41 Staaten enthielten sich bei der Abstimmung, darunter auch die USA. UNO-Angaben zufolge verweigerten überwiegend begüterte Staaten ihr Veto, während die Entwicklungsländer fast alle für den Entwurf stimmten. Die Resolution bringe kein Recht auf Wasser im Sinne des internationalen Rechts, verteidigte beispielsweise der Vertreter der USA die amerikanische Entscheidung. Auch Deutschland habe sich noch eine eindeutigere Verantwortung in der Resolution gewünscht, sagte Peter Wittig, Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen. Dennoch habe man dem Kompromiss zugestimmt. Deutschland gehöre zu den entschiedensten Verfechtern des Rechts auf sauberes Wasser. "Weltweit haben 884 Millionen Menschen keinen genügenden Zugang zu sauberem Wasser und mehr als 2,6 Milliarden keinen zu einfachen sanitären Anlagen. Jedes Jahr sterben etwa zwei Millionen Menschen an den Folgen unsauberen Wassers, die meisten von ihnen sind Kinder", sagte Wittig.
