FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten
FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | NachrichtenFinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | NachrichtenFinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten
FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten
FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | NachrichtenFinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | NachrichtenFinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten
FinanzNachrichten.de - Alle News zu Aktien, Börse und Wirtschaft | Nachrichten
 Suche Nachrichten-Suche 
Erweiterte SucheHier finden Sie Nachrichten zu Ihrem Suchbegriff - Sie können den Zeitraum angeben oder auch Suchbegriffe kombinieren  |  Fr. 12.03.2010
Benutzername:  Anmelden
Passwort:  
Dow Jones News  ·  Aktuelle Dow Jones News Nachrichten  ·  Archiv< zurück <  ·  Druckversion
16.07.2008 18:20

UPDATE: Teilsieg für Deutsche Bank bei Streit um Zins-Swaps

DJ UPDATE: Teilsieg für Deutsche Bank bei Streit um Zins-Swaps

(NEU: Aussage Deutsche Bank, Aussage Nieding, Aktienkurs, Hintergrund, Details)

WUPPERTAL (Dow Jones)--In der Serie von Schadenersatzklagen wegen angeblicher mangelhafter Beratung bei Zins-Swap-Geschäften hat die Deutsche Bank am Mittwoch vor dem Wuppertaler Landgericht in der größten Einzelklage dieser Serie einen Teilsieg errungen. Während die Bank zur Zahlung von 1 Million EUR Schadenersatz an eine Immobilien-Tochter der Stadt Hagen verurteilt wurde, lehnte das Gericht die Klage der Stadt mit einem Streitwert über rund 47 Mio EUR ab.

Die Stadt Hagen und ihre kommunale Immobiliengesellschaft GIV hatten Derivatgeschäfte abgeschlossen, um so ihre Zinsbelastung zu mindern. Sie hatten mit dem Geldinstitut einen so genannten Spread-Ladder-Swap geschlossen und damit darauf gewettet, dass der Zinsabstand zwischen 10-jährigen und 2-jährigen Zinsen sich im Idealfall weiter ausweite. Tatsächlich kamen sich die Zinskurven 2005 jedoch näher, kurzzeitig waren langfristige Kredite sogar billiger.

Das Gericht folgte bei der Klage der Kommune der Sichtweise der Deutschen Bank, da die Kommune bereits seit mehreren Jahren mit Derivatgeschäften ein "aktives Schuldenmanagement" betrieben hatte. Die Beratung durch die Bank sei ausreichend gewesen. Vorhandene Risiken seien nicht verharmlost worden. "Die Stadt war eine sehr erfahrene und professionelle Kundin", heißt es im Urteil.

Im Fall der Immobiliengesellschaft, die vom vorherigen Geschäftsabschluss der Stadt quasi mitgerissen" worden sei, habe sich die Beratung auf ein Minimum beschränkt, so das Gericht. Weil die GIV bislang keine rein spekulativen Geschäfte geschlossen habe, habe die Bank hier ihre Beratungspflicht "nicht erfüllt".

Die Deutsche Bank behalte sich im Fall der GIV vor, in die Berufung zu gehen, sagte deren Prozessbevollmächtigter, Christian Duve. Für ihn geht von dem Urteil eine Signalwirkung aus, sagte Duve: Das Gericht habe festgestellt, dass die Risikohinweise der Bank deutlich waren und die Bank keine Risiken verharmlost hat. Zudem habe es klargestellt, dass Swapgeschäfte von Kommunen und kommunalen Unternehmen wirksam seien. Nach Ansicht des Gerichts waren die Geschäfte trotz ungleicher Risikoverteilung zu Lasten der Klägerinnen nicht sittenwidrig, weil Stadt und GIV eine "reelle Gewinnchance" gehabt hätten.

"Leider ist das Gericht unserer Argumentation nicht gefolgt", sagte Christian Schmidt, Prozessbevollmächtigter und Erster Beigeordneter der Stadt Hagen, laut Pressemitteilung. Für ihn sei "weiterhin offen", ob das Produkt der Spread-Ladder-Swaps überhaupt für Kommunen geeignet sei. "Ob wir vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf in Berufung gehen, werden wir erst entscheiden, nachdem uns die Urteilsbegründung zugegangen ist."

Nach Ansicht von Klaus Nieding ist das Wuppertaler Urteil keineswegs richtungweisend. Es sei Teil einer ganzen Reihe erstinstanzlicher Urteile, die in Wuppertal und Magdeburg für die Bank, in Berlin, Frankfurt und Würzburg jedoch gegen die Bank ausgefallen sein. Insgesamt dürften 200 Kommunen und 700 bis 800 Mittelständler betroffen sein, sagte er. In einigen Fällen habe es außergerichtliche Vergleiche gegeben. Er vertrete 60 Unternehmen und Kommunen, die zusammen 160 Mio EUR zurückforderten, ergänzte Nieding.

Als nächster Fall wird voraussichtlich am 22. August die Klage der Stadt Ravensburg gegen die Deutsche Bank vor dem Landgericht Ulm entschieden. Die Stadt beziffert den entstandenen Schaden auf rund 180.000 EUR aus dem städtischen Haushalt. Dazu kommt ein Verlust von 450.000 Euro für den Abwasserzweckverband Mariatal. Ende Juni riet das Landgericht der Stadt und dem Abwasserzweckverband, die Klagen zurückzuziehen.

   Webseiten: http://www.hagen.de 
              http://www.db.com 

http://www.niedingbarth.de

 
   -Von Rüdiger Schoß, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 117, 
   ruediger.schoss@dowjones.com 

DJG/rso/roa

(END) Dow Jones Newswires

July 16, 2008 11:19 ET (15:19 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones&Company, Inc.



© 2010 Dow Jones News


 Klicken Sie hier, um weitere aktuelle Nachrichten zum Unternehmen zu finden:

  DEUTSCHE BANK AG Aktienkurs + Xetra-Orderbuch DEUTSCHE BANK AG Aktienkurs / News
Diesen Artikel bookmarken bei ...

Diesen Artikel bei BlinkList bookmarken Diesen Artikel bei del.icio.us bookmarken Diesen Artikel bei Digg bookmarken Diesen Artikel bei Favoriten.de bookmarken Diesen Artikel bei Folkd bookmarken Diesen Artikel bei Google bookmarken Diesen Artikel bei Linkarena bookmarken Diesen Artikel bei live.com bookmarken Diesen Artikel bei Mister Wong bookmarken Diesen Artikel bei Mixx bookmarken Diesen Artikel bei MySpace bookmarken
Diesen Artikel bei OneView bookmarken Diesen Artikel bei Reddit bookmarken Diesen Artikel bei Scoop bookmarken Diesen Artikel bei Simpy bookmarken Diesen Artikel bei StumbleUpon bookmarken Diesen Artikel bei Tausendreporter bookmarken Diesen Artikel bei Technorati bookmarken Diesen Artikel bei Webnews bookmarken Diesen Artikel bei Wikio bookmarken Diesen Artikel bei Yahoo MyWeb bookmarken Diesen Artikel bei YiGG bookmarken
- Anzeige -
 Relevante Zertifikate von X-markets  Letztes Update: 11.03.2010 
 Name des Zertifikats ISIN Hebel 
 Deutsche Bank Call DE000DB541J9 127,88
 Deutsche Bank Put DE000DB6L4H4 102,54
 Deutsche Bank WAVE Call DE000DB6YUR2 16,02
 Deutsche Bank WAVE Put DE000DB6J7R0 39,44
 Deutsche Bank WAVE XXL Call DE000DB6ZZX6 8,27
 Deutsche Bank WAVE XXL Put DE000DB5Q2U7 13,15
 Deutsche Bank WAVEs Unlimited Call DE000DB6YVJ7 14,65
 Deutsche Bank WAVEs Unlimited Put DE000DB5YF98 42,73
 Deutsche Bank Bonus Zertifikat mit Cap DE000DB4SKT6 -
 Deutsche Bank Bonus Zertifikat ohne Cap DE000DB5HAN0 -
 Deutsche Bank Express Bonus Zertifikat DE000DB4CJN5 -
 Deutsche Bank Diskont Zertifikat DE000DB6G1L9 -
 Deutsche Bank Aktienanleihe DE000DB1Z4K7 -
 Deutsche Bank Aktienanleihe Plus DE000DB5RE49 -
 Deutsche Bank DoubleChance Zertifikat DE000DB4CJM7 -
 Deutsche Bank Easy Express Zertifikat DE000DB5JLX2 -
 Deutsche Bank Expander Zertifikat DE000DB3PJX8 -
 Deutsche Bank Express Zertifikat DE000DB1SHT8 -
 Deutsche Bank Kupon Zertifikat DE000DB5JMH3 -
 Deutsche Bank Kupon-Zertifikat DE000DB5JGG7 -
 Deutsche Bank PEPP Zertifikat DE000DB1XUD5 -
  Wie bewerten Sie die aktuell angezeigte Seite?    sehr gut  1 2 3 4 5 6  schlecht  
Startseite  ·   Nachrichten  ·   Aktienkurse  ·   Xetra-Orderbuch  ·   Nachrichten-Watchlist
Ad hoc-Mitteilungen  ·   Medien  ·   Impressum | AGB | Disclaimer  ·   Presse  ·   Mediadaten
RSS-News von FinanzNachrichten.de kostenlos für Ihren Browser und Ihre Homepage RSS XML
© 2000-2010 FinanzNachrichten.de: Aktie, Aktien, Aktienkurse, Nachrichten
FinanzNachrichten.de übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben!
Kurse: Lang & Schwarz Wertpapierhandel AG  ·  News-Kooperation: Investor Verlag