwartet gegenüber dem Vormonat deutlich, er fiel aber dennoch besser als geschätzt aus. Außerdem stieg die Zahl der offenen Stellen ("Jolts") im Mai leicht. Stark gesucht waren Aktien mit KI-Fantasie. Im Halbleitersegment verteuerten sich AMD um 7,7 und Arm um 3,2 Prozent. Broadcom gewannen 1,4, Intel 6,0 oder Nvidia 2,6 Prozent. Micron legten um 0,8 Prozent zu, Marvell um 7,3 Prozent. GE Vernova, das Unternehmen gilt als Profiteur der Nachfrage nach Rechenzentren, kletterten um 6,6 Prozent nach oben. Aerovironment schossen um über 18 Prozent nach oben, nachdem der Anbieter von Drohnen und Verteidigungstechnologie unerwartet gute Quartalsergebnisse gemeldet hatte. Ford verloren vor dem Hintergrund einer Rückrufaktion 0,8 Prozent.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/-    Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       4,16 +0,05      4,16      4,10 
5 Jahre       4,21 +0,07      4,21      4,13 
10 Jahre      4,45 +0,07      4,45      4,36 
 

Die Renditen zogen mit den robusten Konjunkturdaten, die tendenziell für eine straffere Zinspolitik sprechen, deutlich an.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:00 
EUR/USD     1,1408  -0,1  -0,0013     1,1421   1,1431 
EUR/JPY     185,65  -0,0  -0,0100    185,6600  185,7600 
EUR/CHF     0,9228  -0,0  -0,0003     0,9231   0,9221 
EUR/GBP     0,8614  +0,0  0,0003     0,8611   0,8612 
USD/JPY     162,71  +0,1  0,1700    162,5400  162,4900 
GBP/USD     1,3239  -0,2  -0,0021     1,3260   1,3270 
USD/CNY     6,7933  +0,1  0,0082     6,7851   6,7851 
USD/CNH     6,798  +0,1  0,0072     6,7908   6,7871 
AUS/USD     0,6892  -0,4  -0,0027     0,6919   0,6927 
Bitcoin/USD 59.246,53  +1,0  581,54    58.664,99 58.392,57 
 

Beim Dollar tat sich wenig, der Euro ging zuletzt im US-Handel mit 1,1427 Dollar um.

Die unmittelbaren Aussichten für den Dollar deuten auf eine Fortsetzung seines langsamen Aufwärtstrends zum Yen hin, da derzeit nichts die Attraktivität des Short-Yen-Carry-Trades schmälere, trotz Bereinigung um die Volatilität, meint Devisenanalyst Ray Attrill der National Australia Bank. Es werde sich jedoch angesichts der allgegenwärtigen Gefahr einer Devisenmarktintervention um einen mühsamen Anstieg handeln, fügt er hinzu.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     3.976,64  -0,8  -30,59    4.007,23 
Silber      57,66  -1,6   -0,92      58,58 
Platin    1.539,80  -0,7  -11,45    1.551,25 
 

Der Goldpreis stoppte die Talfahrt, die Feinunze wurde mit 4.018 Dollar kaum verändert gehandelt. "Gold dürfte weiterhin kurzfristig unter Druck bleiben, weil nachgebende Energiepreise, ein widerstandsfähiger Dollar und die Erwartung längerfristig höherer Zinsen die Nachfrage nach zinslosen sicheren Häfen weiter reduzieren", mutmaßten die Analysten von MUFG.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    69,73  +0,3   0,23      69,5 
Brent/ICE    73,14  +0,3   0,19      72,95 
 

Die Ölpreise bewegten sich nach dem leichten Anstieg am Vortag kaum. Brent-Öl kostete im späten US-Handel knapp 73 Dollar, weiterhin knapp 10 Dollar mehr als vor Ausbruch des Krieges. ING-Ölexperte Warren Patterson warnte dennoch: "Wir glauben, dass der Markt nach unten übertrieben hat. Unsere Annahme ist, dass sich die Ölflüsse erst gegen Ende des dritten Quartals dem Vorkriegsniveau annähern werden, während das derzeitige Preisniveau eine Rückkehr zur Normalität bis Ende Juli impliziert."

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR

KONJUNKTUR JAPAN

Große japanische Unternehmen sind im vergangenen Quartal optimistischer geworden, was die Geschäftslage angeht. Dies gilt trotz der Unsicherheiten über den Nahost-Konflikt und die Energieversorgung. Aus der Tankan-Umfrage der Bank of Japan ging hervor, dass der Stimmungsindex für große Hersteller bei plus 22 lag. Das ist ein Anstieg von plus 17 im März und übertrifft die in einer Umfrage des Datenanbieters Quick unter Ökonomen erwarteten plus 16.

KONJUNKTUR CHINA

Die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe Chinas ist im Juni aufgrund einer gedrosselten Fabrikproduktion langsamer gewachsen. Dies steht im Gegensatz zu einer Belebung, die ein konkurrierender Index anzeigte. Der von RatingDog ermittelte allgemeine Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ist im Juni auf 51,7 von 51,8 im Mai gefallen.

AIRBUS

S&P Global Ratings hat das Langfristrating von "A" auf "A+" angehoben, der Ausblick für die Bonitätsnote ist stabil.

ADIDAS

Chef Björn Gulden rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Umsätze durch die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. "Das Geschäft bei dieser Weltmeisterschaft wird eine ganz andere Dimension erreichen als jemals zuvor", sagte Gulden im Interview mit dem Magazin Stern. "Einmal kaufen die ohnehin begeisterten Fußballfans die neuen Trikots von ihren Nationalmannschaften. Und dann gibt es sehr viele Menschen, für die Fußballprodukte ein modernes Kulturgut sind, die kaufen jetzt auch mehr Adidas-Produkte als sonst", sagte der ehemalige Fußball-Profi. Am meisten verkaufe sich aktuell das Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft. (Stern)

BMW

startet die dritte Tranche des laufenden Aktienrückkaufprogramms. Diese dritte Tranche wird nach Angaben des DAX-Konzerns ein Volumen von bis zu 625 Millionen Euro haben. Im Zuge dessen dürfen noch maximal 44 Millionen Stammaktien erworben werden.

DEUTSCHE TELEKOM

startet am Mittwoch die dritte Tranche ihres laufenden Aktienrückkaufprogramms. Dieses im November 2025 beschlossene Programm hat ein Gesamtvolumen von bis zu 2 Milliarden Euro und läuft bis Ende 2026. Nachdem in den ersten beiden Tranchen bereits Aktien für rund 1,01 Milliarden Euro erworben wurden, sieht die dritte Tranche nach Angaben der Deutschen Telekom bis zum 30. September 2026 den Rückkauf von bis zu 23,5 Millionen Aktien für maximal 560 Millionen Euro ausschließlich über den Xetra-Handel vor.

VW

Der Autobauer prüft erstmals konkret, in China entwickelte Modelle der Marke VW auch in Europa anzubieten. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, reichen die Überlegungen vom Import bis zu einer späteren Fertigung in Europa.

SAP

Der Softwarehersteller baut seine Organisation umfangreich um: Vorstandschef Christian Klein übernimmt nach Handelsblatt-Informationen zentrale Aufgaben der Produktentwicklung mit mehreren tausend Mitarbeitenden. So ist ab 1. Juli der Bereich unter ihm angesiedelt, der das Programmpaket "Business Suite" mit den zentralen Geschäftsanwendungen des Konzerns entwickelt. Gleiches gilt für eine Plattform, über die Kunden Transaktionen wie Einkäufe und Reisebuchungen abwickeln können. Beide Bereiche leitet Manoj Swaminathan operativ, der nun direkt an den Vorstandschef berichtet. SAP kommentierte die Pläne auf Handelsblatt-Anfrage nicht. (Handelsblatt)

KUKA

Die chinesische Midea Group Co. erwägt laut mit informierten Personen, den Roboterhersteller Kuka auf dem chinesischen Festland an die Börse zu bringen - zehn Jahre nach der Übernahme des Unternehmens. Midea prüfe eine Börsennotierung von Kuka bereits ab 2027, sagten die Informanten. (Bloomberg)

KNDS

Der Panzerhersteller hat Schwierigkeiten, Investoren davon zu überzeugen, seinen geplanten Börsengang mit einer Bewertung von mehr als 12 Milliarden Euro zu unterstützen, was die Aussicht auf eine Verzögerung des vielbeachteten Börsengangs erhöht. Einige Investoren haben KNDS in Vorgesprächen in dieser Woche mitgeteilt, dass sie davon ausgehen, dass der deutsch-französische Konzern bei dem für Juli geplanten Börsengang weniger als 12 Milliarden Euro wert sein wird, wie aus Kreisen mit Kenntnis der Angelegenheit verlautet. Der wichtigste deutsche KNDS-Aktionär, der 50 Prozent der Anteile hält, während der Rest im Besitz der französischen Regierung ist, habe deutlich gemacht, dass er einen Börsengang bei einer Bewertung unter 12,5 Milliarden Euro nicht durchführen werde, sagten einige der Informanten. Zu Beginn dieses Jahres war noch eine Bewertung zwischen 18 und 20 Milliarden Euro diskutiert worden. (Financial Times)

SCHNEIDER ELECTRIC

hat die Übernahme des Anbieters von industrieller KI-Software Cognite Holding für 3,1 Milliarden Dollar in bar vereinbart.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

July 01, 2026 01:42 ET (05:42 GMT)

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SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
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