Anzeige
Mehr »
Dienstag, 21.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
42 Proben im Labor - Jetzt beginnt die spannendste Phase für diese Wolfram-Aktie
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
545 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Umi no Hi (Marine Day)"geschlossen.

TAGESTHEMA

Salzgitter hat die Jahresprognose nach einer guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr erneut angehoben. Der Stahlkonzern konsolidiert zudem nun auch die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM), deren alleiniger Eigentümer er inzwischen ist. Im Gesamtjahr 2026 erwartet Salzgitter nun einen Umsatz von rund 10,0 statt rund 9,5 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA soll 725 bis 825 statt 625 bis 725 Millionen erreichen. Der bereinigte Vorsteuergewinn wird bei 325 bis 425 statt 200 bis 300 Millionen Euro erwartet. Die bereinigte Rendite auf das eingesetzte Kapital wird weiterhin leicht über Vorjahresniveau gesehen. Im ersten Halbjahr erzielte Salzgitter auf Basis vorläufiger Geschäftszahlen 4,6 Milliarden Euro Außenumsatz. Das war etwas weniger als im Vorjahreszeitraum mit 4,7 Milliarden. Das EBITDA sprang von 117 Millionen auf 459 Millionen Euro.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:00 IE/Ryanair Holdings plc, Ergebnis 1Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Bürgerliches Brauhaus  10,00 EUR 
Enel           0,26 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

-DE 
  08:00 Erzeugerpreise Juni 
     PROGNOSE: -0,3% gg Vm/+1,5% gg Vj 
     zuvor:  +0,3% gg Vm/+2,2% gg Vj 
 
-US 
  16:00 Index der Frühindikatoren Juni 
     PROGNOSE: 0,0% gg Vm 
     zuvor:  +0,1% gg Vm 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.914,00  -0,1 
E-Mini-Future S&P-500   7.499,50  +0,0 
E-Mini-Future Nasdaq-100 28.829,50  +0,2 
Topix (Tokio)       3.919,21  -2,7 
Hang-Seng (Hongk.)    25.057,93  +2,0 
Shanghai-Comp.       3.783,67  +0,5 
 
Freitag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        24.830,98  -0,3 
DAX-Future    24.972,00  -0,0 
MDAX       31.864,73  -0,6 
TecDAX       3.770,35  -0,3 
SDAX       18.250,65  -0,4 
Euro-Stoxx-50   6.230,87  -0,8 
Stoxx-50      5.385,08  -0,4 
XDAX       24.815,44 -0,1 
Dow-Jones     52.146,42 -0,8 
S&P-500      7.457,69 -1,0 
Nasdaq Composite 25.520,24 -1,4 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die europäischen Aktienmärkte werden zum Start in die Woche zunächst kaum verändert erwartet. "Die Schlagzeilen um den Iran und die USA dominieren weiterhin das Geschehen; die anhaltenden Angriffe treiben die Ölpreise nach oben und bereiten Sorgen an den Aktienmärkten", so die Analysten von Intouch Capital Markets. Das mindere den Appetit auf risikoreichere Anlagen mindern.

Rückblick: Leichter - Die Welle der Gewinnmitnahmen im Bereich der KI- und Chip-Aktien setzte sich fort. Unter anderen fielen Infineon um 1,6, ASML um 3,8 oder BE Semiconductor um 4,5 und STMicro um 3,9 Prozent. Auch die Papiere von Energieversorgen von Rechenzentren wie Siemens Energy und Schneider Electric gaben nach. Der Stoxx-Technologie-Subindex war mit einem Minus von 2,5 Prozent das Schlusslicht. Burberry fielen um 6,4 Prozent. Zwar untermauerte die Ergebnisse zum zweiten Quartal den laufenden Turnaround, einige Kennzahlen fielen aber dennoch leicht unter der Erwartung aus. GSK gaben um 2,1 Prozent nach mit der Mitteilung, die Entwicklung eines Medikaments zur Behandlung von chronischem Husten einzustellen, nachdem das Hauptziel in einer klinischen Spätphasenstudie verfehlt worden war. Um 5,6 Prozent abwärts ging es für SKF nach Zahlen zum zweiten Quartal. Dies belastete auch die Aktie von Schaeffler, die 4,4 Prozent verlor.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Leichter - Gute Nachrichten kamen von SMA Solar, das Unternehmen erhöhte Jahresprognose. Die Aktien stieg um 5,8 Prozent. Salzgitter gewannen 3,9 Prozent, nachdem der Stahlhersteller im späten Handel vorläufige Ergebnisse für das erste Halbjahr vorgelegt und die Jahresprognose für 2026 erneut erhöht hatte.

XETRA-NACHBÖRSE

Salzgitter lagen auf Tradegate knapp 1 Prozent im Minus. Der Stahlhersteller hatte in den letzten Minuten des Xetra-Handels noch Zahlen präsentiert und den Ausblick erhöht, worauf der Kurs noch deutlich angezogen hatte (siehe Tagesthema).

USA - AKTIEN

Schwächer - Die anhaltenden Kämpfe zwischen den USA und dem Iran sorgten für Kaufzurückhaltung, zumal auch die Ölpreise vor diesem Hintergrund anzogen, was wiederum Inflationssorgen befeuerte. Erneut dominierte Verkaufsstimmung bei Technologiewerten, insbesondere solchen mit KI-Fantasie. Wieder sprachen Händler von Zweifeln an der Nachhaltigkeit und der Rentierlichkeithoher KI-Investitionen. Dazu belastete die Veröffentlichung eines neuen Modells des chinesischen Unternehmens Moonshot AI, dessen System einige hochmoderne US-Systeme übertreffen soll und damit das weltweit größte Open-Source-Modell sei. Analysten zogen Vergleiche mit dem durch DeepSeek ausgelösten Ausverkauf zu Beginn dieses Jahres. Für die Netflix-Aktie ging es um 7,3 Prozent abwärts. Der Streaminganbieter rechnet im dritten Quartal mit einer Verlangsamung der Umsatz- und Gewinnzuwächse. Die gemeldeten Ergebnisse für das zweite Quartal entsprachen in etwa den Erwartungen der Analysten. Die SpaceX-Aktie gab um 5,4 Prozent nach. Die Aktie schloss den zweiten Tag in Folge unter dem Ausgabepreis zum Börsengang. Die Verluste wurden noch verschärft, nachdem das Unternehmen am Donnerstag einen Teststart des Starship wegen Triebwerksproblemen abgebrochen hatte. Travelers meldete einen Gewinnanstieg von 46 Prozent, worauf der Kurs um über 9 Prozent zulegte.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre     4,17 +0,02    4,17      4,11 
5 Jahre     4,28  0,00    4,28      4,23 
10 Jahre     4,54 -0,03    4,57      4,51 
 

Am Anleihemarkt ging es uneinheitlich zu. Am langen Ende sanken die Renditen, am kurzen stiegen sie vor dem Hintergrund weiter gestiegener Ölpreise. Außerdem hieß es dazu, dass sich die US-Wirtschaft trotz anhaltender geopolitischer Spannungen weiter solide entwickle. So verbesserte sich die Verbraucherstimmung im Juli deutlich, gemessen am Index der Uni Michigan. Insgesamt nahm damit die Spekulation über eine US-Zinserhöhung im Verlauf des Jahres wieder etwas zu.

DEVISEN

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag   Fr, 18:32 
EUR/USD     1,1441  +0,0  0,0002     1,1439     1,1440 
EUR/JPY     185,76  +0,0  0,0200    185,7400    185,8700 
EUR/CHF     0,9233  +0,0  0,0001     0,9232     0,9231 
EUR/GBP     0,8495  -0,1  -0,0008     0,8503     0,8503 
USD/JPY     162,33  -0,0  -0,0600    162,3900    162,4700 
GBP/USD     1,3464  +0,1  0,0011     1,3453     1,3448 
USD/CNY     6,7709  -0,1  -0,0051     6,7760     6,7760 
USD/CNH     6,7722  -0,1  -0,0059     6,7781     6,7776 
AUS/USD     0,6991  +0,2  0,0011     0,6980     0,6985 
Bitcoin/USD 64.111,69  -0,6  -390,55    64.502,24   63.354,44 
 
 

Der Dollar zeigte sich wenig verändert. Der Euro kostete im späten US-Handel am Freitag 1,1440 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.011,79  -0,1   -4,90    4.016,69 
Silber     56,79  +1,6   0,89      55,90 
Platin    1.593,97  +0,2   2,44    1.591,53 
 

Der Goldpreis kletterte wieder über die Marke von 4.000 Dollar je Feinunze. Die Feinunze verteuerte sich um knapp 1 Prozent auf 4.011 Dollar.

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   84,48  +2,4   1,99      82,49 
Brent/ICE   90,24  +2,4   2,14      88,10 
 

Die Ölpreise stiegen angesichts der anhaltenden Gefechte im Iran-Krieg und der weiter kaum passierbaren Straße von Hormus. Die Sorte Brent gewann knapp 4 Prozent auf 88,10 Dollar.

MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR

CHINA - Geldpolitik

China hat seine Referenzzinssätze für Kredite trotz des schwächer als erwartet ausgefallenen Wachstums der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt im zweiten Quartal stabil gehalten.

EU - Banken-Regulierung

Die EU-Kommission will die Bankenregulierun überarbeiten, um die europäische Wirtschaft anzukurbeln und den Banken zu helfen, mit anderen Banken im Ausland zu konkurrieren. Im Zuge dieses Schrittes will die Kommission Maßnahmen vorlegen, die es grenzüberschreitend tätigen Bankengruppen ermöglichen, Kapital und Liquidität effizienter zu nutzen. Zudem sollen die Anwendung internationaler Standards überprüft, Aufsichts- und Corporate-Governance-Regeln potenziell überarbeitet und die Vorschriften für Banken in der EU vereinfacht werden.

HELABA

Die Finanzaufsicht Bafin hat bei der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba) eine Mängelbeseitigung angeordnet. Die Bank muss angemessene und geeignete Maßnahmen ergreifen, um Mängel in der Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu beseitigen. Insbesondere müsse sie Kundendaten überprüfen und aktualisieren.

POLYPEPTIDE

hat von Samsung Biologics ein Übernahmeangebot für rund 1,8 Milliarden Dollar erhalten. Die Südkoreaner bieten 44,31 Franken je Aktie erhalten. Am Freitag schloss die Aktie mit 41,75 Franken.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

July 20, 2026 01:34 ET (05:34 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.